Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 01.03.2021: Herbrum, Surwold
Dienstag, 02.03.2021: Apeldorn, Darme
Mittwoch, 03.03.2021: Twist, Wettrup
Donnerstag, 04.03.2021: Spelle, Listrup
Freitag, 05.03.2021: Wesuwe, Geeste
Samstag, 06.03.2021: Dörpen
Sonntag, 07.03.2021: Westrum [Landkreis Emsland]

Keine Osterfeuer in diesem April

Schon im vergangenen Jahr mussten die Osterfeuer wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Auch in 2021 können sie wegen der derzeit gültigen Corona bedingten Kontaktbeschränkungen nicht stattfinden. Darauf verständigten sich jetzt die 19 emsländischen Kommunen und der Landkreis Emsland. [Landkreis Emsland]

Schießgebiet: Sperrungen

In der Woche vom 01.03. bis 05.03.2021 werden wegen Waffenversuchen auf der WTD 91 die Straßen Lathen - Sögel, Wippingen – Werpeloh (K114) und Schlagbrückener Weg zeitweise zwischen 08:00 – 16:30 Uhr an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

Friedensaktivist wird verfolgt – aber Merkel prahlt auf Aufrüstungskonferenz mit Steigerung der deutschen Rüstungsausgaben

Am Freitag, 26.02.2021, verhandelte das Landgericht Siegen über eine Anklage der Staatsanwaltschaft Siegen gegen den Friedensaktivisten Hermann Theisen (Hirschberg), der Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist. Theisen hatte im Sommer 2019 u. a. vor dem US- Stützpunkt Ramstein und am Bundesverteidigungsministerium in Bonn militärkritische Flugblätter verteilt. Darin forderte er Soldaten und Zivilbeschäftigte dazu auf, die Öffentlichkeit über die Hintergründe der Nutzung einer auf der Air Base Ramstein stationierten Relaisstation bei weltweiten Drohnen-Einsätzen der US-Army zu informieren. Nach der Verteilung der Aufrufe zum Whistleblowing sind von vier Staatsanwaltschaften strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Theisen wegen des Vorwurfs einer Aufforderung zum Geheimnisverrat eingeleitet worden.

Von Ramstein aus werden offensichtlich Kriegsverbrechen begangen. Und verfolgt wird der, der dies aufklären möchte. Wir wissen somit, dass in Deutschland das Militär, genauso wie in den USA, alles daran setzen würde, einen Menschen wie Assange um seine Existenz zu bringen.

Dabei ist Deutschland nicht nur in die Drohnenmorde verwickelt, sondern ist auf allen Ebenen dabei, die Welt durch Überrüstung unsicherer zu machen. Am 22. Januar trat der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft, der u. a. von Deutschland boykottiert wurde, weil durch ihn zum Beispiel die Nukleare Teilhabe und die in Deutschland lagernden US-Atomwaffen illegal wären.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will den Rüstungshaushalt im nächsten Jahr um 9 Milliarden Euro erhöhen, 2024 um 15,9 Milliarden und zwei Jahre später sogar um 20,7 Milliarden. Damit diese irren Zahlen nicht ganz so auffallen, sollen die Rüstungsausgaben zum Teil in anderen Haushalten versteckt werden. Das passiert auch jetzt schon. Statt der offiziellen Rüstungsausgaben von 46,93 Mrd € prahlte Merkel auf der Münchener Aufrüstungskonferenz, die BRD gebe 53 Milliarden Euro für Rüstung aus und nähere sich dem 2%-Ziel der NATO. Mithin werden mindestens 6 Mrd. € Rüstungsausgaben in Haushalten anderer Ministerien versteckt.

Warum die Rüstung? Wegen der Konkurrenz von China und Russland, das „massiv aufrüste“. Das wird behauptet, obwohl der russische Militärhaushalt in den letzten Jahren von 84 Milliarden Dollar (2014) recht deutlich auf 65 Milliarden Dollar (2019) zurückging, der Anstieg des deutschen Militärhaushaltes von 32,45 Milliarden Euro (2014) auf 46,9 Milliarden Euro (2021 offiziell) aber in die andere Richtung geht. Dabei ist Deutschlands nur einer von 30 hoch aufgerüsteten Staaten (die 2019 zusammen etwa 1.035 Milliarden US-Dollar, circa 958 Milliarden Euro, ausgaben), die sich in Frontstellung gegen China und Russland begeben. Stattdessen wird dreist in den Raum gestellt, die Bundeswehr sei „weiterhin unterfinanziert“.

Weitere deutsche Friedenstaten: Merkel möchte einen „robusten“ UN-Einsatz in der Sahelzone auf den Weg zu bringen, also in Nord-Westafrika nicht mehr anderen beim Schießen zuarbeiten, sondern selbst Krieg führen. Warum ist das deutsche Militär überhaupt dort? Weil der Westen mit der Bombardierung Libyens staatliche Strukturen zerstört hat und den Flüchtlingsstrom Richtung Europa angeheizt hat, den man jetzt in Zusammenarbeit mit den autoritären Regimes der Gegend wiederum stoppen möchte – durch Grenzüberwachung und Krieg gegen vagabundierende Milizen. Jede so genannte Friedensmission Europas und der Nato führt zu neuen Kriegen in Weltgegenden, wo Nato-Soldaten nichts zu suchen haben.

Im Irak sollen jetzt mehr deutsche Soldaten eingesetzt werden. Die USA bekämpfen in Syrien angeblich den IS. Das würde die syrische Regierung auch machen, wenn sie von den USA nicht durch deren Bomben am Einsatz im eigenen Land gehindert würden. Im Mittleren Osten folgt seit Jahrzehnten ein Krieg dem nächsten: Irak, Libanon, Libyen, Syrien, Jemen – immer mit Beteiligung der oder sogar inszeniert von den NATO-Staaten. Ein Rückzug der NATO würde die Krisen hier zumindest nicht auch noch anheizen. [jdm/imi/pressenza]

Nisthilfe aus Weiden für den Müggenfanger

Der Grauschnäpper kommt im April aus seinem Winterquartier in Afrika zurück und nistet hier gerne in Blumenampeln, was in der Regel nicht erwünscht ist.

Die Weidennisthilfe für den Müggenfanger bietet eine Alternative. Müggenfanger ist nicht nur der plattdeutsche Name, sondern es gibt tatsächlich eine Fliegenfamilie der Fliegenschnäpper aus der Ordnung der Sperlingsvögel. [Klaus Lübken]

Zum 10. Jahrestag des Atomunglücks von Fukushima: Podcast-Interview mit Dr. Alex Rosen „Leben mit dem Super-GAU“

Die aktuelle Podcast-Folge „Leben mit dem Super-GAU“ handelt von Fukushima. "Ausgestrahlt"-Mitarbeiterin Bettina Ackermann hat sich dazu mit dem Arzt und Fukushima-Experten Dr. Alex Rosen unterhalten. Alex Rosen ist Co-Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW und leitet als Oberarzt die Kindernotaufnahme der Charité. In den vergangenen Jahren hat Rosen verschiedene Publikationen zur Situation in Fukushima verfasst. Im Interview berichtet er unter anderem über die gesundheitlichen Folgen der Katastrophe. [jdm/PM ausgestrahlt]

PETA erstattet wegen Tötung einer Wölfin in Niedersachsen Strafanzeige

In der Nacht auf den 11. Februar wurde im Emsland ein Wolf mit Genehmigung des Landes getötet. Das dort ansässige sogenannte Herzlaker Wolfsrudel soll Umweltminister Olaf Lies zufolge über längere Zeit Schafe gerissen haben. Bei dem erschossenen Tier handelt es sich um eine Wölfin. Die Ausnahmegenehmigung bezog sich jedoch auf ein männliches Tier. PETA hat Ende vergangener Woche bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige gegen die Verantwortlichen – darunter der unbekannte Jäger sowie Behördenmitarbeiter – erstattet. Neben der aktuellen Tötung der Wölfin ohne konkrete Erlaubnis kritisiert die Tierrechtsorganisation Wolfsabschüsse grundsätzlich, weil dadurch ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen der Schafhalter geschützt werden. (mehr …)

Baufortschritt

Hier einige Bilder vom Baufortschritt am Heimathaus. [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 22.02.2021: Meppen, Varenrode
Dienstag, 23.02.2021: Lähden Lathen
Mittwoch, 24.02.2021: Leschede; Langen
Donnerstag, 25.02.2021: Aschendorf, Dörpen
Freitag, 26.02.2021: Großer Sand, Helte
Samstag, 27.02.2021: Papenburg
Sonntag, 28.02.2021: Steide [Landkreis Emsland

Schießgebiet: Sperrungen

In der Woche vom 22.02. bis 26.02.2021 ist wegen der WTD 91 von 08:00 – 16:30 Uhr mit Sperrungen der Straße Wippingen – Werpeloh (K114) zu rechnen. [jdm]

Landvolkfahne

In den vergangenen Monaten haben Bauern bei ihren Protesten die Fahne der Landvolkbewegung der 1920er Jahre gezeigt. (siehe dazu NDR) Sie wollten wohl an den großen Widerstand der Bauern vor 100 Jahren anknüpfen und auf die Brisanz ihrer Situation hinweisen.

Fahne der Landvolkbewegung der 1920er Jahre

Leider war diese Bewegung mit ihrem Antisemitismus und ihrer antidemokratischen Haltung eine Organisation, die letztlich half, den Nazis den Weg zu bereiten. Viele Bauern wandten sich auch von ihr ab, weil sie ihnen mit ihren Widerstandsformen, u. a. Bombenanschlägen, zu radikal geworden war.

Szene aus dem Fernsehfilm "Bauern, Bonzen, Bomben"

Hans Fallada war in dieser Zeit Hilfsredakteur einer Lokalzeitung bei Neumünster und erlebte die Ereignisse direkt mit. Er verarbeitete sie in dem Roman "Bauern, Bonzen, Bomben". Der Roman wurde 1973 vom Fernsehen verfilmt. Die Folgen der fünfteiligen Reihe sind bei Youtube zugänglich. [jdm/HM]

Macht ja nichts!

Neulich wollte es der Zufall, dass ich bei der Rückfahrt ins heimische Emsland zweimal an einem Schild vorbeikam, das ebenso großflächig wie großartig verkündete: 'Willkommen bei den Machern'

Das erste Schild stand bei der Abfahrt Esterwegen an der 401,  das zweite in der Nähe der Meyer-Werft. Beim zweiten Willkommen kam ich ins Grübeln.

Wer hat denn wohl diesen tollen Slogan zu verantworten?  Ein Emsländer ganz bestimmt nicht, denn es ist einfach nicht emsländische Art, sagte ich mir, sich so breitärschig hinzustellen und zu sagen: 'Wir sind die Macher.' Der Emsländer an sich ist ja eher bescheiden, nüchtern, trinkfest, bodenständig, aufrecht, arbeitsam, usw.

Und wenn schon ein Begrüßungsschild, dann selbstironisch 'Willkommen bei den Malochern' oder auch ' bei den Anpackern' meinetwegen.

Macher ist reinstes Werbedeutsch. Irgendwelche außeremsländische PR-Fuzzies werden das wohl verbrochen haben. Warum braucht man denn überhaupt Werbung für einen Landkreis? Klar, unsere Wirtschaftsverbände reden seit Jahren von nichts anderem mehr als vom  "gravierenden Fachkräftemangel".

Händeringend werden diese Fachkräfte an jeder Autobahnauffahrt gesucht. Die Meyer-Werft z.B. oder Tönjes brauchen sie dringend, um sie dann gegen ihre eigenen teureren auszutauschen.

Aber, so schoss es mir durch den Kopf: Wenn die gesuchten Fachkräfte das Schild lesen, dann sind sie ja schon hier. Und dann muss man sie ja eigentlich gar nicht mehr anwerben.

Oder sollte die Werbung sich gar nicht an die Auswärtigen richten, sondern an die EInheimischen, also z.B. an mich? Natürlich, darum geht es. Die Macher dieses Schildes wollen uns Emsköppen mittteilen, wie toll wir sind. Als emsländischer Lokalpatriot aus echtem Schrot und Korn fühlte ich mich bannig gebauchpinselt  und spiele seitdem intensiv mit dem Gedanken, mich auch am Wahltag bei den Verantwortlichen ganz herzlich dafür zu bedanken. Ja, du und ich, wir alle hier sind die Macher! Ich brauchte zwei Tage hintereinander kein Abendessen mehr, so sehr zehrte ich von der Anerkennung, die mir auf diesen beiden Straßenschildern zuteil wurde.

Am nächsten Tag bekam ich Besuch aus Süddeutschland. Am Abend sagte mein Schwager bei einer Flasche Emsländer FlachBier zu mir:
 Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was in einem Fremden vorgeht, der im Emsland aufkreuzt und lesen muss: 'Willkommen bei den Machern'?

"Ne", sagte ich, "ich bin mehr so der Macher, und nicht so der Gedankliche".
"Gut", sagte mein Gast, "dann will ich es dir sagen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich dann immer so einen Zusatz auf dem Schild, quasi das Kleingedruckte: 'Hallo ihr Schnarchnasen, Willkommen bei den Machern"

"Ja, aber dass hast du doch gesagt", wandte ich ein, "von Schlafmützen steht da gar nichts. Wenn du dich wegen des Schildes als Schlafmütze fühlst oder meinetwegen als Schnarchnase, ist das doch dein Problem! Ich will doch nur mein Emsland great again", verteidigte ich mich verzweifelt.

"Ich habe durchaus Verständnis für deinen Größenwahn", beruhigte mich mein Schwager, " schließlich habe ich auch einen halben Kasten von der Emsplörre intus, aber du musst doch zugeben, dass dieser Spruch da nicht wirklich sympathisch rüberkommt, ihr wollt doch Werbung für euch machen, aber was dir da auf der Autobahn entgegenkommt, ist kotzarrogant!

Schau mal", fuhr er fort, "wir wollen doch morgen an die Küste fahren, und nun stell dir vor, bei Leer kommt dir so ein Schild entgegen "Willkommen bei den Ehrlichen" und bei Aurich steht da dann "Willkommen bei den Vernünftigen", was geht denn dann in deiner Birne vor?"
Wir haben die Kiste dann noch leer gemacht. [alf]

Fordern Sie Ihr Gesicht zurück! Gegen Gesichtserkennung zur Massenüberwachung.

Mit einer offiziellen "Europäischen Bürgerinitiative" (EBI) fordert ein internationales Bündnis von Bürgerrechtsgruppen die Europäische Kommission auf, den Einsatz biometrischer Technologien streng zu regeln, um jegliche unzulässige Eingriffe in die Grundrechte zu verhindern. Das Motto lautet "Reclaim Your Face" (Fordern Sie ihr Gesicht zurück).

Insbesondere soll die unterschiedslose oder stichprobenartige Verwendung biometrischer Daten, die zu einer unrechtmäßigen Massenüberwachung führen kann, in Gesetz und Praxis verboten werden. Die weitverbreitete Nutzung von biometrischer Überwachung, Profiling und dazugehörigen Prognosen stellt eine Gefahr für die Rechtsstaatlichkeit und unsere wichtigsten Grundfreiheiten da. Mehr auf der Aktionsseite... . [jdm]

Heimathaus Baubeginn

Bodenplatte für den Anbau des Heimathauses.

Die Bodenplatte für den Anbau des Heimathauses wurde erstellt. [Heinz Schulte]

Führerscheinumtausch: die ersten Fristen kommen näher

Plakat zum Führerscheinumtausch

Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden sind, sind innerhalb bestimmter Fristen umzutauschen gegen Führerscheine im sogenannten Scheckkartenformat ( § 24a der Fahrerlaubnisverordnung i.V.m. der Anlage 8e zur FeV ). Die alten Führerscheine verlieren nach Ablauf dieser Fristen ihre Gültigkeit.

Das Verfahren ist ganz einfach, kostet leider Geld. Im beigefügten Flyer steht alles kurz und knapp drin. Der Antragsvordruck kann ausgefüllt bei der Samtgemeinde-Verwaltung abgegeben werden.

Fristen für den Umtausch

Besonderheit: Wer seinen Führerschein nicht im LK Emsland (oder in den Vorgängerlandkreisen) gemacht hat, muss eine (kostenlose) Karteikartenabschrift bei der ausstellenden Führerscheinbehörde beantragen. Hintergrund: Früher wurden die Führerscheine dezentral verwaltet. Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg weiß von diesen Führerscheinen nichts. [Hermann Gerdes]

Hinweis der Kirchengemeinde zu Aschermittwoch

Ab Aschermittwoch können in unseren Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft kleine Tüten mit Asche sowie einem Gebets - und Besinnungszettel für kleine Segensfeiern für Zuhause abgeholt werden.

Alle, die zur Zeit nicht in den Gottesdienst können oder wollen, haben so die Möglichkeit die Fastenzeit mit dem Aschkreuz zu beginnen. Herzliche Grüße vom Pastoralteam und bleiben Sie gesund! [Maria Schröer]

Eichenprozessionsspinner: Straßenmeisterei hängt Meisenkästen auf

Meisennistkasten an der K113

In dem Ortsteil Strootburg an der K113 wurden etliche Meisennistkästen an den Straßen-Eichenbäumen aufgehängt. Es handelt sich hierbei um eine Eigeninitiative der Kreisstraßenmeisterei zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS).

Frau Alsmeier von der Kreisstraßenmeisterei Bawinkel berichtet auf Anfrage, dass die Straßenmeisterei im Süden des Landkreises bereits vor ca. zwei Jahren die ersten Kästen aufgehängt habe, weil das Problem mit dem Befall der Bäume durch den EPS dort schon etwas früher auftrat. Teilweise gebe es Nester, die sich vollständig um den Stamm herum entwickelten.

Die Kohlmeise sei neben dem Kuckuck, der aber sehr selten sei, der einzige Vogel, der die Raupen auch noch fresse, wenn sie bereits Brennhaare entwickelt hätten. Die etwas kleinere Blaumeise fresse die Raupe nur so lange, wie sie noch keine Brennhaare entwickelt habe. Im Haselünner Bereich habe man EPS-Nester gefunden, die die Picklöcher als typisches Zeichen aufwiesen, dass die Kohlmeisen sich dort bedient hätten. Insofern hoffe man, dass die Stärkung des natürlichen Fressfeindes des EPS das Problem eindämmen helfe.

Bisher hat die Straßenmeisterei im Südkreis etwa 450 Stück aufgehängt, die auch gut mit Meisen besetzt sind. Nicht jeder Standort ist geeignet. Man achtet beim Aufhängen darauf, dass auch ein Umfeld in Form einen Windschutzstreifens oder einer Ortslage besteht, das den Meisen auch weitere Nahrungsmöglichkeiten bietet. Die Nistkästen sind aus Naturholz und nicht gestrichen, weil die Meisen die Kästen sonst nicht annehmen.

Die Straßenmeisterei Dörpen, deren Bereich sich nördlich der B 408 bei Haren erstreckt, hängt derzeit etwa 200 Nistkästen auf. Diese Arbeit muss bis Ende Februar beendet sein, weil die Meisen ab dann ihre Häuschen beziehen wollen. [jdm/Klaus Lübken]

Eislaufen

Eislaufen auf dem Wendebecken des Ems-Seitenkanals in Kluse
Eislaufen auf dem Wendebecken des Ems-Seitenkanals in Kluse

Ordentlich was los war am Samstagnachmittag auf dem Ems-Seiten-Kanal bei Kluse. An der gleichen Stelle, an der die älteren von uns ihre ersten Freibaderfahrungen sammelten, fanden sich viele Jugendliche und Kinder mit ihren Eltern ein, um sich mit oder ohne Schlittschuhe auf dem Eis auszutoben. Man muss schon ziemlich lange zurückdenken, um sich ähnliche Bilder wie diese hier ins Gedächtnis zu rufen.

Der Klimawandel hat Eis und Schnee längst zu einem raren Gut werden zu lassen. Paradoxerweise kann aber genau dieser fortschreitende Klimawandel künftig dafür sorgen, dass es eine Renaissance dieser früheren Zustände geben kann. Meteorologen beobachten seit einiger Zeit eine zunehmende Instabilität des arktischen Polarwirbels.
Dieses Wetterphänomen in 10 bis 50 Kilometer Höhe über dem Nordpol sorgt zur Zeit dafür, dass Nordpolarluft nach Europa vorstoßen kann. Ob das auch in den nächsten Jahren wahrscheinlicher sein wird, untersuchen die Wissenschaftler gerade. Siehe hierzu auch www.spektrum.de.

Wer jetzt aber weniger an das Klima und vermehrt an die Corona-Gefahr denkt, mag sich angesichts des Photos vielleicht fragen:
Dürfen die das? Könnte es nicht einen Hotspot auf dem Eis geben?
Zunächst einmal: Familien dürfen sich nach wie vor in die freie Natur begeben. Sie dürfen auch Einzelne außerhalb der Familie treffen, sogar in einer Wohnung. Eine Begegnung mit anderen Spaziergängern, die nicht dieser Gruppe angehören, ist rechtlich auch ok. Sonst wären ja Begegnungen auf Straßen und öffentlichen Plätzen nicht hinzunehmen.

Ein Problem dagegen wären private oder organisierte Zusammenkünfte gewesen. Die hat man hier aber nicht gesehen, ebensowenig wie eine Glühweinbude, die man bei diesem Wetter gut hätte gebrauchen können. Dass die Fußballprofis sich ja sogar nach jedem Tor jubelnd in den Armen liegen, will ich ausdrücklich nicht als Argument gelten lassen.Wir wissen doch schließlich alle: Für den Profifußball gelten selbstverständlich andere Gesetze. [alf]

Schießgebiet: Sperrungen

Auch in der Woche vom 15.02. bis 19.02.2021 ist wegen der WTD 91 von 08:00 – 16:30 Uhr mit Sperrungen der Straße Wippingen – Werpeloh (K114) zu rechnen. [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 15.02.2021: Bockholte, Schapen
Dienstag, 16.02.2021: Twist, Renkenberge
Mittwoch, 17.02.2021: Wehm, Papenburg
Donnerstag, 18.02.2021: Groß Fullen, Klein Berßen
Freitag, 19.02.2021: Andrup, Lingen
Samstag, 20.02.2021: Andervenne [Landkreis Emsland]

Leben im Emsland – kurz erklärt: das Deutsche Gesundheitssystem

Erklärvideo Gesundheitssystem
Erklärvideo Gesundheitssystem mit Untertiteln in 10 Sprachen

"Leben im Emsland - kurz erklärt: Das deutsche Gesundheitssystem“ ist ein Erklärvideo mit Grundlageninformationen über das deutsche Gesundheitssystem. Dieser Film liegt mit Untertiteln in zehn weiteren Sprachen vor und ist ein Projekt im Rahmen der "Demografiewerkstatt Kommunen".

Russisches Booklet zum Erkärvideo Gesundheitssystem
Booklet in 10 Sprachen verfügbar

Ergänzt wird das Filmangebot um ein Booklet, das weitere Informationen rund um das Thema Gesundheit für Migrant*Innen in 10 Fremdsprachen bereithält. [Landkreis Emsland]

Online-Seminare: Vereinsarbeit in Zeiten von Corona

Der Landkreis Emsland veranstaltet in der Fortbildungsreihe „Fit für Ehrenamt“ am Donnerstag, 25. Februar, um 19 Uhr einen Online-Talk für Vereine zum Thema „Vereinsversammlungen in der Corona-Krise: Online, Hybrid oder gar nicht?“. Rechtsanwalt und Notar Uwe Esders bietet an diesem Abend rechtliche Hilfestellungen an und informiert über aktuelle Rahmenbedingungen.

Vorab werden am Donnerstag, 18. Februar, um 19 Uhr in dem Einführungs-Seminar „Wie funktioniert ein Online-Meeting?“ die wichtigsten Funktionen dieser Online-Tools erklärt und mit den Teilnehmern ausprobiert. Beide Seminare sind kostenlos. Anmeldungen werden unter ehrenamt@emsland.de entgegengenommen, weitere Informationen unter www.ehrenamt-emsland.de. [Landkreis Emsland]

Rot-rot-grüner Senat in Berlin privatisiert S-Bahn und geht bei Scheuer in die Lehre

In der Stadt Berlin wurde immer schon gern öffentliches Eigentum an Finanzhaie verschenkt. In den 90er Jahren von der Großen (Stadt-)Koalition unter Eberhard Diepgen wurden großzügig öffentliche Wohnungsbaugesellschaften für kleines Geld verkauft. Und der rot-rote Senat ab 2002 legte dann noch mal einen Gang zu. Mit Thilo Sarrazin als Finanzsenator wurde alles verscherbelt und so die heutige Wohnungsmisere in der Stadt vorbereitet.

Wer jetzt glaubt, daraus hätten die SPD, die Linken und die Grünen gelernt, täuscht sich leider. Obwohl Parteigliederungen aller drei Parteien sich mit Beschlüssen gegen eine Privatisierung der S-Bahn und ihre Zerstückelung in Einzelbetriebe aussprechen, treibt der von SPD, LINKE und Grünen gestellte Senat die Zerschlagung der Berliner S-Bahn voran. Die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hat die Ausschreibung zur Vergabe des Fahrbetriebs für zwei Drittel des Netzes sowie zur Beschaffung und Instandhaltung eines modernen Fuhrparks verlängert. Es geht dabei um 8 Mrd. € Steuergeld, das die Konzerne unter sich aufteilen wollen. Sie vollzieht damit nach, was Andreas Scheuer schon seit langem mit der Verschwendung der Steuergelder für die ÖPP-Autobahnprojekte vormacht.

Dass die Regierenden den Willen derer, von denen sie gewählt wurden, missachten, ist zwar nicht neu. Aber die Dreistigkeit, mit der der Senat den Willen der sie tragenden Parteien missachtet ist schon beachtlich.

Aber was soll man erwarten: Die Berliner SPD-Vorsitzende und Familienministerin Franziska Giffey hat im Interview in der NOZ am 11.02.2021 ja deutlich ausgesprochen, dass die Partei nichts zu sagen hat. Angesprochen auf die politischen Vorstellungen der beiden SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, sagte sie: "Was Olaf Scholz vertritt, ist maßgeblich für die SPD-Politik. Nur so kann der Wahlkampf gelingen." Mit anderen Worten: Verschont die Regierenden mit Forderungen! So etwas fand Herr Trump auch ganz gut. [jdm]

H&M nutzt Corona um Personal auszutauschen

Laut der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi überschlagen sich die Nachrichten über Filialschließungen und Entlassungen im Einzelhandel. Handelsunternehmen wie H&M, Esprit, Pimkie, real und Adler hatten in den vergangenen Tagen entsprechende Ankündigungen gemacht, zuletzt auch die Parfümerie-Kette Douglas, die mehr als 60 Filialen in Deutschland schließen will.

Die schwedische Handelskette H&M versucht die Corona-Krise zu nutzen, um das Personal auszuwechseln. Vor allem Frauen mit Kindern, behinderte Menschen und Menschen mit Verträgen mit Vollzeit oder vielen Stunden sollen durch flexible Menschen mit Mini-Zehn-Stundenverträgen mit Arbeitszeit auf Abruf ersetzt werden. Dazu wurde ein angebliches Freiwilligenprogramm aufgelegt. Wenn nicht 800 Beschäftigte freiwillig aufhören, müsse es Kündigungen geben. Gleichzeitig gibt es Neueinstellungen zu den Mini-Stunden-Bedingungen. Verdi fordert stattdesssen, über intelligente Lösungen nachzudenken, um den Online- und den stationären Einzelhandel besser zusammenzuführen. Um den Protest gegen die Strategie von H&M zu unterstützen, hat Verdi eine Online-Petition gestartet. [jdm]

Corona: Hilfe aus der Einsamkeit für Senioren

Flyer: Tipps gegen Einsamkeit
Flyer: Tipps gegen Einsamkeit

Einsamkeit im Alter ist kein neues Phänomen. Durch die nun bereits ein Jahr anhaltende Corona-Pandemie fühlen sich Senioren und Pflegebedürftige allerdings einer noch stärkeren Isolation und Unsicherheit ausgesetzt. Die Gefahr der Vereinsamung ist enorm.

Verschiedene Studien belegen außerdem eine negative Auswirkung von Einsamkeit auf die Gesundheit. Unter anderem ist das Risiko für eine Depression oder Demenz erhöht. Um die doppelte Gesundheitsgefährdung für Senioren und Pflegebedürftige zu senken, hat der Verband Pflegehilfe verschiedene Tipps gegen Einsamkeit während der Corona-Pandemie zusammengestellt. [PM Verband Pflegehilfe]

Ems-Zeitung berichtete über SV Wippingen

Artikel in der Ems-Zeitung vom 11.02.2021: Zusammen FIT“ durch Bewegung des SV Wippingen
Ems-Zeitung vom 11.02.2021

Die Ems-Zeitung berichtete heute über die Februar-Challenge „Zusammen FIT“ durch Bewegung des SV Wippingen. [jdm/Ems-Zeitung vom 11.02.2021]

Ehrliche Worte von Kanitz

BGE-Geschäftsführer Kanitz auf Twitter

Die Kritik an dem Suchverfahren für ein Atommülllager besteht auch darin, dass den Bürgern mit dem Suchverfahren nur eine Beteiligung simuliert wird, aber praktisch keine Mitbestimmung gegeben ist. Verschlimmert wird dies noch dadurch, dass die BGE in ihrem Zwischenbericht Teilgebiete keine "echten" Standorte benannt, sondern die halbe Republik als geeignet bezeichnet hat.

Der Geschäftsführer der BGE hat auf Twitter in einer etwas unglücklichen Formulierung bestätigt, dass die Bürger "gar keinen Einfluss" auf das Verfahren haben. [jdm]

Die KFD informiert: Kreuzwegandacht für alle Kranken und Leidenden am 01. März

KFD logo

Wir laden in diesem Jahr, wegen der Coronapandemie, nur zu einer Kreuzwegandacht ein am Montag, den 01.03. um 19.00 Uhr in der Kirche. Wir wollen im Kreuzweggebet mit Wortgottesfeier und Kommunionausteilung besonders für alle Kranken und Leidenden beten. Dazu laden wir alle, nicht nur KFD Mitglieder ganz herzlich ein.

Logo Weltgebetstag der Frauen

Am Freitag, den 05. März findet, wie in jedem Jahr, der Weltgebetstag statt, die älteste ökumenische Gebetsaktion, von Frauen gegründet. Leider können wir in unserer Gemeinde dies Jahr nicht feiern, aber wir laden alle ganz herzlich ein, den Gottesdienst im Fernsehen auf dem Kanal Bibel TV, am Freitag, den 05.02. um 19.00 Uhr mitzufeiern. Ausserdem kann man sich unter www.weltgebetstag.de  informieren über das Thema und das diesjährige Partnerland Vanautu, ein Inselstaat im Pazifik. Es lohnt sich! Auch der Gottesdienst ist dort erhältlich. Also bleiben wir im Gebet verbunden. Denn es geht, aber anders! Bleibt gesund! Euer KFD Team [Theresia Schmunkamp]

Schnee und jetzt Kälte

Nach den Schneeverwehungen am Sonntag kommt jetzt die Kälte. Es empfiehlt sich, mal den Dachboden anzuschauen. Hier und da ist Schnee durchgedrungen, was böse Überraschungen bei Tauwetter bedeuten kann. [Klaus Lübken]

Schnee am 8.2.2021
Schnee am 8.2.2021
Schnee am 8.2.2021

Schießplatz: Sperrungen

In dieser Woche wird die Straße Wippingen-Werpeloh zeitweise jeweils zwischen 8 Uhr und 16.30 Uhr gesperrt. [jdm]