Adventure Tag des Oldtimerclubs

Das Orga-Team Simon Kossen, Annika Kruse und Claudia Kruse
Das Orga-Team Simon Kossen, Annika Kruse und Claudia Kruse
Die Sieger
Die Sieger

Unter erschwerten Bedingungen führte der Oldtimerclub gestern seinen Adventure Tag durch. Es war für alle was dabei und die Teilnehmer hatten viel Spaß. Beim Dosen- oder Stiefelwerfen, Dart spielen oder Slalomfahren oder beim Teebeutel-Weitwurf konte jeder sein Können unter Beweis stellen. Für die anschließende Siegerehrung nach Kindern, Männern und Frauen unterteilt wurden Medaillen und kleine Geschenke organisiert. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer beim Siedlerbäcker essen und den Abend ausklingen lassen. [Andreas Klaas]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 28.09.2020 Emsbüren, Thuine
Dienstag, 29.09.2020 Renkenberge, Aselage
Mittwoch, 30.09.2020 Beesten, Hummeldorf
Donnerstag, 01.10.2020 Ahmsen, Vrees
Freitag, 02.10.2020 Spahnharrenstätte, Dalum [Landkreis Emsland]

Kraniche unterwegs

Kraniche auf der Durchreise
Kraniche auf der Durchreise

An der B 401 in Esterwegen fand sich am Samstag eine beeindruckende Anzahl (weit über hundert) von Kranichen ein - offenbar hat die Vogelflugzeit begonnen, und die Tiere legen hier eine Rast ein. [HM]

Kraniche
Kraniche

Tennisverein geht in die Winterpause – Punktspielsieger geehrt

Die Teilnehmer am Doppelturmnier des Wippinger Tennisvereins 09-2020
Die Teilnehmer am Doppelturmnier

Auf dem Wippinger Tennisplatz fand heute zum Saisonabschluss ein Doppelturnier statt.

Dabei fand auch die Siegerehrung für die Punktspiele statt. In der Männergruppe 1 konnte Marco Westhoff den Pokal erringen. Die Männergruppe 2 führte Thomas Kaiser schon zum zweiten Mal an. Bei den Damen siegte Kristine Schwering.

v.l.: Luise Speller, Laura Westhoff, Franziska Wesseln, Theresa Schmunkamp, Siegerin Kristine Schwering, Tabea Fehrmann, Marion Lammers, Lena Rosen, Hanna Düttmann, Martina Meyer
v.l.: Dennis Wilmes, Luca Düttmann, Andre Bentlage, Sieger Marco Westhoff, Julian Kuper, Stefan Holtermann, Marvin Kuper
v.l.: Jonas Schwering, David Fleischer, Christoph Schwering, Sieger Thomas Kaiser, Julian Bicker, Sascha Wesseln, Christian Schwering

Das Tennishaus, das bis zur Einrichtung der Treffräume in der Mehrzweckhalle als Jugendtreff genutzt wurde, wurde in der letzten Zeit wieder instand gesetzt. Die Wände wurden gestrichen, eine neue Tür eingebaut, das Mobiliar wurde erneuert und es wurde eine Ballwurfmaschine angeschafft. Am Giebel das Hauses prangt die Aufschrift "Dennis-Park". Dem Vorsitzenden Dennis Wilmes wird dies sicher gefallen.

Am 10. Oktober sollen in einem Arbeitseinsatz der Außenbereich gepflegt und die Plätze winterfest gemacht werden. Beginn ist dann um 9 Uhr. [jdm]

Atommüll: Am Montag wird’s ernst

Titelbild des BGE-Magazins „Einblicke“

Am Montag, den 28. September 2020 veröffentlicht die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den Zwischenbericht Teilgebiete. Er markiert nach der Sprachregelung des BGE das Ende der weißen Landkarte: Denn erstmals werden Teilgebiete genannt, die eine günstige geologische Gesamtsituation für die sichere Endlagerung erwarten lassen. Zudem werden die Gebiete beschrieben, die nicht für ein Endlager in Frage kommen, weil sie eines oder mehrere Ausschlusskriterien erfüllen.

Protestschild der BI von 1976
Der Salzstock Wahn
Der Salzstock Wahn

Allgemein wird erwartet, dass der Salzstock Wahn einer der benannten Standorte sein wird. Sie sehen hier auf einer Karte den Salzstock gelb markiert. Diese Karte wurde in den 1970er Jahren genutzt, um den Ort für die damals geplante Atommüll-Wiederaufbereitungsanlage zu markieren (schwarze Balken). Damals sollte in einem Radius von 6 km jede Wohnbebauung verschwinden: Somit wären die Orte Wippingen, Werpeloh und Renkenberge ausradiert worden. In dem Salzstock sollte zudem ein Endlager für den Atommüll entstehen.

Treckerdemo auf dem Bohrplatz beim Uhlenberg am 29.11.1976
Treckerdemo auf dem Bohrplatz beim Uhlenberg am 29.11.1976

Die Frage der Wiederaufbereitungsanlage hat sich nach dem Scheitern von Wackersdorf endgültig erledigt. Ein Lager für den schier endlos strahlenden Atommüll sucht man immer noch. Und jetzt sind die Atomkonzerne nah dran, sich ihren Wunsch erfüllen zu lassen. Die Verantwortung für den Müll haben sie gegen eine Einmalzahlung von 24 Mrd. € in einen Fonds an den Staat abtreten können. Und jetzt sind die staatlichen Konkursverwalter der Atomindustrie auf dem Weg, der Bevölkerung mit vorgespielter Transparenz und angeblicher Wissenschaftlichkeit einen Standort aufzuzwingen. Am Montag ab 10 Uhr soll die Liste auf der Homepage des BGE öffentlich zur Verfügung stehen. [jdm]

CDU-Mitgliederversammlung Wippingen bestätigt Ortsvorstand – Endlagerstandortsuche, Afrikanische Schweinepest und Corona wichtige Themen

CDU-Kreisverbandsvorsitzender Günter Wigbers (2. v.l.) und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.) mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Johannes Hempen, Gerd Klaas, Hermann Gerdes, Johannes Kuper und Hubert Jansen (v.r.n.l.)
CDU-Kreisverbandsvorsitzender Günter Wigbers (2. v.l.) und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.) mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Johannes Hempen, Gerd Klaas, Hermann Gerdes, Johannes Kuper und Hubert Jansen (v.r.n.l.); es fehlen: Hermann Hackmann und Martin Hempen.

Mit bewährten Kräften geht die CDU Wippingen die Kommunal- und die Bundestagswahl im kommenden Jahr an. So wurden Hermann Gerdes (1. Vorsitzender), Hermann Hackmann (stv. Vorsitzender), Hubert Jansen (stv. Vorsitzender & Schriftführer), Johannes Hempen, Gerd Klaas und Johannes Kuper (Besitzer) sowie Martin Hempen (Mitgliederbeauftragter) allesamt einstimmig bestätigt und gehören
weiterhin dem Ortsvorstand an. Das Amt des Mitgliederbeauftragten wurde dabei erstmals besetzt. Ziel ist, dass die CDU die entscheidende und prägende Kraft in Wippingen bleibt.

So ging Hermann Gerdes, CDU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister, auf die Ergebnisse von zehn Jahre Dorferneuerung ein, wozu u. a. der Neubau der Mehrzweckhalle, der verkehrsberuhigte Ausbau der Schulstraße, das neue Volksbankgebäude oder auch der Neubau des Schützenhauses gehören. Aktuell wird die Kindertagesstätte um zwei
Regelgruppen erweitert. Geplant sind die Erweiterung des Heimathofes, der Ausbau des Heimathauses sowie 2021 die Renovierung der Mühle. „Damit haben wir alle öffentlichen Gebäude auf Stand gebracht“, so Gerdes. Nennenswert wäre zudem, dass das Neubaugebiet ‚Sonderburg/ Fleerstraße‘ mit 26 Bauplätzen unmittelbar vor der Fertigstellung stehe. (mehr …)

Tennisverein mit ganz neuem Personal

Tennisschläger

Auf der Generalversammlung des Tennisvereins am 27.08.2020 stand die Wahl des neuen Vorstands im Mittelpunkt.

Gewählt wurden Kristine Schwering (Kassenwartin), Luise Speller (Schriftführerin), Sascha Wesseln (Platzwart), Andre Bentlage (Getränkewart, 2. Kassenwart), David Fleischer (Sportwart) und Dennis Wilmes (Vorsitzender), die sich die Aufgabenbereiche untereinander aufteilten.

Diese Wahl war möglich geworden, weil der Tennisverein in letzter Zeit einen plötzlichen Zulauf von jungen Leuten hatte. Dennis Wilmes zeigte sich Hallo-Wippingen gegenüber dankbar gegenüber dem bisherigen Vorstand, der sich während der letzten zwanzig Jahre um den Verein und die Anlagen gekümmert habe. "Ohne diese Arbeit hätten wir heute keine Anlagen und es gäbe jetzt nicht die Möglichkeit, diese Sportart in Wippingen auszuüben."

Mittlerweile sind 11 Frauen und 20 Männer im Verein sportlich aktiv und beteiligen sich an dem vereinsinternen Punktspielbetrieb. Am kommenden Samstag, dem 26.09.2020, ab 13 Uhr findet zum Saisonabschluss ein Doppelturnier des Tennisvereins statt, bei dem auch die Punktspielsieger geehrt werden sollen.

Der Arbeitseinsatz, um die Plätze winterfest zu machen, ist für Mitte Oktober angedacht. [jdm]

Coronavirus besser mit Gesundheitsschutz statt Repression bekämpfen

Screenshot von der EZ-Facebook-Seite
Screenshot von der EZ-Facebook-Seite

Der Umgang mit den Corona-Verstößen im Landkreis Cloppenburg zeigt, wie leichtherzig derzeit allgemein Grundrechtseinschränkungen hingenommen werden. Auch über die Existenzbedrohung für Selbständige, die ihr Einkommen mit eigener Arbeit erwirtschaften, wird leichtherzig hinweggegangen. Ein Kommentar auf der Facebookseite der Ems-Zeitung fordert gar „Lizenzentzug, auf Zeit oder dauerhaft, vielleicht schreckt das ab und die Betreiber nehmen die Sache mal ernst. Außerdem sollte die Datenerfassung irgendwie digitalisiert werden mit Fotoabgleich.“ (mehr …)

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 21.09: Hasselbrock, Fehndorf
Dienstag, 22.09: Wesuwe, Meppen
Mittwoch, 23.09: Werpeloh, Brual
Donnerstag, 24.09: Höven, Handrup
Freitag, 25.09: Brunenforth, Münnigbüren
Samstag, 26.09: Salzbergen
Sonntag, 27.09: Börgerwald [Landkreis Emsland]

Hochschule Osnabrück: Neue regionale Apfelsorte „Deichperle“

Apfelsorte Deichperle
Apfelsorte Deichperle

Züchtungserfolg nach 18 Jahren intensiver Forschungsarbeit: Die „Deichperle“ hat das Wissenschaftsteam und die Obstbaubetriebe gleichermaßen überzeugt und das nicht nur durch ihren saftig-süßen Geschmack und die hohen Erträge. Nun erobert die neue Apfelsorte die ersten Wochenmärkte und Geschäfte. (Mehr bei idw-online ...). [HM]

Online-Veranstaltung zum Atommülllager: Wie jetzt in Wippingen reagieren?

Online-Veranstaltung zum Atommülllager-Suchverfahren
Online-Veranstaltung zum Atommülllager-Suchverfahren

„Ausgestrahlt“ ist in diesen Wochen auf Tour mit einer zum „Atomklo“ umgebauten Dixi-Toilette, um in potenziell betroffenen Regionen über die Standortsuche zu informieren und war am letzten Samstag in Lingen. Und auf einer Online-Veranstaltung mit Helge Bauer speziell für die Emsländer wurde am Mittwoch über das Standortsuchverfahren für ein sogenanntes Endlager informiert. Auch einige Wippinger waren online dabei und machen sich jetzt ihre Gedanken.

Noch befindet sich das Suchverfahren in Phase 1. Ein bedeutender Zwischenschritt findet am 28. September statt, wenn das Atommüll-Bundesamt Base eine Liste von möglichen Standorten benennt. Angeblich soll die Liste eine hohe 2-stellige Zahl von Standorten enthalten. (mehr …)

Kirche der Beteiligung – Gemeinsam gestalten

Einladung zur Wort-Gottes-Feier
Einladung zur Wort-Gottes-Feier

Am Sonntag, den 20.09. um 10.00 Uhr gestalten wir, das Gemeindeteam, die Wort-Gottes-Feier mit Kommunion-Austeilung und laden ein zum Bibelteilen.

Unsere Gemeinde ist eine der ersten im Bistum, die die Kirche der Beteiligung als neues Leitungsmodell erprobt. Wie wir in Zukunft Gemeinde lebendig halten, das wollen wir mit Vielen gemeinsam überlegen und bedenken.

Informationen zum Info-Abend
Informationen zum Info-Abend

Wir laden deshalb alle Interessierten herzlich ein zu einem Infoabend am Mittwoch, den 07.10.2020 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus. Diesen Abend wird Nicole Muke, Leiterin des Bereiches Gemeindeentwicklung und Organisationsberatung im Bistum Osnabrück, leiten und moderieren.

Wir würden uns freuen, wenn sich viele beteiligen und ihre Ideen oder Kritik einbringen. Es grüßen herzlich Anita Gerdes , Karin Kuper, Margot Richert und Maria Schröer. [Maria Schröer]

PETA: Freiheit für die Seepferdchen im Borkumer Aquarium

Zwei Dickbauchseepferdchen mit umschlungenen Schwänzen

Zwei Dickbauchseepferdchen mit umschlungenen Schwänzen

Freiheit für seltene Seepferdchen: Ein Neunjähriger aus Borkum hat im August beim Fischen ein Kurzschnäuziges Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) gefangen, zwei Wochen später entdeckte ein Fischer vor der Nordseeinsel ein zweites in seinem Netz. Beide brachten die Fische in das Nordsee Aquarium Borkum. Eines der beiden Tiere verletzte sich dort gleich am ersten Tag an einem Wasserfilter und konnte daraufhin nicht mehr aufrecht schwimmen. Statt die sensiblen Meeresbewohner wieder freizulassen, möchte die Aquariumleitung die Seepferdchen nun behalten und sie zur Zucht einsetzen. Daraufhin hat sich PETA vergangene Woche in einem Schreiben an die Verantwortlichen gewandt. Die Tierrechtsorganisation appelliert an die Betreiber, die Fische an ihre jeweiligen Fundorte zurückzubringen. (mehr...)

Vielleicht ein Anlass, einmal darüber nachzudenken: Warum immer nur die großen Tiere schützen wollen... [HM/Foto Joanne Merriam / CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)]

Paschke unterstützt Drohnen-Position des SPD-Parteivorstands

Die SPD hatte in einer E-Mail ihre Bedingungen zur Bewaffnung von Drohnen mitgeteilt. Wir haben dem örtlichen SPD-Bundestagsabgeordenten Markus Paschke unseren Kommentar zukommen lassen, dass die Bedingungen kurzgefasst lauten, einer Bewaffnung werde zugestimmt, wenn das Töten von Menschenhand gesteuert, nur legal und mit psychologischer Betreuung für die Mörder geschehe.

Markus Paschke hat jetzt in einer E-Mail geantwortet, dass er die vom SPD-Vorstand genannten Bedingungen unterstützt. Mit diesen gehe die SPD in eine öffentliche Anhörung des Bundestags zum Thema Bewaffnung von Drohnen. Die Anhörung soll am 05.10.2020 stattfinden.

Paschke distanziert sich davon, dass die Soldaten, die die bewaffneten Drohnen steuern werden, als Mörder bezeichnet würden. Die Drohnen dienten dem Schutz der Soldaten.

Da Kampfdrohnen hauptsächlich von den reichen Staaten in den armen Ländern eingesetzt werden, fragt man sich doch, wie sie unsere Soldaten schützen könnten. Wer wissen will, was Kampfdrohnen wirklich anrichten, kann dies im IPPNW-Report über die humanitären Folgen von Drohnen nachlesen. Dort steht nichts von armen deutschen Soldaten, die sich mit Kampfdrohnen schützen müssten.

Kurt Tucholsky schrieb 1931 in der Zeitschrift Die Weltbühne  unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel zum 1. Weltkrieg: „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“ [jdm]

Morgen online an Veranstaltung zum Atommüll teilnehmen

Für die Veranstaltung des Bündnis AgiEL - Atomkraftgegner*innen im Emsland mit Helge Bauer von "ausgestrahlt" am 16. September um 19 Uhr zur aktuellen Entwicklung der Standortsuche und der Frage: Wie lässt sich ein schlechtes Lager verhindern? konnte in Wippingen kein öffentlicher Raum mit W-LAN gefunden werden. Sie können aber von Zuhause aus online daran teilnehmen, denn die Veranstaltung findet in Form einer Videokonferenz statt, kann aber auch am Telefon verfolgt werden. Sie dauert zwischen 60 bis 90 Minuten.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Angemeldeten bekommen die Zugangsdaten, technische Hinweise und Informationen zum Ablauf der Veranstaltung.

Das Emsland könnte von der Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll betroffen sein. Denn hier gibt es Gesteinsvorkommen, die grundsätzlich für das Suchverfahren infrage kommen. Dazu gehört auch das Salzvorkommen im Dreieck von Wippingen, Renkenberge und Werpeloh. [jdm]

Vor 50 Jahren: Eröffnung des Volksbankgebäudes am jetzigen Standort

Einladung zum Tag der offenen Tür am 13. September 1970

Heute von genau 50 Jahren wurde in Wippingen das erste Gebäude der Volksbank Emstal am jetzigen Standort mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Es wurde auf der ehemaligen Hofstelle der Familie Brinkmann (Schauster Bernd) errichtet. Die Familie siedelte an die Schützenstraße 15 aus.

Bei den Verhandlungen zur Verschmelzung der Spar- und Darlehenskasse Wippingen mit der Lathener Bank wurden die Errichtung des neuen Bankgebäudes und die Schenkung des alten Gebäudes (Vorgängerbau der Gaststätte Zum Herzog) an die katholische Kirche vereinbart.

Das neue Gebäude wurde 1992 umgebaut und 2020 abgerissen. Das jetzige neue Gebäude konnte wegen der Corona-Einschränkungen bisher nicht öffentlich eingeweiht werden. Über die Geschichte der Wippinger Volksbank berichtete Hallo-Wippingen anlässlich der Verabschiedung von Kassen -Bernd (Bernhard Kohnen) im Oktober 2006. [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 14.09.2020: Sögel, Aschendorf
Dienstag, 15.09.2020: Dalum, Hemsen
Mittwoch, 16.09.2020: Renkenberge, Lohe
Donnerstag, 17.09.2020: Lingen, Flechum
Freitag, 18.09.2020: Hebelermeer, Klein Stavern
Samstag, 19.09.2020: Heede
Sonntag, 20.09.2020: Bexten [Landkreis Emsland]

Emsländischer Töpfermarkt Meppen findet statt

Der diesjährige 28. Töpfermarkt, findet am 20. September 2020, von 11 – 17 Uhr auf dem Gelände des Meppener Kunstkreises statt. Der Töpfermarkt ist erneut die Abschlussveranstaltung des Emsländischen Kultursommers, knapp 30 Keramiker zeigen wieder hochwertige Keramik für Tisch, Garten und Haus. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln am Kunstzentrum Koppelschleuse, An der Koppelschleuse 19, 49716 Meppen. [Landkreis Emsland]

Katastrophe von Moria: Soforthilfe und Evakuierung jetzt!

Hilfsorganisationen, die einen Wechsel in der Flüchtlingspolitik fordern

In einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin fordern mehrere Hilfsorganisationen, wie die Caritas, die Diakonie, das Paritätische Hilfswerk, Entwicklungshilfeorganisationen wie Misereor, Brot für die Welt, Terres des Hommes und Medico International und Bürgerrechtsorganisationen wie Amnesty, Pro Asyl, Neue Richtervereinigung, Jesuiten-Flüchtlingshilfe und Ärzte ohne Grenzen, einen konzertierten europäischen Rettungsplan für die Menschen in Moria, die sofortige Evakuierung der Flüchtlinge und die Aufnahme der Menschen in Deutschland und anderen europäischen Staaten.

Es müsse der Katastrophenschutz aktiviert werden, anstatt
Schutzsuchende im Umfeld von Moria mit Polizeigewalt unter freiem Himmel festzusetzen.

Einer Katastrophe dieses Ausmaßes könne nicht mit Minimallösungen begegnet werden – wie einem Transfer von 400 unbegleiteten Minderjährigen auf das griechische Festland. Es brauche eine dauerhafte Lösung für alle Betroffenen – und die heiße Aufnahme in anderen europäischen Ländern.

Nach dem Brand von Moria sei ein Paradigmenwechsel in der Flüchtlingspolitik erforderlich. Die Strategie, Schutzsuchende mit dem Ziel an den Außengrenzen Europas festzuhalten, sie direkt von dort in autoritäre Staaten wie die Türkei zurückzuschicken, obwohl diese ihnen keinen tatsächlichen Schutz böten, sei gescheitert. [jdm]

Landjugend: Im Moment noch im Corona-Schlaf – Jugendliche treffen sich nur in ihren Cliquen

Anders als in Städten, wo sich Jugendliche schnell zu großen Gruppen in Parks oder öffentlichen Plätzen einfinden und „Party machen“, sind die Jugendlichen bei uns im Dorf nicht so öffentlich präsent. Aber auch hier sind sie durch die Corona-Einschränkungen auf sich allein zurück geworfen. Jugendliche haben eigentlich den Drang nach draußen. Sie wollen raus aus ihrer Familie, Freunde treffen, sich selbst erproben, Neues erleben, neue Leute kennen lernen und ihren Freundeskreis erweitern.

Das ist aber derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Auf dem Dorf ist dies generell schon sehr eingeschränkt; jetzt sind aber die wenigen Möglichkeiten auch verschlossen oder buchstäblich geschlossen, wie der Jugendtreff in der Mehrzweckhalle. Kommerzielle Angebote, wie Discotheken oder das Kino gibt es nicht mehr bzw. sehr eingeschränkt. Vor allem fehlen Möglichkeiten sich ungezwungen zu treffen.

Für Tobias Wesseln, Mitglied im Vorstand der Wippinger KLJB und aktiv in der Jugendtreffarbeit, war der plötzliche Lockdown überraschend und nicht schön. Nach der „Abschiedsfete“; die vor dem offiziellen Verkünden des Lockdowns im Jugendtreff gemacht wurde, saß auch er allein Zuhause herum und musste sich mit sich selbst beschäftigen. Natürlich sei es für Jugendliche schwierig, sich nicht mit anderen treffen zu können. (mehr …)

Telekom-Mobilfunkmast am Kapellenweg soll am 21.09.2020 den Betrieb aufnehmen

Die Telekom hat dem Ersten Samtgemeinderat Heinz-Hermann Lager auf seine Nachfrage mitgeteilt, dass der Mobilfunkmast am Kapellenweg, Kluse, (Brokamp) am 21.09.2020 in Betrieb gehen solle.

Allerdings sei die kleine Einschränkung „wenn alles klappt“ hinzugefügt worden. Bleibe zu hoffen, dass Wippingen dann am 22.09. 2020 eine Top-Netzabdeckung habe. [jdm]

SPD zu bewaffneten Drohnen: Nur Töten von Menschenhand, nur legal und mit psychologischer Betreuung für die Mörder

Bundeswehrdrohne
Bundeswehrdrohne

Am 30. Juli haben wir zu einer E-Mail-Aktion des Netzwerks Friedenskooperative an den SPD-Parteivorstand aufgerufen. Es wurde befürchtet, dass die SPD-Fraktion im Bundestag einer Bewaffnung der Heron-TP-Drohnen zustimmen könnte, wenn gewisse Bedingungen erfüllt seien.

Der SPD-Vorstand hat jetzt in einer E-Mail geantwortet. Im Ergebnis werden die Befürchtungen durch die Antwort bestätigt. Wenn die Antwort von den ganzen Weichspülerfloskeln gereinigt ist, bleibt übrig, dass die SPD keine vollautomatischen bewaffneten Drohnen möchte, sondern von Menschenhand gesteuerte bewaffnete Drohnen. Außerdem möchte die SPD keine extralegalen Tötungen, sondern nur Tötungen, die legal sind. (mehr …)

Nawalny-Affäre: Durch stetiges Wiederholen zur Wahrheitsillusion

Im Fall Nawalny gibt es nicht den Hauch eines Beweises, dass der rechtsnationalistische russische Oppositionspoliker im Auftrag der russischen Regierung vergiftet worden ist. Zwar ist das möglich, obwohl kein Interesse erkennbar ist. Genauso möglich sind alle anderen Spekulationen: dass es einen kriminellen Hintergrund gebe, dass eine ausländische Macht dahinter stehe (z.B. die CIA), dass es sich um eine fehlerhafte Medikation handele, usw..

Fest steht aber, dass die USA diesen Vorfall nutzen wollen, um die Beziehungen zu Russland zu verschlechtern und dass die US-Firmen, die ihr Fracking-Gas verkaufen wollen, an einem Ende des Baus der russischen Gas-Pipeline North-Stream interessiert sind. Und fest steht, dass die in der Atlantik-Brücke organisierten US-Fans, wie Merz und Röttgen, sowie der kleine Außenministerdarsteller Maas jeden Wunsch von US-Konzern-Vertretern von deren Mund ablesen. Auch die Grünen, die sich von einer früheren Friedenspartei zu einem neoliberalen Rüstungsclub gewandelt haben, singen mit im Chor von Sanktionen und Ende der Zusammenarbeit mit Russland.

Das Problem, dass es keinen Beweis für die angebliche Untat der russischen Regierung gibt, wird einfach durch ständige Wiederholung gelöst. Wenn oft genug behauptet wird, dass es so ist, wird es allgemein geglaubt. Dass diese Methode funktioniert beweisen nicht nur die verschiedenen Lügen, die jeweils für Kriege in die Welt gesetzt wurden, wie Emser Depesche, Polnischer Überfall auf den Sender Gleiwitz, Tongking-Zwischenfall, Hufeisenplan oder Massenvernichtungswaffen im Irak. Spektrum.de berichtet über ein psychologisches Experiment, das zeigte, dass wir das, was wir ein zweites Mal hören, eher für wahr halten als beim ersten Mal. Dieser Wiederholungseffekt, oft »Wahrheitseffekt« genannt, wurde schon vielfach belegt. Jetzt haben zwei Psychologinnen nachgewiesen, dass ihm Kinder und Erwachsene gleichermaßen unterliegen und somit auch unterschiedliche Vorkenntnisse nicht davor bewahren.

Unsere Tagesschau und die US-hörigen Politiker werden also ihre Behauptung von der Verantwortung der russischen Regierung für die Vergiftung solange wiederholen, bis sich niemand mehr traut, diese Version anzuzweifeln und jeder die Verschärfung der Kriegsgefahr akzeptiert. [jdm]

Corona-Sonderregelungen in der Pflege

Corona-Sonderregelungen in der Pflege
Corona-Sonderregelungen in der Pflege

In Corona-Zeiten gibt es für die häusliche Pflege eine Reihe von Sonderregelungen. Vielen Betroffenen fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Um während der Corona-Pandemie die häusliche Versorgung bestmöglich, schnell und übergangslos organisieren zu können, fasst der Verband Pflegehilfe die wichtigsten aktuellen Sonderregelungen zusammen. Alle hier aufgeführten Regelungen haben eine vorläufige Gültigkeit bis zum 30. September 2020. Die Änderungen ergeben sich coronabedingt für Pflegebedürftige, die zu Hause leben und für deren Angehörige. Ausführlichere Infos dazu im Presseportal. [jdm/Verband Pflegehilfe]

Antikriegstag 2020 Esterwegen

Schüler und Lehrer der BBS Papenburg setzten sich mit Fake-News auseinander
Schüler und Lehrer der BBS Papenburg setzten sich mit Fake-News auseinander
Georg Scharnweber, Sohn des „Moorsoldaten“ Hans Möller
Georg Scharnweber, Sohn des „Moorsoldaten“ Hans Möller

Auf der Anti-Kriegstagsveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Deutsch-Niederländischen Initiative 8. Mai auf dem Esterweger Lagerfriedhof zogen die Veranstalter und die Redner einen Bogen von der Unterdrückung durch das Nazi-Regime über das Problem des Hasses und der Intoleranz in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung bis zu der realen Kriegsgefahr, die derzeit von der Nato-Kampagne gegen Russland ausgeht. Hier nannte Jörg Meinke, der Sprecher der Deutsch-Niederländischen Initiative 8. Mai speziell die US-Manöver direkt an der russischen Grenze.

Wasserpfütze auf Kundgebungsplatz
Wasserpfütze auf Kundgebungsplatz

Der Regen hatte die schlechten Bedingungen auf der Pflasterfläche und auf den schiefen, glatten Wegen der Gedenkstätte deutlich gemacht. Die Kundgebungsteilnehmer standen praktisch um die Pfützen herum.
Der Redner Georg Scharnweber, ein Sohn des KZ-Häftlings Hans Möller, rutschte bei der Kranzniederlegung aus und lag auf dem Pflaster vor dem Gedenkstein.

Hallo-Wippingen hat den Zustand der Gedenkstätte schon mehrfach zum Thema gemacht. Vielleicht könnte auch der DGB sich bei den zuständigen Behörden mal zum Zustand der Begräbnisstätte äußern. [HM/jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 07.09.2020: Lähden, Dankern
Dienstag, 08.09.2020: Groß Hesepe, Brual
Mittwoch, 09.09.2020: Groß Fullen, Schapen
Donnerstag, 10.09.2020: Wieste, Herzlake
Freitag, 11.09.2020: Lingen, Klein Berßen
Samstag, 12.09.2020: Papenburg
Sonntag, 13.09.2020: Salzbergen [Landkreis Emsland]

Clemenswerth: Schlossführung zum Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“. Auch das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth bereichert diesen Tag mit zwei ca. einstündigen Führungen, die um 15 Uhr beginnen. Da die Teilnahme jeweils auf 8 Personen begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung unter Tel. 05952-932325 oder schloss@clemenswerth.de erforderlich. Ein Mund-Nasen-Schutz ist mitzubringen und zu tragen. Die Teilnahme kostet nur den regulären Museumseintritt, der Führungsaufschlag entfällt an diesem Tag. [Landkreis Emsland]

Pocken seit 40 Jahren offiziell ausgerottet – WHO beschloss weltweite Impfpflicht

Ems-Zeitung vom 2.09.1963
Ems-Zeitung vom 2.09.1963

Bei der Durchsicht alter Ems-Zeitungs-Ausgaben fielen zwei Meldungen auf, die an eine gefährliche Viruserkrankung erinnern und ihre vollständige Ausrottung durch eine weltweite Impfpflicht.

Am 2.09.1963 gab es die Meldung: „Pockenverdacht in Ungarn – 350 Touristen festgehalten“ - Etwa 350 ausländische Touristen und Geschäftsleute, darunter auch solche aus der Bundesrepublik, werden seit Sonnabend im Budapester Hotel Royal festgehalten. Das Hotel wurde vorsorglich für 21 Tage unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Angestellter unter Pockenverdacht in die Isolierstation eines Krankenhauses eingeliefert worden war. Bisher hat sich der Verdacht allerdings nicht bestätigt. Alle Ungarn, die das Land verlassen wollen, müssen sich impfen lassen.

Ems-Zeitung vom 15.10.1964
Ems-Zeitung vom 15.10.1964

Am 15. 10.1964 hieß es: „Pockenimpfnachschau“. - Völlen. Für die am letzten Donnerstag in allen Ortsteilen der Gemeinde durchgeführte Pockenschutzimpfung findet heute nachmittag die Nachschau wie folgt statt: Völlen 15 Uhr in der Schule, … .

Noch in den 1950er und 1960er Jahren gab es in Europa Pockenepidemien, so z. B. 1950 in Glasgow, 1958 in Heidelberg (18 Krankheitsfälle, davon zwei tödlich), 1963 in Breslau (99 Krankheitsfälle, davon sieben tödlich) und 1967 in der Tschechoslowakei. Die Bedrohung durch Pocken war also 1964 allgemein bekannt. Berichte über Epidemien in Afrika und Asien waren präsent. 1967 machte die Weltgesundheitsorganisation die Pockenschutzimpfung weltweit zur Pflicht. Am 8. Mai 1980 konnte dann die WHO feststellen, dass die Pocken ausgerottet sind. (mehr …)

Meisen bekämpfen die Minierraupe

Kastanie im September noch mit Blättern
Kastanie im September noch mit Blättern

In den letzten 5 Jahren ließen die Kastanien die Blätter Ende Juli schon fallen. Der Grund: Die Raupe der Miniermotte. Da sich die Rosskastanienminiermotte erst seit relativ kurzer Zeit in Mitteleuropa ausbreitet, gibt es keine Fressfeinde, die sich auf diese Tiere spezialisiert haben.

Aber in der Zwischenzeit haben Blau- und Kohlmeisen die Minierraupe als Futterquelle entdeckt und suchen Blatt für Blatt ab. In diesem Jahr haben die Blaumeisen die Minierraupe so im Griff, dass alle Blätter im September noch grün sind. Die Natur hilft sich selber. [Klaus Lübken]