Kitakinder bei der Getreideernte

Kita-Kinder bei der Getreideernte
Die Kitakinder werden in die kommende Arbeit eingewiesen

Heute fand die Getreideernte auf dem kleinen Feld im Ortszentrum gegenüber der Volksbank statt. Der Oldtimerclub trat dazu mit Andre Westers altem Deutz mit Mähbaum an. Die Vorschüler der Kita kamen hinzu, um beim Mähen zuzuschauen, anschließend die Halme zu Garben zusammen zu binden und die Garben in Hocken zusammen zu stellen, was auf Anhieb natürlich noch nicht vollständig gelang.

Eine Hocke mit Getreidegarben zum Trocknen der Ernte
Die Kinder stellten die Garben zu Hocken zusammen

Den Kindern nahe zu bringen, woher unsere Lebensmittel kommen, ist ein Ziel der Initiatoren dieses Gartens gewesen. Und heute wurde dies mit der Getreideernte praktisch umgesetzt.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation der Gruppe “Das blühende Wunder“, dem Oldtimerclub und dem Kindergarten, wobei auch jede Partnerorgnisation ihr eigenes Projekt verfolgt. Die Gruppe “Das blühende Wunder“ hat am Rand zur Straße hin einen Blumengarten angelegt, der nicht nur das Auge erfreuen soll. Die Blumen sollen auch für den Schmuck in der Kirche verwendet werden. Die Kindergartenkinder legten unter Federführung der Erzieherinnen Andrea Düthmann und Lotte Ströcker einen Gemüsegarten an. (mehr …)

2. Wippinger Motorradtour

Teilnehmer der 2. Wippinger Motorradtour
Motorräder der 2. Wippinger Motorradtour

Für die Teilnehmer der 2. Wippinger Motorradtour wurde es wieder ein schöner Tag. Trotz des nicht so schönen Motorradwetters waren insgesamt achtzehn Fahrer/Fahrerinnen mit ihren Bikes dabei. Die Tour führte Richtung Ochtrup. Nach einer Stärkung ging es wieder zurück nach Wippingen.

Auf der Rundtour von ca. 230 km mussten zwischendurch leider ein paar kleine Regenschauer in Kauf genommen werden. Dennoch waren alle Fahrer von der Tour sehr begeistert. Mit einem schönen Grillabend ist der Tag zu Ende gegangen. [Bernhard Timmer]

Teilnehmer der 2. Wippinger Motorradtour
Teilnehmer der 2. Wippinger Motorradtour

Lisa Grefer berichtet

Jahrzehntelang bis 2016 berichtete der Wippinger Hans Brinkmann zunächst für die Ems-Zeitung und später für die NOZ vor allem aus Hannover und prägte damit die Sicht der Leser der Region auf die Landespolitik.

Ems-Zeitung vom 10.08.2019

Jetzt macht sich aus Wippingen anscheinend Lisa Grefer auf den Weg, uns mit einem flotten Schreibstil in der Ems-Zeitung etwas Interessantes zu berichten. Als Mitglied der Jugendredaktion schrieb sie letzten Mittwoch über die Einschulung von Kindern auch am Beispiel des Wippinger Kindergartens, am letzten Samstag testete sie E-Roller und heute berichtete sie über die Neuleherin Katrin Kampling, die den Niedersächsischen Sportjournalistenpreis als Investigativjournalistin des NDR gewonnen hat und die ihre Karriere auch als Mitglied der Ems-Zeitungs-Jugendredaktion begonnen hat. [jdm]

Enthüllung von Erinnerungstafeln an die Fluchtwege 1933 – 1945

Die Initiative Fluchtwege hat sich Anfang 2016 von niederländischen und deutschen Menschen gegründet, die aus unterschiedlichen Beweggründen Interesse an dem Thema haben. Grundlage unserer Arbeit war zunächst die bereits 1985 erschienene Veröffentlichung "De Rode Hulp" der IPSO geschiedenis commission, die sich in zwei Kapiteln
mit der Unterstüzung politisch Verfolgter bei der Flucht aus dem faschistischen Deutschland in die Niederlande beschäftigen. Dieses Kapitel deutsch-niederländischer Geschichte ist in beiden Ländern weitgehend in Vergessenheit geraten. Um diese Hilfe wieder in das Gedächtnis zu rufen und die Unterstützung durch die Helferinnen
und Helfer zu würdigen, wurde am 8. Oktober 2016 in Nieuwe
Statenzijl die erste Gedenktafel errichtet.

Nun möchte die Initiative entlang der deutsch-niederländischen Grenze weitere Informationstafeln aufzustellen, die die Fluchtwege dokumentieren. Damit will sie das Thema einem breiteren Publi-
kum zugänglich machen. Am Samstag, den 31. August werden zwei neue Gedenktafeln enthüllt. Um 11 Uhr findet in Wymeer beim Grenzübergang Bellingwolde eine Enthüllung statt, auf der die Bürgermeister von Bunde und Westerwolde, der Landrat des Landkreises Leer und der Autor des genannten Buches sprechen werden. Um 15 uhr findet eine weitere Gedenktafel-Enthüllung in Emden statt. Mehr Infos im Flyer. [jdm]

29 bis 31. August 2019 Stadtfest in Oldenburg

Beim Stadtfest Oldenburg vom 29. bis 31. August verwandeln 17 Bühnen, 70 Livebands, 15 DJs, 240 Buden und mehr als 350.000 Besucher für 3 Tage die Oldenburger Innenstadt in eine riesige Partymeile. Von Hardrock bis zu Oldies, von House bis Black Music, Nordwestdeutschlands größte Musikkultur-Veranstaltung bringt alle Stilrichtungen mitten in die City. Dazu Kulinarisches von der Bratwurst über Foodtrucks bis zum Gourmet-Kochen am Schlossplatz. [jdm]

KFD: Die mobile Cocktailbar kommt nach Wippingen

Flyer KFD Mobile Cocktailbar 2019

Wir laden alle Frauen (ab 18 Jahren) am 04. Oktober 2019 von 20 Uhr bis 24 Uhr zum Cocktailabend ins Heimathaus ein. Es gibt diverse Cocktails mit und ohne Alkohol.

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit Euch! Die Kosten für den Abend betragen 25 Euro pro Person (inkl. Snacks und Cocktails) .

Also meldet euch alle an! Anmeldung bis zum 01. September bei T. Schmunkamp, Tel. 1256, oder M. Wesseln, Tel. 299. Euer KFD Team. [Monika Wester]

Krankenhäuser plattmachen für Krankenhauskonzerne

Während jeder Kranke im Land darüber klagt, wie schwierig es ist, einen Arzt zu finden und wir hier im Emsland erleben, dass Patienten öfter nicht im nächsten Krankenhaus behandelt werden können, weil dort alles schon voll ist, finden die so genannten Gesundheitsexperten der Parteien und der Institute ständig Überkapazitäten im Gesundheitswesen, die dringend abgebaut werden müssten.

In Ostfriesland wird von den Kreispolitikern trotz eines Bürgerentscheids, der sich dagegen aussprach, an der Planung eines Zentralklinikums  für Emden, Aurich und Norden festgehalten.

Auch die Bertelsmann-Stiftung, bei der es sich trotz des an Selbstlosigkeit erinnernden Namens um eine klassische neoliberale Denkfabrik eines führenden Konzerns handelt, forderte in der Studie "Zukunftsfähige Krankenhausversorgung" vom Juli 2019 die Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser. Behauptet wird, dies würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern.

Dabei spricht nichts dafür, dass die Versprechen der Bertelsmann-Stiftung wahr werden könnten. Darum geht es ja auch nicht. Brigitte Mohn aus der Besitzerfamilie ist Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung und auch Mitglied des Aufsichtsrates der Rhön-Klinikum AG. Und nicht nur das Rhön-Klinikum, alle privaten Krankenhauskonzerne warten wie die Geier darauf, die Krankenhäuser im Land zu übernehmen. (mehr …)

Fuchs und Dachs leben in guter Nachbarschaft

Dachs
Fuchs

Hermann Grote hat in seinem Wald eine Wildkamera vor einem Fuchsbau positioniert, der in eine Wehsanddüne, wie sie in unseren Wäldern zu finden sind, gegraben wurde. Diese Kamera ist mit einem Bewegungsmelder ausgestattet, so dass sie aufnimmt, sobald sich ein Lebewesen bewegt.

Mit Hilfe der Aufnahmen konnte er beobachten, wie fünf bis sechs Jungfüchse aufgewachsen sind. Fuchsbauten bestehen neben der Hauptröhre und dem Kessel auch aus mehreren Fluchtröhren. Füchse übernehmen auch Baue von Dachsen. Wenn der Bau groß genug ist, kommt es vor, dass neben dem Fuchs auch Dachse den Bau gleichzeitig nutzen.

Und das ist offensichtlich hier der Fall, wie die Fotos von der Wildkamera beweisen. Fuchs und Dachs nutzen verschiedene Etagen des Baus. Einige Videos zeigen laut Grote auch, dass es sich junge Rehkitze vor dem Fuchsbau gemütlich machten. Das ist ungewöhnlich, weil Füchse in der Lage sind, Rehe zu töten. Laut Wikipedia hält ein Fuchs in der näheren Umgebung seines Baues einen „Burgfrieden“, d. h., er lässt potenzielle Beutetiere dort unbehelligt.

Auch andere Tiere wie Iltisse und Marder hat Grote (in den Videos der Wildkamera) schon am Bau vorbeistreichen sehen. "Beim Bau ist viel los - richtig Multi-Kulti", meint Grote. [jdm, Fotos: Hermann Grote]

Die Deutsche Post funktioniert noch. Das möchte Altmaier ändern.

Briefmarken 70 und 10 Cent
Ein Standardbrief wurde am 1. Juli um 10 Cent teurer

Die Briefzustellung funktioniert auch 25 Jahre nach der Privatisierung der Deutschen Post immer noch relativ gut. Das liegt auch daran, weil das Postgesetz damals vorschrieb, dass die Post weiterhin eine flächendeckende Grundversorgung mit Postdienstleistungen zu erschwinglichen Preisen anbieten muss. Ausreichende Angebote sollen zur Verfügung gestellt und soziale Belange berücksichtigt werden. Und an sechs Tagen in der Woche müssen Briefe ausgeliefert werden. Und ein Postdienstleister muss lizenziert werden, um die Zuverlässigkeit und Fachkunde der Anbieter sicherzustellen.

Ein neoliberaler Wirtschaftsminister wie Peter Altmaier kann ein noch funktionierendes System natürlich nicht ertragen. Denn eine Dienstleistung soll schließlich dem Aktionär viel Geld bringen, und nicht den Kunden zufrieden stellen. Wenn ein Kunde unzufrieden ist, wechselt er ständig zwischen den Anbietern, wird von allen übers Ohr gehauen und merkt gar nicht, dass es auch schon mal anders ging. Altmaier möchte die letzten gesetzlichen Reste aus der Zeit, als die Post noch Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge war, beseitigen. (mehr …)

Schautafeln erneuert

Schautafel Im Pfarrgarten 2019
Schautafel Im Pfarrgarten 2019

Bei der Neuanlage des Pfarrgartens im Sommer 2003 wurden auch mehrere Schautafeln aufgestellt, die über die damalige Blumenwiese Auskunft geben sollten.

Die "Heimatfreunde", die sich der ehrenamtlichen Pflege verschiedener Stellen im Dorf angenommen haben, haben die drei Schautafeln im Pfarrgarten neu angestrichen und zwei mit neuen Bildern versehen. Beide Bilder beziehen sich auf Blühwiesen und Bienen. Am nördlichen Rand des Pfarrgartens hatte im Februar 2019 die Initiative "Wippingen blüht auf" als Beitrag gegen das Insektensterben Krokusse gepflanzt . [Heinz Schulte]

Schöne Wörter aus dem Hümmlinger Wörterbuch. Heute: Winkel

Hümmlinger Wörterbuch auf der Grundlage der Loruper Mundart von Heinrich Book und Hans Taubken, Verlag des Emsländischen Heimatbundes, Titelseite

Winkel, m. Pl.-s

  1. Winkel (Maß)
  2. Ecke des Dorfes; vgl. ->Houk, Höörn
  3. Kaufmannsladen, Gastwirtschaft
  4. winkelförmiger Einriss im Kleid

In Wippingen haben wir den Winkelkamp. Der Begriff Kamp ist laut Wikipedia seit dem Jahr 1100 nachweisbar und war im Mittelalter ein „Modewort“ für jeden neugewonnenen Acker in den letzten verbliebenen Ecken am Rande zum Moor. Ein Winkelkamp wäre demnach wegen der Verdoppelung die allerletzte Ecke des Dorfes. Für die Straßenbenennung in Wippingen war aber kein realer Flurname vorhanden, sondern der Name wurde schlicht ausgedacht.

Dass im Plattdeutschen ein Kaufmannsladen als Winkel bezeichnet wurde ist schon lange eine veraltete Sprechweise. Im Niederländischen heißt ein Einzelhandelsgeschäft aber immer noch Winkel. Emmy von Dincklage, die emsländische Schriftstellerin vom Gut Campe (!) in Steinbild kennt in ihrer Novelle "Bauern-Adel" von 1872-73 eine Erklärung, wie der Begriff zustande kam: Sie beschreibt den verächtlichen Blick des "dicken" Bauern in der Dorfgststätte auf den kleinen "Kaufladen, der im Emslande stets eine Ecke der Wirtsküche einnimmt und deshalb auch "Winkel" genannt wird."

Und der Winkel in der Kleidung? Früher war der Winkel noch lange sichtbar, denn er wurde geflickt (das Wort muss demnächst vielleicht auch erklärt werden). In der heutigen Wegwerfgesellschaft wird eine eingerissene Kleidung mit einem "Winkel" in den Abfall geworfen, denn weder eine Reparatur noch die Altkleidersammlung kommen in Frage. Und die eingerissene Jeans ist nur dann "angesagt", wenn sie als Vintage-Jeans auch schon so gekauft wurde. [jdm/ Hümmlinger Wörterbuch auf der Grundlage der Loruper Mundart von Heinrich Book und Hans Taubken, Verlag des Emsländischen Heimatbundes]

KFD: Pilgern auf dem Renkenberger Pilgerweg

Flyer der KFD zum Pilgern am 21.08.2019

Am 21. August möchte die KFD alle Frauen zum Pilgern einladen. Die Strecke ist ca. 3,5 Kilometer lang.

Wir treffen uns um 18 Uhr beim Pfarrer-Schniers-Haus. Für einen kleinen Imbiss sorgen wir, Getränke für unterwegs bringt jeder selbst mit.

Anmeldungen bitte bis zum 19. August bei Theresia Schmunkamp, Tel. 1256, oder Monika Wesseln, Tel. 299. Wir freuen uns auf euch! Bis dann Euer KFD-Team . [Monika Wester]

Stoppelfeld brannte

Ems-Zeitung vom 27.07.2019

Mehrere Feuerwehren haben am Donnerstagabend in Wippingen einen Brand auf einem Getreidefeld löschen müssen. Nach Arbeiten auf dem Stoppelfeld geriet eine Fläche von rund 2,5 ha in Brand. Die Feuerwehren aus Kluse und Dörpen waren mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort und brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Personen wurden nicht verletzt. Auch die Ems-Zeitung berichtete. [jdm/Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim/Ems-Zeitung vom 27.07.2019]

AKW Grohnde heizt die Weser auf

PM Nds. Umweltmi9nisterium zur Abschaltung AKW Grohnde 27-07-2019

In einer Pressemitteilung kündigte das Niedersächsische Umweltministerium an, dass wegen hoher Temperaturen in der Weser das Atomkraftwerk Grohnde vorübergehend vom Netz genommen werden könnte. Derzeit muss das Kraftwerk bei anhaltenden Wesertemperaturen oberhalb von 26 Grad Celsius vorübergehend vom Netz genommen werden, um die Ökologie des Flusses nicht negativ zu beeinträchtigen. Dass 26 Grad auch zu warm ist, um den Reaktor im Störfall kühlen zu können, sagt die Pressemitteilung nicht.

Zur Abschaltung ist es jetzt nicht gekommen, weil die Temperatur doch nicht über 25° gestiegen ist. Es hat sich dennoch wieder einmal gezeigt, dass ein kontinuierlicher Betrieb mit dem AKW nicht sicherzustellen ist. Somit darf hinterfragt werden, ob Grohnde der Grundlastversorgung zugerechnet werden kann. Es bleibt die Frage, wie dieser Ausfall kompensiert worden wäre. Dazu teilt das Umweltministerium mit: "Der Bedarf wird am Europäischen Strommarkt gedeckt. Dort haben wir neben weiteren Kraftwerken auch einen guten Mix an Erneuerbaren Energien."

Schlussfolgerung daraus: Das AKW Grohnde wird nicht benötigt - sollte man es dann nicht gleich ganz abschalten?! Dem Fluss täte dies sicherlich gut. [HM/jdm]


aktion./.arbeitsunrecht prangert Tönnies an

An einem Freitag, den 13. sollte man nicht zu schnell arbeiten und auch keine wichtigen Geschäfte abwickeln. Die Aktion./.arbeitsunrecht hat sich vorgenommen, den augenzwinkernden Aberglauben in der deutschen Arbeitswelt rund um Freitag, den 13. zu nutzen und will den Schwarzen Freitag als Widerstandstag der arbeitenden Bevölkerung etablieren.

Am Freitag, den 13. September findet der nächste Aktionstag statt. Die Aktion./.arbeitsunrecht lässt zurzeit auf ihrer Homepage abstimmen, welchen "Fertigmacher und Gewerkschaftsfeind" sie am 13. September anprangern soll:
1. den mit Abstand größten Schlachtbetrieb Deutschlands Tönnies Holding ApS & Co.KG von Clemens Tönnies und seinem Neffen Robert Tönnies, der in Sögel den Ableger Weidemark betreibt. (mehr …)

Halbtagsfahrt der KFD

Unsere Halbtagsfahrt am 4. September geht zur Holzofenbäckerei nach Augustfehn. Wir besichtigen die Bäckerei und für Kaffee und Kuchen ist natürlich auch bestens gesorgt.

Der Bus fährt um 14 Uhr bei der Kirche los und wir sind um ca. 19:30 Uhr zurück. Die Kosten für den Nachmittag betragen pro Person 25 Euro
incl. Busfahrt, Kaffee, Kuchen usw.

Anmeldungen bitte bis zum 05.08.2019 bei T. Schmunkamp, Tel. 1256,
oder M. Wesseln, Tel. 299. Euer KFD Team [Monika Wester]

Lauf-/Walking-Treff – Der Depression davonlaufen!

Flyer zum Lauftreff für Betroffene von Depression

Die Gesundheitsregion Emsland hat das "Emsländische Bündnis gegen Depression" gegründet, um die Öffentlichkeit verstärkt zum Thema Depression zu sensibilisieren und aufzuklären.

Aus diesen Aktivitäten ist auch der lauf- und Walkingtreff entstanden. Unter dem Motto "Der Depression davonlaufen!" sind von der Depressionserkrankung Betroffene eingeladen unter Anleitung einer Präventions- und Gesundheitstrainerin gemeinsam etwas zur eigenen Stärkung zu tun.

Viele, die mitgemacht haben, haben festgestellt, dass tatsächlich beim Laufen auch neue Wege für das eigenen Leben entstehen. in Papenburg findet der erste der nächsten 10 Termine am 14.08.2019 um 9 Uhr im Volkspark Bokel statt. Die teilnahme ist ksotenlos, aber eine kurze telefonische Anmeldung unter 04961/1600 ist erforderlich. [jdm]

Technologie- und Logistikgebäude Emsland für AKW Lingen beantragt

PM des Niedersächsischen Umweltministeriums vom 22.07.2019
Pressemitteilung des Umweltministeriums

Die Stillegung des Lingener Atomkraftwerkes zum 31.12.2022 naht. Laut der Vereinbarung des Bundes mit den Kraftwerksbetreibern kann RWE den ganzen radioaktiven Müll dem Bund und damit der Öffentlichkeit zur Entsorgung übergeben. Entsorgung ist ein sehr beschöningender Begriff, weil der Atommüll der Menschheit noch Jahrtausende lang Sorgen bereiten wird.

Aber der Betreiber muss den Müll zumindest kleinteilig verpackt übergeben. Dazu plant er jetzt ein Gebäude, in dem dies alles geschehen kann, ohne dass die radioaktiven Stoffe in der Gegend herumfliegen. Ein schöner Name dafür wurde schon gefunden: Technologie- und Logistikgebäude. In einer Pressemitteilung informierte das niedersächsische Umweltministerium heute über den Antrag auf Genehmigung der Tätigkeiten. Das Gebäude selbst muss separat beantragt werden.

Hier die PM: (mehr …)

Borkener Paradies bei Meppen – Keine Hinweise für Besucher

Borkener Paradies
Borkener Paradies

Ein Spaziergang durch das Borkener Paradies mit einigen Mitwanderern
bei schönem Wetter ist eine tolle Sache. Wikipedia beschreibt die Landschaft so: Das Naturschutzgebiet liegt nordwestlich von Meppen. Es wird von einem Altarm der Ems umgeben und stellt eine Hutelandschaft als historische Kulturlandschaft unter Schutz…

Tatsächlich entspricht diese Landschaft auch dem, was sich der Besucher von diesem ca. 30 ha großen Areal verspricht: Es ist eine weitgehend sich selbst überlassene Landschaft, die aber dennoch durch die Beweidung mit Kühen und Pferden eine Kulturlandschaft geblieben ist, so wie die älteren von uns sie noch aus Kindheitstagen in Erinnerung behalten haben. Magere Sandrasen wechseln sich ab mit vielerlei Buschwerk und Huteeichen, also Bäumen die durch ihre Nutzung in früheren Zeiten eigentümliche und teilweise auch verkrüppelte Wuchsformen entwickelt haben. Das Naturerlebnis wird abgerundet durch die flachen Uferzonen des Ems-Altarms, die in reizvollem Kontrast zum teilweise hügeligem Gelände stehen. Pferde und Rinder haben sich hier einen Trampelpfad angelegt auf dem Weg zu ihrer Wasserstelle.

Pfahl im Borkener Paradies
Vermutlich handelt es sich bei diesen Pfählen um Wegmarkierungen zur besseren Orientierung. Das weiß man aber nicht so genau. Steht nirgendwo dran.

Zuständig ist der Landkreis Emsland als untere Naturschutzbehörde. Und dafür gebührt dem Landkreis auch Dank und Anerkennung, zumal es nicht das einzige landschaftliche Kleinod ist, dessen Erhaltung sich die Behörde in der Orde-Niederung widmet.

Einen Wermutstropfen und gemischte Gefühle stellen sich aber dann doch ein, wenn man sieht, wie das Borkener Paradies touristisch vermittelt wird: Nämlich gar nicht. (mehr …)

Landkreisstatistik: Wohnungsbau und Bauland

Die aktuellen Statistikangaben des Landkreises Emsland im Juli befassen sich mit der Zahl der gebauten Wohnungen und den Baulandpreisen bzw. den verkauften Flächen. [jdm/ Diagramme: Landkreis Emsland]

Fertigstellung von Wohnungen - Statistische Angaben des Landkreises Emsland 07/2019
Fertigstellung von Wohnungen
Baulandverkäufe und -preise im Emsland LK EL 07/2019
Baulandverkäufe und -preise im Emsland

Umformung der EU zu einem Militärbündnis: Kriegsministerin wird Chefkommissarin

Vorgestern nahm Merkel an der Parade zum Nationalfeiertag in Paris teil. In den Reden war natürlich von "mehr Europa" die Rede.
«Noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Europa so notwendig», sagte der französische Staatschef und benutzt Europa als Synonym für Aufrüstung. Für Macron bedeutet dies den Aufbau einer gemeinsamen europäischen Verteidigung in Verbindung mit der Nato, also eine europäische Armee. Damit stößt er bei Merkel und der britischen Regierung auf Gegenliebe, wenn das Wort im Zusammenhang mit dem Ansammeln von Mordkapazitäten erlaubt ist.

Frankreich, Deutschland, Großbritannien und eine Reihe anderer EU-Staaten brachten im vergangenen Jahr eine neue Militärkooperation auf den Weg, die über eine deutlich engere Zusammenarbeit der Generalstäbe eine schnellere militärische Reaktion in Krisenlagen ermöglichen soll. Die Europäische Armee ist also als offensive Interventionstruppe gedacht. (mehr …)

Baustellen Volksbank und Schützenhalle: Es geht voran

Baustelle Schützenhalle Wippingen 2019
Baustelle Schützenhalle

Die beiden öffentlichen Bauvorhaben in Wippingen kommen voran. Die Volksbank hat einen Dachstuhl; die Schützenhalle hat schon ein fertiges Dach. [jdm]

Baustelle Volksbank Wippingen 2019
Baustelle Volksbank Emstal in Wippingen
Baustelle Volksbank Wippingen 2019

Atomkraft und Atomwaffen – der Wahnsinn geht weiter

Die Atomlobby versucht in letzter Zeit angesichts der Proteste gegen die Tatenlosigkeit gegen die Klimaerwärmung die Atomenergie als Alternative zur Verbrennung von fossilen Stoffen wieder ins Spiel zu bringen. Ihre sinnlose Entwicklung von neuen Reaktortypen wird dabei immer noch im Rahmen des Euratom-Vertrags von 1957 von unseren Steuergeldern bezahlt.

Gleichzeitig versucht die Atomlobby die Energiewende mit Schauermärchen schlecht zu reden. Es ist also Zeit, sich mal umzuschauen, ob Tschernobyl, Fukushima, Harrisburg, Hiroshima und Nagasaki irgendwelche Denkknospen bei den Politikern und Konzernchefs angeregt haben. Um es vorweg zu sagen: Die Antwort lautet nein. (mehr …)

Mühle im Wind am 20. Juli 2019

Flyer Mühle im Wind mir Querbeat

Unter dem Label "Mühle im Wind" findet am 20. Juli ab 19.30 Uhr im und beim Heimathaus ein Konzert von "Querbeat" statt.

Im letzten Jahr waren sich die Veranstalter sofort einig: das Konzert muss wiederholt werden.

Querbeat



Die Band Querbeat besteht aus Arnold Terveer und Helmut Wilken, die mit minimalem Instrumenteneinsatz große Musik auf die Bühne zaubern. Mit Gitarre, Keyboard, Percussion und Gesang geht es durch die Musikgeschichte, Country, Oldies - was gerade gefällt.

Für das Catering während der Veranstaltung sorgt der Heimatverein in gewohnter guter Qualität. [jdm]

Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Wippingen

Vorsitzender Bernhard Nehe (links) überreicht Präsent an den Vorsitzenden des Imkervereins Hans Theo Jansen.
Bernd Nehe (links) überreicht Präsent an Hans Theo Jansen.

Auf großes Interesse stieß der, im Rahmen der Generalversammlung, stattfindende Vortrag des Vorsitzenden des Hümmlinger Imkerverein Hans Theo Jansen.

Mit viel Witz und Anschauungsmaterial berichtete er über seine Arbeit als Imker. Es wurden auch einige Kostproben von Bienenprodukten probiert (Honig, Met, Schnaps). Vor den in einem Schaukasten mitgebrachten Bienen mussten sich die Versammlungsteilnehmer
verneigen: „Es ist ja schließlich eine Königin anwesend“. Er beendete seinen Vortrag mit den Worten „Imkern ist schön".

Bernd Nehe bedankte sich zum Schluss bei Hans Theo Jansen für seine Ausführungen mit einem Präsent. [Wilhelm Borchers]

Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Wippingen 2019
Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Wippingen 2019
Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Wippingen 2019

Jubiläum Pater Tangen

Schild der Nachbarn zum Priesterjubiläum von Patzer Wilhelm Tangen

Zum Priesterjubiläum von Pater Wilhelm Tangen stellten die Nachbarn wie zu erwarten bei seinem Elternhaus ein Schild auf. Hier handelte es sich aber nicht um ein Standard-Ausleihschild mit der Zahl 50, sondern die Nachbarn besorgten als Gerüst einen Teil eines Fronleichnamsbogens. In eine Holzplatte fräste Matthias Schulte in mühsamer Arbeit das Wappen des Maristenordens.

Die Ems-Zeitung berichtet am 3.07.2019 über die Jubiläumsfeier. [jdm, Ems-Zeitung vom 3.07.2019]

Ems-Zeitung vom 03.07.2019 über die Feier zum Priesterjubiläum von Pater Tangen

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen: 
Montag, 08.07: Lingen, Papenburg
Dienstag, 09.07: Hummeldorf, Espel
Mittwoch, 10.07: Meppen, Börger
Donnerstag, 11.07: Herzlake, Lathen
Freitag, 12.07: Dalum, Helte [Landkreis Emsland]