. 28.04.2017 Gedenkveranstaltung der Initiative 8. Mai am Samstag, 6.Mai 2017 um 15 Uhr auf dem Gelände der Begräbnisstätte Esterwegen

Plakat zum Gedenktag Tag der Befreiung Im Gedenken an die Opfer und zur Information vor allem junger Menschen wird in jedem Jahr anlässlich des Tags der Befreiung vom Hitlerfaschismus eine Gedenkveranstaltung auf dem Gelände der Begräbnisstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Esterwegen organisiert.

In diesem Jahr wird als Redner Herr Prof. Dr. Wolfgang Beutin, Literaturwissenschaftler (Uni Bremen), an der Veranstaltung teilnehmen. Von niederländischer Seite hat Herr Jan Ilsink, Antifascistische Oud-Verzetsstrijders Nederland / Bond van Antifascisten, Den Haag, zugesagt.

Frau Margret Rest, Tochter eines Moorsoldaten berichtet über ihren Vater, Herrn Willi Rattai, der im Konzentrationslager Esterwegen eingesperrt war. Die musikalische Umrahmung gestaltet die Gruppe "Agitprop" aus Hannover.
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. 28.04.2017 Autobahnprivatisierung verschoben

Die Kritik an den Plänen zur Privatisierung der Autobahnen zeigt Wirkung. Die Verabschiedung der Pläne im Bundestag wurde zunächst verschoben. Die Kritik wurde auch von einzelnen Abgeordneten aller Parteien aufgenommen. Viele haben dabei die jämmerlichen Ergebnisse der Bundesbahn-Privatisierung vor Augen. Es wird befürchtet, dass der Staat sich über die Fernstraßengesellschaft verschuldet, aber das Parlament jeder Mitsprache beraubt wird.

In einer Stellungnahme zum Gesetzesvorhaben weist der Bundesrechnungshof (BRH) darauf hin, dass das gesamte Autobahnnetzes oder Teile funktional privatisiert werden könnten. Er fordert, dies grundgesetzlich auszuschließen. Zudem fordert der BRH, den Umfang der Vergabe an Dritte im Gesetz einzuschränken, also ÖPP gesetzlich zu begrenzen. Nicht überschritten werden sollten Auftragswerte der Verträge von 500 Millionen EUR, eine Strecke von 100 km oder eine Laufzeit von 10 Jahren.

Zum Bericht aus Bonn Derweil stelllte sich SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann im Bericht aus Bonn im ARD hin und schloss mal wieder jede Privatisierung aus. In alter SPD-Tradition warf er wie Gabriel Nebelbomben und argumentierte immer haarscharf an der Sache vorbei: "Die Untergesellschaften müssen im Eigentum des Bundes bleiben. Damit ist eine Privatisierung ausgeschlossen." Keineswegs, denn stille Beteiligungen und ÖPP-Projekte sind erlaubt!

"Geplant sei eine GmbH, die im alleinigen Eigentum des Bundes bleibe." Nee, im vorliegenden Gesetzentwurf wird eine AG ermöglicht.

"Eine mögliche Erhöhung der Maut sei nur mit der Zustimmung des Bundestags möglich." Aber mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wird die neue Gesellschaft Mautgläubigerin. Der Bundestag hat danach bei einer Erhöhung der Maut kein Mitspracherecht.

Die SPD will von dem skandalösen Verfahren ablenken, mit dem die Privatisierung doch noch durchgebracht werden soll: In drei Wochen, am 17. Mai sollen die Änderungen am Gesetzentwurf zum ersten Mal in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt und beraten werden. Nur einen Tag später, am 18. Mai soll der Bundestag das dann durchwinken! So verkauft man die BürgerInnen für dumm.

Vielleicht hat das hiesige SPD-Bundestagsmitglied Markus Paschke ja auf unseren Offenen Brief vom 26.03.2017 trotz Anfrage nicht geantwortet, weil es noch überlegt, wie es die Autobahnprivatisierung verhindern kann. Interessant wäre es schon, wenn Paschkle zeigen könnte, dass er auch anders abstimmen kann, als seine örtliche Konkurrentin. Wie ein Vergleich auf Abgeordnetenwatch.de zeigt, ist von einer alternativen Politik zur der der CDU bei ihm nicht viel zu sehen. Zuletzt hat Paschke dem weiteren Bundeswehreinsatz in Somalia (EUTM) zugestimmt, sich gegen die Einführung eines Verbandsklagerechts im Lohngerechtigkeitsgesetz gestellt, sich für die massive Aufrüstung auf 2 Prozent des BIP ausgesprochen, sich gegen die Verbesserung der Mietpreisbremse und für die Fortsetzung der Ausbildungsunterstützung im Irak ausgesprochen.

Damit dürfte er sich der Zustimmung der Militaristen und Unternehmerverbände sicher sein. Mit sozialdemokratischer Tradition oder gewerkschaftlichen Positionen hat das wenig zu tun. Hoffen wir, dass Paschke schweigend seine Opposition gegen die Privatisierung der Autobahnen ausbrütet.
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. 25.04.2017 Kindergarten-Projekt Schaf

Projektbericht Projektteil Das Schwarze Schaf In diesem Frühjahr beschäftigen sich unsere Kinder im Kindergarten in unterschiedlichen Angeboten mit dem Thema: Schaf.

Unser Ziel ist es, dass alle Kinder den Kreislauf "Natur" bewusst erleben und Zusammenhänge begreifen. Wir möchten Achtung und Respekt der "Wegwerfmentalität" und "Schnelllebigkeit" unserer Gesellschaft entgegensetzen und unsere Kinder sensibilisieren für die Wunder der Natur.

In den Angeboten beschäftigen sich alle Kinder auf vielfältige Weise mit dem Thema Schaf.
Sachkunde: Rund ums Schaf
Bilderbuchbetrachtung: Das schwarze Schaf
Basteln: Ein Schaf aus Papier
Religionspädagogik: Das Gleichnis vom verlorenen Schaf.

Mehr Fotos und Infos im Projektbericht.
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. 24.04.2017 Führungen auf Schloss Clemenswerth

Am kommenden Wochenende lädt das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth zu zwei Veranstaltungen ein: Eine Fledermausführung durch den Schlosspark mit Arnold Lind vom Naturschutzbund Emsland/Grafschaft Bentheim findet am Freitag, dem 28. April, um 20.15 Uhr statt.

Am Sonntag, dem 30. April, steht dann um 15 Uhr eine allgemeine Führung mit dem Schwerpunktthema "Mode im Barock" auf dem Programm. Anmeldungen nimmt das Emslandmuseum telefonisch unter 05952/932325 entgegen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.clemenswerth.de.
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. 24.04.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen:
Dienstag, 25. April 2017: Andervenne, Hummeldorf
Mittwoch, 26. April 2017: Esterwegen, Westerloh
Donnerstag, 27. April 2017: Borken, Berge
Freitag, 28. April 2017: Lingen, Rütenbrock
Samstag, 29. April 2017: Nenndorf
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 23.04.2017 Bau des Seitenkanals Gleesen-Papenburg begann vor 80 Jahren

Bau des Seitenkanals bei Ahlen Bau des Seitenkanals bei Ahlen 1937, vor achtzig Jahren, begannen die Arbeiten am Seitenkanal Gleesen-Papenburg. Im Volksmund wird dieser Kanal auch als Ems-Seitenkanal oder Hitler-Kanal bezeichnet. Der erste Begriff ist missverständlich, weil die Bundeswasserstraße mit dem Namen Ems-Seitenkanal ein 9 km langer Kanal bei Emden ist. Und dem zweiten Namen liegt - abgesehen davon, dass man diesem Mann ungern irgendwelche Ehre erweisen möchte - das Missverständnis zugrunde, dass der Kanal ein Projekt der Nazis war. Die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Nazis, wozu auch der immer wieder bemühte Autobahnbau gehört, beruhte auf Plänen, die schon vor der Machtergreifung 1933 entwickelt wurden und aus verschiedenen Gründen, u. a. wegen der vorherrschenden wirtschaftsliberalen Vorstellungen und der Wirtschaftskrise, nicht verwirklicht wurden. Die Nazis finanzierten ihre Maßnahmen mit Mefo-Wechseln, und planten den Krieg ein, um den Staatsbankrott abzuwenden.

Die Diskussion über den Bau eines Seitenkanals von Lingen nach Papenburg wurde seit 1929 geführt. In einer Anhörung im Landratsamt Aschendorf am 1. März 1929 formulierten die Emsländer Forderungen, von deren Erfüllung sie die Zustimmung zu dem Projekt abhängig machen wollten. Durch den Bau sollten 6 Schleusen gegenüber der Fahrt durch den Dortmund-Ems-Kanal (DEK) eingespart werden. Ab Meppen, wo DEK und Ems in einem Querschnitt verlaufen, bilden enge Flusswindungen eine natürliche Grenze für einen weiteren Ausbau des DEK.

Seitenkanal Auffahrtrampe und Umleitung von Kluse her Seitenkanal westliches Widerlager in Kluse 1934 wurden vom Reichsverkehrsministerium die Vorarbeiten genehmigt und 1937 wurde mit dem Bau des Kanals begonnen. Insgesamt sollten 43 Brücken den Kanal überqueren. Eine der Brücken wurde in Kluse im Zuge der Straße von Neubörger nach Kluse gebaut. Noch heute können wir dort das westliche Widerlager (auf der Kluser Seite) sehen. Die westliche Auffahrtrampe zur Brücke ist noch heute vollständig von Kluse kommend bei Rode zu erkennen und endet direkt auf dem Brückenlager.

Das östliche Brückenbauwerk (auf der Wippinger Seite) wurde für die Trasse der Transrapid abgebrochen. Auf der Auffahrtrampe, die bei Pieper an der Wippinger Straße in Kluse beginnt, wurde die Aussichtsplattform für die Transrapid eingerichtet. Bis zum Bau der Transrapid-Teststrecke gab es keine Zuwegung Richtung Koppelweg von der Wippinger Straße aus, sondern die Kinder fuhren zur Badestelle im Wendebecken des Kanals mit dem Fahrrad die Auffahrtrampe hoch und dann nach rechts einen Sandweg entlang des Kanals herunter. Nach dem erfrischenden Bad musste der Sandweg zurück wieder hoch gefahren werden, und die Erfrischung war auch wieder dahin.

Seitenkanal Auffahrtrampe und Umleitung von Wippingen her Seitenkanal östliches Widerlager als Aussichtsplattform der Transrapid Seitenkanal östliches Widerlager: Blick von der Aussichtsplattform der Transrapid Die alte Straße von Wippingen nach Kluse ging schnurgerade aus. Diese Straße sollte mit der Brücke über den Kanal geführt werden. Für die Bauzeit musste deshalb eine Umleitung angelegt werden. Und diese Umleitung auf der K113 fahren wir noch heute auf dem Weg nach Kluse. Denn im Kriegsjahr 1942 wurden die Arbeiten eingestellt. Zuvor war nur noch wenig am Kanal geschehen und zuletzt sollen auch Zwangsarbeiter eingesetzt worden sein.

In der Samtgemeinde Dörpen können noch Spuren von zwei weiteren Brückenbauwerken gefunden werden. In Neudörpen gibt es noch beide Widerlager. In Dörpen war im Rahmen der alten B 401 eine Brücke geplant. Einzelne Betonteile eines Widerlagers gibt es gegenüber dem Kraftfutterwerk.

Seitenkanal  westliches Widerlager bei Neudörpen Seitenkanal östliches Widerlager bei Neudörpen Die einzelnen bereits realisierten Teilstücke des Kanals sind nicht miteinander verbunden und bilden somit eine Kette von einzelnen fischreichen Weihern. Es gibt auch Teilstücke, die trassiert sind, aber frei geblieben sind. Andere Teilstücke sind heute Straßen. Der Kreuzungsbereich mit dem Küstenkanal in Dörpen dient als Industriehafen und im nördlichen Teil als Yachthafen.

Die Trasse für den Kanal befindet sich heute zu 80% im Besitz des Bundes. Eine Realisierung des Kanals ist somit vorstellbar und wurde auch zuletzt öffentlich diskutiert, als Wege gesucht wurden, wie die Meyer-Werft ihre Schiffe zum Meer transportieren kann, ohne die Ems weiter in die Kloake zu verwandeln, die sie zurzeit ist. Mit dem Masterplan Ems haben sich diese Pläne aber endgültig zerschlagen.
Seitenkanal  Brücke Alte B401 Seitenkanal  Brücke Alte B401 Seitenkanal  Brücke Alte B401
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. 23.04.2017 Termine des Heimatvereins

Flyer des Heimatvereins Der Heimatverein hat seine Termine rund um den Heimathof in einem Flyer veröffentlicht.
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. 19.04.2017 Osterfeuer Strootburg

Strootburger Osterfeuer Die Strootburger steckten ihr Osterfeuer in diesem Jahr auf dem Höpen an. Bei Aprilwetter ergaben der Himmel und das Feuer ein schönes Farbenspiel.
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. 17.04.2017 Zeitung gegen den Krieg erschienen

Zeitung gegen den Krieg Nr. 40 Zu Ostern ist eine neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg erschienen.

Inhalte der neuen Ausgabe u.a.:
- Deutsches Aufrüstungsprogramm mit mehr Geld für neue Waffen und Soldaten
- US- und NATO-Aufrüstung auf Basis der kriegstreiberischen Formel "2 % des BIP für Rüstung & Krieg"
- Interview mit Konstantin Wecker "Aufstehn für den Frieden"
- UN planen Ächtung von Atomwaffen - Bundesregierung nicht mit dabei
- Nein zur Stationierung von Bundeswehreinheiten in den baltischen Staaten und in Polen
- Bundeswehr umwirbt Jugendliche - "Töten ist ein Job wie andere - und ein attraktiver dazu"
- Die Notwendigkeit der Konversion der Rüstungsindustrie
- Berlin & Brüssel planen die Errichtung von "Auffanglagern" in Nordafrika für Menschen auf der Flucht
- EU forciert Rüstung und militärische Einsätze
- Rheinmetall: Panzer-Pakt mit dem Regime in Ankara
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. 16.04.2017 Dorfladen hat ab Dienstag durchgehend geöffnet

Wippinger Dorfladen Noch ist das Schild mit den Öffnungszeiten nicht an die neue Regelung angepasst. Aber ab Dienstag, den 18. April 2017 kennt der Wippinger Dorfladen keine Mittagspause mehr.

Dies kommt nicht nur den Durchreisenden und Handwerkern entgegen, die genau das - nämlich eine Mittagspause - machen wollen, sondern auch den Wippingern, die - spät dran - noch etwas für das Mittagessen brauchen.

Die neuen Öffnungszeiten sind wohl ein Zeichen, dass der Dorfladen gut angenommen wird und zeigt auch das besondere Engagement des Dorfladenteams. Informationstafel am Dorfladen Informationstafel am Dorfladen
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. 12.04.2017 Ehemaliger Kriegsminister Jung (CDU) wechselt in den Aufsichtsrat von Rheinmetall

Frieden schaffen ohne Waffen! Diese Forderung der Friedensbewegung trifft bei der Bundesregierung und den sie tragenden Parteien nicht etwa auf taube Ohren, weil sie falsch wäre, sondern weil damit direkt kein Geld zu verdienen ist und andere Länder und Menschen nicht für das Geldverdienen zugerichtet werden können.

Die Lehre aus dem Afghanistankrieg war nicht etwa, dass man mit massenhafter Tötung von Menschen in einem fremden Land keine besseren Zustände schaffen kann, sondern die Bundesregierung zog daraus den Schluss, jeden Soldaten in eine noch bessere Kampfmaschine zu verwandeln, z. B. durch den Einsatz des Infanteriesystems Gladius von Rheinmetall.

Der Staat ist der beste Kunde dieses Herstellers von Mordwerkzeugen. Und so werden auch beständig ehemalige Politiker für ihr Funktionieren im Sinne der Rüstungsindustrie belohnt.

Aktuell wechselt gerade der Ex-Verteidigungsminister Franz-Josef Jung von der CDU in den Aufsichtsrat von Rheinmetall. Aufsichtsräte führen traditionell keine Tätigkeit, schon gar nicht die Aufsicht, aus, sondern werden nur für ihren Posten gut bezahlt. Und wir können ganz, ganz sicher sein, dass Herr Jung sich diesen Posten gut verdient hat. So wie Dirk Niebel (FDP), ebenfalls ehemaliger Minister, der 2015 "Cheflobbyist" der Firma geworden ist und damit sein berufliches Profil nicht wesentlich veränderte.

Neben Politikern werden von der Rüstungsindustrie auch gerne Hochschulprofessoren eingebunden. So können auch gleich die staatlichen Gelder und Ressourcen aus der Forschung auf die eigenen Mühlen gelenkt werden.

Pressefoto von Rheinmetall Mit Gladius werden die Soldaten tatsächlich zu einer Art ferngesteuertem Mordroboter. Von einem Panzer aus werden jeweils 10 Soldaten "angeleitet". Ein Helmdisplay mit Wärmebildkamera, das vor dem Auge des Soldaten hängt, ein Sprechsatz, eine Navigationsausrüstung mit einem digitalen Magnetkompass sowie ein "Kernrechner", der in einem flachen Rucksack getragen wird, machen den Soldaten zu einem Roboter, der zur Fortbewegung noch eines menschlichen (nicht zu verwechseln mit eines humanen) Kerns bedarf. Helm und Splitterschutzweste sollen den noch verwundbaren Kern schützen.

Rheinmetall bewirbt dieses System so: "Mit dem Gladius-System und der Summe seiner Eigenschaften setzt sich die Bundeswehr in der Ausrüstung ihrer infanteristischen Kräfte auch im internationalen Vergleich an die Spitze vor allem in puncto Vernetzung, Führungsfähigkeit und Effizienz im Einsatz." Das Thema Töten haben sie irgendwie vergessen.

Ergänzt wird diese Friedenspolitik der Bundesregierung durch den verstärkten Einsatz von bewaffneten Drohnen, mit denen per Joystick missliebige Menschen ferngesteuert getötet werden können.

Wenn Sie also glauben, der Wechsel von Jung in den Aufsichtsrat sei wegen der Einhaltung der Karenzzeit in Ordnung, und das Ganze habe nichts mit massenhaftem sinnlosen Töten von Menschen zu tun, versuchen Sie einfach mal im Werbefoto von Rheinmetall einen Fetzen von Menschlichkeit zu entdecken.
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. 11.04.2017 Naturschutzgebiet "Am Busch" zwischen Börger und Werpeloh

Hünengrab am Windberg Hümmlinger Pilgerweg Grabhügelfeld am Windberg Grabhügelfeld am Windberg
Im Emsland gibt es 76 Naturschutzgebiete. Das kleinste (die Zitterteiche in Herzlake) ist nur 3,21 ha groß; das größte Schutzgebiet, die Esterweger Dose ist 4722,13 ha groß.

Einige Schutzgebiete befinden sich somit in unserem Nahbereich und sind auch als Ziel für eine Fahrradtour geeignet. Dazu gehört das mit 6,5 ha eher kleine Gebiet "Am Busch" in Börger, das unweit der L51 zwischen Werpeloh und Börger liegt.

Dieses 1938 unter Naturschutz gestellte Gebiet ist ein Rest der früheren durch Schafhaltung und Plaggendüngung ausgemergelten Landschaft des Hümmlings. Die "Kratteichen" machen dieses Gebiet zu etwas Besonderem. Die Rinde der Eichen wurde früher für die Gerberei, also die Bearbeitung von Tierhäuten zu Leder, genutzt. Die in der Rinde enthaltenen Gerbstoffe machten das tierische Eiweiß der Tierhäute dauerhaft haltbar und damit zu Leder.

Die Eichen hier sind auch durch die Tierhaltung verbissen und haben skurrile Formen entwickelt, wie wir sie sonst in den Hudewäldern finden.

"Am Busch" liegt auf der Strecke des Hümmlinger Pilgerweges. Von Börger aus kommen Sie von der Straße "Up'n Riegen". Wenn Sie von Werpeloh den Pilgerweg entlang wandern, erreichen Sie das Naturschutzgebiet nach ca. 3 km. Dabei kommen Sie auch gleich an einem Steingrab vorbei und wenige hundert Meter später an einem Grabhügelfeld. Am Eingang zum Naturschutzgebiet können Sie sich bei einer Sitzgruppe in ein Gästebuch des Pilgerweges eintragen.
Naturschutzgebiet Am Busch Naturschutzgebiet Am Busch Naturschutzgebiet Am Busch Naturschutzgebiet Am Busch Naturschutzgebiet Am Busch
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. 09.04.2017 Giftgas als Vorwand für Eskalation durch die USA

zur Lanz-Sendung auf Youtube Im August 2013, als die Islamisten in Syrien dringend eine militärische Unterstützung der USA brauchten und die USA dringend einen Grund suchten, um in Syrien gegen die Regierung bomben zu können, gab es einen Giftgasangriff in der Stadt Ghuta mit einer unbekannten Zahl an Toten (höchste Schätzung 1729 Opfer). Obama kündigte einen Angriff auf Syrien an. Denn sowohl er, als auch die Regierungen von Großbritannien, Frankreich und Deutschland beschuldigten die Assad-Regierung für den Giftgaseinsatz verantwortlich zu sein.

Der Angriff der USA fand dann nicht statt, weil Russland, das die Islamisten für den Giftgaseinsatz verantwortlich machte, mit Syrien die Vernichtung der Chemiewaffen der Regierung unter internationaler Kontrolle vereinbarte.

In der Sendung Lanz vom 5. April 2017 berichtete der Autor Michael Lüders davon, dass der Giftgaseinsatz vom August 2013 tatsächlich auf ein Zusammenspiel zwischen der Al Nusra-Front (Al Quaida) und dem türkischen Geheimdienst zurück ging.

Jetzt ist eine neue Syrien-Konferenz in Aussicht und den USA und den Islamisten gehen die Argumente aus, warum sie sich jeder friedlichen Beilegung oder Eingrenzung des Konflikts versagen. Und schon sterben bei einem Giftgasvorfall am 4. April 2017 wieder unzählige Menschen. Und reflexartig - weil es nicht um die Wahrheit geht - beschuldigen die westlichen Staaten, auch die deutsche Regierung, unter Führung der USA unisono die Regierung Assads, für den Tod der Menschen verantwortlich zu sein. Diesmal warten die USA nicht, bis sich der Sachverhalt klären könnte, sondern schicken sofort ihre Raketen los. Vollkommen absurd beschuldigen die USA auch die russische Regierung an der Vorbereitung des Giftgasangriffes beteiligt zu sein.

Dieser eindeutig volkerrechtswidrige Raketenangriff auf Syrien wird von der deutschen Bundesregierung nicht etwa verurteilt, sondern von Merkel unterstützt, obwohl sie - widersprüchlich- gleichzeitig sagt, der barbarische Angriff müsse "unbedingt aufgeklärt werden".

Auch der sozialdemokratische Außenminister Gabriel begrüßte es, dass die USA einen weiteren Schritt in Richtung des nächsten Weltkriegs getan haben - nichts anderes kann man von ihm erwarten. Der neue SPD-Vorsitzende Schulz allerdings warnte vor einer militärischen Konfrontation "zwischen den Supermächten USA und Russland. ... Wir brauchen eine diplomatische Lösung des Konflikts, nicht Bomben oder eine weitere Eskalation". Europa müsse eine aktivere Rolle einnehmen, forderte der ehemalige Präsident des EU-Parlaments. Zu konkreteren Aussagen konnte er sich nicht durchringen. Eine aktivere Rolle Europas könnte angesichts der Umwandlung der EU in ein Militärbündnis auch den Eintritt der EU in den Krieg bedeuten. Da muss noch etwas mehr von Schulz kommen.
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. 09.04.2017 Palmsonntag - Weidensonntag

Weide Weide Heute feiern die westlichen christlichen Kirchen den Palmsonntag. Es wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht, als ihm das Volk zum Zeichen seines Königtums zujubelte und ihm Palmzweige auf den Weg streute. Seit der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts gibt es dafür in der römischen Kirche eine gebäuchliche Liturgie.

In der orthodoxen Kirche wird dieser Einzug in Jerusalem ebenfalls zu Beginn der Karwoche gefeiert. In Russland, wo es keine Palmen gibt und wo die Weiden die ersten sind, die austreiben, wurden schon seit früher Zeit Weiden verwendet; daher wird dieses Fest auch "Weidensonntag" genannt. Aber sein eigentlicher Name ist auch hier "Einzug des Herrn in Jerusalem" oder Palmsonntag.

Wegen der weiteren Verwendung des Julianischen Kalenders in den Ostkirchen fallen die christlichen Feiertage in Ost und West nur selten auf den selben Tag. 2017 allerdings fallen Ost- und West-Ostern und somit auch der Palmsonntag wieder auf einen Tag. Und so gratulieren sich die Russen heute gegenseitig zum Weidensonntag. Und es gehört sich, einen Weidenstrauch in der Vase stehen zu haben. Viele regional unterschiedliche Bräuche ranken sich um diesen Tag.
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. 09.04.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 10. April 2017: Aschendorf, Haren
Dienstag, 11. April 2017: Börger, Spelle
Mittwoch, 12. April 2017: Meppen, Wippingen
Donnerstag, 13. April 2017: Bawinkel, Sögel
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 09.04.2017 Böhmermann und der deutsche Schlager

Zur Sendung auf Youtube Auch wenn der Fernseh-Satiriker Böhmermann wegen seiner Neigung zum neoliberalen Gratismut mit echter Kritik an den Zuständen in diesem Land nicht viel zu tun hat: Seine Sendung zum deutschen Schlager und der Echo-Preisverleihung ist trotzdem gut!
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. 06.04.2017 Generalversammlung der KFD mit Frühstück und Neuaufnahmen!

Am 22.4.17 möchten wir alle Frauen recht herzlich zu einem schönen Vormittag einladen!

Den Tag beginnen wir mit einer Andacht in der Mehrzweckhalle um 9.30 Uhr. Wir würden uns sehr freuen,wenn wir auch neue Frauen begrüßen könnten.

Wir wünschen FROHE OSTERN !!!

Anmeldungen bitte bis zum 18.04.17 bei M. Hermes, 254, oder M. Haskamp, 586.
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. 06.04.2017 Dienstag und Mittwoch gastiert Puppentheater in Dörpen auf dem Schützenplatz (Veeneweg)

Flyer des Puppentheaters Kaselowsky Am nächsten Dienstag, den 11.04.17 und Mittwoch, den 12.04.2017 um jeweils 16.30 Uhr gastiert das Puppentheater Kaselowsky auf dem Schützenplatz (Veeneweg) in Dörpen im Theaterzelt.

"Tri tra trullala, der Kasperle ist wieder da", beginnt es. Und dann sind sie alle da! Benjamin Blümchen ist zu Gast und möchte mit Kasper, Seppel, Wachtmeister Dimpfelmoser und vielen mehr den berühmtem Räuber Hotzenplotz überlisten.

Erleben Sie mit Ihrer Familie ein elefantenstarkes Puppenspiel für groß und klein. Die NOZ berichtete am 26.03.2017 über das Puppentheater Kaselowsky.
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. 02.04.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 3. April 2017: Herbrum, Twist
Dienstag, 4. April 2017: Meppen, Lorup
Mittwoch, 5. April 2017: Lingen, Esterwegen
Donnerstag, 6. April 2017: Papenburg, Thuine
Freitag, 7. April 2017: Lünne, Osterbrock
Samstag, 8. April 2017: Neulehe
Sonntag, 9. April 2017: Emsbüren
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 30.03.2017 Neues Spielgerät an der Kita in Wippingen - Tag der offenen Tür in Renkenberge - Gemeinsame Finanzierung durch Gemeinden und Verein

Aufbau des Spielgerätes beim Kindergarten Aufbau des Spielgerätes beim Kindergarten Aufbau des Spielgerätes beim Kindergarten
In Wippingen wurde kürzlich durch Eltern ein Spielgerät an der Kita unter Anleitung von Markus Meyer aufgestellt. Dank gilt dem Einsatz der Väter und Wilhelm Brinkmann (Gemeinde Wippingen), die ihren Samstagvormittag opferten, um hier Hand anzulegen.

Möglich wurde die Anschaffung durch die gemeinsame Finanzierung durch die Gemeinden Renkenberge und Wippingen, sowie durch den Förderverein. Die Kosten von 3300 EUR wurden zu gleichen Teilen aufgeteilt. Alle freuen sich über die gelungene Aktion, besonders die Kinder.

Es sind noch weitere Projekte in der Planung, z. B. die Kletterpinne auf dem Schulhof in Wippingen; in Renkenberge wird gerade ein Spielgerät "Surpriseball Dreier" aufgestellt.

Um die Kasse für weitere Projekte ein wenig aufzufüllen, findet am Sonntag, den 2.April um 14 Uhr, ein Tag der offenen Tür an der Grundschule in Renkenberge statt. Der Förderverein und die Grundschule Renkenberge-Wippingen laden ein zu einem großen Flohmarkt mit gespendeten Spielsachen, sowie Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns auf viele große und kleine Besucher.
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. 28.03.2017 Stellenausschreibung

Stellenausschreibung Gemeinde Wippingen Der Gemeindemitarbeiter Willi Brinkmann musste sich kurzfristig einer orthopädischen Operation unterziehen und fällt deshalb für einige Wochen aus.

Als befristete Aushilfe sucht die Gemeinde Wippingen dringend eine/n Mitarbeiter/in, der Freude an der Ausübung gartenbaulicher bzw. bauhoftypischer Tätigkeiten hat.

Vorausgesetzt wird die Berechtigung zum Fahren eines Traktors. Alle Interessenten werden gebeten, schnellstens mit mir unter 04966-990089 (abends) oder 05931-441524 (tagsüber) in Kontakt zu treten.
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. 26.03.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 27. März 2017: Westerloh, Papenburg
Dienstag, 28. März 2017: Wachendorf, Lahn
Mittwoch, 29. März 2017: Hemsen, Herzlake
Donnerstag, 30. März 2017: Hasselbrock, Bernte
Freitag, 31. März 2017: Sustrum, Adorf
Samstag, 1. April 2017: Nenndorf
Sonntag, 2. April 2017: Schapen
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 26.03.2017 Privatisierung der Autobahnen droht jetzt! Offener Brief an Markus Paschke

Nächste Woche soll die Verabschiedung des Gesetzespaketes zur Privatisierung der Autobahnen im Bundestag starten. Auch unsere Bundestagsabgeordneten werden sich zu entscheiden haben, ob sie den Profitinteressen der Finanz- und Baukonzerne dienen möchten oder das Öffentliche Eigentum erhalten und fördern möchten.

Vom SPD-Abgeordneten unseres Wahlkreises, Markus Paschke, kann man als langjährigen Funktionär des Deutschen Gewerkschaftsbundes erhoffen, dass er hier eindeutig Position für die Arbeitnehmerinteressen bezieht. Ob das so ist, fragen wir ihn in folgendem Offenen Brief:

Markus Paschke "Sehr geehrter Herr Paschke, die Bundesregierung plant ein großes Paket von Änderungen am Grundgesetz und einzelnen Gesetzen, sowie vier neue Gesetze, die zum Ziel haben, das deutsche Autobahnnetz an eine zwar öffentliche, aber privatrechtlich organisierte Fernstraßengesellschaft zu übergeben. Begleitend dazu sollen ÖPP-Projekte gefördert werden, also bisher vom Staat durchgeführte und finanzierte Autobahnprojekte sollen an private Investoren übergeben werden. Diese wollen damit natürlich Rendite erwirtschaften. Sowohl der ADAC, als auch der Bundesrechnungshof oder der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisieren dies als verdeckte Form der Privatisierung, die zu erhöhten Kosten für den Staat und den Bürger führen.

Als langjähriger Funktionär des DGB dürfte Ihnen die Auffassung des DGB eigentlich nicht egal sein. Der DGB lehnt die Privatisierung der Autobahnen ab, weil damit Kompetenzen des Parlaments abgegeben werden. Außerdem sieht der DGB die Gefahr, dass die Interessen der Beschäftigten in den Straßenbauverwaltungen ihre durch Tarifverträge erreichten Absicherungen verlieren. Die Straßenbauverwaltungen der Länder müssten die Kompetenzen für Planung, Bau, Erhalt und Betrieb der Bundesfernstraßen "aus einer Hand" behalten.

Die Initiative "Gemeingut in BürgerInnenhand" hält ÖPP-Projekte für ein Instrument zur verdeckten Schuldenaufnahme. Der Bund und die Länder haben die Schuldenbremse beschlossen und somit die eigene Handlungsfähigkeit beschnitten. Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass diese verdeckte Schuldenaufnahme durch die privaten Investoren der Finanzwirtschaft Autobahnprojekte erheblich verteuern und zudem dem Staat die Kontrolle über die Schuldenaufnahme entzieht.

Die neuen ÖPP-Gesetze eröffnen über die Förderung von ÖPP mit Kommunen sogar erste Schritte zur Privatisierung von Schulen. Mehr Informationen finden Sie unter (https://www.gemeingut.org/erklaervideo-niemand-hat-die-absicht-eine-autobahn-zu-privatisieren/ )

Herr Paschke, in einer persönlichen Erklärung haben Sie erklärt, gegen die Maut stimmen zu wollen, weil sie in unserer Grenzregion Arbeitsplätze und die guten Beziehungen zu unseren Nachbarstaaten gefährdet. Die Fernstraßengesellschaft und die damit verbundenen Privatisierungsbestrebungen gefährden Arbeitsplätze und öffentliche Haushalte ungleich mehr. Werden Sie den Mut finden, die Unterstützung Ihres ehemaligen Arbeitgebers, des DGBs, zu nutzen und gegen den Ausverkauf öffentlichen Eigentums zu stimmen?

Ihr neuer Parteivorsitzender Martin Schulz hat ja eine 100prozentige Zustimmung Ihres Parteitags bekommen, aber immer noch keine Programmatik aufgezeigt, die im Interesse der Arbeiter und Angestellten sein könnte. Wenn die SPD mit Schulz tatsächlich eine arbeiterfreundliche Politik wieder entdecken möchte, könnte Ihre Entscheidung gegen das Privatisierungsprojekt im Einklang mit den Gewerkschaften jetzt schon ein Schritt in diese Richtung sein.

Bitte stimmen Sie dieser Änderung unserer Verfassung nicht zu! Die meisten Menschen in Deutschland lehnen die Privatisierung öffentlicher Güter ab. Selbst im Koalitionsvertrag wurde der Schutz der Daseinsvorsorge vereinbart. Bitte setzen Sie sich für eine Debatte jeder einzelnen geplanten Änderung ein, statt vorschnell ein Gesamtpaket zu verabschieden. Jeder Grundgesetzartikel muss für sich stimmig und sinnvoll sein! Wie werden Sie entscheiden? "
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. 24.03.2017 Mein Freund, der Baum, ist tot - Älteste Buche Wippingens abgeholzt

Buche auf dem Harpel Buche auf dem Harpel Im Januar 2015 spekulierten wir darüber, wie alt die Buche am Kiefernweg auf dem Harpel wohl sein könnte und kamen zu dem Schluss, dass sie etwa 180 bis 250 Jahre alt sein müsste, also der Samen zwischen 1765 und 1835 aufgegangen ist.

Youtube Jetzt wurde der Baum abgeholzt. Laut Besitzerfamilie war der Baum eingegangen und die dicken Äste waren mittlerweile hohl. Vermutet wird, dass der Kiesabbau mit der Entwässerung des Umfelds zum Eingehen des Baumes beigetragen hat.

Abgeholzte Buche Abgeholzte Buche Abgeholzte Buche Abgeholzte Buche
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. 24.03.2017 Neues Baugebiet soll an der Fehnstraße/Sonderburgstraße entstehen

Planentwurf für neues Baugebiet Verfügbare Baugrundstücke Auf der Gemeinderatssitzung wurde auch ein erster grober Vorentwurf des Bebauungsplanes "I. Erweiterung Fehnstraße/Sonderburgstraße" vorgestellt (siehe Plan links). Das Plangebiet östlich der Fehnstraße hat eine Größe von ca. 3,2 ha. Es können ca. 25 bis 30 Bauplätze entstehen, je nach Parzellierung. Im Rat wurde mehrheitlich der Wunsch geäußert, von vornherein Querverbindungen (im Plan orange) einzuplanen, um Spaziergängern und den Kindern autoverkehrsfreie Wege zu bieten.

In der Gemeinderatssitzung wurde der Aufstellungsbeschluss für das Bauleitplanverfahren gefasst. Nunmehr beginnt das frühzeitige Beteiligungsverfahren der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange. Sodann wird der Entwurf des Bebauungsplanes erarbeitet, der dann nochmals im Rat beraten wird. Sofern dann der Auslegungsbeschluss gefasst wird, erfolgt die Auslegung des Planentwurfs (ordentliche Öffentlichkeitsbeteiligung) sowie die ordentliche Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

Am Ende des Prozesses steht der Satzungsbeschluss durch den Gemeinderat. Nach Bekanntmachung im Amtsblatt des LK EL ist dann der B-Plan in Kraft.

Bürgermeister Hermann Gerdes wies aber darauf hin, dass der neue Bebauungsplan jedoch eine Zukunftsplanung ist. Derzeit stünden noch acht exzellente Baugrundstücke zur Verfügung (s. Plan rechts), die zunächst vermarktet werden müssen, bevor das neue Gebiet erschlossen würde. Die Verkaufspreise im Winkelkamp (all inclusive) belaufen sich auf 27,- EUR/qm für 27/45, 27/44 und 27/43 und auf 32,- EUR/qm für die anderen Grundstücke.
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. 23.03.2017 Haushalt 2017 mit Investitionsvolumen von 753 800 EUR

Präsentation von Heinz Hermann Lager Einstimmig verabschiedete der Wippinger Gemeinderat am Mittwochabend den Haushaltsplan für 2017. Heinz-Hermann Lager, der Kämmerer der Samtgemeinde Dörpen, stellte den Haushaltsentwurf anschaulich vor. Die wesentlichen Merkmale des Plans sind laut Lager ein hohes Investitionsvolumen von 753 800 EUR und eine Verschuldung in Höhe von 330 000 EUR. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 335 EUR (Landesdurchschnitt 151 EUR).

Auf der Ausgabenseite gibt es gegenüber dem Vorjahr bei den laufenden Aufwendungen in Höhe von 148 300 EUR nur wenige Veränderungen bei einzelnen Posten, aber nicht in der Gesamtsumme. So sind leichte Erhöhungen bei den Personalausgaben und bei dem Zuschuss für den Kindergarten zu erwarten. Auch die Kosten für die Bauleitplanung werden sich erhöhen, weil das neue Baugebiet Fehnstraße/Sonderburgstraße geplant wird.

Anders sieht dies bei den geplanten Investitionen aus. Der größte Zuschussbedarf in Höhe von 129 300 EUR besteht beim Ausbau der Ortsstraßen, wo Ausgaben von 424 000 EUR Einnahmen von 294 700 EUR gegenüber stehen. Dazu gehören neben den Maßnahmen im Wohngebiet vor allem der Ausbau der Schulstraße und in dessen Verlängerung des Schoolbrinks. Hier werden von den Anliegern 70 000 EUR Anliegerbeiträge gefordert werden.

Für Zahlungen im Rahmen von Grundstückstauschaktionen für zukünftige Baugebiete müssen 62 400 EUR aufgewendet werden. 111 300 EUR wird der Ausbau des Jugendraums in der Mehrzweckhalle kosten. Abzüglich der Zuschüsse von 73 900 EUR bleiben für die Gemeinde 37 400 EUR Restkosten.

60 000 EUR verschlingt der Neubau der Brücke auf der Fleerstraße. Hier gibt es keine Zuschüsse. Mit 23 200 EUR beteiligt sich die Gemeinde in diesem Jahr am Landkreisprogramm für den Breitbandausbau. Die Abrechnung des Neubaus vom Dorfladen erfolgt zum Teil erst in diesem Jahr, so das diese Zahlen in Lagers Haushaltseckdaten auch noch auftauchen.

Die Einnahmeseite zeigt in diesem Jahr gegenüber 2016 eine Verbesserung von Netto 46 600 EUR. Dies ist zurückzuführen auf ca. 15 600 EUR mehr Einnahmen aus den Gemeindesteuern (Grundsteuern, Gewerbesteuern), einem höheren Anteil an der Einkommensteuer, sowie höheren Schlüsselzuweisungen vom Land. Wegen der schlechteren Steuereinnahmen im letzten Jahr müssen auch geringere Umlagen abgeführt werden, so dass Steuereinnahmen von 291 200 EUR im Gemeindesäckel bleiben.

Hermann Gerdes, Hermann-Josef Pieper und Johannes Hempen äußerten sich zustimmend zum Haushaltsentwurf. Man wisse ja, wofür das Geld ausgegeben worden sei bzw. wofür es noch ausgegeben werde. Das habe sich gelohnt. Pieper wies darauf hin, dass - obwohl man bei der Pro-Kopf-Verschuldung weit über dem Landesdurchschnitt liege - die absolute Zahl ja noch überschaubar und vertretbar sei. Lager ergänzte, dass die Einnahmeseite zeige, dass keine Gefahr bestehe, dass die Schulden nicht oder nur mit unvertretbaren Opfern gezahlt werden könnten. Bei einer so kleinen Einwohnerzahl wie in Wippingen, werde die rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung immer sehr schnell hoch. Dem stimmten alle bei der Abstimmung zu.
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. 23.03.2017 Kleine Korrektur (bzw. Ergänzung) zum Artikel über den Werbeflyer der EWE

Wir hatten uns am 14.3.17 mit der "Kundeninformation" von EWE beschäftigt und versucht, die verworrenen Aussagen auf dem doppelseitigen Schreiben zu interpretieren. Dabei stießen wir auf diesen erfreulichen Satz: "Zusätzlich bietet Ihnen das Unternehmen die Umstellung Ihres Anschlusses bis zum 31.03.2017 zum günstigeren Sparpreis an.1,2 "

Im Gespräch mit Bekannten wurde aber die Meinung geäußert, dass dieses Angebot nur für Neukunden gelte. Das wäre ja auch nicht unüblich in der Branche. Also noch einmal das Schreiben der EWE angeschaut und die Hinweise näher angesehen, die dort unter 1,2 in Miniaturschrift gedruckt sind.

Und siehe da, unter 1,2 war zwar dort von Neukunden nichts zu lesen. Aber es gibt einen noch kleiner gedruckten, ebenfalls 1,2 genannten Verweis auf der Rückseite. Und dort wird dann die Katze aus dem Sack gelassen: Der vorübergehende ermäßigte Betrag gilt "...nur für Privatkunden, die in den letzten 6 Monaten keinen EWE-Telekommunikationsanschluss hatten ..."
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. 22.03.2017 Erste Schritte zur Planung eines neuen Schützengebäudes beschlossen

Schützengebäude Wippingen Dass bei der Ratssitzung die Öffentlichkeit durch sieben Zuschauer vertreten war, freute Bürgermeister Hermann Gerdes sichtlich. Zum Teil war das Interesse dem Tagesordnungspunkt "9. Erneuerung des Schützengebäudes" geschuldet. Gerdes leitete die Aussprache zu diesem Thema ein, indem er darauf hinwies, dass das Schützengebäude schon mehrfache Umbauten auf alten Fundamenten hinter sich habe und in die Jahre gekommen sei. Das Flachdach sei immer wieder undicht. Man müsse feststellen, dass die Substanz des Baus nicht mehr das Gelbe vom Ei sei.

Der nächste Termin für einen möglichen Förderantrag im Rahmen der Dorferneuerung sei der 15. September 2017. Die Förderrichtlinien sähen für die Planunterlagen jetzt einen Architektenwettbewerb vor, an dem sich mindestens drei Büros beteiligen müssten. Dies habe man auch bei der Mehrzweckhalle so machen müssen.

Gerdes schlug vor, sich zunächst mit den Vereinen zusammen zu setzen, um Anforderungen an das Gebäude festzulegen. Da eine maximale Förderung von 57% möglich sei, müsse man sich auch Gedanken machen, wie die restlichen 43% finanziert werden könnten. Danach solle der Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Für teilnehmende Architekten solle eine Summe von 750 EUR ausgelobt werden. Der Rat unterstützte diesen Vorschlag einstimmig.
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. 22.03.2017 Steuerhebesätze der Gemeindesteuern werden um 10 Punkte angehoben

Einstimmig verabschiedete der Wippinger Gemeinderat am Mittwochabend den Haushaltsplan für 2017, über den wir morgen berichten werden. Differenzen gab es nur bei der Diskussion über die Erhöhung der Steuerhebesätze.

Der Vorschlag von Kämmerer Heinz-Hermann Lager, die Steuerhebesätze für die Gewerbesteuern und die Grundsteuern um 10 Punkte von 335 % auf 345 % anzuheben, führte zu einer Diskussion, wie sie in den letzten 20 Jahren immer wieder geführt wurde - allerdings dieses Mal mit einem anderen Ausgang.

Das System der Zuführung von Schlüsselzuweisungen vom Land geht davon aus, dass sich die Gemeinde bei der Erhebung ihrer Steuern im Bereich von so genannten Nivellierungssätzen bewegt. Fordert die Gemeinde weniger Steuern, als in den Sätzen vorgegeben, geht das zu ihren Lasten und bei der Berechnung der Zuweisungen wird die Steuermindereinnahme nicht ausgeglichen.

Weil diese Nivellierungssätze ständig steigen, hatte der Gemeinderat 2015 beschlossen, die Gemeindesteuern in 5er-Schritten automatisch anzupassen, wenn die Grenzen unterschritten werden. Dabei hatte der Wippinger Gemeinderat mit 335% einen Hebesatz festgelegt, der 5 Punkte unter den Sätzen aller Nachbargemeinden liegt. Jetzt schlug Lager vor, gleich 10 Punkte zu erhöhen, weil man sonst nur knapp oberhalb einer Verlustgrenze liege. Eine Erhöhung des Hebesatzes für Gewerbesteuer von 335% auf 345 % bringt der Gemeinde Mehreinnahmen von rund 9.500 EUR. Tatsächlich belastet werden damit aber nur 4 von insgesamt 21 gewerbesteuerzahlenden Betrieben, da alle anderen als Einzelunternehmer oder Personengesellschaften die Gewerbesteuer aufwandsneutral gegen die Einkommensteuer verrechnen können. Die 4 betroffenen Betriebe zahlen in Summe 1.061 EUR zusätzliche Gewerbesteuer. Der am höchsten belastete Betrieb zahlt 435 EUR im Jahr zusätzlich.

Johannes Kuper, Christian Koers und Barbara Klapprott wandten sich gegen die Erhöhung, weil sie eine psychologische Barriere bei ansiedlungswilligen Betrieben bei einem höheren Hebesatz befürchteten. Alle anderen Ratsmitglieder sahen in dem höheren Hebesatz kein Ansiedlungshemmnis. Bürgermeister Gerdes und Martin Kaiser argumentierten, dass für ansiedlungswillige Betriebe andere Kriterien, wie zum Beispiel die Beziehung zur Gemeinde, ausschlaggebend seien. Markus Hackmann unterstützte dies mit einem Investitionsbeispiel aus seinem Betrieb. In der Abstimmung sprachen sich sechs Ratsmitglieder für die Erhöhung um 10 Punkte aus; drei stimmten dagegen.
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. 22.03.2017 Förderverein veranstaltet Tag der Offenen Tür in der Grundschule Renkenberge

Flyer des Fördervereins Im letzten Jahr haben sich die ehemaligen Fördervereine der Grundschulen Renkenberge und Wippingen zu einem neuen, gemeinsamen Verein zusammengeschlossen und auch den Kindergarten ins Boot geholt.

Der neue Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, zunächst die Schulhöfe/den Spielplatz der Krippe mit attraktiven Spielgeräten auszustatten. Ein Anfang ist gemacht, aber für die weitere Umsetzung der Pläne werden noch mehr finanzielle Mittel benötigt.

Daher findet am Sonntag, den 02.04.2017 von 14.00 - 17.00 Uhr in der Grundschule in Renkenberge ein Tag der offenen Tür statt. Es gibt Kaffee und Kuchen, einen Flohmarkt und ein Spielmobil für die Kinder.

Die Grundschule Renkenberge Wippingen und der Förderverein der Grundschule und der Kita für Renkenberge und Wippingen freuen sich auf Euer Kommen.

Wer noch Spielzeug oder Bücher ( keine Kleidung ) für den Flohmarkt spenden möchte, kann diese gerne bis zum 24.03.2017 bei Karina Düttmann, Herzogstr. 9,Wippingen, Birgit Kuper-Gerdes, Arenbergstr. 24, Wippingen, oder Heike Schmitz, Wahner Str.6a , Renkenberge abgeben.
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. 21.03.2017 Kosten für Zahnreinigung von Krankenkasse erstatten lassen

Blinkender Zahn mit Gesicht Bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) werden Zahnbeläge und oberflächliche Zahnverfärbungen entfernt und die Zähne werden poliert und fluoridiert. Die Behandlungen kosten zwischen 60 bis 90 EUR. Die Zahnärzte empfehlen zwei Professionelle Zahnreinigungen pro Jahr. Der IGeL-Monitor der MDKs der Krankenkassen weist aber darauf hin, dass der medizinische Nutzen nicht erwiesen sei. Die Entfernung von Zahnstein ist eine Regelleistung der Krankenkassen.

Die Kosten können Sie zum Teil von den Krankenkassen erstatten lassen. Hierbei tun sich besonders die AOK und die IKK Classic mit einem einfachen Verfahren hervor. Bei der AOK und der IKK Classic reichen Sie einfach die bezahlte Rechnung ein und sie bekommen bei der AOK 80% des Rechnungsbetrages auf Ihr Konto erstattet; bei der IKK Classic werden einmal jährlich maximal 40 EUR erstattet. Auch die DAK erstattet bis zu 60 EUR im Jahr.

Neben der PZR haben Versicherte der AOK Niedersachsen Anspruch auf folgende zusätzliche Leistungen: Früherkennungsuntersuchung Hautkrebs, Alternativmedizin Homöopathie, Alternative Arzneimittel der Anthroposophie und der Phytotherapie, Osteopathie, Leistungen bei Schwangerschaft und Geburt, Reiseschutzimpfungen. Der Erstattungsbetrag für alle Mehrleistungen zusammen ist auf insgesamt 250 Euro je Kalenderjahr und Versicherten begrenzt. Für das Jahr 2017 erstattet die AOK bis zu 500 Euro, wenn Sie in der Zeit vom 1.1. - 31.5.2017 mindestens einen Tag versichert sind.

Bei der Barmer GEK, der Techniker Krankenkasse und der pronova BKK kann eine Erstattung ähnlicher Leistungen im Rahmen der Bonusprogramme der Krankenkassen erfolgen. Hierbei sammeln Sie nach Anmeldung Punkte, z.B. durch die Professionelle Zahnreinigung, die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder einen Nichtraucherkurs. Am Ende des Jahres erhalten Sie dann einen bestimmten Betrag ausgezahlt. Bei der BKK SBK gibt es im Rahmen des Bonusprogramms 10 EUR erstattet.
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. 19.03.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 20. März 2017: Wesuwe, Esterwegen
Dienstag, 21. März 2017: Werlte, Aschendorf
Mittwoch, 22. März 2017: Groß Fullen, Twist
Donnerstag, 23. März 2017: Lotten, Lorup
Freitag, 24. März 2017: Oberlangen, Bawinkel
Samstag, 25. März 2017: Salzbergen
Sonntag, 26. März 2017: Rhede
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 19.03.2017 Meister Grimbarts Tod

Toter Dachs Sendung mit der Maus Man sieht ihn selten im Emsland, aber es gibt ihn: den Dachs. Heute lag ein toter Dachs am Rand der namenlosen Straße zwischen der Neuahlener Straße und Neudörpener Straße bei der Überführung der Transrapid.

Der Dachs, der größte unserer heimischen Marder, ist schon ein beeindruckendes Tier, das 15 bis 20 Kilogramm auf die Waage bringt, während Füchse nur auf sieben Kilo kommen. Er ist als Allesfresser vorwiegend Vegetarier. Trotzdem beharren die Jägerverbände darauf, den Dachs wegen einer angeblichen Schädlichkeit für das Niederwild zu bejagen. Da laut Nabu für erlegte Dachse kein konsumtives Nutzungsinteresse besteht - das heißt, der Abschuss erfolgt aus reinen Schießsportgründen ohne Verwertung des Tieres - fordert der NABU eine ganzjährige Schonzeit für den Dachs. Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild hat ihn zum "Tier des Jahres 2010" ausgerufen.

Toter Dachs Die über mehrere Eingänge zugänglichen Wohnkessel der Dachse reichen bis zu fünf Meter tief und werden im Laufe der Zeit von Dachsgeneration zu Dachsgeneration erweitert, so dass sie zum Schluss aus hunderte Meter langen Gängen und vielen Wohnkesseln bestehen können. Auch Füchse finden dann im Dachsbau Platz.

Toter Dachs In der Fabel wird der Dachs als Meister Grimbart bezeichnet. Sein Charakter wird als bedächtig und ruhig bezeichnet. Auch in der Fabel hat der Dachs eine besondere Beziehung zum Fuchs. In Goethes "Reineke Fuchs" (Bilder zum Epos) ist der Dachs ein Neffe des Fuchses. In anderen Fabeln wird der Dachs vom Fuchs hereingelegt, aber letztlich ist der Dachs mit seiner beständigen Art dem listigen, aber unsteten Fuchs überlegen.

In Grimmbart, einem Allgäu-Krimi von Klüpfel und Kobr, spielt der Dachs eine Rolle als Wappentier derer vom Hohen Schloss in Bad Grönenbach.
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. 19.03.2017 Namenlose Straße hat jetzt Namen: Nordmannsweg

Straßenschild der Nordmannstraße Das hat nicht jeder, dass die Straße, an der man wohnt, nach der eigenen Familie benannt ist! Anders die Familie Nordmann, die bisher an der Neudörpener Straße wohnte. Das ist jetzt vorbei. Jetzt heißt die Straße Nordmannsweg und das Schild steht auch.

Der Gemeinderat hat den Beschluss, der jetzt umgesetzt wurde, schon vor ca. eineinhalb Jahren gefasst. Anlass waren die Wünsche der Lieferanten des Hühnerstalls, die ihr Ziel am bis dahin namenlosen Weg nicht finden konnten.
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. 14.03.2017 Der Versorger informiert oder Was will uns die EWE damit sagen?

Flyer der EWE Kunden des Versorgers EWE (vielleicht auch andere) bekamen in den letzten Tagen einen Brief mit persönlichem Anschreiben ins Haus geschickt mit der bombastischen Ankündigung: Breitbandausbau für ..... (Ihre Adresse).

Nun sind die Empfänger der Briefe ja in der Regel schon Kunden, Und die Kunden haben größtenteils schon Breitbandanschluss. Warum aber dann ein Anschreiben wie dieses: "Im Rahmen der Breitbandinitiative der EWE informieren wir Sie darüber, dass für den Internet-Anschluss ...Adresse.... maximale Geschwindigkeiten von bis zu 16 bzw 50 Mbit/s* erreicht werden können."

Das bei Providern bekannte kleine Sternchen * darf natürlich hier nicht fehlen. Es steht in der Regel für Einschränkungen aller Art und bedeutet im Klartext: Wir können absolut für nichts garantieren.

In meinem Fall ist es so, dass ich den 50 Mbit/s -Anschluss bereits habe. Trotzdem werde ich als langjähriger Kunde mit dieser sicher nicht billigen Briefaktion darauf hingewiesen, dass ich einen solchen Anschluss bekommen kann. Das wäre so, als würde der Verkäufer eines, sagen wir mal VW-Golfs, bei dem ich einen VW-Golf gekauft habe, mich brieflich mit Kundenanschrift darauf hinweisen, dass man bei ihm einen VW-Golf kaufen kann. Ok, VW als Beispiel für ein seriöses Unternehmen war jetzt vielleicht nicht so gut.

Elefant mit Sprechblase Wenn es der EWE wirklich um Kundennähe und -information ginge, hätte ich mir z.B. eine Erklärung dafür gewünscht, warum von den großspurig mit einer Megagrafik beworbenen 50 Mbit/s* nur knapp die Hälfte ankommen.

Nun weiß man ja, dass die EWE bis zum Hals in Problemen steckt, will gnädig über diese briefliche Belästigung hinwegsehen und den Werbeflyer der blauen Tonne zuführen. Da entdeckt man doch eine Zeile, die so elektrisiert, wie man es von einem guten Stromversorger erwartet: "Zusätzlich bietet Ihnen das Unternehmen die Umstellung Ihres Anschlusses bis zum 31.03.2017 zum günstigeren Sparpreis an.1,2 " Eine "Umstellungs-Nr" ist auch angegeben.

Damit ist klar, die wissen genau, welchen Kunden sie vor sich haben. Trotzdem muss der Kunde diesen billigeren Tarif selbst beantragen, knapp 2 Wochen haben wir noch Zeit dafür. Ja, man sieht deutlich: Der Kunde wird tatsächlich ernst genommen: Er kann einen günstigeren Preis beantragen. Aber er muss es nicht. Alle Vorwürfe in Richtung EWE sind hiermit zurückgenommen.

Wahrlich, dieses Beispiel von Kundennähe sollte über Oldenburg und das Emsland hinaus Schule machen. VW ist aufgerufen und auch die Deutsche Bundesbahn, es der EWE gleich zu tun: Man muss die (vorübergehende) Preissenkung ja nicht deutlich und klar mitteilen, es geht ja auch über das Kleingedruckte, damit kennt ihr euch ja aus.

Abschließend der Versuch einer kleinen Übersetzung von EWE-Text in Normaldeutsch:
Hallo lieber Kunde,
danke für deine jahrelange Treue zu uns. Wir werden zum 1. April deine Flatrate-Gebühren zunächst für 1 Jahr auf 24,95 absenken und danach wieder auf 34,95 erhöhen. Du musst dich also schon noch längerfristig an uns binden, wenn du vorübergehend einen günstigeren Preis haben willst. Aber das war ja auch der Sinn dieses Schreibens.
Tschüssi, deine EWE.


1,2) Auf unserer Kopie ist der Preis leider nicht lesbar, weil der Scanner an der Stelle überfordert war. Der Miniaturtext von EWE ist nämlich umgeben von einem schwarzen Balken. Bei starker Vergößerung mit einer Lupe ist der Preis aber auf dem Original halbwegs erkennbar.
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. 13.03.2017 Haushaltsberatung des Gemeinderates auf der nächsten Sitzung am Mittwoch den 22. März

Einladung zur Gemeinderatssitzung Am Mittwoch, dem 22. März 2017, findet um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum Wippingen eine Sitzung des Rates der Gemeinde Wippingen statt.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht der Erlass der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes für das Haushaltsjahr 2017.

Weitere Tagesordnungspunkte sind u. a. der Bebauungsplan Nr. 22 "I. Erweiterung Sonderburg" (Aufstellungsbeschluss) und die Erneuerung des Schützengebäudes.
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. 12.03.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 13. März 2017: Hilkenbrook, Börger
Dienstag, 14. März 2017: Handrup, Meppen
Mittwoch, 15. März 2017: Vrees, Sustrum
Donnerstag, 16. März 2017: Neubörger, Neuringe
Freitag, 17. März 2017: Haselünne, Rütenbrock
Samstag, 18. März 2017: Papenburg
Sonntag, 19. März 2017: Varenrode
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 10.03.2017 Junge Union will Militär- und Arbeitsdienst für alle - Und Demokratie adé: Regierung soll allein über Krieg entscheiden

Am Samstag trifft sich die Junge Union zu einem sogenannten Deutschlandrat. Der Chef dieser rechten Jugendorganisation, Paul Ziemiak, dessen Vorgänger schon mal die Notwendigkeit von Hüftoperationen für alte Menschen abstritt und regelmäßig eine Absenkung von Renten propagierte, forderte laut heutiger Ems-Zeitung die Einführung eines europaweiten Wehr- und Zivildienstes. Modern, wie die CDU-Jugend ist, soll dieser geschlechterunabhängig für alle gelten. Da wird sich die von diesem 32jährigen vertretene Jugend aber freuen, dass sie in einem Militär- und Arbeitsdienst "gehorsamst" stumpfsinnige Übungen absolvieren darf, damit die Entwicklung in Europa von Kriegsgetümmel bestimmt werden kann.

Weil die JU-Kriegsfans natürlich wissen, dass die Begeisterung, sich für die deutschen Konzerninteressen im Krieg gegen Araber, Afrikaner oder Russen zum Krüppel schießen zu lassen, begrenzt ist, fordern sie - wie Kriegsministerin von der Leyen (CDU)-, dass das Parlament nicht mehr gefragt werden soll, wenn Deutschland einen Krieg anfängt. Das soll die Regierung allein entscheiden können. Das nennt sich harmlos "Abschaffung des Parlamentsvorbehalts für Auslandseinsätze".

Der letzte deutsche Regierungschef, dem im Reichstagsgebäude zu Berlin eine solche Erlaubnis gegeben wurde, hat dieses Ermächtigungsgesetz ausgiebig genutzt und Europa und die Welt in den zweiten Weltkrieg gestürzt.

Warum kommt diese Organisation von jungen Pullover- und Schlipsträgern jetzt mit dieser Forderung? Weil sie immer von der CDU vorgeschickt wird, wenn es darum geht, absurde Forderungen als tatsächlich denkbare Politik in die Köpfe zu hämmern. Was die JU fordert, schadet jedem, außer der Rüstungsindustrie und der Handvoll Oligarchen, die die Entwicklung in unserem Land bestimmen.

Diese militaristische Propaganda soll die Umwandlung der EU in ein Militärbündnis unterstützen. Vor dem gestrigen EU-Gipfel einigten sich die EU-Außen- und Verteidigungsminister auf die Einrichtung einer gemeinsamen "Militärischen Planungs- und Führungseinheit". Der Begriff "militärisches Hauptquartier" soll vermieden werden. Grund ist "der Widerstand gegen den Aufbau einer europäischen Armee im Noch-Mitglied Großbritannien, aber auch in anderen Hauptstädten, die primär auf die Nato setzen oder, wie Österreich, neutral sind", schreibt der Spiegel.

Doch eben darum geht es: um den schrittweisen Aufbau einer von Deutschland dominierten europäischen Armee, die auch unabhängig von der Nato global Krieg führen kann. Weil Europa schon jetzt mehrere Kriege führt, kann dieses Oberkommando der europäischen Wehrmacht auch schon während des Aufbaus aktiv werden: Learning by doing!

Trotz der wahnsinnigen Erhöhung des Militäretats der USA nutzen die europäischen Rüstungspolitiker (zu denen auch der neue Außenminister Gabriel von der durch Schulz gewendeten SPD gehört: jetzt geht es mit Gefühl in den Krieg) die Verwirrung um den neuen US-Präsidenten Trump, um eine angebliche Finanzierungslücke bei der Kriegsfinanzierung in Europa festzustellen. Das Geld der europäischen Bürger soll in die Rüstung gelenkt werden; weiterer Sozialabbau wird sicherstellen, dass diese Aufrüstung zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung geht und die Superreichen in diesem Land nichts von ihren wachsenden Reichtümern abgeben müssen.

Vollkommen perfide ist, dass dieser Aufbau der Mordmaschinerie mit positiv besetzten Begriffen wie "engere Zusammenarbeit" oder "Europa muss jede Abhängigkeit vermeiden" bemäntelt wird. Die Junge Union begründet ihren Vorstoß für den EU-Barras sogar damit, die junge Generation Europas zusammenführen, Gemeinsamkeiten vermitteln und Vorurteile abbauen zu wollen.
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. 10.03.2017 "Bahn für alle" fordert von der Bahn Grundversorgung für alle, statt Privatisierung

Zur Homepage Bahn für alle Bahnchef Rüdiger Grube ist von Bord gegangen. Er hat das zerstörerische Werk seiner Vorgänger Heinz Dürr und Hartmut Mehdorn fortgesetzt. Das Arbeitsergebnis der Bahnmanager: schwindender Systemnutzen der Schiene. Die Deutsche Bahn AG wird am 23. März 2017 große Mühe haben, ihre Bilanzzahlen 2016 als Erfolg zu verkaufen. Vielleicht wird der Vorstand versuchen, mit der Präsentation eines neuen Bahnchefs vom Geschäftsergebnis abzulenken.

Das Bündnis "Bahn für Alle" sagt: Die Bahn braucht einen Neuanfang, und dazu gehört auch jemand an ihrer Spitze, der Bahn kann und will. Die Deutsche Bahn darf nicht weiter Parameter wie Sicherheit, Zuverlässigkeit, Markterfolg, Kundenzufriedenheit und Identifikation der Bahnbeschäftigten mit ihrem Unternehmen vernachlässigen. Seit Jahren verfolgt das Unternehmen eine ruinöse Strategie: Stagnation im Kerngeschäft, Abbau von Güterverkehr und Nachtzügen, Prestigeprojekte statt Investitionen in Infrastruktur und Züge, ein unübersichtliches Preissystem. Die DB AG setzt auf weltweite Risikoinvestitionen statt auf den Ausbau des Schienenverkehrs in Deutschland und versenkt nicht zuletzt rund zehn Milliarden Euro für Stuttgart21.

"Bahn für Alle" fordert die Rückkehr der Deutschen Bahn AG auf Schienenkurs. Im Zentrum der Unternehmenspolitik darf nicht das Ziel der Gewinnmaximierung stehen. Wichtig ist "Bahn für Alle" die gemeinwirtschaftliche Funktion der Deutschen Bahn AG für die Grundversorgung mit Mobilität! Hände weg vom Börsenkurs oder schleichenden Teilprivatisierungen, von Angebotsabbau und Prestigeprojekten! "Bahn für Alle" fordert unter anderem eine langfristig ausgelegte Unternehmenspolitik bei Investitionen, Instandhaltung und Wartung. Weitere Forderungen für den neuen Schienenkurs der Bahn sind dem Alternativen Geschäftsbericht der DB AG zu entnehmen, der von "Bahn für alle" am 23. März 2017 veröffentlicht wird.
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. 08.03.2017 Fahnenträger nach 38 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet

Der Vorstand mit Heinz Siemer Bei der Generalversammlung am 4. März 2017 wurde Heinz Siemer nach 38 Jahren als Fahnenträger der Kriegerfahne in den Ruhestand verabschiedet. Vereinsvorsitzender Josef Speller bedankte sich bei Heinz Siemer, der 1979 zum Fahnenträger der Kriegerfahne gewählt wurde und dieses Amt seitdem ohne Unterbrechung ausgeführt hat. Als Nachfolger wurde Wilfried Schmunkamp gewählt.

Bei den Vorstandswahlen wurden Alfons Freese und Hermann Westhoff in ihren Ämtern bestätigt. Hermann Hempen wurde zum Kassenprüfer gewählt.

Heinz Siemer wird verabschiedet Zuvor hatte der Kassenbericht wieder eine solide Finanzlage offenbart. Allerdings wird die Kasse durch die Renovierung der Vereinsfahne enorm belastet. Die 48 Jahre alte Fahne, die am Schützenfestmontag in der Schützenmesse von Pfarrer Francis Sanjeevi geweiht wurde, sieht nach Meinung von Josef Speller aus wie neu.

Josef Speller bedankte sich bei der Wippinger Schützenkapelle, dass sie bereit und in der Lage war, am letzten Schützenfestmontag den Schützenmarsch zu begleiten. In der Vergangenheit hatte dies immer der Spielmannszug Niederkassel übernommen. Auch der amtierende König Helmut Kaiser erhielt ein dickes Lob für seine bisherige Amtsführung. Dieses Lob schließe ausdrücklich auch den Thron mit ein, der bei vielen Anlässen geschlossen aufgetreten sei.

Blick in den Saal der Generalversammlung Das Schützenfest 2017 wird wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Juni und dem folgenden Montag, also am 18. und 19. Juni, stattfinden. Der Zug geht dann durch den Feldweg. Oberst Antonius Peters teilte die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft mit, die Sie bitte der Tabelle entnehmen, und verteilte die in diesem Jahr erworbenen Plaketten.

Josef Kimmann führte zum Abschluss des Abends aus seinem umfangreichen Fotoarchiv eine Dia-Show mit Fotos aus den Jahren 1987 - 1989 vor.
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. 06.03.2017 Welcome Wippingen

Am Donnerstag, den 09.03.2017 erwarten wir eine weitere Flüchtlingsfamilie im Haus Westhoff. Um die Begrüßung und alles Weitere zu planen und zu organisieren, treffen wir uns am Mittwoch, den 08.03. um 20.00 Uhr im Gemeindezentrum.

Alle freiwilligen Helfer und Interessierten sind herzlich eingeladen.
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. 05.03.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 6. März 2017: Lingen, Gersten
Dienstag, 7. März 2017: Vinnen, Esterwegen
Mittwoch, 8. März 2017: Thuine, Papenburg
Donnerstag, 9. März 2017: Spelle, Estringen
Freitag, 10. März 2017: Hemsen, Westerloh
Samstag, 11. März 2017: Brual
Sonntag, 12. März 2017: Salzbergen
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 03.03.2017 Am Samstag Generalversammlung des Schützenvereins

Die Generalversammlung des Schützenvereins findet am Samstag, den 4. März um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Der Vorstand bitte um eine rege Beteiligung.
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. 03.03.2017 SPD und CDU haben Grundgesetzänderung gestartet zur Privatisierung der Autobahnen

Zur Seite von Gemeingut in BüreInnenhand Im Dezember hat die Bundesregierung das Verfahren für eine große Grundgesetzänderung gestartet - 13 Artikel sollen geändert werden. Mittendrin: die Autobahnprivatisierung. "Eine der einschneidendsten Veränderungen im föderalen Gefüge Deutschlands für die nächsten Jahrzehnte" gibt der SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider zu. Gleichzeitig verweigert die Koalition das Selbstverständliche dazu: Die gesellschaftliche Debatte des Jahrzehnts!

Mit der Grundgesetzänderung würden im Bereich der Autobahnen viele Privatisierungen möglich, z.B. über Tochtergesellschaften, Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP), stille Beteiligungen. Das sagt auch der Bundesrechnungshof. Und was passiert? Nichts. Auch zu den 70 Änderungsvorschlägen der Bundesländer antwortete die Bundesregierung sinngemäß: wir übernehmen davon - Spannungspause - gar keine.

Die SPD will angeblich den Wechsel, Martin Schulz macht soziale Gerechtigkeit zum zentralen Wahlkampfthema. Um dann noch schnell gemeinsam mit der CDU/CSU die größte Privatisierung seit den Neunzigern durchzuziehen?

Aber auch die CDU/CSU bedient mit dem Vorhaben keineswegs die Interessen ihrer Wählerschaft. Mit der Privatisierung wird aus der "Ausländermaut" eine Infrastrukturmaut. Wie hoch diese - dann mehrwertsteuerpflichtige - Maut ausfallen wird, entscheidet die neu gegründete, teilprivatisierte Autobahngesellschaft. Im Interesse ihrer privaten Anleger. Das entspricht faktisch einer Steuererhöhung.

Zur Resolution des DGB Für eine Grundgesetzänderung sind in Zeiten der großen Koalition die Mehrheiten vorhanden. Aber letztendlich müssen die Abgeordneten im Bundestag doch ganz persönlich zustimmen. Oder eben nicht. Und an dieser Stelle möchte die "Aktionsgruppe Gemeingut" eingreifen - mit Ihrer Hilfe! Eine Aktionsseite lädt zu Mitmachangeboten ein - schauen Sie sich die Seite an. Die Abgeordneten müssen sich jetzt mit der Sache befassen. Schreiben Sie Ihren MdBs im Wahlkreis eine E-Mail, oder nutzen Sie die Aktionspostkarte!

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert in einer Resolution den Deutschen Bundestag und den Bundesrat auf, jede Form der Privatisierung der Autobahnen zu verhindern, Beschäftigung zu sichern und eine leistungsfähige Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu schaffen. Die Resolution des DGB können Sie hier unterstützen.
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. 01.03.2017 Neue Praxis für psychologische Beratung in Wippingen eröffnet

Flyer der Praxis Krüßel Heute hat Silke Krüßel in Wippingen ihre Praxis für psychologische Beratung eröffnet.

Als zertifizierte Psychologische Beraterin verfügt sie auch über eine Ausbildung in Systemischer Paar- und Familientherapie, Therapeutischer Gesprächsführung nach Carl Rogers, einer Ausbildung zur Stress- und Burnoutberaterin, sowie als Trainerin für die Methode "Gesunde Blicke".

Mehr über ihre Arbeit erfahren Sie auf ihrer Homepage www.praxis-silke-kruessel.de.
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. 01.03.2017 Kleiner Korbflechtertag

Der Korbflechterkurs im Tierpark Nordhorn ist mittlerweile zu einer Tradition im Januar und im Februar geworden. An sechs Nachmittagen treffen sich die Teilnehmer unter Leitung des Tischlermeisters Johann Wigger in der guten Stube des Vechtehofes. Er selbst hat die alte Handwerkskunst noch beim Mühlenverein Georgsdorf erlernt und seither selber perfektionierte. Sein Wissen gibt er gerne an Interessierte weiter.

Die Teilnehmer des diesjährigen Kurses werden ihre neu erlernten Fähigkeiten und Ergebnisse allen interessierten Zoobesuchern am Samstag, den 04. März in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Familienzoo, Tierpark Nordhorn, Heseper Weg 10, 48531 Nordhorn, vorführen. Johann Wigger wird zudem etliche Korbmodelle mitbringen und Informationen zu Technik und Material geben. Zudem wird der Korbflechtertag durch Vorführungen eines Bienenkorbflechters und eines Imkers geben, dessen Produkte auch zum Verkauf stehen.

Bei gutem Wetter findet der kleine Korbflechtertag auf dem Vechtehofvorplatz statt. Andernfalls ziehen die Akteure mit ihren Körben in die gute Stube des Vechtehofes oder auf die Diele um.
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. 01.03.2017 Besuch außerschulischer Lernorte im Sachunterricht - HAWE-Wester, Wippingen (Klasse 4 im Februar 2017)

Die Klasse 4 der Grundschule bei Firma HAWE-Wester Im Rahmen der Perspektive Gesellschaft, Politik und Wirtschaft beschäftigten sich unsere Viertklässler mit unterschiedlichen Formen von Arbeit. Sie lernten verschiedene Berufe und Arbeitsplätze, u.a. auch durch Interviews, kennen und erarbeiteten Plakatpräsentationen zu ihren Traumberufen.

Den Abschluss unserer Unterrichtseinheit bildete am 28.02.2017 nun ein Besuch des in Wippingen ansässigen landwirtschaftlichen Maschinen- und Fahrzeugbaubetriebes HAWE-Wester.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Heinrich Wester jun., der uns durch alle Bereiche des Unternehmens führte, den Kindern viele Stationen der Produktion vor Ort erklärte und sehr ausführlich die zahlreichen Fragen der Viertklässler beantwortete.
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. 26.02.2017 Wolfram König im EZ-Interview zur Endlagersuche

In einem Interview mit der Ems-Zeitung äußert sich Wolfram König, der Chef des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter, zur Endlagersuche. So erkennt er richtig: "Es wird vermutlich in der Bundesrepublik keine Region geben, in der die Betroffenen sich nicht wehren. Entscheidend ist, dass sie sich nicht über den Tisch gezogen fühlen.".

Seine Hoffnung, dass, "wenn die Suche transparent, offen und nachvollziehbar ist, (es ...) hoffentlich zu mehr Bereitschaft zur Übernahme von Lasten führen (wird), die wir nicht anders aus der Welt schaffen können" , wird wohl kaum erfüllt werden, wenn weiterhin in Atomkraftwerken und Produktionsanlagen von Atombrennstoff ständig neuer Atommüll produziert wird, der einfach vermeidbar wäre.
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. 26.02.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 27. Februar 2017: Andervenne, Twist
Dienstag, 28. Februar 2017: Sustrum, Hülsen
Mittwoch, 1. März 2017: Neulehe, Börger
Donnerstag, 2. März 2017: Werlte, Gleesen
Freitag, 3. März 2017: Teglingen, Haren
Samstag, 4. März 2017: Venhaus
Sonntag, 5. März 2017: Borsum
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 26.02.2017 Direkte Demokratie, statt Repräsentation

In der letzten Woche hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof ein CETA-Volksbegehren gestoppt. Mit einem Volksentscheid wollte CETA-Kritiker Ministerpräsident Seehofer beauftragen, CETA im Bundesrat eine Absage zu erteilen. Denn der Artikel 70 (4) war ein Hoffnungsschimmer im Kampf gegen CETA: Nach diesem Verfassungsartikel kann die Staatsregierung - durch Landtag oder Volksentscheid - an ein bestimmtes Votum im Bundesrat gebunden werden. Dieser Weg ist vorerst versperrt.

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof stoppte das Volksbegehren mit der Begründung, dass erstens noch nicht klar sei, nach welchem Verfahren der Bundesrat an der Ratifizierung von CETA beteiligt werden werde; zweitens sei noch kein Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene gestartet, welches die Abstimmung über CETA einleitet; drittens sei fraglich, ob es überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar sei, dass eine Landesregierung durch das Volk an ein bestimmtes Abstimmungsverhalten im Bundesrat gebunden werden könne.

Bundesweit gibt es bisher für die Bürger/innen keine Möglichkeit, verbindlich über einzelne Fragen abzustimmen. Zugleich ist es schwierig, bundesweite Themen über Begehren und Abstimmungen in den Ländern zu beeinflussen. Es bleiben für die "großen Themen" also unverbindliche Unterschriftensammlungen, Demonstrationen und die Hoffnung, dass die Gewählten den Protest zur Kenntnis nehmen.

Viele Menschen haben das Gefühl, dass wichtige Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden, dass sie selbst nicht mehr gestalten können. Demokratie ist die Chance, dass Menschen zusammenkommen und gemeinsam gestalten - auch und gerade bei den wesentlichen Fragen. Deshalb brauchen wir die direkte Demokratie auf Bundesebene als Ergänzung zum Wählen, um Politik korrigieren und Themen auf die Agenda setzen können. Eine Abstimmung könnte zum Beispiel auch klären, ob die Menschen CETA und TTIP wollen oder nicht.

Prof. Rainer Mausfeld, Hochschulprofessor für Allgemeine Psychologie an der Universität Kiel mit den Schwerpunkten Wahrnehmungspsychologie und Kognitionswissenschaft, bezeichnet die Repräsentative Demokratie als Mittel zur Verhinderung von Demokratie. In einem Vortrag vor der Organisation der Ärzte gegen den Atomkrieg Hamburg am 2. November 2016 sagte er: " Mit dem Prinzip der parlamentarischen Repräsentation sollte (nach der amerikanischen Revolution, jdm) für die gesellschaftliche Machtausübung ein Mechanismus der Willenszusammenführung geschaffen werden, der zwei Ziele vereinigt. Zum einen sollte damit das Bedürfnis des Volkes nach einer Volksherrschaft befriedigt werden. Zugleich wurde ein solcher Repräsentationsmechanismus, der US-amerikanischen Sozialhistorikerin Ellen Meiksins Wood zufolge, ,als ein Mittel verstanden, um das Volk von der Politik fernzuhalten und eine besitzende Oligarchie mit der Unterstützung der Masse der Bevölkerung über Wahlen an der Macht zu halten'. Dazu bedurfte es einer ,Neudefinition von Demokratie', die die Mehrdeutigkeiten eines oligarchischen Ansatzes verschleierte. Die Idee der ,repräsentativen Demokratie' diente also von Anfang an der Demokratieabwehr."

Der Verein "Mehr Demokratie" möchte zur Bundestagswahl mit einer Kampagne die Verankerung der direkten Demokratie im Koalitionsvertrag erreichen, dass Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene eingeführt werden.
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. 26.02.2017 Flyer der "Linken" gegen Aufrüstung

Flyer der Linken Vor dem Hintergrund der derzeitigen Aufrüstung der NATO an der so genannten "Ostflanke" gegen Russland hat die niedersächsische Europa-Abgeordnete Sabine Lösing den Flyer mit dem Titel "NATO: Aufmarsch gegen Russland" herausgegeben. Er begründet die wichtigsten Forderungen für ein friedliches Europa.
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. 24.02.2017 Fastenmarsch 2017

Facebookseite zum Fastenmarsch Dieses Jahr findet am 19. März 2017 der Fastenmarsch statt. Die Hefte könnt ihr im Kindergarten und im Dorfladen für 0,50 EUR erwerben. Außerdem liegen die Essens-Spendenlisten ebenfalls im Kindergarten und im Dorfladen aus.

Die Wippinger Station ist dieses Jahr wieder in der Mehrzweckhalle, wo ab 7:00 Uhr gestartet werden kann. Am 12. März um 10:00 Uhr wird das Thema des Fastenmarsches im Gottesdienst von uns vorgestellt. Die ganze Gemeinde ist hierzu herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf euer Kommen und Mitmachen! Der KLJB-Vorstand.
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. 24.02.2017 Das Lernen lernen!

Einladung zur Veranstaltung in der Grundschule Am Mittwoch, den 1.3.2017, um 19 Uhr laden die Elternvertreter der Schule Wippingen/Renkenberge alle Eltern aus Wippingen und Umgebung in unsere Mehrzweckhalle ein.

Es findet ein interessanter kostenloser Vortrag zum Thema "Das Lernen lernen" statt.

Die erfahrene Lerncoachin Dagmar Bahners ist beim LVB Lernen e.V. als Referentin tätig und verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Lernen und Lernmotivation. Der Vortrag hat bereits tausende Eltern begeistert. Im Vortrag wird mit viel Humor und praktischen Beispielen erklärt, welche Faktoren Ihr Kind beim Lernen beeinflussen. Es werden zahlreiche, direkt anwendbare Tipps aufgezeigt, wie das Kind bestmöglich beim selbstständigen Lernen zu Hause unterstützt werden kann.

Inhalte des Vortrags:
- Lernmethodik: Die richtigen Techniken und Lernmethoden für ihr Kind
- Motivation: Praktische Tipps zur Überwindung von "Null-Bock-Phasen"
- Lerntypen: Wie Kinder lernen und welchem Lerntyp Ihr Kind entspricht
- Kommunikation: Eltern und Kind - gemeinsames Lernen ohne Streit
- Hausaufgaben: Wie Sie Ihrem Kind helfen können, schnell und effizient zu arbeiten

LVB Lernen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Berlin, ein Zusammenschluss von Pädagogen, Lehrern und Menschen aus dem Bildungsbereich, die sich für bessere Bildung einsetzen. Weitere Infos unter: www.lvb-lernen.de

Bitte ohne Kinder teilnehmen und viele Interessenten aus dem Freundeskreis oder Nachbarorten mitbringen! Es ist keine Anmeldung erforderlich.
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. 22.02.2017 Ehrungen auf der Gemeinderatssitzung

Nur etwa eine halbe Stunde dauerte die heutige öffentliche Gemeinderatssitzung. Zu Beginn der Sitzung erhoben sich die Gemeinderäte im Gedenken an den kürzlich plötzlich verstorbenen Heinz-Joachim Schmitz aus Neubörger. Bürgermeister Hermann Gerdes bezeichnete Schmitz in einer kurzen Rede angesichts der großen Anzahl von Stimmen, die ihn aus Wippingen bei der Kreistagswahl unterstützt hätten, als "unseren" Kreistagsabgeordneten, der durch seine Sachlichkeit und seinen Kenntnisreichtum beeindruckt habe.

Danach wurde das neue Ratsmitglied Martin Kaiser über seine Pflichten belehrt. Kaiser hatte an der konstituierenden Sitzung nicht teilnehmen können.

Der Bebauungsplan Nr. 16 zur Erweiterung des Herzogs wurde insofern geändert, als die geplanten Grünzüge im Bebauungsgebiet komplett gestrichen wurden. Es habe sich herausgestellt, dass diese die Möglichkeiten zur Bebauung der Grundstücke unnötig einschränkten und teilweise wurden diese Grünzüge bei der Bebauung auch in Unkenntnis der Rechtslage von den Bauherren nicht beachtet. Die Grünzüge wurden ursprünglich eingeplant, um so den Bedarf an Ausgleichsflächen zu vermindern.

Bei der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 20 "Tierhaltungsanlagen 1 " ging es nur um eine Vergrößerung eines Baufensters, um dem Hof Theo Kossen eine kleine Baumaßnahme zu ermöglichen.

Bei der Ratsarbeit wird jetzt auch die Digitalisierung Einzug halten. Grundsätzlich war dies schon in der letzten Sitzung beschlossen worden. Jetzt wurde es konkreter: Jedes Ratsmitglied erhält ein Tablet im Wert von 430 EUR, damit es die Ratsvorlagen ohne Papier zur Verfügung hat. Von den Ratsfrauen und -männern muss ein Eigenanteil von 130 EUR entrichtet werden; dann geht das Tablet nach Beendigung der Ratstätigkeit in den Privatbesitz über.

v.l.: Hermann Gerdes, Hermann Wocken, Johannes Kuper Blick in den Gemeinderats Wippingen wird auch weiterhin von der EWE, dieses mal der EWE Vertriebs GmbH, mit Gas versorgt. Der Gaspreis wird sinken.

Hermann Wocken gab bekannt, dass Gemeinden nach einem Bundesgesetz jetzt umsatzsteuerpflichtig geworden sind, wenn sie privatwirtschaftlich tätig werden. Das bedeute, dass gemeindliche Leistungen, wie z. B. das Dünenbad in Dörpen, für den Bürger verteuert werden könnten. Der Gemeinderat hat schon im vergangenen Jahr beschlossen, eine Option zu nutzen, die die Umsetzung der Umsatzsteuerpflicht um vier Jahre verschiebt.

Im Auftrag des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes ehrte Hermann Wocken im letzten Tagesordnungspunkt Bürgermeister Hermann Gerdes und Ratsherrn Johannes Kuper für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat. Wocken überreichte eine Ehrenurkunde und erinnerte an einige markante Entscheidungen und Bauten, die in den letzten 20 Jahren "geschafft" worden seien. Die ehrenamtliche Arbeit der beiden zeige ein lebendiges Verständnis von Demokratie.
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. 21.02.2017 Lisa Fitz spricht auf der Kundgebung gegen die Kriegslobbykonferenz in München

Rede von Lisa Fitz auf der Demo gegen die Münchener Sicherheitskonferenz Während die Nachrichtensendungen Tagesschau und Heute am Wochenende aus München ausführlich über die Vorstellungen der Kriegstreiber und Rüstungslobbyisten berichteten, fanden sie keine Zeit (außer in einem nachgeschobenen Hinweis der 20-Uhr Tagesschau am Sonntag von 14 Sekunden Dauer) über die Demonstration gegen die Konferenz der Kriegslobby zu berichten.

Zu den 4000 Demonstranten sprachen auch die Kabarettistin Lisa Fitz und der Theologe Eugen Drewermann.
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. 20.02.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen:
Montag, 20. Februar 2017: Kreyenborg, Melstrup
Dienstag, 21. Februar 2017: Borken, Rastdorf
Mittwoch, 22. Februar 2017: Lingen, Westrum
Donnerstag, 24. Februar 2017: Landegge, Meppen
Freitag, 25. Februar 2017: Gersten, Mundersum
Samstag, 26. Februar 2017: Neuengland
Sonntag, 27. Februar 2017: Steide
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 19.02.2017 Nato über 900 Mrd. Dollar - Russland 65 Mrd. Dollar: Wer bedroht wen?

Aufruf zur Demo gegen die Münchener Sicherheitskonferenz Die USA gaben im letzten Jahr 664 Mrd. Dollar für Waffen, Soldaten und Kriege aus. Die Staaten der EU gaben zusammen 250 Mrd. US-Dollar, davon Deutschland allein 40 Mrd. Dollar, für das Militär aus. Die Nato als Ganzes gab ungefähr 900 Mrd. Dollar aus.

Auf der aktuellen Kriegstreiberkonferenz in München steht im Mittelpunkt der Propaganda, ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen, weil die USA angeblich ihre Kriegsausgaben senken wollen und dies nur durch erhöhte Militärausgaben der EU-Staaten kompensiert werden könne. Und wer bedroht diese reichen Mächte mit ihrer apokalyptischen Ansammlung von Kriegsmaterial und Soldaten? Russland! Mit einem Rüstungsetat von etwa 65 Mrd. Dollar.

Sogar der mit den USA verbündete Hort des Terrorismus und erklärte Feind der Demokratie Saudi-Arabien gab mehr als Russland aus: 84,2 Mrd. Dollar.

Gleichzeitig wird auch noch eine Diskussion darüber geführt, ob Westeuropa oder gar Deutschland Zugriff auf Atomwaffen brauche. Sogar die Polen wollen sich mit Atomwaffen gegen Russland schützen. Dabei kann jedes Milchmädchen ausrechnen, dass im Atomkriegsfall von Polen praktisch außer atomarer Asche nichts übrig bleiben würde.

Aber diese Debatte über Atomwaffen soll ein solches Unsicherheitsgefühl erzeugen, dass alle Deutschen sich mit Freuden hinter ihre Kriegsministerin von der Leyen und die Rüstungskanzlerin Merkel scharen. Ja, nehmt uns alles weg! Die Renten und den Gesundheitsschutz! Gebt es den Rüstungskonzernen!

Lasst die EU mit dem Airbus-Konzern eigene Drohnen bauen, damit auch Merkel und die zukünftige französische Präsidentin Marine Le Pen mit einem Joystick Menschen in Asien und Afrika töten lassen können! Wie US-Präsident Obama, der zugegeben hat, dass in den Jahren 2009 bis 2015 bei 473 Luftangriffen bis zu 116 Zivilisten sowie 2.581 Kämpfer vor allem in den Ländern Pakistan, Jemen, Libyen und Somalia getötet worden seien. Die Kriegsgebiete Afghanistan, Irak und Syrien sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Nach Erkenntnissen der Stiftung New America, die US-Drohnenangriffe auswertet, verfügen die USA über mehr als 7.000 Drohnen, von denen 200 mit Waffen ausgerüstet sind.

Vieles spricht dafür, dass ab 2018 auch die ersten bewaffneten Drohnen der Bundeswehr in Mali zum Einsatz zum Einsatz kommen könnten und damit das Verbrechen von Deutschen nicht nur als Hilfskraft in der US-Drohnen-Zentrale Ramstein, sondern direkt ausgeführt wird.

Früher hieß die Münchener Konferenz "Wehrkundetagung". Der Name war noch nicht ganz so verlogen, wie heute. Denn mit Sicherheit hat die Sicherheitskonferenz mit Sicherheit nichts zu tun.
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. 17.02.2017 Theatergruppe spendet 200 Euro

Nach dem Theaterauftritt am letzten Sonntag, bei dem weit mehr Zuschauer als erwartet gekommen waren, um die plattdeutsche Komödie "Leevslust un Waterschaden" anzuschauen, waren die Wippinger Schauspieler so erfreut, dass sie sich entschlossen, aus den Einnahmen 200 Euro an den Verein Leukin zu spenden, der leukämiekranke Kinder unterstützt. Derzeit ist Leukin aber vor allem aktiv dabei, für die 41-jährige Cornelia Kappen aus Walchum unter dem Motto "Rettet unsere Mama" Stammzellenspender zu werben.

In Heede und Dörpen hat der Verein Leukin zwei Service-Points eröffnet. In der Linden-Apotheke in Heede und der Apotheke am Markt in Dörpen können sich Kunden jederzeit während der Geschäftszeiten kostenlos typisieren lassen.

Am Sonntag, den 19. Februar, ist um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle die letzte Möglichkeit, eine Aufführung der Theatergruppe zu erleben.
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. 15.02.2017 Nächste Woche Gemeinderatssitzung

Einladung zur Gemeinderatssitzung Am Mittwoch, den 22. Februar findet um 20 Uhr die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung im Gemeindezentrum statt.

Auf der Tagesordnung stehen u. a. eine Änderung des Bebauungsplanes Nr. 16 "Erweiterung zum Herzog" und eine Änderung des Bebauungsplanes Nr. 20 "Tierhaltungsanlagen 1".

Auch Personelles ist Thema: Martin Kaiser nimmt zum ersten Mal an der Ratssitzung teil und wird förmlich verpflichtet. Hermann Gerdes und Johannes Kuper sind schon 20 Jahre lang dabei und werden für ihre Ratstätigkeit durch den Städte- und Gemeindebund geehrt.
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. 12.02.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 13. Februar 2017: Langen, Huden
Dienstag, 14. Februar 2017: Lingen, Surwold
Mittwoch, 15. Februar 2017: Meppen, Sögel
Donnerstag, 16. Februar 2017: Klein Fullen, Kluse
Freitag, 17. Februar 2017: Twist, Bawinkel
Samstag, 18. Februar 2017: Emsbüren
Sonntag, 19. Februar 2017: Neudersum
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 12.02.2017 "Sprechstunde" zum Thema Depression

Das Emsländische Bündnis gegen Depression bietet am Samstag, dem 18. Februar, von 10 bis 14 Uhr eine Telefonaktion an, in der Fragen rund um das Thema Depression geklärt werden können. Unter den Rufnummern 05931/44-1172, 44-2172, 44-1174, 44-2174, 44-1196, 44-1197, 44-1198 und 44-1199 steht dann ein Expertenteam aus Ärzten und Sozialarbeitern bereit, um Betroffenen, Angehörigen und Interessierten fachkundige Auskunft über die Erkrankung zu geben.

Das Bündnis gegen Depression, das im November 2016 ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung depressiv erkrankter Menschen im Landkreis Emsland zu verbessern. "Drei Botschaften stehen dabei im Mittelpunkt: Depression kann jeden treffen, Depression hat viele Gesichter und Depression ist heilbar", erklärte Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis im Rahmen eines Pressegesprächs im Meppener Kreishaus.

Eine Übersicht über Hilfsangebote ist im Internet unter https://www.emsland.de/leben-freizeit/gesundheit/psychische-gesundheit/psychische-gesundheit.html zu finden.
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. 12.02.2017 Es wird alles gut - Ihr müsst nur fest daran glauben

Deutschland hat einen neuen Bundespräsidenten: Frank-Walter Steinmeier, der sich - und die Presse nimmt das sofort auf - als Mutmacher inszeniert. Die Welt scheine aus den Fugen geraten zu sein, sagte er. Oft fragte man sich, was eigentlich der Kitt sei, der die Gesellschaft zusammenhalte. Und seine Antwort ist natürlich keine Antwort: "Wir machen anderen Mut, nicht weil alles gut ist in unserem Land, sondern weil wir gezeigt haben, dass es besser werden kann",

Wir sollen also einfach glauben, dass alles gut werde und nicht daran denken, dass er als Mitglied dieser Regierung und führendes Mitglied der jahrelang regierenden SPD alles dafür getan hat, das der Kitt der Gesellschaft verschwindet. Dass der Mensch nichts mehr wert ist, sondern nur, was er produziert und konsumiert. Wer da nicht rein passt, wird mit den Hartz-IV-Gesetzen aussortiert. Wofür Steinmeier mitverantwortlich ist.

Auch wenn er sich in den letzten Jahren eher darum gekümmert hat, die Konflikte intenational anzuheizen. Kein Abzug von deutschen Truppen aus Afghanistan (denn dort am Hindukusch wird bekanntlich unsere Freiheit verteidigt)! Für Sanktionen gegen Russland, um eine von ihm mit installierte korrupte Regierung von Oligarchen mit Faschisten in der Ukraine zu stützen! Nato-Truppen direkt an die russische Grenze verlegt - gegen alle Vereinbarungen und Vernunft! Für TTIP und CETA, um den Konzernen die Gesetzgebung der westlichen Staaten direkt in die Hand zu geben!

So einer kann nur dem Mut machen, für den der Glaube an self-fulfilling prophecy und das Öffnen und Lesen von Glückskeksen die größten Quellen der Offenbarung darstellen.

Wie zum Beispiel dem neuen SPD-Heilsbringer Martin Schulz, über den wir aber jetzt nicht weiter schreiben können und wollen, weil das die eigene Mutlosigkeit doch zu sehr befeuern könnte.
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. 10.02.2017 Fleerbrücke wird saniert

Fleerbrücke Fleerbrücke Fleerbrücke Fleerbrücke
Fleerbrücke Noch liegt die sanierungsbedürftige Fleerbrücke im Winterschlaf. Aber der Gemeinderat hat grundsätzlich entschieden, dass die Brücke erneuert werden soll. Zurzeit werden die Angebote eingeholt. Gerechnet wird mit Baukosten von 50.000 bis 60.000 EUR.
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. 09.02.2017 Vorankündigung der Ems-Zeitung über die Theateraufführungen

Ems-Zeitung vom 09.02.2017 Die Ems-Zeitung berichtete heute über die bevorstehenden Theateraufführungen in Wippingen.
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. 08.02.2017 Wippinger Frauenkarneval findet statt am 24. Februar

Einladung zum Karneval Der Wippinger Frauenkarneval findet nun doch statt. Am Freitag, den 24. Februar ab 19.11 Uhr sind die Wippinger Närrinnen eingeladen, zu feiern und die vorbereiteten Sketche und Darbietungen zu genießen.

Zwischendurch hatte es so ausgesehen, als ob die Veranstaltung ausfallen müsste - aber nach einem dramatischen Appell des Orga-Teams haben jetzt genügend Frauen ihre karnevalistische Ader entdeckt.
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. 08.02.2017 B70-Baustelle bei Lathen verzögert sich

Die Baustelle an der Bundesstraße (B) 70 zwischen Lathen und Haren verzögert sich weiter. Der Landkreis Emsland, Fachbereich Straßenverkehr, teilte mit, dass auf Grund der Sanierung der Ortsumgehung Lathen die B 70 weiterhin bis zum 31.03.2017 für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
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. 08.02.2017 Radmesse Emsland in Lingen

Zur Homepage der Radmesse Emsland Vom 18. bis 19. Februar 2017 findet in den Emslandhallen die Radmesse Emsland statt. Veranstalter sind die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH und die Emslandhallen. Auf 4000 m2 präsentieren Fahrradhändler der norddeutschen Region und aus dem angrenzendem Ausland ihre Angebote. Mehr auf www.rad-reisemesse.de
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. 06.02.2017 Tollkühnheit, Muskelkraft und Hand-in-Hand-Arbeit - Wie 1951 in Wippingen eine Scheune errichtet wurde

Cover des Buchs Tollkühnheit, Muskelkraft und Hand-in-Hand-Arbeit Anfang der 50er Jahre war die Errichtung einer Scheune im Emsland aus mehreren Gründen Gemeinschaftsarbeit. Die technische Ausstattung der handwerklichen Zimmer- und Maurerbetriebe war noch gering und die finanziellen Möglichkeiten der Bauern ebenfalls. Deshalb war die gegenseitige Nachbarschaftshilfe notwendig und auch üblich.

Errichtung des Ständerwerks 1951 Bei dem Bau einer Scheune der Familie Klaas auf dem Harpel in Wippingen 1951 wurden die einzelnen Arbeitsschritte bei der Errichtung des Hauptständerwerkes fotografisch festgehalten. Die beeindruckenden Bilder zeigen, wie auch ohne Maschinen und Kräne durch Kooperation ein Gebäude entsteht.

Konzentrierte Gesichter und auf die Arbeit gerichtete Körperhaltungen vermitteln gleichzeitig die Spannung und die Gelassenheit der Beteiligten bei der Entstehung der Scheune. Dieses Fotoalbum ist ein Dokument sowohl über eine vergangene Bauweise und Art, zu wirtschaften, als auch eine vergangene Form der Gestaltung des Lebens.

Das Album wurde vom Autor dieser Zeilen aufbereitet. Sie können es hier als PDF-Datei anschauen. Oder Sie betrachten das Fotoalbum als Buch mit 36 Seiten im Hochglanzdruck. Sie können es für 9,90 EUR erwerben im Dorfladen, bei der Volksbank Emstal in Wippingen, bei Jan Deters, Eichenstr. 23. oder im Buchhandel (ISBN: 978-3 74319-277-5).
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. 05.02.2017 Theater: Antonius Peters springt ein

Flyer der Wippinger Theatergruppe Die Theateraufführungen der Wippinger Theatergruppe fnden wie geplant statt. Für den erkrankten Hauptdarsteller Josef Kaiser ist kurzfristig Antonius Peters eingesprungen, der in diesem Jahr eigentlich einmal aussetzen wollte.

Wie die Theatergruppe mitteilte, hofft man angesichts der kurzen Übungszeit für Peters darauf, dass das Publikum etwas Nachsicht hat, wenn bei der Aufführung nicht alles so klappt, wie es sollte.

Josef Kaiser ist letzte Woche plötzlich erkrankt, so dass die Aufführungen gefährdet erschienen. Kaiser wollte natürlich so schnell wie möglich aus dem Bett springen, um beim Theater mitzumachen. Das steht jetzt nicht mehr zur Debatte. Kaiser kann sich auf seine Genesung konzentrieren, zu der ihm die Theatergruppe und auch Hallo-Wippingen.de gute Bessserung wünschen.
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. 05.02.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 6. Februar 2017: Schapen, Schöninghsdorf
Dienstag, 7. Februar 2017: Börger, Bexten
Mittwoch, 8. Februar 2017: Bramsche, Teglingen
Donnerstag, 9. Februar 2017: Papenburg, Herßum
Freitag, 10. Februar 2017: Lingen, Gersten
Samstag, 11. Februar 2017: Brual
Sonntag, 12. Februar 2017: Klein Berßen
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 30.01.2017 Bäume müssen für Verbreiterung der Kreisstraße 157 weichen

Kreisstraße 157 Kreisstraße 157 Kreisstraße 157 Kreisstraße 157
Der geplante Ausbau der Kreisstraße 157 wirft seinen Schatten voraus: Die Abholzung der Straßenbäume hat begonnen. Die Straße von Neulehe nach Wippingen soll von Dörpen-Haar bis kurz hinter Neudörpen nicht nur verbreitert werden, sondern im gesamten Verlauf einen Fahrradweg erhalten. Dafür mussten jetzt die Bäume weichen.
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. 29.01.2017 Bierliebhaber mit Entsorgungsproblem

Gesammeltes Leergut Diese Flaschen sind die Ausbeute eines kleinen Spaziergangs auf dem Höpen und an der Haardever. Zur Zeit liegen hier fast täglich neue Bierflaschen inklusive der Pappverpackung an der Straße.

Wäre nett, wenn der Bierliebhaber zukünftig sein Leergut und Müll zu Hause entsorgen könnte.
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. 29.01.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 30. Januar 2017: Rhede, Wesuwe
Dienstag, 31. Januar 2017: Vinnen, Sögel
Mittwoch, 1. Februar 2017: Landegge, Leschede
Donnerstag, 2. Februar 2017: Rastdorf, Meppen
Freitag, 3. Februar 2017: Hebelermeer, Lage
Samstag, 4. Februar 2017: Papenburg
Sonntag, 5. Februar 2017: Salzbergen
Weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet sind darüber hinaus möglich.
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. 26.01.2017 KFD sucht noch Mitwirkende, sonst fällt Frauenkarneval aus

Flyer des KFD Mangels Beteiligung wird die Karnevalsveranstaltung der KFD am 24. Februar 2017 ausfallen, außer wenn sich bis Dienstag, den 31. Januar 2017 noch Einzelpersonen und / oder weitere Gruppen melden, die bereit sind, etwas vorzuführen und unser Programm zu erweitern.

Anmeldungen nehmen Anke Nordmann Tel.: 96 94 70 und Karin Kuper Tel.: 91 41 18 entgegen. Das Orga-Team
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. 25.01.2017 Ab dem 10. Februar spielt in Wippingen das Theater

Flyer der Wippinger Theatergruppe In zwei Wochen ist es so weit: Die Wippinger Theater-Saison beginnt. Die Theatergruppe hat eine Komödie mit dem Titel "Leevslust un Waterschaden" einstudiert. Neben der Liebeslust geht es im Stück tatsächlich auch viel um den Wasserschaden.

Nichts als Ärger für Siegfried. In seiner Firma wurde er bei der Besetzung der Stelle als Chefbuchhalter wieder einmal übergangen, in seiner Wohnung sollen elektrische Leitungen und die sanitären Einrichtungen erneuert werden und zu allem Übel quartiert seine Schwester ihre Freundin, die chaotische Katrin Niedlich, bei ihm ein, was dazu führt, dass es in seiner Wohnung, die normalerweise penibel aufgeräumt ist, aussieht als wenn eine Bombe eingeschlagen hat. Dass alle Beteiligten sehr seltsame Macken haben, macht das Ganze auch nicht leichter. Auch sein Freund Kalle ist im Moment keine richtige Hilfe, da sich dieser auf einer Art Selbstfindung befindet, was sich wiederum nicht ganz mit seinem wahren Naturell vereinbaren lässt.

Die Aufführungstermine in der Mehrzweckhalle sind:
Freitag, den 10.02.2017 16.00 Uhr Generalprobe
Samstag, den 11.02.2017 19.00 Uhr Jugend, anschl. Tanz!
Sonntag, den 12.02.2017 15.00 Uhr Aufführung (mit Kaffee und Kuchen)
Freitag, den 17.02.2017 19.00 Uhr Aufführung, anschl. Tanz!
Sonntag, den 19.02.2017 19.00 Uhr Aufführung
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. 25.01.2017 Hermann Grote hat 25. Firmenjubiläum als Zeitungsausträger

Ems-Zeitung vom 25.01.2017 Seit 25 Jahren trägt Hermann Grote aus Wippingen jetzt die Zeitung in Werpeloh aus. Die Ems-Zeitung berichtete über ihre Jubilare.
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. 25.01.2017 CETA: TTIPs kleiner Bruder passiert erste parlamentarische Hürde

Am Dienstag hat der Handelsausschuss des Europaparlaments (EP) das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) gebilligt. Nun ruht laut einer Erklärung der Linken die Hoffnung, CETA in seiner jetzigen Form aufzuhalten, auf der Februar-Plenarsitzung in Straßburg.

Der Europaabgeordnete und handelspolitische Sprecher der EP-Linksfraktion, Helmut Scholz, kommentierte: "Das Votum der mitte-rechts-Mehrheit im Handelsausschuss ist eine Missachtung der europäischen Öffentlichkeit, die sich in beindruckenden Demonstrationen zu Wort gemeldet hatte."

Zuvor hatten sich zwei andere Ausschüsse des EU-Parlaments gegen Ceta ausgesprochen. Das wurde aber vom Handelsausschuss ignoriert. Seriöse Schätzungen besagen, dass in der EU durch CETA durch das Festhalten an der Logik der Liberalisierung der Märkte über 200.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten, mit gravierenden Folgen insbesondere für Langzeitarbeitslose. Das Einkommensgefälle zwischen Fachkräften und ungelernten Arbeitskräften wird zunehmen. Dementsprechend hat sich der Beschäftigungsausschuss (EMPL) des Europaparlaments in seiner Stellungnahme gegen CETA ausgesprochen.

Die regulatorische Zusammenarbeit, mit der Konzerninteressen Eingang in Gesetzgebungsprozesse finden, gibt es nicht nur bei TTIP, sondern in abgewandelter Form auch bei CETA. Die ebenfalls von TTIP bekannte Investor-Staat-Streitschlichtung (ISDS) kommt bei CETA im modifizierten Gewand des "Investment Court System" (ICS) daher, macht das Sonderklagerecht für Konzerne aber keinen Deut besser. Das hat den Umweltausschuss (ENVI) des Parlaments bewogen, sich gegen CETA auszusprechen.
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. 23.01.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen:

Dienstag, 24. Januar 2017: Spelle, Werlte
Mittwoch, 25. Januar 2017: Ahmsen, Lathen
Donnerstag, 26. Januar 2017: Kluse, Emsbüren
Freitag, 27. Januar 2017: Mundersum, Osterbrock
Samstag, 28. Januar 2017: Aschendorf
Sonntag, 29. Januar 2017: Langen
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 23.01.2017 Tablet PCs entdecken und nutzen - EDV-Kurs in Wippingen am 31.01. und 07.02.2017

Plakat der KEB zum Tablet-Kurs Tablet-PCs Der Kurs der Katholischen Erwachsenenbildung, der an zwei Terminen am 31.01. und 07.02.2017 stattfindet, führt in die einfache und intuitive Handhabung der handlichen Tablet PCs ein und eröffnet zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten, wie den Internetzugang, Tageszeitung lesen, e-book-Funktionen, Kommunikationsmöglichkeiten und vieles mehr.

Die Teilnahmegebühr von 26 EUR (bzw. 32 EUR bei weniger als neun Teilnehmern) für zwei Kursabende ist gut angelegtes Geld, wenn man dem Gerät nicht einfach hilflos ausgeliefert sein will, sondern nach den eigenen Bedürfnissen nutzen möchte.

Ort der Veranstaltung ist das Pfarrer-Schniers-Haus. Anmeldungen einfach durch Anruf bei Anita Gerdes, 04966/990055.
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. 21.01.2017 Ob es die Sozialdemokratie mal lernt? Wer Nazis verhindern will, darf keine rechte Politik machen.

Heute trafen sich die europäischen "neurechten", also die neoliberalen Naziparteien, wie die deutsche AFD oder die französische Front National, in Koblenz auf einem Kongress ihrer Fraktion im Europaparlament. Tausende haben gegen diese Versammlung demonstriert. Mit dabei waren auch Gabriel und andere sozialdemokratische Politiker wie Jean Asselborn aus Luxemburg. Sie stellten sich dort hin und sagten Worte wie "Wir stehen hier für ein buntes, für ein offenes und für ein soziales Europa des 21. Jahrhunderts." Und weil das eine komplette Lüge ist, wirkt der Protest nicht wirklich überzeugend, sondern eher so, als ob die Sozialdemokraten nur einen Konkurrenten vertreiben wollten.

Die Sozialdemokraten sind dabei, zusammen mit den Konservativen - egal, ob sie jetzt CDU/CSU oder ÖVP oder Partido Popular heißen - Europa nicht zu öffnen, sondern nach außen vollkommen abzuschotten und Tausende Tote im Mittelmeer in Kauf zu nehmen. Auch im Inneren werden derzeit alle Grenzen langsam wieder aufgerichtet; mal um Flüchtlinge abzuhalten, mal um angeblich der Terrorgefahr zu begegnen. Bunt darf dieses Land auch nicht mehr sein; unter dem geradezu lächerlichen Vorwand angeblicher Einflussnahme Russlands auf die Berichterstattung in Deutschland (die ja fest in der Hand von wenigen Medienkonzernen ist) werden Diskussionen über Zensurmöglichkeiten für unabhängige Meinungsäußerungen geführt.

Und sozial ist dieses Europa schon lange nicht mehr; unter der neoliberalen Doktrin wurden Arbeitslosenunterstützungen, Renten und gesundheitliche Versorgung gesenkt, während gleichzeitig die Vermögen der Superreichen weiter vergrößert werden. Asselborn und Gabriel haben die Konservativen unter Schäuble und Merkel nicht daran gehindert, Griechenland mit dem Spardiktat zu einem kaputten Staat zu machen.

Nicht einmal für ein Europa stehen die führenden Eliten der EU. An den Ostgrenzen wurden in diesen Tagen 4000 US-Soldaten nach Litauen und Polen verlegt. Der SPD-Mann Gernot Erler, der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, trommelte im gestrigen Interview in der Ems-Zeitung für die Konfrontation mit Russland; die Sanktionen müssten fortgeführt werden. Für ihn begann die Ukrainekrise natürlich mit dem Anschluss der Krim an Russland und nicht mit dem vom Westen unterstützten Putsch der Poroschenko-Clique im Verbund mit den dortigen Faschisten. Dass Trump das Verhältnis der USA zu Russland entspannen könnte (obwohl dies wohl ein Wunschtraum bleiben wird), ist für den SPD-Mann etwas, was verhindert werden muss.

Eine Politik gegen rechts erfordert keine lockeren Sprüche, sondern eine linke Politik. Und die will die SPD offensichtlich nicht. In Berlin hat der SPD-Bürgermeister gerade den linken Staatssekretär im Bausenat Holm, der für das Konzept einer von der Arbeiterklasse bewohn- und bezahlbaren Stadt stand, entlassen, weil der Regierende Bürgermeister Müller weiter mit den dortigen Baukonzernen mauscheln möchte. Diese Absicht konnte er natürlich so nicht öffentlich machen; deshalb musste eine sechsmonatige Verpflichtung des 19jährigen Holm bei der Staatssicherheit vor 28 Jahren als Vorwand herhalten.

Wer keine Nazis will, darf keine rechte Politik machen. Wenigstens das sollte die SPD aus der deutschen Geschichte gelernt haben.
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. 18.01.2017 Backhaus der Familie Klaas in Wippingen ist 207 Jahre alt

Backhaus Klaas im Jahr 1951 Backhaus Klaas im Jahr 2017 Wenn wir in Wippingen von einem Backhaus hören, denken wir in der Regel an das Backhaus auf dem Heimathof. Hier handelt es sich um einen Neubau, bei dem die Metallteile - also die Klappe und die Zugregelung mit den Gewichtsstücken - aus der Bäckerei der Familie Rosen wieder verwendet wurden.

Bei der Familie Klaas auf dem Harpel steht dagegen das einzige Backhaus aus früheren Zeiten. Laut Balkeninschrift könnte dieses Gebäude 1810 errichtet worden sein und somit eins der ältesten Gebäude in Wippingen sein. Mehr zum Backhaus ...
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. 17.01.2017 Ems-Zeitung berichtete: DFB-Mobil in Grundschule Renkenberge-Wippingen

Ems-Zeitung vom 17.01.2017 Das DFB-Mobil besuchte letzten Mittwoch die Wippinger Grundschule. Die Ems-Zeitung berichtete heute darüber und hat auch einen Videobeitrag darüber ins Netz gestellt.
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. 17.01.2017 Spenden bei Sammelaktion der KLJB gestohlen

Ems-Zeitung vom 17.01.2017 Die Ems-Zeitung berichtete heute, dass der KLJB bei der Weihnachtsbaumaktion Spenden gestohlen wurden.
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. 16.01.2017 Welcome in Wippingen

Der Arbeitskreis Flüchtlinge und alle Interessierten treffen sich am Mittwoch, den 18.1.2017 um 20.00 Uhr im Gemeindezentrum.
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. 15.01.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 16. Januar 2017: Varenrode, Lathen
Dienstag, 17. Januar 2017: Estringen, Dohren
Mittwoch, 18. Januar 2017: Vrees, Dalum
Donnerstag, 19. Januar 2017: Fehndorf, Gleesen
Freitag, 20. Januar 2017: Westerloh, Sögel
Samstag, 21. Januar 2017: Handrup
Sonntag, 22. Januar 2017: Brual
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 10.01.2017 Weihnachtsbaumsammelaktion

Alter Weihnachtsbaum Am Samstag, den 14.01.2017, sammelt die Landjugend die Weihnachtsbäume ein. Die Bäume sollen bis 9.00 Uhr an den Straßenrand gelegt werden. Da die Landjugend für kleine Spende sehr dankbar wäre, sollten Bäume mit einer kleinen Spende versehen werden.

Beginn für die Helfer ist um 9 Uhr beim Gemeindezentrum; wir hoffen auf gute Beteiligung der Jugend.
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. 08.01.2017 Sternsinger waren heute unterwegs

Die Sternsinger von Wippingen 2017 Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit! Unter diesem Motto stand die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr. Diesmal geht es um den Klimawandel und was er zum Beispiel in der kenianischen Turkana verursacht. Die Familien dort haben nichts zum Klimawandel beigetragen, müssen aber mit den schlimmen Folgen leben. Die Sternsinger helfen mit ihren Einnahmen vor Ort.

In Wippingen koordinierten und organisierten Ulla Westhoff, Andrea Düthmann, Anne Klaas (auf dem Gesamtfoto von links) und Anneliese Riedel (auf dem Foto rechts) den Einsatz von 40 Sternsingern am heutigen Tag.



Einige der Einzelgruppen stellten sich auch der Kamera:
Die Sternsinger von Wippingen 2017 Die Sternsinger von Wippingen 2017
v. li.: Sophia Wessels, Lisa Grefer, Gretel Frericks, Annalena Pieper,
Elena Frericks, Julia Neumann
v. li.: Weda Frericks, Maren Bicker, Hanna Düttmann, Rieke Westendorf, Saskia Düthmann
Die Sternsinger von Wippingen 2017 Die Sternsinger von Wippingen 2017
v. li.: Judith Düthmann, Lea Düthmann, Anna Frericks, Hilke Hempen    v. li.: Hinnerk Frericks, Jan Kuper, Jan Gerdes, Mark Poker, Thomas Sabelhaus
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. 08.01.2017 Heimatverein ehrt Bernhard Kuper (Wöste)

Bernhard Kuper (Wöste) erhält Ehrentunschere des Heimatvereins In diesem Jahr überbrachte der Heimatvereinsvorstand seine Tunschere, um Bernhard Kuper (Wöste) zu ehren.

Bernhard Kuper ist mit 89 Jahren derzeit der älteste Mann in Wippingen. Überreicht wurde ihm die Ehrentunschere, weil er sich in seinem Leben immer am Gemeindeleben beteiligt habe, wie z. B. am Bau des Schafskobens auf dem Heimathof, den die Harpeler anlässlich des Wippinger Ortsjubiläums 1992 bauten (siehe Foto rechts v. l. Nikolaus Holtermann, Franz Hegerkamp, Bernhard Kuper).

Bernhard Kuper (Wöste) 1992 beim Bau des Schafskobens Seit Jahren pflegt Bernhard Kuper die Sitzgruppe in der Nähe seines Hofes, wo ein Kreuz zur Erinnerung an den Absturz eines englischen Bombers im zweiten Weltkrieg von der Ikarus-Gruppe an einem Baum angebracht ist.

Die Flurbereinigung der 70er Jahre hat die Wippinger Landschaft vollkommen verändert. Aber Kuper kann sehr detailreich über die Verhältnisse im früheren Wippingen berichten und ihm stehen noch die Wegeverhältnisse vor der Flurbereinigung vor Augen.

Auch Geschichten seiner Kindheit wie aus einer Räuber-Hotzenplotz-Idylle kann er noch aus eigenem Erleben erzählen. So z. B. wie der Tagelöhner und Trinker Hermann P. von der Sonderburg einmal in den vierziger Jahren vom Dorfpolizisten in das Spritzenhaus eingesperrt wurde. Vom Standort des heutigen Wohnhauses Stein (damals Baracken für kriegsgefangene Zwangsarbeiter) führte ein Veenweg quer zu der Stelle, an der heute die Hofeinfahrt Kuper von der Sonderburgstraße abzweigt. Eine kleine Hütte stand neben den Baracken und wurde Spritzenhaus genannt, auch wenn sich niemand mehr an eine Feuerspritze erinnern konnte. Am nächsten Vormittag konnte Kuper sehen, wie P. die Dachziegel beiseite geschoben hatte und sich oben aus dem Dach des Gefängnisses herauswand.

In einer weiteren Anekdote erinnert sich Kuper, wie sein Vater und weitere etwa vierzigjährige Bauern, die für die FLAK in Dörpen verpflichtet worden waren, auf dem Weg nach Dörpen waren. Kuper und gleichaltrige Kinder trieben sich gerade beim Spritzenhaus herum und riefen den vorbeiziehenden Männern ein Spottlied hinterher: "Lieb Vaterland magst ruhig sein, Hitler zieht die Opas ein." "Für uns Kinder waren die Männer nicht im besten Alter, sondern einfach alt" , erzählt Kuper.

Die Überbringer der Tunschere wurden von Bernhard Kuper und seiner Frau Dela freundlich bewirtet, so dass es ein netter Abend mit vielen Döntjes wurde. Auf dem Gruppenfoto vorne von li. Rita Düttmann, Klaus Abeln, Bernhard Kuper, Dela Kuper. Hintere Reihe v. li.: Wilfried Schmunkamp, Thomas Kuper, Heinz Robin, Bernhard Kuper.
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. 08.01.2017 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 9. Januar 2017: Hilkenbrook, Werlte
Dienstag, 10. Januar 2017: Duisenburg, Meppen
Mittwoch, 11. Januar 2017: Lingen, Lage
Donnerstag, 12. Januar 2017: Dörpen, Varloh
Freitag, 13. Januar 2017: Klein Stavern, Wesuwe
Samstag, 14. Januar 2017: Aschendorf
Sonntag, 15. Januar 2017: Heitel
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 29.12.2016 Silvester in der Mehrzweckhalle

Flyer zur Silvesterfete Die erste Silvester-Fete in der neuen Mehrzweckhalle startet um 22 Uhr mit einem zweistündigen Happy Countdown. Alle Getränke werden zum Schnäppchen angeboten, bevor um 24 Uhr das Feuerwerk vom Orga-Team Ergo Bibamus & Friends durchgeführt wird.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass von eigenem Feuerwerk aus Gründen der Sicherheit abzusehen ist!

Auf einen feierlichen Start in das Jahr 2017!
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. 24.12.2016 Doppelkoppturnier des Schießvereins am Freitag , den 13.01.2017

Zur Einladung des Schießvereins Der Schießverein wünscht allen Wippingern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

Das Preisdoppelkopfturnier findet am Freitag, den 13.1.2017 um 20 Uhr im Schießstand statt.
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. 24.12.2016 Bundessicherheitsrat mit Merkel und Gabriel ist veantwortlich für Beihilfe zu Mord durch Rüstungsexport

Zum Artikel über die Preisverleihung für Jürgen Grässlin Der Stuttgarter FriedensPreis der AnStifter wurde am 10 Dezember an Jürgen Grässlin, der Bundessprecher der DFG-VK ist, verliehen. Diese Ehrung ist auch eine Auszeichnung des Engagements der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!, bei der die DFG-VK eine Trägerorganisation ist.

Zum Artikel von Jürgen Grässlin In der jüngsten Ausgabe von ZivilCourage, der Mitgliederzeitschrift der DFG-VK, bezeichnet Grässlin die Mitglieder des Bundessicherheitsrates (BSR) als verantwortlich für die Beihilfe zum Mord durch den Rüstungsexport. Die Mitglieder des BSR sind Kanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Gabriel, Finanzminister Schäuble, Außenminister Steinmeier, Innenminister de Mazière, Kriegsministerin van der Leyen, Justizminister Maas, Entwicklungshilfeminister Müller und Kanzleramtschef Altmaier.

Grässlin kommt in seinem Artikel zum Fazit: "Der Tod wohnt im Bundeskanzleramt, dort wo die Mitglieder des BSR mehrfach im Jahr in geheimer Sitzung tagen. Seit ihrem Amtsantritt nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 genehmigten die derzeitigen Mitglieder des BSR unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zahlreiche Kriegswaffenexporte an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten.

Die Folgen der Ausfuhrgenehmigungen sind fatal: Deutsche Waffen und Rüstungsgüter durften und dürfen von hiesigen Rüstungskonzernen selbst an autokratische und repressive Regimes, auch an Diktatoren im Nahen und Mittleren Osten sowie im Maghreb geliefert werden. Die Kriegsgeräte werden dort vielfach gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Die Demokratiebewegung wird in vielen Empfängerländern mit Waffengewalt bedroht und unterdrückt. Schlimmer noch: in der Ära Merkel/Gabriel wurden bisher tausende Menschen durch den Einsatz auch deutscher Kriegswaffen verstümmelt, traumatisiert oder getötet, Unzählige in die Flucht getrieben."
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. 24.12.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:

Dienstag, 27. Dezember 2016: Dörpen
Mittwoch, 28. Dezember 2016: Haren
Donnerstag, 29. Dezember 2016: Haselünne
Freitag, 30. Dezember 2016: Beesten
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 23.12.2016 Termine für das Plakettenschießen des Schützenvereins

Flyer des Schützenvereins Der Schützenverein wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und eine guten Rutsch ins Jahr 2017. Wir beginnen das neue Jahr mit unserem traditionellen Plakettenschießen, zu dem wir folgende Termine anbieten:

Dienstag 03.01.2017,    19.30 Uhr
Sonntag 08.01.2017,    10 bis 12 Uhr
Dienstag 10.01.2017,    19.30 Uhr
Sonntag 15.01.2017,    10 bis 12 Uhr
Dienstag 17.01.2017,    19.30 Uhr
Sonntag 22.01.2017,    10 bis 12 Uhr
Dienstag 24.01.2017,    19.30 Uhr
Sonntag 29.01.2017,    10 bis 12 Uhr
Dienstag 31.01.2017,    19.30 Uhr
Sonntag 05.02.2017,    10 bis 12 Uhr
Dienstag 07.02.2017,    19.30 Uhr
Sonntag 12.02.2017,    10 bis 12 Uhr
Dienstag 14.02.2017,    19.30 Uhr

Der Kostenbeitrag beim Plakettenschießen beträgt für den ersten Satz 3 EUR, für jeden weiteren Satz 1 EUR. Beim Preisschießen ohne Altersbegrenzung beträgt der Kostenbeitrag pro Satz (3 Schuss) 1 EUR.

Voranzeige: Die Generalversammlung des Schützenvereins findet am 4 März 2017 statt.

Wir bitten um rege Beteiligung und wünschen allen Teilnehmern Gut Schuss.
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. 21.12.2016 "Ergo Bibamus & Friends" laden ein zur Silvesterfete in der Mehrzweckhalle

Flyer zur Silvesterfete In diesem Jahr gibt es wieder eine Silvesterfete in der Mehrzweckhalle. Ab 22 Uhr laden "Ergo Bibamus & Friends" ein, in das neue Jahr hinein zu feiern.

Dem Stammtisch Ergo Bibamus gehören sechs Wippinger an; wir werden bei der Organisation der Silvester-Fete von fünf weiteren jungen Wippinger Männern unterstützt. Die Einladung richtet sich an alle Wippinger aller Altersstufen ab 16 Jahren.
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. 20.12.2016 K 157 wird ausgebaut - Weg nach Papenburg über Neulehe wird etwas umständlicher

In Neudörpen fand in der letzten Woche eine Bürgerversammlung statt, auf der der Landkreis über den Ausbau der durch Neudörpen führenden K 157 informierte. Die K 157 als Zubringer vom Industriegebiet Dörpen zur B 401 ist zurzeit wegen der halbseitigen Sperrung der in Dörpen-Haar über den Küstenkanal führenden Brücke nicht funktionsfähig. Für Lastwagen über 12 Tonnen Gewicht ist sie gesperrt.

Eine Reparatur der Brücke wird wegen der Kosten nicht ins Auge gefasst. Außerdem ist wegen der neuen Containerschiffe sowieso eine höhere Durchfahrtshöhe erforderlich. Aus diesem Grund kann die Brücke auch nicht als Fahrradbrucke erhalten bleiben.

Die Kreisstraße wird jetzt ab der Kreismeisterei (Schniedersweg) nach Osten geführt, wo eine ampellose Auffahrt auf die B 401 erstellt wird. Sie führt somit nicht mehr durch Dörpen-Haar hindurch. Wippinger, die auf diesem Weg nach Neulehe/Papenburg unterwegs sind, werden dann auf der B 401 ca. 500 Meter in Richtung Heede fahren müssen und dann bei der Abfahrt Neulehe die Straße wieder verlassen müssen, um auf der K 157 durch Neulehe fahren zu können.

Die K 157 wird von Neudörpen einschließlich der Ortsdurchfahrt bis zur Anbindung an die Bundesstraße auf 6,50 Meter verbreitert und bekommt eine neue Asphaltdecke. Auf der gesamten Länge ist 1,5 Meter neben der Fahrbahn ein zwei Meter breiter Radweg vorgesehen, der an den Radweg Richtung Wippingen anschließt. Die Fahrbahnen werden durch einen Mittelstreifen markiert.

In der Gemeindeversammlung in Neudörpen wurde kritisiert, dass an den Ortseingängen von Neudörpen trotz des Ausbaus der Straße keine Eingangsschikanen zur Verkehrsberuhigung vorgesehen sind. Vielleicht kommt man ja auch hier, wie seinerzeit in Neubörger dazu, dass nach Abschluss der Arbeiten die Bagger erneut anrücken müssen, um diese herzustellen.

Während der Bauphase ab ca. März 2017 wird der Verkehr über Neubörger umgeleitet.
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. 18.12.2016 Wippinger Leichtathletinnen mit guten Platzierungen

Die Siegerinnen beim Crosslauf in Papenburg Beim Crosslauf am Sonntagmorgen in Papenburg über 960 m platzierten sich 3 Wippingerinnen, die bei der LG Emstal Dörpen trainieren, bei besten Wetterbedingungen: Lea Düthmann, Anna Frericks, Hilke Hempen.
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. 18.12.2016 Alfons Deters verlässt nach 25 Jahren den Vorstand des Heimatvereins

links Alfons Deters, rechts Wilfried Schmunkamp Der Heimatvereinsvorstand verabschiedete auf seiner Weihnachtsfeier Alfons Deters, der sich aus dem Vorstand zurückgezogen hat.

Deters war seit der Gründung des Vereins vor 25 Jahren ununterbrochen als Schriftführer im Vorstand aktiv. Der stellvertretende Vorsitzende Wilfried Schmunkamp überreichte zum Abschied ein kleines Präsent.
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. 18.12.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 19. Dezember 2016: Lingen, Twist
Dienstag, 20. Dezember 2016: Papenburg, Lähden
Mittwoch, 21. Dezember 2016: Freren, Hüvede
Freitag, 23. Dezember 2016: Meppen
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 16.12.2016 Ems-Zeitung berichtet über Bernhard Sabelhaus

Ems-Zeitung vom 15.12.2016 Die Ems-Zeitung stellte gestern in ihrer Serie "Der rote Faden" Bernhard Sabelhaus aus Kluse vor.
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. 13.12.2016 Grundschule Sieger beim Fotokalenderwettbewerb

Ems-Zeitung vom 12.12.2016 Den ersten Platz und damit 100 Euro gewann die Grundschule Renkenberge-Wippingen bei einem Fotokalenderwettbewerb der Klimaschutzmanager der Energieregion Hümmling. Die Ems-Zeitung berichtete am 12.12.2016.
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. 13.12.2016 Krieg um Aleppo zu Ende - Deutsche Politiker und Medien schäumen

Jetzt ist der Kampf um Aleppo, dessen Ostteil von Al Kaida-Ablegern besetzt war und von wo aus die restliche Stadt beschossen und bombardiert wurde, zu Ende. Das Leid der Menschen im Kampfgebiet ist damit nicht zu Ende, aber die unmittelbare Bedrohung durch die Kriegshandlungen ist vorbei.

Viele deutsche Medien - allen voran die ARD mit ihrer Tagesschau - sind entsetzt. Vorher stellten sie in ihrer Propaganda die leidenden Menschen in Ost-Aleppo als Opfer der syrischen Regierung da. Jetzt, wo dieses Leiden offensichtlich zu Ende ist, ist für die Tagesschau "diese Entwicklung schwer zu ertragen". Warum? "Assad" ist " nun in der stärksten Position seit Beginn des Konflikts."

Die Medien, die ihre ganze Berichterstattung auf den ungeprüften Berichten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, einer Ein-Mann-Schau eines Menschen in London, der im Internet surft, aufgebaut haben, geht es nicht um die Menschen. Es geht um die Macht des Westens in der Erdölregion; es geht darum, der Welt die Ökonomie Europas und der USA aufzudrücken und deren Interessen zu dienen.

Die VHS Meppen hat nach einem Online-Bericht der Ems-Zeitung eine sogenannte Nahostexpertin eingeladen, die ebenfalls Assad allein für den Krieg verantwortlich macht. Die Referentin Bente Scheller, wird als Leiterin des Middle East Office der Heinrich-Böll-Stiftung in Libanons Hauptstadt Beirut vorgestellt. Aber davor war sie vier Jahre in Afghanistan tätig, wo die Deutschen - wie wir ja alle wissen - so erfolgreich den Frieden gebracht haben. Davor war sie für das Aspen-Institut in Berlin tätig, einer amerikanischen Denkfabrik, das von dem CIA-Mitarbeiter Stone gegründet wurde.

Der deutsche Aspen-Ableger wird geleitet von der Industriellentochter und -ehefrau Dr. Corinne Flick, sowie Ruediger Lentz, der sich in den üblichen deutsch-amerikanischen Clubs wie der Atlantikbrücke tummelt. Das Aspen-Institut dient dazu, die imperialistische Politik der USA zu fördern und wird dafür von Konzernen, aber auch vom deutschen Außenministerium finanziert.

Im amerikanischen Vorstand tummeln sich jede Menge Politiker, die die Welt mit Kriegen überzogen haben, wie Condoleezza Rice, die mit der Falschmeldung, der Irak sei im Besitz von Massenvernichtungswaffen den US-Krieg begründete oder Madeleine Albright, in deren Zeit die Nato entgegen dem Völkerrecht Serbien bombardierte und die, gefragt, ob das US-amerikanische Embargo gegen den Irak, das eine halbe Million irakischer Kinder das Leben gekostet hat, diesen Preis wert gewesen sei, mit "es ist diesen Preis wert" antwortete.

Auch die Desinformationspolitik der westlichen Staaten gegen Syrien wird in ein paar Jahren sicher öffentlich zugegeben, wie heute von Ex-Bundeskanzler Schröder die Völkerrechtsverletzung im Jugoslawienkrieg der 90er Jahre, wie der erlogene Hufeisenplan Fischers und Scharpings, wie die erlogenen Massenvernichtungswaffen im Irak. Aber dann ist Syrien schon ein weiterer zerstörter Staat in der Liste der Nato nach Afghanistan, Irak, Libyen, Somalia, oder einem der anderen 44 Staaten, in denen die USA Militärstützpunkte und/oder Folterzentren unterhalten.

Und unsere Medien werden wieder unschuldig und mit zur Schau getragenem Mitleid über die schrecklichen - einfach vom Himmel gefallenen - Zustände berichten. Und die Mörder der Wahrheit in der Tagesschau- und Heute-Redaktion werden davon schwafeln, dass " die Wahrheit das erste Opfer des Krieges sei" und sind sicher schon wieder dabei, den nächsten Krieg propagandistisch zu begleiten.
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. 11.12.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 12. Dezember 2016: Wippingen, Schapen
Dienstag, 13. Dezember 2016: Varloh, Ahmsen
Mittwoch, 14. Dezember 2016: Andervenne, Börger
Donnerstag, 15. Dezember 2016: Borken, Emsbüren
Freitag, 16. Dezember 2016: Dohren, Haren
Samstag, 17. Dezember 2016: Salzbergen
Sonntag, 18. Dezember 2016: Papenburg
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 10.12.2016 Defibrillator am Sporthaus des SV Wippingen - Kurze Einweisung des DRK für alle am Donnerstag

Defibrillator am Sporthaus Wippingen Der SV Wippingen hat seit einigen Tagen einen Defibrillator am Sporthaus installiert. Gerade für sportliche Einrichtungen ist solch ein Gerät eine wichtige Ergänzung im Rahmen der ersten Hilfe bei Sportveranstaltungen. Im Falle eines Herzstillstandes kann dieser noch vorm Eintreffen eines Rettungswagens eingesetzt werden und wertvolle Zeit für den Patienten sparen. Es handelt sich um einen Automatisierten Defibrillator der vor allem für die Verwendung durch "Laienhelfer" gedacht ist.

Er ist öffentlich zugänglich, allerdings mit einer Alarmsicherung ausgestattet. Im Fall der Fälle ist der Defibrillator rund um die Uhr einsatzbereit.

Der Sportverein Wippingen möchte sich an dieser Stelle auch bei den Sponsoren bedanken, ohne die eine solche Anschaffung für den Sportverein aber auch für die Dorfgemeinschaft nicht möglich gewesen wäre.

Damit die Anwender im Falle eines Notfalls nicht völlig ahnungslos vor dem Gerät stehen, findet am Donnerstag den 15.12.16 um 19:00 Uhr eine kurze Schulung und Einweisung für den Defibrillator im Sporthaus statt. Diese Einführung ist für alle Interessierten, auch außerhalb des Sportvereins, gedacht und wird durchgeführt vom DRK.

Sie soll ca. 1,5 Stunden dauern. Es wird um vorherige Anmeldung geben, um den Abend besser planen zu können. Bitte meldet Euch bei Andreas Schwering, falls Ihr teilnehmen wollt. Kurzer Anruf, SMS oder Nachricht über WhatsApp reichen aus. Tel. 0172/6065589.
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. 09.12.2016 Geflügelschießen 2016

Flyer des Schießvereins Der Schießverein lädt zum diesjährigen Geflügelschießen vom 16. - 18.12.2016 die ganze Gemeinde herzlich ein.

Schießzeiten:

Freitag, 16. Dezember 2016, 19.30 Uhr - 22.00 Uhr
Samstag, 17. Dezember 2016, 19.30 Uhr - 22.00 Uhr
Sonntag, 18. Dezember 2016, 18.00 Uhr - 19.30 Uhr

Das Stechen hierzu beginnt am Sonntag um 19.30 Uhr!

Der Schießverein lädt hierzu recht herzlich ein und wünscht allen Schießfreundinnen und -freunden "Gut Schuß"!
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. 08.12.2016 Atom-Urteil: AKW-Betreiber bekommen nur kleinen Bruchteil entschädigt

Zum gestrigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Atomausstieg erklärte Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt": "Statt der geforderten 19 Milliarden Euro werden die AKW-Betreiber nur einen dreistelligen Millionenbetrag als Entschädigung für den Atomausstieg erhalten. Karlsruhe hat die Klagen der Stromkonzerne zum großen Teil abgewiesen. Der Staat hat das Recht, Laufzeiten von Atomkraftwerken zu beschränken."

Die Bundesregierung sollte daraus Konsequenzen ziehen und alle noch laufenden Atomkraftwerke jetzt schon abschalten und nicht erst 2022. Denn die Reaktoren würden immer älter und störanfälliger. Für die Stromversorgung würden sie schon heute nicht mehr benötigt.

Die AKW-Betreiber bekommen einen Ausgleich für die Beschränkung der AKW-Nutzungsrechte, der aber nur in den Fällen in Betracht kommt, in denen einzelne AKW-Betreiber durch die neue Regelung deutlich schlechter gestellt wurden als im sogenannten rot-grünen "Atom-Konsens" von 2002. Das betrifft lediglich zwei von 17 Atomkraftwerken und auch die nur teilweise, nämlich die AKW Krümmel und Mülheim-Kärlich beziehungsweise deren Betreiber Vattenfall und RWE: Die Laufzeit ihrer Reaktoren reicht nach der neuen Regelung nicht mehr aus, die den Konzernen 2002 versprochenen Strommengen zu produzieren. Unterm Strich bleibt ein Rest von etwa viereinhalb und vier Jahresproduktionen eines AKW, die den beiden Stromriesen verloren gehen. Der den Konzernen dadurch eventuell entstehende Nachteil, darauf wiesen die Richter*innen explizit hin, muss allerdings nicht vollständig kompensiert werden.

Stay weist darauf hin, dass die Entschädigungen praktisch gegen Null geführt werden könnten, wenn die Brennelementesteuer verlängert würde. Denn dann könnten die Atomkraftswerksbetreiber nur einen deutlich geschmolzenen Gewinn geltendmachen; zudem würden die Steuer-Einnahmen eventuelle Zahlungen an die AKW-Betreiber unter Umständen deutlich übersteigen.

Wenn TTIP oder CETA schon gelten würden, müsste der Staat in einem solchen Verfahren tatsächlich mit zig Milliarden Schadenersatzzahlungen fertig werden. Denn dann gelten alle entgangenen Gewinne als entschädigungswürdig; außerdem entsprächen die Schgiedsgerichtsverfahren keineswegs den allgemeinen juristischen Standards.
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. 08.12.2016 Adventsbäckerei mit Märchenstunde im Schloss Clemenswerth

Foto Emslandmuseum Am Samstag, den 10.12.2016 bietet das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth von 14.30 - 17 Uhr für Kinder eine Adventsbäckerei an.

Leckere Plätzchen werden gebacken und bunt verziert. Bei einem Märchen werden die ersten Plätzchen probiert. Kosten 8 EUR inkl. Material.
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. 08.12.2016 Weihnachtsmarkt 2016 in Dörpen am 10. und 11. Dezember

Am kommenden Wochenende (Samstag 15.00 bis 21.00 Uhr, Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr) findet der Dörpener Weihnachtsmarkt beim Heimathaus in Dörpen statt mit:

  • weihnachtlichen Geschenkideen in festlicher Atmosphäre
  • weihnachtliches Bühnenprogramm mit vielen Mitwirkenden
  • Kulinarische Leckereien
  • Kinderkarussell
  • der Nikolaus kommt an beiden Tagen
  • und der Sonderverlosung des HHG Dörpen e.V. am Samstag ab 19.00 Uhr.
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. 08.12.2016 USA und Deutschland wollen Krieg um Aleppo verlängern

Da haben die USA und ihre Verbündeten, u. a. Deutschland, extremistische islamistische Truppen auch von der Al Kaida, im Kampf um Aleppo unterstützt und diese ermuntert, jede Waffenruhe zur weiteren Aufrüstung zu nutzen und die Zivilisten als Geiseln im Ostteil der Stadt zu behalten. Und jetzt zeichnet sich ab, dass die syrische Regierung mit Hilfe Russlands und Irans die Mordbanden besiegen wird.

Statt ihre Kämpfer aufzufordern, die Waffen niederzulegen, versucht Frank-Walter Steinmeier mit Friedensphrasen den Krieg zu verlängern. Er setzt auf eine erneute Waffenruhe von Seiten der syrischen Armee, damit seine Banden sich wieder erholen können. "Wir versuchen, zunächst einmal Waffenpausen zu erreichen, in denen eine humanitäre Versorgung der Menschen stattfindet", sagte der SPD-Politiker in den tagesthemen. Die "humanitäre Versorgung" - eine seltsam verschwurbelte Wortschöpfung - bestand in der Vergangenheit in einer erneuten Aufrüstung der als Rebellen bezeichneten Banden.

Ganz anders in Mossul, der von Islamisten gehaltenen Stadt im Irak. Diese ist in dieser Beziehung direkt mit dem Ostteil von Aleppo vergleichbar. Nur hier kämpfen US-Soldaten mit irakischen Regierungstruppen für die Befreiung der Stadt von den Islamisten. In dieser Stadt sind 1 Mio. Menschen eingeschlossen. Diese Islamisten werden weder von der Tagesschau, noch von Steinmeier als "Rebellen" bezeichnet. Hier wird auch nicht von der "humanitären Versorgung" der Eingeschlossenen gesprochen. Denn hier kämpfen die Guten - die Nato und Konsorten - die überall auf der Welt Brände im Namen des Guten entfachen.

Dabei ist die Situation in Mossul tatsächlich anders als in Aleppo: Hier haben sich die lokalen Clans und Politiker tatsächlich bewusst mit dem Islamischen Staat eingelassen im Kampf gegen die irakische Zentralregierung, während in Aleppo die Islamisten die Stadt erobert hatten.

Aber solche Feinheiten sind für den deutschen Außenminister und zukünftigen Frühstücksdirektor der Firma BRD, Frank-Walter Steinmeier, uninteressant: Denn Kriege, die Westeuropa und die USA führen, sind gute Kriege.
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. 06.12.2016 X-Mas-Rock im Eleven: kleinE spielt am 17. Dezember

Flyer des Eleven Am Samstag, den 17. Dezember spielt die Band kleinE ab 21 Uhr im Eleven, Wahner Str. 11, Renkenberge.
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. 05.12.2016 Heute nacht ist der Nikolaus unterwegs

Stutenkerl Morgen ist der Nikolaustag. Früher brachte der Nikolaus im Emsland in der Nacht zum 6. Dezember den Kindern heimlich Geschenke. Das ist in den Niederlanden heute noch so. Die Kinder legten auf die Fensterbank draußen etwas Brot und Rüben für die Pferde des heiligen Mannes. Dann versuchten sie möglichst lange wach zu bleiben, um den Nikolaus nicht zu verpassen. Das hat aber nie geklappt. Immer ist man schon vorher eingeschlafen.

Morgens aber konnten die Kinder so schnell wie sonst nie im Jahr aufstehen, um zu sehen, was der Nikolaus gebracht hatte und um noch bevor man zur Schule musste, mit den neuen Sachen zu spielen. Mit auf dem Teller mit den Süßigkeiten lag auch immer ein Stutenkerl. Der wurde dann statt des normalen Pausenbrotes zusammen mit ein paar Spekulatius und Mucken (Pfeffernüsse) mit zur Schule genommen.

Weil die Kinder heute etwas ungeduldiger sind, hat es sich der Nikolaus angewöhnt, schon am Vorabend die Familien mit Kindern zu besuchen und Geschenke da zu lassen. Die ganzen Heimlichkeiten sind weggefallen.

Und manche Kinder lassen sich zunächst vom Nikolaus beschenken, und dann zwei Wochen später noch einmal vom Weihnachtsmann oder wahlweise vom Christkind. Das Christkind als Geschenkebringer ist eigentlich eine protestantische Erfindung aus dem süddeutschen (Sprach-)Raum, sowie den Alpenländern. Die Protestanten lehnten die Heiligenverehrung, somit auch den Nikolaustag, ab.

Der Weihnachtsmann ist eine Figur ebenfalls aus dem Protestantischen, aber eher in Nordeuropa verbreitet. Der Weihnachtsmann hat keinen Bischofshut - wie der Nikolaus - aber ähnelt ihm mit seinem roten Gewand sehr stark. Weil Coca-Cola eine Zeit lang mit dem Weihnachtsmann Werbung machte, wird das Outfit des Weihnachtsmannes für eine Erfindung von Coca-Cola gehalten. Das ist aber nicht so.
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. 04.12.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 5. Dezember 2016: Nenndorf, Venhaus
Dienstag, 6. Dezember 2016: Sögel, Steide
Mittwoch, 7. Dezember 2016: Hülsen, Rühle
Donnerstag, 8. Dezember 2016: Lingen, Wettrup
Freitag, 9. Dezember 2016: Adorf, Meppen
Samstag, 10. Dezember 2016: Papenburg
Sonntag, 11. Dezember 2016: Berge
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 04.12.2016 Rhede möchte plattdeutsche Ortsschilder einführen

Ortsschild Tor Wyppinge Ortsschild Wüppüngen Die Gemeinde Rhede möchte plattdeutsche Ortsschilder einführen. Eine nette Idee, die auch in Wippingen schon diskutiert wird. Auf Plattdeutsch heißt Wippingen "Wüppüngen"; zumindest ist das die aktuelle plattdeutsche Sprechweise.

Schriftlich sind andere Schreibweisen in der Vergangenheit verbürgt:

1534: Pflugschatzung: "tor Wyppinge"
1557: Steuerliste des "Ampts Nyenhues im Emeslande up Nicolai anno 1557": tor Wippinge.

In der Wippinger Chronik wird eine "Urkunde über Landfolge und Dienstleistungen von 1777 - die Strotburg" zitiert und abgebildet, auf der von der Bauerschaft Wüppingen die Rede ist. Auch eine Steuerliste aus dem Jahre 1660 von Wippingen-West spricht von der "Gemeinheit Wüppingen". Aber auch Wippingen in heutiger Schreibweise gibt es schon sehr früh.

Eine Rechtschreibung in heutiger Form gab es bis ins 18. Jahrhundert und darüber hinaus nicht. Jeder Schreiber schrieb im Rahmen allgemeiner Regeln so, wie er es persönlich für richtig hielt. So könnte die gelegentliche Verwendung von Y statt i im Ortsnamen ein Versuch sein, die niederdeutsche Sprechweise in der Rechtschreibung abzubilden.

Die mündliche Überlieferung, dass als Ortsangabe auch gesagt wurde, man wohne "up dei Wüppünge", ist wohl vergleichbar mit Ortsangaben wie "auf dem Turm", "up den Püngel" oder "auf der Sonderburg" bei den entsprechenden Ortsteilen. Die Präposition "up" ist somit wohl nicht als Teil des Ortsnamens zu verstehen.
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. 03.12.2016 Ems-Zeitung berichtet über Rosi Hochegger

Ems-Zeitung vom 2.12.2016 Die Ems-Zeitung stellte gestern in ihrer Serie "Der rote Faden" Rosi Hochegger aus Kluse vor. Das Schweizer Fernsehen hat Rosi Hochegger 2014 interviewt und von der Preisverleihung in Monaco gibt es dieses Foto mit der Prinzessin Stéphanie.

Rosi gibt den Faden an Bernd Sabelhaus weiter. Bernd wird somit in der nächsten Folge in der Ems-Zeitung porträtiert.
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. 03.12.2016 Seit 20 Jahren Wippinger Heimatkalender

Ems-Zeitung vom 1.12.2016 Der Wippinger Heimatkalender kann zurzeit gekauft werden. Die Ems-Zeitung stellte ihn vor.
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. 29.11.2016 Theater in Renkenberge am 2. Weihnachtstag: Aasgeier über Renkenberge

Plakat zur Theateraufführuzng in Renkenberge Große Aufregung unter den Bewohnern von Renkenberge: Ein seltenes und wertvolles Mineral wurde entdeckt. Reichtum und somit aber auch große Veränderungen stehen an! Dies weckt abstruse Begehrlichkeiten und etwas Größenwahn.

Doch die größte Gefahr droht von außen: Ein gewissenloser Geschäftemacher will die Dorfgemeinschaft über den Tisch ziehen. Ausgerechnet jetzt befindet sich der gesamte Gemeinderat auf Weiterbildung. Das schweißt die Renkenberger zusammen. Mit Sturheit und dem notwendigen Glück wendet sich alles zum Besten - auch wenn da wieder jeder etwas Eigenes drunter versteht. So ist das nun mal in Renkenberge!

Die Theatergruppe der KLJB Renkenberge präsentiert die Komödie "Aasgeier über Renkenberge" in drei Akten von Bernd Kietzke am 26.12.2016 (2. Weihnachtstag) um 20 Uhr im Gemeindehaus Renkenberge mit anschließendem Tanz. Am 7.1.2017 (mit Tanz) und am 8.1.17 gibt es weitere Aufführungen. Die zwei Aufführungen in Lathen im Haus des Gastes finden am 28. und 29.01.2017 jeweils um 19.30 Uhr statt.

Also jetzt schon den Wunschtermin im Kalender vormerken!
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. 28.11.2016 Vorlesetag im Kindergarten

Vorlesetag in der Kita Vorlesetag in der Kita Am 18. November fand der Bundesweite Vorlesetag statt, eine Initiative von "Die Zeit", Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Wir, der Kindergarten, haben diese Aktion am 15.11.2016 zusammen mit der Grundschule durchgeführt.

Voller Spannung erwarteten unsere Kindergartenkinder die Schulkinder der 3. Und 4. Klasse, die uns etwas vorlesen wollten.

Es wurden drei Gruppen gebildet; somit konnten die Schulkinder die Bilderbücher gut vorstellen und alle Kindergartenkinder konnten sie betrachten und verstehen. Jede Schulgruppe hat zwei Bilderbücher erarbeitet und schöne selbstgestaltete Bilder dazu erstellt.

Passend zum Bilderbuch wurden diese mit viel Spaß und Freude vorgestellt. Es war ein sehr gelungener und gut vorbereiteter Vorlesetag von der Grundschule Renkenberge/Wippingen, den wir gerne wiederholen möchten.

Vielen Dank sagen alle Kindergartenkinder und das Kitateam.
Vorlesetag in der Kita Vorlesetag in der Kita Vorlesetag in der Kita Vorlesetag in der Kita
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. 28.11.2016 Gabriel rettet die Autobahnen doch nicht vor der Privatisierung

Autobahnbrücke der A45 in Lüdenscheid Was auch immer Sie in den letzten Tagen gehört oder gesehen haben: Sigmar Gabriel rettet die Autobahnen nicht vor der Privatisierung. Im Gegenteil: Seiner hartnäckigen Arbeit ist es zu verdanken, dass das Vorhaben näher denn je vor seinem Durchbruch steht. Am 9. Dezember will das Kabinett den zugehörigen Grundgesetzentwurf verabschieden.

Wie das? Hatten nicht viele Zeitungen gemeldet, "Gabriel stoppt die Autobahnprivatisierung"? Leider fehlt in dieser Berichterstattung eine wesentliche Information. Berichtet wurde über zwei Privatisierungsformen: über die Privatisierung der Autobahnen als solche (also die Strecken samt Asphalt, Standstreifen und Leitplanken) sowie über die Privatisierung einer neu geplanten Gesellschaft, die alle Autobahnen verwaltet. Das erste lehnen CDU, CSU und SPD ab, das zweite soll die SPD per Veto verhindert haben.

Entscheidend ist: Es gab und gibt Öffentlich-private Partnerschaften (ÖPPs) als dritte Privatisierungsform. Und dagegen legte Gabriel kein Veto ein, und auch sonst niemand in der Bundesregierung. Die Bundesregierung will noch nicht einmal über ÖPP sprechen. Als die taz bei Gabriel anfragte, ob ÖPP ausgeschlossen wird, ließ er antworten: Das wäre eine Detailfrage. Dabei ist ÖPP bei weitem kein Detail: Mit ÖPP kann das ganze Geld, das den Autobahnen zugedacht ist für die kommenden 30 Jahre - geschätzt 300 Milliarden Euro aus Steuern und Maut-Gebühren - an die Finanzmärkte gebracht werden. Gabriel und Co. schützen uns mit großem Tamtam vor den ersten beiden Privatisierungsmöglichkeiten - und ermöglichen so der dritten Privatisierungsform den Durchbruch.

Was wäre passiert, wenn Gabriel vor zwei Jahren gesagt hätte: "Ziel ist die Schaffung eines Organisationsrahmens für privat finanzierte Infrastrukturinvestitionen - also für ÖPP"? Das hätte niemals die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erhalten. Also hat Gabriel wörtlich gesagt: "Es geht nicht um eine Neuauflage von ÖPP-Projekten." Um dann danach genau das minutiös vorbereiten zu lassen, samt einer die Öffentlichkeit täuschenden Medienkampagne kurz vor der entscheidenden Kabinettssitzung. Das alles ist bedrückend, ja macht wütend - aber noch ist nicht aller (Privatisierungs-)Tage Ende.
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. 27.11.2016 Rebekka Kaiser geht für ein Jahr nach Ghana

Rebekka Kaiser Auf dem Weihnachtsmarkt präsentierte sich auch Rebekka Kaiser mit einem Stand, um über ihren Plan zu informieren, ein Jahr in Ghana zu verbringen. Sie hat sich beim entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen worden ist, beworben. Sie wird dort ab Januar 2017 in einem Projekt mitarbeiten, das aber noch nicht genau festgelegt ist.

Flyer von Rebekka Kaiser Die 25jährige Rebekka berichtet an ihrem Stand begeistert von dem Vorhaben. Sie ist ausgebildete Sozialpädagogin und arbeitet zurzeit in der Kinder- und Jugendhilfe in Schleswig-Holstein. Nach ihrem Studium hat sie bereits eine Zeit als Au Pair in den USA verbracht. Diese Erfahrung einer fremden Umgebung hat sie begeistert und sie ist gespannt darauf, die Ansichten und Kultur der Menschen in einem afrikanischen Land kennen zu lernen. Der Freiwilligendienst gebe ihr die Möglichkeit, ihr Interesse an interkulturellem Lernen und Austausch nachzugehen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun und Menschen zu helfen.

Auf ihrem Blog "Rebekka in Ghana" möchte sie laufend über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichten.

Der Freiwilligendienst wird zu 75% vom Bundesministerium finanziert; der Rest von etwa 2750 Euro muss bei geschätzten Kosten von ca. 11.000 Euro für ein Freiwilligenjahr (Vorbereitungsseminare, Impfungen, Versicherungen, Flug, Unterbringung, Verpflegung usw.) anderweitig finanziert werden. Rebekka hofft auf Unterstützung durch Spenden und deshalb steht sie heute auch auf dem Weihnachtsmarkt. Wenn Sie spenden möchten, können Sie die Kontodaten dem Flyer entnehmen, den Rebekka erstellt hat.
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. 27.11.2016 Das war der Wippinger Weihnachtsmarkt

Damit ist die Vorweihnachtszeit auch in Wippingen eingeläutet: Hier finden Sie einige Impressionen von dem heutigen Geschehen auf dem Wippinger Heimathof.
Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen Weihnachtsmarkt 2016 Wippingen
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. 27.11.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 28. November 2016: Papenburg, Westrum
Dienstag, 29. November 2016: Werlte, Neuringe
Mittwoch, 30. November 2016: Mehringen, Beesten
Donnerstag, 1. Dezember 2016: Heede, Börger
Freitag, 2. Dezember 2016: Lingen, Varloh
Samstag, 3. Dezember 2016: Bexten
Sonntag, 4. Dezember 2016: Neulehe
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 25.11.2016 Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zum Tod von Fidel Castro

Fidel Castro Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba erklärte heute zum Tod von Fidel Castro den engsten Verwandten von Fidel und dem Volk Kubas ihr Beileid. Nur wenige Präsidenten könnten von sich sagen, dass sie die Geschicke ihres Volkes so positiv beeinflusst hätten wie Fidel Castro. Kuba sei heute ein Land frei von Analphabetismus, ein Land mit maximal möglicher gesellschaftlicher Gleichheit, mit politischer Partizipation auf allen Ebenen. Fidel Castro und das kubanische Volk hätten der Welt gezeigt, dass es möglich und nötig sei, einen anderen Weg als den der kapitalistischen Gesellschaft des inneren und äußeren Krieges zu gehen: einen Weg der Solidarität und des Ausgleichs, in der alle das Recht und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe an Bildung, Gesundheit und Mitbestimmung hätten.

Gleichzeitig habe Kuba immer auch ein Beispiel für internationale Solidarität gegeben, das nahezu einzigartig in der Geschichte sei: es entsende Zehntausende Lehrerinnen und Lehrer, Zehntausende Ärztinnen und Ärzte in die Länder der Welt, heißt es in der Erklärung.

Kuba hat z. B. im Herbst 2014 rund 500 medizinische Fachkräfte nach Sierra Leone entsandt, um dort gegen Ebola zu kämpfen. Kuba empfing aber auch Solidarität von anderen Ländern, um das Embargo durch die USA und das Ende der Wirtschaftsbeziehungen nach dem Zusammenbruch der UdSSR zu überstehen. Enge Beziehungen bestanden zu Vietnam. Venezuela unterstützte Kuba, das wiederum Venezuela medizinische Hilfe gewährte. Die Zeitschrift "Freitag" weist darauf hin, dass im Dezember 2013, als Nelson Mandela starb, nicht nur der amerikanische Präsident Obama bei den Bestattungsfeierlichkeiten eine Rede hielt, sondern auch Raúl Castro. "Im angolanischen Bürgerkrieg stand Kuba auf der Seite der MPLA" gegen das damals noch von der Apartheid beherrschte Südafrika, "und auf der Seite des südafrikanischen ANC stand Kuba ohnehin." Kanada widersetzte sich dem von den USA verhängten Embargo und hatte gute Wirtschaftsbeziehungen zu dem Land.

Ausgerechnet der künftige US-Präsident Trump nannte Castro einen "brutalen Diktator". Bis zur kubanischen Revolution war das Land ein einziges Spielkasino und Bordell für die US-Amerikaner, die den dortigen brutalen Diktator Batista an der Macht hielten. Im von den USA als Kolonialmacht immer noch besetzten Guantanamo Bay Naval Base unterhalten die USA ein weltbekanntes Foltergefängnis, in dem sogar erwiesenermaßen unschuldige Menschen gebrochen werden. Alle Regeln des Menschenrechts werden dort von den USA gebrochen - übrigens im Falle des Deutschen Murat Kurnaz sogar mit Unterstützung des jetzigen Außenministers und zukünftigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
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. 25.11.2016 Versammlung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins

v.l.: Johann Frericks ,Christian Koers,Thomas Kuper, Wilhelm Borchers, Wilhelm Apke, Georg Brüning, Thomas Korte Am Mittwoch den 23.11.2016 fand die Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen im Gasthof Zum Herzog statt.

Unter dem Tagesordnungspunkt Vorstandswahlen wurde der alte Vorstand (1.Vors. Wilhelm Borchers, Johann Frericks, Christian Koers ) einstimmig bestätigt. Für den auscheidenden Wilhelm Apke wurde Thomas Kuper neu in den Vorstand gewählt.

In der anschließenden Informationsveranstaltung diskutierten die 35 Versammlungsteilnehmer mit dem Kreisvorsitzenden Thomas Korte und dem Geschäftsführer des Landvolks Georg Brüning über u.a folgende Themen:
1. Umsatzbesteuerung Jagdgenossenschaften
2. Schießplatzmietvertrag 2018
3. Verschiedene Modelle einer Wegekasse
4. Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Korte erläuterte dann noch die aktuellen Agrarpolitischen Themen (Düngeverordnung, Baurecht, Tierwohl, u.v.m).

Für seine 25 jährige Arbeit im Vorstand des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen überreichte Wilhelm Borchers dem auscheidenden Wilhelm Apke einen Präsentkorb.

Auf dem Foto v.l.: Johann Frericks, Christian Koers, Thomas Kuper, Wilhelm Borchers, Wilhelm Apke, Georg Brüning, Thomas Korte.
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. 25.11.2016 Ergebnisse Ortsteilpokalschießen

Logo Schießverein Vom 11.11 - 13.11.2016 fand das diesjährige Ortsteilpokalschießen statt. Den Wanderpokal und damit den Sieg errang der Ortsteil Harpel/Püngel.

1. Sieger Harpel / Püngel 482 Ringe
2. Sieger Turm I, Schoolbrink, Fleer, Strootburg, Sonderburg, Neudörpener Str.     465 Ringe
3. Sieger Herzogstr., Arenbergstr., Winkelkamp 462 Ringe
4. Sieger Turm II, Schützenstr., Siedlung, Heyenhorst 460 Ringe

Es wurden auch die besten Einzelschützen geehrt:
1. Platz Matthias Meyer 98 Ringe
2. Platz Marcel Ganseforth 98 Ringe
3. Platz Bernd Schwering 97 Ringe

Voranzeige: Vom 16. - 18.12.2016 findet das diesjährige Geflügelschießen statt. Näheres wird noch bekanntgegeben. Der Schießverein
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. 24.11.2016 Der Heimatkalender 2017 ist erschienen

Heimatkalender Rechtzeitig zum Weihnachtsmarkt fertig und frisch eingetroffen von der Druckerei Thyen aus Sögel ist der Wippinger Heimatkalender des Jahres 2017.

Auf insgesamt 25 farbigen Seiten bietet der Kalender neben den Terminen der Wippinger Vereine wieder eine Zusammenfassung der Ereignisse des vergangenen Jahres. Die Rückseiten des Kalenders zeigen wie in einem Rückspiegel Ausschnitte aus der Wippinger Geschichte, aber natürlich auch das eine oder andere Dönken. Das Preisrätsel bezieht sich diesmal auf ein Foto aus dem Jahre 2001, es gilt den Namen eines Torwarts zu erraten.

Zu erwerben ist der Kalender wie bisher auf dem Weihnachtsmarkt und danach in den Wippinger Geschäften. Neben der Raiffeisenbank, Elektro-Benten und der Raiffeisenwarengenossenschaft setzt jetzt auch der Dorfladen Uhlen die alte Tradition fort.
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. 20.11.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 21. November 2016: Lengerich, Bockhorst
Dienstag, 22. November 2016: Papenburg, Dohren
Mittwoch, 23. November 2016: Heitel, Kluse
Donnerstag, 24. November 2016: Aschendorf, Lorup
Freitag, 25. November 2016: Fresenburg, Herßum
Samstag, 26. November 2016: Dersum
Sonntag, 27. November 2016: Hummeldorf
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 20.11.2016 Barbara Klapprott Ansprechpartnerin bei Vermietung der Mehrzweckhalle

Infoblatt der Gemeinde Wippingen Die Vergabe von Belegungszeiten in der Mehrzweckhalle (Einzelveranstaltungen, regelmäßige Belegung) erfolgt ab sofort durch die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Wippingen Frau Barbara Klapprott.

Frau Klapprott ist erreichbar unter der Tel.-Nr. 04966/968 88 08
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. 19.11.2016 Nächste Woche ist schon der 1. Advent mit dem Wippinger Weihnachtsmarkt

Flyer zum Weihnachtsmarkt Die "Rentiere" haben den 17. Wippinger Weihnachtsmarkt vorbereitet. Er findet ab 14 Uhr am Sonntag, den 27. November 2016 auf dem Heimathof an der Wippinger Mühle statt. Ca. 16 Uhr wird der Nikolaus erwartet.

Die Vorbereitungsgruppe und die Aussteller laden alle dazu ein, in weihnachtlicher Atmosphäre ein paar schöne Stunden zu verbringen.
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. 19.11.2016 Heute Winterschützenball

Flyer des Schützenvereins Heute findet der Winterschützenball in der Mehrzweckhalle statt.
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. 16.11.2016 Gebührenermäßigung bei Abfalltonnen

Formular zur Gebührenermäßigung bei Abfalltonnen Abfalltonnen in Haushalten mit drei bzw. vier Kindern oder/und einem pflegebedürftigen Haushaltsangehörigen fallen häufig wegen der Windeln oder der Pflegematerialien vermehrt Abfälle an, so dass eine größere Tonne gebraucht wird. In diesen Fällen gewährt der Landkreis auf Antrag eine Gebührenermäßigung. Diese beträgt monatlich 3,07 EUR, also jährlich 36,84 EUR. Treten beide Ermäßigungsgründe gleichzeitig auf verdoppelt sich die Ermäßigung.

Das Antragsformular mit weiteren Erklärungen können Sie hier abrufen. Diesen Antrag müssen Sie ausfüllen und bei der Gemeindeverwaltung zur Bestätigung der Meldedaten vorlegen. Bei Pflegebedürftigen muss auch eine Bescheinigung des Hausarztes beigefügt werden.
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. 13.11.2016 Bastelidee

Bastelidee Hier eine herbstliche Bastelidee.
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. 13.11.2016 Gabriel und Merkel lernen es nicht - Grünenparteitag macht Richtiges nur halbherzig

Laut FAZ benannte Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender Gabriel die Ziele von Trump und dessen Parteigängern in Europa so: "Es geht ihnen um ein echtes Rollback in die alten schlechten Zeiten, in denen Frauen an den Herd oder ins Bett gehörten, Schwule in den Knast und Gewerkschaften höchstens an den Katzentisch." Trump mache Ausländer und Flüchtlinge zu Sündenböcken.

Und Bundeskanzlerin Merkel benennt angesichts von Trumps Wahlsieg folgende Werte, die es zu verteidigen gelte: "Demokratie, Freiheit, Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung."

Damit machen beide deutlich, dass sie nichts gelernt haben und nichts lernen wollen. Denn bei beiden fehlt vollkommen die soziale Komponente. Sie formulieren neben unstreitigen allgemeinbürgerlichen Werten die Interessen der "Besserverdienenden". Kein Wort zu ihrem beständigen Bemühen, die Rentner, die Arbeitenden, die Arbeitslosen und die Kranken ärmer zu machen.

Kein Wort zu ihrem beständigen Bemühen die Reichen reicher zu machen
durch Abbau der gesetzlichen Rentenversicherung und anderer gesetzlicher Sicherungssysteme zugunsten der privaten Versicherungskonzerne,
durch Ausweitung prekärer Arbeit durch Leiharbeit, Zeitverträge und Werksverträge,
durch den Abbau gewerkschaftlicher Rechte und Mitbestimmung,
durch Übernahme der Kosten der Atomkonzerne durch den Staat,
durch Überlassen der Mieter in den Fängen der Wohnungsbaukonzerne,
durch Unterwerfen aller Lebensbereiche unter die Marktkonformität,
durch Verschlechterung und Abbau im Gesundheitssystem,
durch praktische Abschaffung der Arbeitslosenversicherung,
durch staatlich gefördertes Lohndumping,
durch deutsche Kriegsteilnahme an allen möglichen Plätzen in der Welt,
durch das Verschenken öffentlichen Vermögens an die Konzerne durch die Privatisierung, wie aktuell von Schäuble gewollt, bei der Privatisierung der Fernstraßen.

Clinton waren die Bürgerrechte derjenigen wichtig, die schon alles haben. Trump hat so getan, als seien ihm die sozialen Belange der Menschen wichtig und benannte als Schuldige noch ärmere Menschen - aber natürlich nicht die Konzerne und das Kapital.

Beide bieten somit keine positive Perspektive. Das erinnert fatal an die deutsche Konstellation: auf der einen Seite Merkel und Gabriel mit den Themen á la Clinton; auf der anderen Seite die CSU Seehofers, Teile der CDU und die AfD mit der Sündenbockhetze.

Für die Konzerne sind beide gut erträglich; für die Arbeiterklasse beide eher nicht.

Die Grünen versuchten auf ihrem Parteitag ansatzweise mit der Diskussion über die Vermögens- und Erbschaftssteuer eine richtige Antwort zu geben. Und ein Antrag fordert die komplette Abschaffung der Hartz IV-Sanktionen, mit denen Arbeitslose gepiesackt werden. Beide Anträge wurden nur knapp gegen große Teile der Parteiführung verabschiedet. Dabei ist genau dies die richtige Richtung, statt dem Vertreter eines Rüstungs- und Autokonzerns eine Plattform auf dem Parteitag zu bieten.
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. 10.11.2016 Das Emsland: groß und unbekannt

Landkreis Emsland im Land Niedersachsen Am Montag, den 1.11.16, hatte ich gegen 19 Uhr einen Reh-Unfall auf der Lagerstraße zwischen der Nord-Süd-Straße und Niederlangen. Die zwei herbeigerufenen Polizeibeamten aus Haren nahmen den Schaden auf, verlangten die Papiere und zogen sich dann für 25 Minuten in ihr Polizeiauto zurück, um die Papiere auszufüllen.

Schließlich klopften sie an das Fenster meines Wagens und sagten: "Wir haben ein Problem. Sie fahren einen Wagen mit einem EL-Kennzeichen, aber sie wohnen in Wippingen. Das passt nicht zusammen!"

Ich: "Wippingen liegt bei Dörpen, hat auch dieselbe Postleitzahl."

Antwort des Harener Polizisten: "Man lernt aber auch nie aus."
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. 10.11.2016 Hermann Gerdes weiter Bürgermeister - Johannes Hempen und Barbara Klapprott Stellvertreter/in

Hermann Gerdes, Johannes Kuper, Barbara Klapprott, Hermann-Josef Pieper, Johannes Hempen, Markus Hackmann, Bernhard Timmer, Christian Koers, Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken von links: Hermann Gerdes, Barbara Klapprott,  Johannes Hempen, Hermann Wocken Sehr harmonisch verlief gestern die konstituierende Gemeinderatssitzung, zu der sich auch Zuschauer eingefunden hatten. Wie in der Vergangenheit verzichtete der Rat auf die Einrichtung eines Verwaltungsausschusses. Auch wird es im Rat keine Fraktionen geben, so dass alle Angelegenheiten in der Gesamtrunde der Ratsmitglieder diskutiert werden.

Als zweitältestes Ratsmitglied leitete Hermann-Josef Pieper die Bürgermeisterwahl. Er bedankte sich zunächst bei Bürgermeister Hermann Gerdes für die gute Arbeit als Bürgermeister in der vergangenen Periode, die eine offene Diskussion im Rat jederzeit ermöglicht habe. Wie zu erwarten, gab es nur einen Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister. Hermann Gerdes bedankte sich für das einstimmige Votum, wobei er seine besondere Freude darüber äußerte, dass auch Pieper als SPD-Ratsherr ihm das Vertrauen ausgesprochen habe.

Sechs Punkte zählte Gerdes sodann als wichtigste Aufgaben des neuen Rates auf:

Ganz vorne stehe der Ausbau des Jugendtreffs im Obergeschoss der Mehrzweckhalle. Aber auch die Senioren müssten verstärkt angesprochen werden, um Bedarfe festzustellen, z. B. bei den Themen seniorengerechtes Wohnen oder dem Bedarf an Gemeinschaftseinrichtungen.

Das Dorferneuerungsprogramm müsse fortgeführt werden. Weitere Wohnbauflächen sollten dafür sorgen, dass die Jungen zu akzeptablen Preisen in Wippingen bleiben könnten. Bei den Gewerbegebieten gehe es nicht nur um Neuanwerbung von Betrieben, sondern auch um Bestandserhaltung. Und nicht zuletzt bereitete ihm der Zustand der Gemeindestraßen zunehmend Sorgen. Viele landwirtschaftliche Wege seine arg in Mitleidenschaft gezogen. Die laufenden Instandhaltungsarbeiten reichten auf die Dauer nicht mehr aus. Hier komme die Gemeinde an ihre finanziellen Grenzen; das Land müsse ihre Wegeprogramme aufstocken.

Als Stellvertreter werden Hermann Gerdes Johannes Hempen als 1. stellvertretender Bürgermeister und Barbara Klapprott als 2. Stellvertreterin zur Seite gestellt. Beide wurden einstimmig gewählt; Hempen übernimmt auch das Amt des Allgemeinen Verwaltungsvertreters des Bürgermeisters, besser bekannt als stellvertretender ehrenamtlicher Gemeindedirektor. Er, sowie Bürgermeister Gerdes, mussten wegen dieser Ehrenbeamtenfunktion einen Diensteid ableisten.

In den Seniorenbeirat in der Samtgemeinde Dörpen entsandte der Rat als Wippinger Verteter Josef Stein und Willi Deters, damit sie dort die Interessen der Senioren unserer Gemeinde vertreten können.

Auf dem Foto links: Hermann Gerdes, Johannes Kuper, Barbara Klapprott, Hermann-Josef Pieper, Johannes Hempen, Markus Hackmann, Bernhard Timmer, Christian Koers, Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Auf dem Foto rechts: Hermann Gerdes, Barbara Klapprott, Johannes Hempen, Hermann Wocken.
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. 09.11.2016 Weihnachtsbuchausstellung der Katholischen Öffentlichen Bücherei Wippingen

Flyer der Bücherei Wippingen Das Team der Bücherei lädt Sie ganz herzlich zur Weihnachtsbuchausstellung im Gemeindezentrum ein am Sonntag, den 13.11.2016 von 10.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 17.00 Uhr.

Das Büchereiteam präsentiert eine Auswahl von neu erschienenen Büchern für alle Altersgruppen und aus allen Wissensgebieten. Sie finden Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Romane und Sachbücher, sowie CDs, Hörbücher und Spiele.

Der Erlös der Buchausstellung kommt dabei direkt der KÖB Wippingen zugute, die davon wieder Bücher für die Bücherei anschaffen kann. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
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. 07.11.2016 Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen am 23.11.2016

Flyer des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen Am Mittwoch den 23.11.2016 findet die Generalversammlung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Wippingen statt. Wir treffen uns um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Zum Herzog".

Tagesordnung:
1.Begrüßung
2.Protokoll und Tätigkeitsbericht
3.Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
4.Entlastung des Vorstandes
5.Vorstandswahlen
6.Verschiedenes

Im Anschluss ist eine Informationsveranstaltung mit unserem neuen Kreisvorsitzenden Thomas Korte und unserem Geschäftsführer Georg Brüning. Hierzu haben wir auch die Ortsvereine Neubörger und Renkenberge eingeladen. Wir hoffen auf gute Beteiligung.
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. 06.11.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 7. November 2016: Vrees, Rütenbrock
Dienstag, 8. November 2016: Bockhorst, Dörgen
Mittwoch, 9. November 2016: Werpeloh, Lingen
Donnerstag, 10. November 2016: Rühle, Schapen
Freitag, 11. November 2016: Osterbrock, Lotten
Samstag, 12. November 2016: Salzbergen
Sonntag, 13. November 2016: Aschendorf
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 06.11.2016 Findling im Graben

Findling Diesen Findling im Moorgraben zwischen Fleer und Neubörger zu bergen, ist eine Herausforderung. Ist er bei der Grabenreinigung hineingerutscht?
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. 02.11.2016 CETA-Vertrag wurde unterschrieben, aber noch ist er nicht gültig

Da standen die Obersten der EU lachend und freuten sich diebisch bei der Unterzeichnung des CETA-Vertrags, weil sie es geschafft hatten, mit formalen Tricks, politischem Druck der zentralen Institutionen und gleichgeschalteter Presse der Medienkonzerne die demokratische Willensbildung zu umgehen.

Nach der Blockade durch die Wallonie taten sie so, als ob es ohne CETA keinen Welthandel gebe. Dabei wird in CETA alles festgeschrieben, was in Sonntagsreden oder z. B. in Klimaschutzabkommen als Übel identifiziert wird: Vermehrung des Transportes von Gütern auf der Welt, keine Chancen einer stärker regionalisierten Produktion, soziale Unsicherheit durch enthemmten Markt, das Recht des Stärkeren in allen Bereichen, Zerstörung lokaler Kultur und Sprache, Rechtlosigkeit der Arbeiter in Betrieben, in denen der Mensch nichts, der Profit alles zählt.

Weil der große Widerstand in Deutschland und anderen Staaten eine lautlose Inkraftsetzung des Vertrages ohne Beteiligung der Parlamente nicht mehr möglich machte (gemischtes Abkommen), wollen die EU-Kommission und die konzernhörigen Politiker der CDU/CSU, aber auch der FDP (ja, ein Neffe des gleichnamigen Steuerhinterziehers ist Mitglied des EU-Parlaments) für die Zukunft ein demokratisches Mitspracherecht der Mitgliedsländer von vornherein ausschließen.

Aber noch ist es nicht so weit: Bei CETA müssen alle Parlamente aller EU-Staaten noch die Zustimmung beschließen. Außerdem hat Deutschland nur unter Vorbehalt unterschreiben dürfen; auch Belgien musste wegen der Wallonie solche Vorbehalte formulieren. Das Bundesverfassungsgericht prüft noch, ob CETA verfassungskonform ist und auch der Europäische Gerichtshof prüft, ob die Schiedsgerichte überhaupt mit den europäischen Verträgen vereinbar sind.

Das Land Berlin kündigte gestern an, im Bundesrat gegen CETA zu stimmen. In Bayern, Schleswig Holstein und Nordrhein-Westfalen wurden Volksbegehren gegen CETA gestartet. Und es ist auch nicht so, als wären Belgien und Deutschland die einzigen beiden EU-Staaten, in denen es massive Bedenken und Protest gibt. Überall in Europa regt sich der Widerstand.

CETA wird uns noch Jahre begleiten. Selbst wenn CETA jetzt über diese erste Hürde der Vertragsunterzeichnung gehoben wurde; den Ratifizierungsprozess wird es nicht überleben! Jedenfalls dann nicht, wenn wir weiter Druck machen, um mit CETA auch TTIP zu stoppen.
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. 02.11.2016 Gemeinderatssitzung am Mittwoch, dem 09. November 2016

Einladung zur Gemeinderatssitzung Am Mittwoch, dem 09. November 2016, findet um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum Wippingen eine Sitzung des Rates der Gemeinde Wippingen statt.

Auf der ersten Sitzung mit dem neugewählten Gemeinderat stehen die förmliche Verpflichtung und Pflichtenbelehrung der Ratsfrauen und Ratsherren durch den Bürgermeister, sowie die Wahl des neuen Bürgermeisters - oder besser die voraussichtliche Wiederwahl von Hermann Gerdes zum Bürgermeister - auf der Tagesordnung.

Auch die Stellvertreter des Bürgermeisters, sowie die Vertreter im Seniorenbeirat der Samtgemeinde müssen neu bestimmt werden.
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. 02.11.2016 Steuertrick der Atomkonzerne verhindern

Zur Kampagne von Ausgestrahlt 2011 wurde die Brennelementesteuer eingeführt, um die Konzerne an den Folgekosten der Atomenergie zu beteiligen, z. B. an der Sanierung der Asse. Das gescheiterte Endlager ist ein Vorgeschmack auf das, was uns die Konzerne zurücklassen: strahlenden Abfall, der uns über Generationen belastet. Die Sanierung der Asse dauert noch immer an, die Kosten sind mittlerweile auf 10 Milliarden Euro gestiegen. Ginge es danach, müsste die Steuer eigentlich steigen; stattdessen will Finanzminister Schäuble sie 2016 auslaufen lassen.

In seinen Steuerschätzungen geht Schäubles Finanzministerium offiziell von Einnahmen aus der Steuer von 1 Mrd. EUR aus. Die Steuer wird immer dann fällig, wenn in einem AKW neuer Brennstoff eingesetzt wird. Deshalb haben die Kraftwerksbetreiber im Jahr 2016 extrem wenig alte Brennelemente gegen neue ausgetauscht. Sie fahren die Reaktoren quasi auf Reserve. Kurz nach dem Jahreswechsel, also Anfang 2017, werden dann die meisten AKW runtergefahren und mit neuem Brennstoff bestückt. Dann fällt keine Steuer mehr an, da diese ja zum 31.12.2016 ausläuft.

2015 hat der Staat noch 1,4 Milliarden Euro Brennelementesteuer eingenommen. In diesem Jahr sind es dagegen nur 355 Millionen Euro, obwohl die Anzahl der zahlungspflichtigen AKW gleich geblieben ist. Die Atomkonzerne sparen so legal 1 Mrd. EUR. Das könnten die Bundesregierung und die Große Koalition verhindern, wenn die Brennelemente-Steuer auch über 2016 hinaus erhoben würde.

Die Anti-Atombewegung fordert von Schäuble: Handeln Sie jetzt und stoppen Sie den Steuertrick der AKW-Betreiber. Verlängern Sie die Steuer auf Brennelemente um ein Jahr!

Unterstützen Sie diese Forderung durch Teilnahme an der Eil-Aktion von ausgestrahlt.de.
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. 31.10.2016 Welcome in Wippingen

Der Arbeitskreis Flüchtlinge und alle Interessierten treffen sich am Mittwoch, den 02.11.2016 um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum.
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. 31.10.2016 Grundschul- und Kita-Förderverein bittet um Spenden

Spendenaufruf des Fördervereins Der Förderverein unserer Grundschule Renkenberge-Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V., plant ein neues Spielgerät auf dem Wippinger Schulhof zu errichten.

Da dieses Spielgerät sehr kostspielig ist, braucht der Förderverein finanzielle Unterstützung und freut sich über jede Spende.

Gerne möchte unser Förderverein dieses Projekt bereits im Frühjahr 2017 umsetzen. Eine Spendenbox steht auch in unserem Dorfladen. Spendenkonto: IBAN DE71 2806 9991 0015 3788 00 Voba Emstal.
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. 31.10.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 31. Oktober 2016: Surwold, Wehm
Dienstag, 1. November 2016: Klosterholte, Salzbergen
Mittwoch, 2. November 2016: Varloh, Varenrode
Donnerstag, 3. November 2016: Lorup. Papenburg
Freitag, 4. November 2016: Lingen, Neuringe
Samstag, 5. November 2016: Berge
Sonntag, 6. November 2016: Neurhede
Im gesamten Kreisgebiet sind darüber hinaus weitere Kontrollen möglich.
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. 28.10.2016 Ortsteilpokalschießen

Einladung zum Ortsteilpokalschießen Der Schießverein lädt zum diesjährigen Ortsteilpokalschießen vom 11. - 13.11.2016 die ganze Gemeinde herzlich ein.

Schießzeiten:
Freitag,11. November 2016, 19.30 Uhr - 22.00 Uhr
Samstag,12. November 2016, 19.30 Uhr - 22.00 Uhr
Sonntag,13. November 2016, 17.00 Uhr - 19.00 Uhr

Der Wanderpokal an die Siegermannschaft wird am Sonntagabend überreicht.

Es findet gleichzeitig ein Preisschießen statt. Viele wertvolle Preise sind zu gewinnen. Das Stechen hierzu beginnt am Sonntag um 19.00 Uhr. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und wünschen allen Schießfreunden "Gut Schuss"!
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. 26.10.2016 CETA: Die Wallonie ist keinesfalls allein

Der Europaabgeordnete und Handelsexperte der LINKEN-Delegation im Europaparlament, Helmut Scholz, kommentiert die Ereignisse um das geplante Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und dem Nein aus der Wallonie:

"Alle Kommentatoren in den deutschen Fernsehkanälen und Zeitungen scheinen sich plötzlich einig: Eine kleine Region mit drei Millionen EinwohnerInnen dürfe nicht die Gemeinschaft der 500 Millionen in der Europäischen Union erpressen. Die EU sei blamiert und beweise Handlungsunfähigkeit.

In Wahrheit aber sind die Wallonen mit ihrer Kritik an CETA jedoch keinesfalls allein. Der irische Senat hat als zweite Kammer des Landes einen Beschluss gegen CETA gefällt. Die Hälfte aller Bürgermeister von Slowenien hat einen Brief an ihre nationale Regierung unterzeichnet mit der Forderung, CETA nicht zu unterschreiben. Mehr als 2.000 Städte, Kommunen und Regionen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich bereits zu TTIP und CETA freien Zonen erklärt."
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. 26.10.2016 Eil-Appell an Bundeskanzlerin Merkel und EU-Kommissionspräsident Juncker: Die CETA-Unterzeichnung muss gestoppt werden

Zum Appel an Merkel Die belgische Region Wallonien verweigert ihre Zustimmung zu CETA und kann so die Unterzeichnung des Abkommens stoppen. Doch der Druck auf das wallonische Regionalparlament ist enorm.

Die Versuche, das CETA-Abkommen nachträglich noch zu verbessern, sind bisher kläglich gescheitert. Die erarbeitete "interpretierende Erklärung" zu CETA enthält zwar viele schöne Worte, ihr mangelt es aber an Substanz und damit Verbindlichkeit. Leider haben sich viele kritische Stimmen dadurch ruhig stellen lassen. Die Wallonie gehört nicht dazu.

Kernpunkt der Kritik Walloniens ist der sogenannte Investitionsschutz, mit dem Unternehmen EU-Mitgliedstaaten verklagen können, wenn europäische Umwelt- und Verbraucherschutzstandards sie bei ihren Geschäften einschränken. Wallonien schützt also durch seine Positionierung nicht nur die BürgerInnen der Wallonie, sondern ganz Europas. Mit CETA und TTIP stehen unsere europäischen Sozial- und Umweltstandards, der Verbraucherschutz und die Unabhängigkeit unserer Gerichte auf dem Spiel.

Der BUND möchte jetzt deutlich machen: CETA ist europaweit umstritten. EU-Kommission und Rat sollten den Widerstand gegen die Unterzeichnung von CETA als Chance sehen. Ein ökologisch und sozial ausgerichteter, fairer Handel, auch mit Kanada, braucht kein CETA. Die CETA-Unterzeichnung muss gestoppt werden. Wir brauchen sozial-ökologische Leitlinien und konkrete Anstrengungen für eine moderne Handelspolitik, die den Menschen und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellt.

Der BUND hat daher einen Eil-Appell an Bundeskanzlerin Merkel und EU-Kommissionspräsident Juncker gestartet, an dem sich bereits mehr als 40.000 Menschen beteiligt haben. Hier können auch Sie mitmachen!
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. 25.10.2016 Ausbildungsplätze bei der Gemeinde Dörpen und Samtgemeinde Dörpen

Ausbildungsplatzangebot Ausbildungsplatzangebot Die Samtgemeinde Dörpen und die Gemeinde Dörpen bieten Ausbildungsplätze zum 01. August 2017 an. Bei der Samtgemeinde kann man sich zum/zur Verwaltungsfachangestellten und zur Fachkraft für Abwassertechnik ausbilden lassen, bei der Gemeinde Dörpen zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe, sowie zum/zur Gärtner/in.

Bewerbungsschluss ist jeweils der 30.11.2016.
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. 24.10.2016 Straßenkarte von 1952 gibt Einblick in damalige Straßenverhältnisse

Kreiskarte Aschendorf-Hümmling 1952 Hier präsentieren wir noch ein weiteres Fundstück aus dem Adressbuch des Altkreises Aschendorf-Hümmling von 1952, das uns Hans-Werner Teichmann zugeschickt hat. Es handelt sich um eine Karte des Altkreises.

Man beachte die Legende der Karte genau: Einfache Striche sind Wege, also bestenfalls Sandwege. Gestrichelte Linien werden als "Wanderwege" bezeichnet, sind also eher Pfade oder nur schwer befahrbare Ackerwege.

Die Karte lässt ahnen, wie beschwerlich es noch 1952 war, sich im Landkreis fortzubewegen. Mit dem Fahrrad waren die Wege nur bei günstigen Bedingungen zu befahren. Im Grunde waren die Sandwege nie gut zu befahren; entweder waren sie zu schlammig oder aber zu sandig (Bühlsand).

Die jetzige Kreisstraße nach Werpeloh war damals nur ein "Wanderweg", der Parallelweg war ein Sandweg, der durchs Moor (Fleierei) führte und in Werpeloh im Klöwer endete. Der Weg nach Werpeloh führte für Autos und häufig auch per Fahrrad über Börger. Dies änderte sich erst ab Ende der 50er Jahre mit den verschiedenen Maßnahmen des Emslandplanes.

Die Fotos zeigen die Wegeverhältnisse: Links: Milchtransport per Fahrrad, links Mitte: Hauptstraße mit Schützenzug in Wippingen, rechts Mitte: Straße im Moor, rechts: Dorfplatz in Vrees. Der Wippinger Schulhof war früher ein Kreuzungsbereich für mehrere Hauptwege und dürfte nach Regen ähnlich ausgesehen haben.
Fahrrad auf Sandweg Schützenkompanie Wippingen Moorweg im Emsland Vrees Dorfplatz
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. 23.10.2016 Nach den ersten Frösten kann die Schlehe geerntet werden.

Schlehen Schlehen Schlehen
Die Schlehen sind wieder so weit. Nach den ersten Frösten kann geerntet werden. Der Trick, Schlehen in der Gefriertruhe einzufrieren, funktioniert nicht, weil in der Natur die Zweige unter Frost die Bitterstoffe aus der Beere ziehen. Erst dann kann man die Schlehe genießen, z. B. als Schlehenfeuer.
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. 23.10.2016 Auch Bunte plündert den Staat per ÖPP

ÖPP-Studie des ACE Die Ems-Zeitung freute sich heute online über den neuesten Auftrag für ein Konsortium, an dem die Firma Bunte in Papenburg beteiligt ist. Es geht um den sechsspurigen Ausbau und Betrieb der Autobahn 6 bei Heilbronn mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro, wobei die Bauarbeiten mit 600 Millionen Euro veranschlagt werden. Jetzt will Bunte 100 Mitarbeiter einstellen. Also eitel Sonnenschein?

Das Vorhaben wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) betrieben. Mit im Boot sind laut Ems-Zeitung außer Bunte Hochtief, sowie das Finanzierungsunternehmen DIF Infrastructure. Zusammen firmieren sie unter dem Namen ViA6West. Das Konsortium wird den Autobahnabschnitt bis zum Vertragsende im Jahr 2046 betreiben und 30 Jahre lang die gesamten Maut-Einnahmen auf dem Streckenabschnitt überwiesen bekommen.

Der Bundesrechnungshof hat mehrfach festgestellt, dass die offiziellen Verkehrs- und Mauteinnahmeprognosen viel weniger Mauteinnahmen vorhersagten, als tatsächlich an die privaten Betreiber flossen. Z. B. hatte das Bundesverkehrsministerium für den Abschnitt auf der A1 zwischen dem Autobahnkreuz Bremen und dem Dreieck Buchholz ursprünglich berechnet, dass es mittels ÖPP rund 40 Prozent günstiger wäre als mit einer konventionellen Finanzierung. Laut Bundesrechnungshof war es im Endeffekt knapp 28 Prozent teurer. (Quelle: Kurzstudie im Auftrag des ACE Auto Club Europa e.V. zu ÖPP-Projekten)

ÖPPs führen dazu, dass Infrastrukturprojekte für den Staat und damit für die Bürger viel teurer werden, als wenn sie in staatlicher Regie durchgeführt würden. Es ist nämlich so, dass der Staat, insbesondere die Bundesregierung sehr viel günstiger an Kredite kommt, als private Investoren. Der Bund hat die niedrigsten Zinskosten in ganz Europa.

Dass es trotzdem gemacht wird, liegt an zwei Faktoren:
1. Die neoliberalen Parteien der BRD (CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne) haben in Anbetung der so genannten Schwarzen Null überall die Schuldenbremse verankert. Der Staat darf keine Schulden mehr machen. Geld für die von den Lastwagenkolonnen zerstörten Autobahnen wird trotzdem gebraucht. Und so wird eine Verschuldung formal verhindert. Stattdessen werden Schattenhaushalte aufgebaut, die den privaten Investoren satte Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit bringen.

Keine Fernstrassengesellschaft 2. Der Neoliberalismus ist seit je verbunden mit der Privatisierung und dem Ausverkauf öffentlicher Güter. Um die Fernstraßen zu privatisieren, soll jetzt sogar das Grundgesetz geändert werden. Letzte Woche einigten sich der Bund und die Länder auf eine Änderung des Bundesfinanzausgleiches. Die Länder bekommen mehr Geld und die Länder verzichten dafür auf die Hoheit über den Straßenbau.

Eine Kommission aus Unternehmen der Finanzbranche und der Bundesregierung hat vorgeschlagen, eine Bundesfernstraßengesellschaft zu gründen. Damit werden die Straßenbauverwaltungen der Länder abgewickelt und deren Beschäftigte könnten arbeitslos werden. Verkehrsminister Dobrindt und Finanzminister Schäuble werden die neue Bundesfernstraßengesellschaft nutzen, um den Finanzierungsgesellschaften, die unter zu viel Geld "leiden", den Bau und Betrieb der Fernstraßen zu übergeben und somit langfristige Renditen auf Kosten der Autofahrer und Steuerzahler zu sichern.

Wenn Bunte aus Papenburg Straßen baut und schöne Aufträge bekommt, ist das schön. Wenn Bunte sich mit Finanzhaien zusammentut, um den Steuerbürger auszuplündern ist das einfach nicht gut. Laut Ems-Zeitung hat sich der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) für eine rein staatliche Finanzierung des Autobahnausbaus ausgesprochen. Die grundsätzliche Entscheidung treffe jedoch alleine der Bund. Na ja, nicht ganz - erst nachdem auch Baden-Württemberg der Verfassungsänderung zugestimmt hat. Man könnte ja auch anders.
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. 23.10.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 24. Oktober 2016: Lingen, Tinnen
Dienstag, 25. Oktober 2016: Geeste, Meppen
Mittwoch, 26. Oktober 2016: Haselünne, Werlte
Donnerstag, 27. Oktober 2016: Hummedorf, Papenburg
Freitag, 28. Oktober 2016: Wettrup, Herzlake
Samstag, 29. Oktober 2016: Heede
Sonntag, 30. Oktober 2016: Emsbüren
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 22.10.2016 CETA: Wallonien kämpft für uns alle

Unterstützt die Wallonie Der Atomkonzern Vattenfall klagt zurzeit vor einem Schiedsgericht in Washington (Das Internationale Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten, kurz ICSID, bei der Weltbank) gegen die Bundesrepublik Deutschland auf einen Schadenersatz von fast 5 Mrd. EUR, weil das Land ein Gesetz verabschiedet hat, um aus der Atomenergieproduktion auszusteigen. Damit zeigt dieser Prozess, was nach CETA und TTIP Alltag sein wird: Demokratische Gesetzekönnen nicht mehr verabschiedet werden, weil sich Konzerne in ihren Profiterwartungen gehemmt sehen und dafür bekommen sie von Schiedsgerichten Milliarden an Steuergeldern zugeschustert.

Das ist einer der Hauptgründe, warum sich die belgische Region Wallonie weigert, CETA unterschreiben zu lassen. In der Wallonie gibt es eine Regierung, die die CETA-Problenmatik öffentlich und intensiv diskutiert hat und auch das Parlament einbezogen hat. Anders als die deutsche Bundesregierung, die die Geheimhaltung der Vertragstexte unterstützt hat und ohne irgendeinen Parlamentsbeschluss den Vertrag unterschreiben und sogar -ohne Zustimmung irgendeines Parlamentes - in Kraft setzen will.

Die EU-Kommission will uns weismachen, dass Europa am Ende ist, wenn CETA scheitert. Die EU und die europäischen Regierungen, allen voran die deutsche Regierung der Geheimbündler versuchen die Wallonie unter Druck zu setzen. Dabei ruht die Hoffnung von 3,3 Millionen Menschen, die die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA unterzeichnet haben und von Hunderttausenden, die auf den Straßen gegen die Handelsabkommen protestiert haben, sowie von unzähligen lokalen Initiativen und Bündnissen auf beiden Seiten des Atlantiks, darauf, dass die Wallonie stark bleibt.

Campact möchte mit ihrer Kampagne "Bleib stark, Wallonien!" die Regionalregierung unterstützen.
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. 21.10.2016 Wippinger Adressbuch von 1952 - echt guter Lesestoff

Wippinger Adressbuch 1952 Wippinger Adressbuch 1952 Wippinger Adressbuch 1952 Wippinger Adressbuch 1952 Wippinger Adressbuch 1952
Bei Einschlafproblemen wird schon mal empfohlen, etwas zu tun, das extrem langweilig ist - etwa das Telefonbuch lesen. Jetzt hat uns Hans-Werner Teichmann aus Dörpen eingescannte Seiten eines Adressbuchs zugeschickt, in dem alle Wippinger Haushalte von 1952 (pdf-Datei) verzeichnet sind. Lesen Sie dieses Adressbuch; es ist bestimmt nicht langweilig. Für Ältere enthält es die Namen ihrer Kindheit.

Auf der Eingangsseite wird das Dorf kurz vorgestellt und ein Behördenverzeichnis angeboten. Heute hat Wippingen keine Behörden, aber 1952 fielen in diese Kategorie die Personen und Ämter, die damals Autorität ausstrahlten: der Pastor, die drei Lehrer, die Poststelle, der Polizist, der Bürgermeister und der Gemeinderat. Tierarzt, Krankenhaus, Arzt und öffentliches Telefon gab es in den Nachbarorten.

1936 hatte Wippingen 540 Einwohner, nach dem Krieg stieg die Zahl vor allem durch die Flüchtlinge bis 1952 auf ca. 700 Einwohner in 126 Haushalten. Bis 1961 sank die Zahl trotz Geburtenüberschusses wieder auf 615, weil die Flüchtlinge anderswo Arbeit und Wohnung gefunden hatten. Heute hat Wippingen ca. 900 Einwohner in etwa 300 Haushalten.

1949 gab es in Wippingen 75 Bauernhöfe (Durchschnittsgröße 15 ha, Gesamtackerfläche 450 ha, Grünland 678 ha), 1961 sogar 81 Höfe. Danach sank die Zahl kontinuierlich bis auf die heutigen zwei handvoll Vollerwerbsbetriebe. 1950 arbeiteten nur 10 Personen außerhalb des Dorfes und 16 Personen pendelten nach Wippingen, um hier zu arbeiten.

Das Adressverzeichnis enthält auch die Berufe der Haushaltsvorstände von 1952, zumeist Landwirte und einige Invaliden und Rentner. Weitere Berufe sind: 6 Heuerleute, 6 Arbeiter und ein landw. Arbeiter, 3 Angestellte, 3 Maurer, 3 Schneider, 3 Lehrer, 3 Geschäftsführer und Betriebsleiter, 2 Tischler, 2 Bauunternehmer, 2 Schmiede, 2 Bäcker, 2 Milchfuhrmänner, 2 Gastwirte, 1 Polizist, 1 Postler, 1 Pastor, 1 Architekt, 1 Malermeister, 1 Schuhmacher, 1 Holzschuhmacher.

Und nur in 7 Haushalten gab es ein Telefon. Und die zweistelligen Telefonnummern waren extrem gut zu merken.
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. 20.10.2016 Am Samstag, den 29. Oktober, in Lingen Demonstration für die Schließung der Uranfabriken

Baustelle Fleerbrücke Gestern hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf für die Regelung der Folgekosten der Atomkraft beschlossen. Damit können sich die AKW-Betreiber freikaufen und die absehbaren Kostensteigerungen bei der Atommüll-Lagerung muss die Allgemeinheit tragen; der Abschied vom Verursacher-Prinzip. Oder wie die Ems-Zeitung schreibt: "Ein mieser Deal zulasten der Steuerzahler".

Die Umweltschutzorganisationen Ausgestrahlt und und das Umweltinstitut München haben im Rahmen der Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf eine gemeinsame Stellungnahme abgegeben, in der die Kritik an dem Geschenk für die Konzerne zusammengefasst wird.

Während die Atomkonzerne die Verantwortung für ihren Müll der Allgemeinheit übergeben, passiert das Verrückte, dass munter weiter dieser Müll produziert wird. Über 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl wird trotz des beschlossenen Atomausstiegs, bei dem die verbleibenden 8 deutschen Atomkraftwerke bis Ende 2022 abgeschaltet werden sollen, die ganze nukleare Infrastruktur aufrecht erhalten. Sowohl die Brennelementefabrik in Lingen (Niedersachsen) als auch die Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) verfügen weiterhin über eine unbefristete Betriebsgenehmigung. Beide Uranfabriken versorgen Atommeiler in aller Welt mit Brennstoff, so auch die besonders maroden Meiler Tihange, Doel, Fessenheim und Cattenom.

Gleich vier Atomanlagen in Lingen stehen exemplarisch für verschiedene Gefahren in der nuklearen Kette: die Brennelementefabrik der Firma AREVA, das Atomkraftwerk Emsland, das alte Atomkraftwerk Lingen 1 und die Castor-Atommüllhalle neben dem AKW Emsland.

Dagegen rufen 103 Gruppen und Organisationen zur Demonstration am 29. Oktober ab 13 Uhr am Bahnhof Lingen auf. Die Abschlusskundgebung findet vor dem Alten Rathaus statt.
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. 19.10.2016 Baustelle Fleerbrücke: Irreführende Beschilderung

Die Sperrung der Fleerbrücke erhitzt die Gemüter von Betroffenen. Einige anliegende Landwirte sind allein vom Hin- und Herrücken des Absperrschildes genervt.

Allerdings ist dieses Umleitungs-Schild vom Strootburg kommend vollkommen irreführend, weil es erstens keine Umleitung gibt und zweitens der Pfeil nur in den Graben leitet.

Besonders Fremden wäre besser mit einem Sackgassenschild direkt an der Abzweigung von der Kreisstraße und dem Hinweis auf die mangelnde Wendemöglichkeit gedient. Besonders LKW-Fahrer mit ihren Kartoffelzügen werden ohne diesen Hinweis in Schwierigkeiten gebracht.

Aktuell ziehen Fahrradfahrer das Gitter einfach nach vorn und passieren die Baustelle. Hier wäre es womöglich sinnvoller, eine gesicherte vorläufige Passage für die Fahrradfahrer, insbesondere die Kinder, zu schaffen.
Baustelle Fleerbrücke Baustelle Fleerbrücke Baustelle Fleerbrücke
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. 18.10.2016 Hallo-Wippingen seit 15 Jahren online

Am 18.10.2001 ging Hallo-Wippingen erstmals online. Wir haben heute ganz still inne gehalten. Ist ja auch mitten in der Woche - zum Feiern ein schlechter Tag. Andere feiern ihren 15. Geburtstag so:
1st Sauerland Pipes and Drums
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. 17.10.2016 Pigors Chanson des Monats: Der Apfel ist nicht mehr unser Freund

Pigor: Der Apfel ist nicht mehr unser Freund Gewohnt bissig nimmt Thomas Pigor in diesem Chanson die Firma Apple ins Visier. Reduktion statt Innovation, moniert Pigor. Hat der kalifornische Konzern beim neuen iPhone doch den Kopfhöreranschluss weggelassen - sehr zum Unmut vieler Nutzer. Aber wenn das alles wäre, was zu bemängeln wäre, dann wäre dies kein echter Pigor.

Erste Strophe:
Beim neuen iphone hat er glatt den Kopfhörereingang weggelassen - Warum?
Beim Macbook Retina Display hat er alle Schnittstellen weggelassen
Die CD-Laufwerke hat er schon lange weggelassen
Und beim Finanzamt hat er die Steuern weggelassen

Hier der ganze Song in Bild, Ton und Text für alle, die sich von Apple verabschieden möchten ... .
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. 16.10.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 17. Oktober 2016: Rhede, Wettrup
Dienstag, 18. Oktober 2016: Vinnen, Lingen
Mittwoch, 19. Oktober 2016: Varenrode, Landegge
Donnerstag, 20. Oktober 2016: Rastdorf, Meppen
Freitag, 21. Oktober 2016: Hebelermeer, Düthe
Samstag, 22. Oktober 2016: Papenburg
Sonntag, 23. Oktober 2016: Salzbergen
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 15.10.2016 Haselnussbohrer: Tut, was sein Name verspricht

Der Ohrenkneifer in einer Haselnuss Der Haselnussbohrer Da schauen die Zangen des Ohrwurms oder Ohrenkneifers aus der Haselnuss und man denkt: Da ist der Übeltäter, der meine Haselnussernte zerstört.

Aber der Schein trügt. Der Ohrenkneifer ist eher auf der Jagd nach den eigentlichen Schädlingen. Das Loch in der Haselnuss stammt von einem Rüsselkäfer mit dem Namen Haselnussbohrer. Der Käfer bohrt ein Loch in die Haselnuss, legt ein Ei ab und in der Haselnuss entwickelt sich die Larve. Die geschädigte Nuss fällt vom Baum. Und manchmal frisst der Ohrenkneifer die Larve und sorgt als Nützling somit für die Reduktion der Haselnussbohrer.
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. 14.10.2016 Generalversammlung des Heimatvereins im Jubiläumsjahr

Der Vorstand des Wippinger Heimatvereins 2016: v.l.: Wilfried Schmunkamp, Heinz Schulte, Heinz Robin, Rita Düttmann, Heiner Voskuhl, Bernd Sabelhaus, Bernd Kuper, Klaus Abeln, Heinz Berling Der Heimatverein Wippingen konnte im Jubiläumsjahr auf viele Höhepunkte zurückblicken. Neben dem Festakt zum 25jährigen Bestehen standen die Arbeit rund um den Heimathof und die Mühle, das Frühlingsfest und eine Open-Air-Veranstaltung im Mittelpunkt der Aktivitäten.

In seinem Jahresrückblick bezeichnete der Vereinsvorsitzende Klaus Abeln den jährlichen Kalender wegen seines Erfolges als "Selbstläufer", der praktisch von jeder Familie gekauft werde und der Vorbild für ähnliche Projekte in anderen Gemeinden geworden sei.

Der Mühlentag sei wieder zusammen mit den Wippinger Oldtimerfreunden, der Gitarrengruppe, der Blaskapelle und dem Förderverein der Grundschule durchgeführt worden. Hier lobte er besonders Bemühungen des Oldtimervereins, der in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten und der Schule versuche, den Kindern die alten Geräte und Werkzeuge der Landwirtschaft nahe zu bringen.

Der Heimathof im Ort und das Heimatmuseum seien nach wie vor Publikumsmagneten auch für auswärtige Gäste. Mühlenwart Heinz Schulte berichtete, dass jetzt nicht mehr ganze Busse zum Kaffee und Kuchen anreisten, wie früher, sondern eher kleinere Gruppen, wie Firmenbelegschaften oder Vereine, die sich von ihm und Museumsleiter Bernd Kuper intensiv über die Mühle und das frühere Dorfleben unterrichten ließen.

Eine Frauen-Gartengruppe und eine Männer-Handwerksgruppe kümmern sich das ganze Jahr um den Pfarrgarten, aber auch um weitere Projekte. Die Männergruppe legte zum Beispiel auf Wippingens höchster Erhebung, dem Uhlenberg, eine Sitzgruppe an, auf der man den Blick Richtung Hümmling schweifen lassen kann. Abeln: "Das gute Aussehen des Heimathofes, aber auch der erfolgreiche Verlauf unseres Jubiläums beruhen auf der ehrenamtlichen Arbeit vieler Mitglieder und der guten Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen im Dorf."

Weitere Höhepunkte des Vereinslebens waren die Ferienpassaktion, ein Lauf- und Wandertag in Zusammenarbeit mit dem Sportverein, sowie eine Fahrradtour.

Die Jahrestunschere am 6. Januar ging in diesem Jahr an Johann Tangen für seine jahrelangen Verdienste in der Erforschung der Ortsgeschichte, aber auch für die vielen Veranstaltungen, bei denen Schulkinder auf dem Hof die Landwirtschaft früher und heute erleben konnten.

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurden Wilfried Schmunkamp, Heinz Robin, Heinz Schulte und Bernd Kuper ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand aufgenommen wurde Thomas Kuper.

Auf dem Foto der Vorstand v. l.: Wilfried Schmunkamp, Heinz Schulte, Heinz Robin, Rita Düttmann, Heiner Voskuhl, Bernd Sabelhaus, Bernd Kuper, Klaus Abeln, Heinz Berling. Thomas Kuper fehlt.
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. 13.10.2016 Bundesverfassungsgericht zu CETA: So nicht!

"Das Bundesverfassungsgericht...", tönt die wohlklingende Stimme des Saaldieners und alle erheben sich. Die acht Richterinnen und Richter schreiten in ihren roten Roben herein. Herr Voßkuhle verliest: "Mit heute verkündetem Urteil hat der Zweite Senat die Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt."

"Ich zucke zusammen, das kann doch nicht wahr sein", schreibt Roman Huber, Geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie e. V.. "Gestern nahmen die Richter*innen noch Sigmar Gabriel und seinen Prozessvertreter Franz Mayer ins Kreuzverhör und jetzt winken sie alles durch. Das gibt es doch nicht. Voßkuhle spricht weiter und je länger er spricht, desto mehr entspanne ich mich wieder. Am Ende habe ich ein breites Lächeln im Gesicht."

Das Gericht verlangt von der Bundesregierung folgende Auflagen, damit CETA angewendet werden darf:

1. Die Schiedsgerichte und viele weitere Artikel mehr von CETA dürfen NICHT vorläufig in Kraft treten. Alles, was nicht zweifelsfrei in der alleinigen Zuständigkeit der EU liegt, darf nicht vorläufig angewendet werden.

2. Die CETA-Ausschüsse müssen demokratisch rückgekoppelt sein. Sie dürfen eben NICHT Protokolle und Anhänge alleine ändern. Und Deutschlands Einfluss muss gewahrt bleiben. Zum Beispiel indem festgelegt wird, dass die Position des EU-Vertreters in einem CETA-Ausschuss zuvor einstimmig vom Rat bestätigt wird.

3. Deutschland kann die vorläufige Anwendung einseitig kündigen.

Damit sind die CETA-Kritiker wieder im Spiel. Wenn Bundestag oder Bundesrat gegen CETA stimmen, kommt Deutschland wieder raus aus dem Abkommen und der vorläufigen Anwendung. Jetzt möchten die CETA-Kritiker die Partner in den anderen EU-Ländern auffordern, sich dieses Kündigungsrecht völkerrechtlich verbindlich zusichern zu lassen. Für die Niederlande, wo es ein Referendum geben wird, ist diese Ausstiegsmöglichkeit besonders wichtig. Auch für Belgien, denn hier leistet ein Regionalparlament, dessen Zustimmung gebraucht wird, tapferen Widerstand. Vielleicht stimmen die Iren auch noch ab...

Über die undemokratischen Schiedsgerichte wurde im Eilverfahren noch gar nicht gesprochen. Das Verfassungsgericht hatte bei so vielen Punkten Bedenken. Sicher werden die Kläger im Hauptsacheverfahren noch einmal punkten. Aber: Selbst wenn das Gericht feststellt, dass CETA verfassungskonform ist, ist es deshalb immer noch kein guter Vertrag. Nicht alles was politisch schlecht ist, ist auch vom Grundgesetz her verboten.

In der Gesamtbetrachtung ist das heutige Urteil ein Etappensieg. Jetzt stehen die Chancen CETA zu stoppen wieder besser. Es geht vor dem Verfassungsgericht darum, dass demokratische Rechte nicht auf dem Altar des Profitinteresses der großen Konzerne geopfert werden.
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. 13.10.2016 Ems-Zeitung erinnert an Dr. Heinrich Josef Brokamp aus Kluse

Ems-Zeitung vom 12.10.2016 Die Ems-Zeitung erinnerte gestern in ihrer Reihe "Lebenswege" an Dr. Heinrich Josef Brokamp. Im vergangenen Jahr berichtete die Ems-Zeitung schon einmal über von Brokamp dokumentierte Erinnerungen an das Kriegsende in Aschendorf.
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. 12.10.2016 Atomkonzerne sollen sich für 23 Mrd. EUR von allen Sorgen um Atommüll freikaufen können - Vattenfall muss vielleicht nur 1,3 Mrd EUR zahlen

Wie im April dieses Jahres bereits von einer Regierungskommission vorgeschlagen, werden die Atomkonzerne sich für 23 Mrd. von allen Verpflichtungen zur Entsorgung es Atommülls freikaufen können. Die vier Stromkonzerne E.on, RWE, Vattenfall und EnBW sollen das Geld bis zum Jahr 2022 in einen staatlichen Fonds überweisen, der die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll managen würde. Die Haftung für die Zwischenlagerung und die Endlagerung des radioaktiven Abfalls von bis zu 1 Million Jahre würde beim Steuerzahler liegen. Darauf einigten sich laut Reuters, dpa und Handelsblatt die Energieversorger und die Bundesregierung.

Diese wundervolle Bescherung für die Aktienbesitzer zu Lasten der Steuerzahler, also der arbeitenden Bevölkerung, muss noch in ein Gesetzespaket gegossen werden. Und dass dies problemlos geschieht, dafür werden CDU/CSU/SPD in großer Fürsorglichkeit für die Konzerne ganz sicher sorgen.

Die tatsächlichen Kosten für die Atommüllentsorgung - wo immer sie stattfindet, was ja noch nicht klar ist - werden auf bis zu 120 Mrd. EUR geschätzt.

Derzeit klagt der Energiekonzern Vattenfall vor dem Internationalen Zentrum für die Schlichtung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) in Washington wegen der Stilllegung der beiden Atomkraftwerke 2011 nach der Katastrophe von Fukushima auf Entschädigung in Höhe von 4,7 Mrd. EUR. Dabei beruft sich das Unternehmen auf die Internationale Energiecharta, ein Abkommen zum Schutz von Investitionen im Energiebereich. Wie üblich bei den vertraglich abgesicherten Raubzügen der Konzerne sind die Anklageschrift von Vattenfall und die Anträge der Bundesregierung an das Schiedsgericht geheim. Zwar sollen die Verhandlungen zeitversetzt und gegebenenfalls zensiert im Internet übertragen werden, sind aber kaum nachvollziehbar, solange die entscheidenden Schriftstücke nicht veröffentlicht sind.

Vattenfall klagt also wegen des Verlustes von Profiten seit 2011 in dieser Höhe; man kann sich vorstellen, wie viel Profite mit der subventionierten Atomenergie seit den 60er Jahren eingefahren wurden. Sollte Vattenfall mit seiner Klage (eine Möglichkeit, die nach CETA und TTIP jedem Konzern wegen jedem Gesetz offen steht) Erfolg haben, würde die ganze Atommüllentsorgung dem Konzern nur noch schlappe 1,3 Mrd. EUR kosten.

Merkel, Gabriel und Altmaier können sich schon auf äußerst gut dotierte Frühstücksdirektorenposten in der Energiewirtschaft nach ihrer Politikerlaufbahn freuen.
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. 11.10.2016 Am Mittwoch, den 19.10.2016, ab 16.30 Uhr Blutspendetermin in Renkenberge

Logo des SV Renkenberge Der dritte Blutspendetermin des SV Renkenberge in diesem Jahr findet am Mittwoch, den 19.10.2016 ab 16:30 Uhr im Renkenberger Gemeindehaus statt. Es sind wieder alle herzlich eingeladen.
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. 10.10.2016 Fleerbrücke: Eine einfache Lösung gibt es nicht

Brücke über den Börger Graben Brücke über den Börger Graben Brücke über den Börger Graben
Nach Angaben von Bürgermeister Hermann Gerdes gibt es nach Ansicht von Fachleuten keine Möglichkeit, die Brücke über den Börger Graben auf der Fleerstraße mit einfachen Mitteln zu reparieren. Das Wellstahlgewölbe, das als Basis für die darüber führende Fleerstraße dient, ist verrostet. Diese Stellen könnten nicht einfach geschweißt werden, weil damit die Tragfähigkeit der Brücke nicht gesichert werden könne.

Für den Börger Graben ist der Wasser- und Bodenverband zuständig. Die Baulast für die Straße und damit die Brücke trägt die Gemeinde. Aus Sicht des Wasser- und Bodenverbands besteht keine Notwendigkeit für die Brücke.

Varianten mit dem Aufbau einer Beton-Brücken-Konstruktion oder mit aufgemauerten Konstruktionen sind nicht billig. Nach Ansicht von Straßenbauexperten ist die Variante mit dem Wellstahlrohr die kostengünstigste. Aber das Rohr kostet allein ca. 20.000 EUR. Hinzu kommen der Einbau und der Neuaufbau der eigentlichen Straße. Die Gemeinde befindet sich deshalb noch in der Sondierungsphase. Die Aufträge für die Erstellung von Planungsunterlagen werden wohl erst von dem neuen Gemeinderat beschlossen werden.

Teuer wird die Brücke, weil sie den Schwerlastverkehr vor allem aus der Landwirtschaft tragen muss. Billiger würde es werden, wenn statt einer schwerlastfähigen Brücke eine Brücke mit einer Tragkraft nur für Pkw errichtet würde. Dann müssten die Landwirte ihre Äcker aber - wie aktuell auch - entweder von der Kreisstraße herkommend oder aber von der Sonderburg herkommend anfahren. .
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. 09.10.2016 KEB-Nähkurs ab 25. Oktober in Wippingen, Pfarrer-Schniers-Haus

Flyer zum Nähkurs Ab dem 25. Oktober findet im Pfarrer-Schniers-Haus jeweils dienstags von 19.30 bis 21.45 Uhr ein Nähkurs für Teilnehmer/innen mit und ohne Vorkenntnisse statt.

Vom kleinen Einmaleins des Nähens und Schneiderns zu tollen ersten Kleidungsstücken - sportlich, elegant oder leger - leicht und preiswert selbstgenäht. Maß nehmen, Schnitte kopieren, zuschneiden und Verarbeiten erster Kleidungsstücke.

Mitzubringen sind: Nähmaschine, Maßband, Schere, Kreide, Stecknadeln, Lineal, Schnittmuster, Stoff und Zutaten.

Die Leitung hat Maria Vahrmann. Die Gebühr beträgt 59,50 EUR. Informationen und Anmeldungen bei Anita Gerdes, 04966 990055.
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. 09.10.2016 Fahrradbox am Bahnhof zu vermieten

Fahrradboxen am Bahnhof/ Foto: www.doerpen.de Am Bahnhof in Dörpen sind Fahrradboxen frei geworden. Eine Box kann für 75,- EUR jährlich gemietet werden. Anfragen und weitere Informationen bei Frau Sanders Tel. 04963/402-210
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. 09.10.2016 Nato und EU-Kriege erzeugen Gefahr eines Atomkriegs

Vor 15 Jahren begannen die USA einen Krieg gegen Afghanistan, eines der ärmsten Länder der Welt, weil Terroristen aus den USA und der mit den USA befreundeten Diktatur Saudi-Arabien am 11. September 2001 in den USA Anschläge verübt hatten. Die Taliban und die überwiegende Mehrheit der al-Qaida-Mitglieder waren an den Anschlägen vom 11. September nicht beteiligt. Trotzdem unterstützte die Bundesrepublik Deutschland diesen Überfall, in dessen Verlauf z. B. ein deutscher Oberst Klein für 100 getötete und verletzte Menschen, die nichts anderes als Öl für ihre armen Haushalte haben wollten, sorgte. Am 6. Oktober lehnte der Bundesgerichtshof einen Schadenersatzanspruch der Opfer von Kunduz ab. Damit stehen Kriegseinsätze außerhalb unserer sonstigen Gesetzgebung und die Hemmschwelle für künftige Verbrechen in Kriegseinsätzen wird gesenkt.

Ergebnis des Krieges gegen Afghanistan: 220.000 Opfer aus Afghanistan und circa 80.000 aus Pakistan (Quelle Bundeswehrjournal); der US-Militäreinsatz hat bisher 800 Milliarden Dollar gekostet. Es wurde eines der korruptesten Regimes der Erde in Afghanistan installiert, das nach Abzug der US-Truppen sofort gestürzt werden würde.

Das aktuelle Projekt dieser Art von Friedensstiftung à la USA und Europa: Syrien. Hier wurde mit Hilfe von US-Stellen und europäischer Regierungen ein friedlicher Protest gegen Korruption und mangelnde Demokratie in Windeseile in eine militärische Kampagne umgewandelt. Die ursprünglichen Demonstranten wurden an den Rand gedrängt und mit US-Hilfe wurde sie ersetzt durch Al-Qaida-Kämpfer - eben jenen, die in Afghanistan als islamistische Terroristen bekämpft werden. USA und EU riefen auf, die Regierung in Syrien zu stürzen - ein Regime-Change, wie er im Irak, Libyen und Ägypten schon für unzählige Opfger sorgte. Die syrische Regierung bekam schließlich Hilfe von ihrem langjährigen Verbündeten Russland.

Zurzeit wird von unserer Regierung und den deutschen Medien jeder Angriff der syrischen Regierung auf die von den USA unterstützten Al-Qaida-Kämpfer als Menschenrechtsverletzung angeklagt; jeder Angriff der Al-Qaida-Kämpfer wird als legitime Widerstandshandlung betrachtet. Die Angriffe des syrischen Militärs auf Stellungen in Ost-Aleppo sind selbstverständlich Verbrechen; Angriffe der Al-Qaida auf West-Aleppo werden totgeschwiegen oder es wird, wie von Tomas Avenarius in der Süddeutschen Zeitung gefordert "den Rebellen nach Jahren der Zurückhaltung nun die Waffen zu liefern, nach denen sie seit langem rufen: Luftabwehrraketen, welche die russischen Jets vom Himmel holen können. Im Afghanistankrieg vor 30 Jahren haben solche US-Geschosse den Gotteskriegern geholfen, der Roten Armee eine Niederlage zuzufügen".

Gleichzeitig wird an der Grenze zu Russland alles getan, um Russland das Gefühl zu geben, von der NATO eingekreist zu werden. Russland reagiert mit Abwehrmaßnahmen, wie z. B. mit der Verlegung von atomwaffenfähigen Raketen in die Exklave Kaliningrad.

Russland ist genauso (wenig) eine Demokratie, wie die Nato-Staaten. Hier wie dort regieren die Oligarchen, denen ihre Macht und ihre Profite im Zweifelsfall wichtiger sind, als das Wohlergehen der Menschen. Die vielen Rüstungsprojekte der EU, der ungehemmte Konfrontationskurs der NATO, beschwören jetzt sogar die Gefahr eines Atomkriegs neu herauf.
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. 08.10.2016 Heimatverein lädt zur Generalversammlung am Donnerstag ein

Einladung des Heimatvereins Josef Kimmann Zur ordentlichen Generalversammlung lädt der Heimatverein am Donnerstag, den 13. Oktober 2015 um 20.00 Uhr ins Heimathaus ein. Nach einem ereignisreichen Geschäftsjahr möchte der Heimatverein wieder Bilanz ziehen. Bei dieser Gelegenheit sollen bei selbstgebackenem Brot ein Rückblick auf die Aktivitäten des letzten Jahres geworfen werden und Pläne für die nächste Zeit besprochen werden.

Über eine zahlreiche Teilnahme, besonders auch von interessierten Nichtmitgliedern, würde sich der Vereinsvorstand sehr freuen.

Regelmäßige Besucher der Generalversammlungen des Heimatvereins könnten jetzt verwundert sein und denken, hier wurde in der Ankündigung doch etwas vergessen. Dem ist aber nicht so. Unser Dorfchronist Josef Kimmann, der auf dem Foto zu sehen ist, wie er bei der Einweihung des Dorfladens auf gute Fotomotive wartet, wird in diesem Jahr keine Dia-Show aus seinem Fotoarchiv aus dem Wippingen der letzten 50 Jahre vorführen.

Denn Josef und seine Frau Margret sind in diesen Tagen mit den Vorbereitungen für ihre Goldene Hochzeit am Samstag beschäftigt, zu der Hallo-Wippingen.de dem Jubelpaar herzlich gratulieren und viel Glück wünschen möchte.
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. 07.10.2016 Dorfladen seit gestern geöffnet

Der Wippinger Dorfladen Die Offiziellen der Eröffnungsfeier v. l.: Ansgar und Veronika Uhlen, Heinz-Hermann Düthmann, Irmgard Westendorf, Hermann Gerdes, Reinhard Winter, Francis Sanjeevi, Hermann Wocken, Heinz Rohjans Seit gestern, Donnerstag, den 06.10.2016, kann man in Wippingen wieder vor Ort einkaufen. Die große Zahl der Teilnehmer an der offiziellen Eröffnung sahen Bürgermeister Hermann Gerdes, aber auch Landrat Reinhard Winter, als gutes Zeichen für den erhofften Erfolg des Dorfladens. Gerdes beschrieb in seiner Rede die Entwicklung von den Geschäften, die es in Wippingen schon mal gab, bis zum Nullpunkt im letzten Jahr, als der Dorfladen von Annette Timmer geschlossen wurde.

Für Landrat Winter setzt ein lebendiges Dorf einiges an Infrastruktur voraus. Ohne einen Dorfladen werde ein Ort schnell zu einem reinen Schlafort, wo es keine Gemeinschaft gebe. Zusammen mit anderen Einrichtungen, wie Schulen, Gaststätten und Kirchen, wirke ein Dorfladen dem Verlust von Attraktivität und Lebensqualität entgegen.

Viel Erfolg wünschten dem Dorfladen auch Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, sowie Heinz Rohjans vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL), der den Wippingern vorschlug: "Kaufen Sie im Dorfladen ein und holen Sie sich das, was Sie hier nicht bekommen können, in den großen Läden rundum, dann hat dieser Dorfladen eine gute Perspektive!"

Bevor Bauingenieurin Irmgard Westendorf dem Betreiberehepaar Uhlen den symbolischen Schlüssel überreichte, erteilte Pfarrer Francis Sanjeevi dem Gebäude den kirchlichen Segen. Den musikalischen Rahmen für die Feier gaben der Wippinger Kirchenchor mit Renkenberges Bürgermeister Heiner Bojer an der Orgel, sowie die Jagdhornbläser aus Walchum.

Der Dorfladen mit seinem breit aufgestellten Sortiment ist werktags von 6 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, sowie am Samstag um 6 bis 13 Uhr geöffnet. Sonntags können von 8 bis 10.30 Uhr frische Brötchen gekauft werden.

Jetzt kann man sich in Wippingen auch jederzeit zu einem Plausch bei Kaffee und Kuchen in der gemütlichen Café-Ecke treffen, die im Sommer durch die Außenterasse erweitert werden kann.
Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen Der Wippinger Dorfladen
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. 06.10.2016 Rückblick der Generalversammlung des Schießvereins vom 02.10.2016

Marcel Ganseforth, Hermann Jansen Georg Ganseforth, Hermann Jansen Hermann Jansen, Kathrin Wilkens Am Sonntag, den 02.10.2016 fand um 20 Uhr die Generalversammlung vom Schießverein Wippingen statt. Der Vorsitzende Hermann Jansen begrüßte 21 Vereinsmitglieder im Schießstand.

Es wurden wie in jedem Jahr die besten Einzelschützen geehrt.

1. Marcel Ganseforth     98,200 Ringe
2. Kathrin Wilkens 97,889 Ringe
3. Georg Ganseforth 96,941 Ringe
4. Hermann Jansen 96,933 Ringe
5. Josef Wilkens 96,840 Ringe

Karsten Hempen, Hermann Jansen Des Weiteren wurden auch die Schützen, die entweder 250, 400, 500, 750, 1000x an dem Vereinsmeisterschaftsschießen teilgenommen haben, geehrt. In diesem Jahr wurden geehrt:

Kordula Johanning nahm am 09.10.2015 zum 250x am Vereinsmeisterschaftsschießen teil und Karsten Hempen nahm am 03.06.2016 ebenfalls zum 250x am Vereinsmeisterschaftsschießen teil.
Kordula Johanning, Hermann Jansen
Der Vorstand wurde auch neu gewählt. Zur Wahl standen in diesem Jahr Georg Ganseforth, Kathrin Hempen und Karsten Hempen. Die Wahl wurde in einer Blockwahl durchgeführt, da sie sich alle wieder haben aufstellen lassen.

Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:
1.Vorsitzender:     Hermann Jansen
2.Vorsitzender: Martin Johanning
Kassenwart: Kathrin Hempen
Schriftführer: Karsten Hempen
Beisitzer: Josef Wilkens
Georg Ganseforth
Rita Düttmann
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. 30.09.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Dienstag, 4. Oktober 2016: Dalum, Berge
Mittwoch, 5. Oktober 2016: Meppen, Andrup
Donnerstag, 6. Oktober 2016: Rhede, Salzbergen
Freitag, 7. Oktober 2016: Ahmsen, Rütenbrock
Samstag, 8. Oktober 2016: Beesten
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 30.09.2016 Betreiber und Gemeinde laden ein zur Eröffnung des Dorfladens am Donnerstag, den 6. Oktober ab 6 Uhr

Einladung der Gemeinde Endlich hat Wippingen wieder einen Dorfladen. Am Donnerstag, den 6. Oktober 2016 wird der Laden ab 6 Uhr mit seinem Angebot zur Verfügung stehen. Die Betreiber, das Ehepaar Uhlen, laden alle zu einer Tasse Kaffe und einem Stück Kuchen ein, damit sie das neue Nahversorgungsangebot genau unter die Lupe nehmen können. Die Firma Uhlen wird über die Vertriebsform Nah & Gut von der Edeka-Gruppe beliefert und kann als Betreiber von 10 Dorfläden auch günstige Preise in ihren Filiallen anbieten.

Der Werbeflyer von Uhlen wird demnächst auch regelmäßig in Wippingen über Sonderangebote informieren. Zunächst ist vorgesehen von 6 bis 12.30 und von 14 bis 18 Uhr zu öffnen.

Ems-Zeitung vom 28.09.2016 In den Dorfladen hat die Gemeinde ordentlich investiert (200.000 EUR) und auch das Amt für regionale Landesentwicklung (161.000), sowie der Landkreis (15.000) haben dieses Projekt möglich gemacht. Das soll auch mit einem großen Bahnhof gefeiert werden; die ganze Gemeinde ist zur offiziellen Eröffnung eingeladen. Der Landrat hat sein Kommen ebenfalls zugesagt. Und wie man hört, soll es an etwas Freibier zum Feiern auch nicht fehlen.
Einladung der Gemeinde Einladung der Gemeinde
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. 30.09.2016 Die Linke mobilisiert gegen Pflegenotstand

Zur Aktionsseite der Linken Vor dem Urban-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg ragen riesige rote Ziffern in den Himmel und formen die Botschaft: 100 000 Pflegekräfte mehr, das muss drin sein! Gemeinsam mit Pflegekräften haben die LINKE-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger heute Mittag den neuen Kampagnenschwerpunkt der Linken gestartet. In den kommenden Monatenwill die Partei mit vielfältigen Aktionen Druck auf die Bundesregierung machen, damit es ausreichend Pflegepersonal in deutschen Krankenhäusern gibt. Nach Auffassung der Linken fehlen in deutschen Krankenhäusern 100 000 Pflegekräfte. Die Folgen seien bekannt: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene, mehr Unfälle.

Sie können auf der Homepage der Linken den Appell "100 000 Pflegekräfte mehr!" unterstützen.
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. 30.09.2016 Am Sonntag und Montag Herbstmarkt im Bauercafé

Einladung zum Herbstmarkt Am Sonntag und am Montag findet im Bauerncafé von Bernhard Sabelhaus, Siedlungsdamm 1, Kluse, ein Herbstmarkt statt mit dem, was der Herbst zu bieten hat. das bauerncafé bietet Kürbisstuten, Zwiebelkuchen mit Federweißer und selbstgemachte Marmeladen.

Der Kürbishof Meyering ist mit seiner Ernte vertreten und Marlens Dekostübchen zeigt herbstliche Dekorationen. Zu den weiteren Überraschungen gehört am Montag auch eine Tanzgruppe aus Lähden.
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. 30.09.2016 Mähdrescher besucht Kindergarten

Ems-Zeitung vom 29.09.2016 Michael Klapprott vom Lohnunternehmen Speller besuchte den Wippinger Kindergarten. Die Ems-Zeitung berichtete.
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. 29.09.2016 Schießplatz macht Lärm mit Flugversuchen und hilft der Forschung für effektiveres Töten

Die Wehrtechnische Dienstelle 91 führt werktags vom 04.10. bis 21.10.2016 jeweils von 8 bis 16.30 Uhr Flugversuche durch. Dabei kann es eventuell zu Lärmbelästigungen im Randbereich des Schießplatzes kommen. Die Flugzeuge fliegen zwar in festen Korridoren über dem Schießplatz in etwa 300 m Höhe, aber die Flughöhe ist in den Ab- und Anflugschneisen ebenfalls sehr niedrig.

Laut Ems-Zeitung geht es um die Untersuchung zur Avionikausrüstung fliegender Waffensysteme. Das Wort Avionik ist eine Zusammensetzung aus Aviatik (von lat. avis = Vogel) und Elektronik und bezeichnet in der Luft- und Raumfahrttechnik die Gesamtheit der elektrischen und elektronischen Geräte an Bord eines Fluggerätes, einschließlich der Fluginstrumente.

Die Avionikausrüstung dient über Head-Up-Display, Radar, Inertiale Navigation zur Messung der Orientierungs- und Positionsänderungen bewegter Objekte und Fahrzeugen sowie Flugzeugen, Fluginstrumente, gesicherte Kommunikation, taktische Navigation, Instrument Landing System und weiteren Geräten, die automatisiert im Hintergrund an der elektronischen Kampfführung (Störsender), dem Identifikations-System Freund/Feind (IFF), an elektronischen Gegenmaßnahmen zum Schutz vor Raketenbedrohungen arbeiten, der Perfektion des Tötens.

Auch die McDonnell Douglas F-15 Eagle, die am 4. September 2009 auf Anforderung durch den deutschen Oberst Klein fünfzehn Kilometer südlich der Stadt Kundus im Norden Afghanistans zwei von Taliban entführte Tanklastwagen und die sich in nächster Nähe befindlichen Menschen (Zivilisten) bombardierte, war durch ihr Avioniksystem in der Lage 100 wehrlose Menschen zu töten und zu verletzen.
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. 28.09.2016 Gemeinderat: letzte Beschlüsse und Verabschiedungen

Auf der heutigen Gemeinderatssitzung wurde der Bebauungsplan Nr. 21 Gewerbegebiet Nord, Teil III. abschließend beschlossen, wobei den Bedenken der öffentlichen Einwender Rechnung getragen wurde. Bei diesem 2,5 ha großen Gelände, zu dem noch 0,5 ha Kompensationsfläche hinzukommen, handelt es sich für den Betrieb Hackmann um die Möglichkeit, sich gegebenenfalls zu erweitern.

Zum Thema Dorfladen verwies Bürgermeister Hermann Gerdes auf die Eröffnung am 6. Oktober 2016. Er zitierte aus der Markt- und Standortanalyse für den geplanten Dorfladen, die im Oktober 2015 für die Zuschussgeber erstellt werden musste. Die Autoren gehen in ihrer Analyse davon aus, dass als Kunden die Einwohner von Wippingen und von Renkenberge in Frage kommen. Rechnerisch bestehe in diesem Bereich ein Kaufkraftvolumen von ca. 3,8 Mio. EUR für Nahrungs- und Genussmittel und Drogeriewaren. 20 % des Kaufkraftvolumens aus Wippingen und 5% des Kaufkraftvolumens aus Renkenberge könne auf den Dorfladen gelenkt werden, so dass mit einem Bruttoumsatz von ca. 500.000 EUR gerechnet werde. Unter Berücksichtigung dieses Umsatzes sei mit einem steuerlichen Betriebsergebnis von ca. 23.000 EUR zu rechnen.

v.li.: 2. St. Bürgermeisterin Barbara Klapprott, Hermann-Josef Bicker, Heinz-Hermann Düthmann, Otto Gerdes, Bürgermeister Hermann Gerdes Dieses Betriebsergebnis komme zustande, weil als Miete 0 EUR angesetzt werden könnten. Das seien aber nur Prognosen, die voraussetzten, dass die Wippinger in ihrem Kaufverhalten tatsächlich den Dorfladen fest einbauten und sich auch angewöhnten, bestimmte Dinge immer im Dorfladen zu kaufen, auch wenn man gerade sowieso in Lathen (Dörpen, ...) sei. Das Preisniveau des Dorfladens werde eine solche Orientierung erlauben.

Auf Antrag des Sportvereins beschloss der Gemeinderat, die Anschaffung eines Defibrillators mit 750 EUR zu bezuschussen. Die gleiche Summe hatte die Volksbank Emstal schon zur Verfügung gestellt; weitere 200 EUR kamen vom Handwerks-, Handel- und Gewerbeverein Wippingen. Voraussetzung für den Zuschuss soll die öffentliche Zugänglichkeit des Geräts sein. Dem Sportverein wurde vorgeschlagen, das Gerät nicht am Sporthaus, sondern an einem anderen Standort im Ortszentrum, z.B. der Volksbank, unterzubringen.

Spielgerät für die Kinderkrippe Der Förderverein beantragte für eine Holzspielkombination für das kleine Außengelände der Kinderkrippe einen Zuschuss von 1050 EUR. Den gleichen Betrag möchte der Förderverein selbst zahlen und hofft auf ein weitere Drittel von der Gemeinde Renkenberge um den Gesamtbetrag von 3150 EUR zu erreichen.

Vor der Verabschiedung der drei ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder, die nicht mehr kandidiert hatten, bedankte sich Bürgermeister Gerdes beim gesamten Rat für die gute Zusammenarbeit. Man habe in den letzten fünf Jahren einiges auf den Weg gebracht: Kinderkrippenanbau, Nachmittagsbetreuung in der Schule verstärkt, Ansiedlungen im Gewerbegebiet, Tribüne des Sportplatzes und nicht zuletzt das Jahrhundertprojekt Mehrzweckhalle, sowie den Dorfladen.

Hermann-Josef Bicker war von 2011 bis jetzt im Gemeinderat und sah sich aus beruflichen Gründen nicht mehr in der Lage, dieses Ehrenamt weiterzuführen. Das sei sehr schade angesichts seines Einsatzes und seiner konstruktiven Mitarbeit. Sein technisches Know-how als Elektroingenieur sei sehr willkommen gewesen.

Otto Gerdes scheidet nach 10 Jahren Ratsarbeit auch aus beruflichen Gründen aus. Auch er habe seine praktischen Fähigkeiten als technisches Multitalent immer konstruktiv eingebracht. Ihm sei Dank für 10 Jahre ehrenamtlichem Einsatz für die Gemeinde zu sagen.

Heinz-Hermann Düthmann scheidet nach 15 Jahren Ratsarbeit, davon 10 Jahre als 1. stellvertretender Bürgermeister und als stellvertretender Gemeindedirektor aus. Er sei für Gerdes immer eine große und immer verlässliche Stütze gewesen. Außerdem sei er bei praktischen Angelegenheiten der Gemeinde stets präsent gewesen und habe ihn auch mit seinem beruflichen Hintergrund gut ergänzt.

Auf dem Foto von links: 2. St. Bürgermeisterin Barbara Klapprott, Hermann-Josef Bicker, Heinz-Hermann Düthmann, Otto Gerdes, Bürgermeister Hermann Gerdes
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. 27.09.2016 Einladung zur Generalversammlung des Schießvereins

Einladungs Schießverein Logo Schießverein Der Schießverein Wippingen lädt zu seiner Generalversammlung am Montag,02.10.2016, um 20:00 Uhr im Schießstand alle Mitglieder herzlich ein.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Ehrung der besten Schützinnen und Schützen des letzten Vereinsjahres sowie die Vorstandswahlen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Der Vorstand
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. 26.09.2016 Kolping sammelt Altkleider und Schuhe

Flyer zur Kolping-Sammlung Am Samstag, 8. Oktober ab 9.00 Uhr findet in Wippingen eine Kleider -und Schuhsammlung der Kolpingfamilie Dörpen statt.
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. 26.09.2016 Nächste Gemeinderatssitzung am Mittwoch, den 28.09.2016

Bekanntmachung der Ratssitzung Der Rat der Gemeinde Wippingen trifft sich am Mittwoch, den 28. September 2016 um 19.30 Uhr zu seiner letzten Sitzung der jetzigen Ratsperiode im Gemeindezentrum.

Auf der Tagesordnung steht die Verabschiedung der drei ausscheidenden Ratsmitglieder Hermann-Josef Bicker, Heinz-Hermann Düthmann und Otto Gerdes.

Weiter stehen auf dem Sitzungsplan Informationen zum Dorfladen und der Beschluss über den Bebauungsplan Nr. 21 Gewerbegebiet Nord, Teil III.
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. 26.09.2016 Deutschlandweites Bündnis fordert unverzügliche Entscheidung zum Kohleausstieg und âZukunftspaktâ für einen gerechten Strukturwandel

Zum Erkelenzer Appell Verbände und Betroffene aus allen Braunkohle-Regionen appellieren an die Bundesregierung, den Abschied von der Kohleverstromung unverzüglich einzuleiten. In ihrem "Erkelenzer Appell" fordern 50 Organisationen, Kirchen und Bürgerinitiativen den Großteil der Braunkohle im Boden zu lassen, da die Pariser Klimaziele sonst verfehlt würden.

Das Bündnis kritisierte scharf, dass Bundeswirtschaftsminister Gabriel Aussagen zum Kohleausstieg aus dem Klimaschutzplan 2050 entschärft und gestrichen hatte. "Ein Klimaschutzplan ohne Kohleausstieg verdient seinen Namen nicht. Sigmar Gabriel muss zu seinem Wort stehen und noch in diesem Jahr den Ausstieg aus der Kohle einleiten. Die Paris-Ziele geben den Pfad vor", forderte Dirk Jansen, Geschäftsführer des BUND Nordrhein-Westfalen. Bis spätestens 2025 müsse die Hälfte der Kohlekraftwerksleistung vom Netz gehen. Neue Braunkohlekraftwerke wie RWE im nordrhein-westfälischen Bergheim-Niederaußem plant, seien Fantastereien der Kohle-Lobby, die nicht mehr genehmigt werden dürften.

Das Bündnis verlangte außerdem, neue Tagebauplanungen wie Nochten II, Welzow Süd II, Jänschwalde Nord, Profen oder die Erweiterung des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain umgehend zu stoppen. "Es ist schizophren, dass Deutschland vor wenigen Tagen das Klimaabkommen von Paris ratifiziert hat und immer noch neue Tagebaue plant. Entweder beabsichtigt die Bundesregierung einen Wortbruch oder sie nimmt teure Investitionsruinen auf dem Rücken der Dorfgemeinschaften und Arbeitnehmer in Kauf", sagte René Schuster von der Umweltgruppe Cottbus im Lausitzer Revier.

Statt an der Braunkohle festzuhalten, müsse der Strukturwandel jetzt aktiv gestaltet werden. Es brauche einen Zukunftspakt für die Regionen und finanzielle Unterstützung, etwa durch einen Strukturwandelfonds. "Mit Ver.di zeigt sich nun auch eine der zuständigen Gewerkschaften offen für einen sozialverträglichen Kohleausstieg. Minister Gabriel kann sich nicht länger hinter den Gewerkschaften verstecken", so Jens Hausner, Sprecher der BI Pro Pödelwitz aus dem Mitteldeutschen Revier.

Der "Erkelenzer Appell" wurde bei dem Bündnistreffen "Wie geht es weiter ohne Braunkohle" von Umweltverbänden, kirchlichen Vertretern, Entwicklungsorganisationen, Bürgerinitiativen, Verbraucherschutzorganisationen und Wirtschaftsverbänden im rheinländischen Erkelenz verfasst. Anlass war das zehnjährige Bestehen des Aktionsbündnisses "Zukunft statt Braunkohle".
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. 25.09.2016 Erbschaftssteuer - für Unternehmer eher nicht

Bundestag und Bundesrat haben sich auf Steuerprivilegien für Firmenerben verständigt. Beteiligt an diesem Beschluss, für den sich der CSU-Vorsitzende Seehofer - gegen die bayrische Verfassung verstoßend (Artikel 123: "Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern.") - so eingesetzt hat, waren die CDU/CSU, die SPD und die Grünen.

Werden Unternehmen bis zu einem Wert von 26 Millionen vererbt, müssen die Erben keine Steuern zahlen, wenn sie keine Massenentlassungen und Lohnkürzungen vornehmen. In der Lobbyarbeit der CSU und der Unternehmerverbände ging es immer um die "Familienbetriebe". Das sind dann solche armen Handwerker, wie die BMW-Besitzer Quandt und Klatten, Schaeffler, die von Fincks und die Besitzer von Wacker Chemie, Deichmann Schuhe, Brose, Miele, de Beukelaer, Heraeus, usw.. Über viele dieser hart in ihren Familienbetrieben arbeitenden Menschen wird in den Klatschnachrichten der Zeitschrift Bunte regelmäßig berichtet.

Nicht nur die bayrische Verfassung hat was zum großen Eigentum zu sagen, auch das Grundgesetz kennt die Sozialpflichtigkeit des Eigentums mit Artikel 14, Absatz 2 "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Für Bundesrat und Bundestag war es aber wichtiger, das Anhäufen großer Vermögen zu fördern. Mehr zum Thema in der Frankfurter Rundschau oder im Kommentar von Oskar Lafontaine auf den Nachdenkseiten.
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. 25.09.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 26. September 2016: Wesuwe, Varloh
Dienstag, 27. September 2016: Langen, Papenburg
Mittwoch, 28. September 2016: Emsbüren, Lingen
Donnerstag, 29. September 2016: Lahn, Borsum
Freitag, 30. September 2016: Estringen, Lotten
Samstag, 1. Oktober 2016: Nenndorf
Sonntag, 2. Oktober 2016: Börger
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 25.09.2016 Clemenswerth mit abwechslungsreichem Programm

Eine Fledermausführung im Schlosspark (30.09.) sowie Märchen für Erwachsene (02.10.) stehen in der kommenden Woche auf dem Programm des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth. Anmeldungen zu beiden Veranstaltungen werden telefonisch unter 05952/932325 entgegen genommen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.clemenswerth.de.
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. 23.09.2016 Dorfladen wird am 6. Oktober eröffnet

Der Platz des Dorfladens Der Dorfladen Der neue Dorfladen eröffnet wie versprochen im Herbst seine Pforten. Seit April 2016 wurde auf dem Platz neben der Volksbank das neue Gebäude errichtet.

Am 6. Oktober ab 6 Uhr morgens können die Wippinger wieder im Ort einkaufen. Damit ist ein wichtiger Teil der Nahversorgung im Dorf wieder hergestellt.

Weitere Informationen zur Eröffnung werden der Betreiber des Dorfladens Uhlen und die Gemeinde demnächst herausgeben.
Animation mit Baufortschritt
Bitte anklicken, um Animation zu starten
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. 20.09.2016 Ems-Zeitung berichtete

Ems-Zeitung vom 19.09.2016 Die Ems-Zeitung berichtete gestern über einen Besuch auf dem Milchviehbetrieb der Wippinger Familie Hempen im Rahmen der aktuellen Serie "Tierwelten" in der Ems-Zeitung.
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. 19.09.2016 Auch die SPD verhandelt nicht-öffentlich und stimmt CETA zu

Broschüre von Medico Das Recht auf Profit. Das hat die SPD von den TTIP-Verhandlungen gelernt: Auch ihre Diskussionen (falls es so etwas gab) über das Freihandelsabkommen CETA auf dem heutigen Kleinen SPD-Parteitag wurden nicht-öffentlich geführt. Und obwohl Gabriels SPD von Wahl zu Wahl an Bedeutung verliert, weicht sie keinen Jota von ihrer demokratiezerstörerischen Sozialabbaupolitik ab. Gabriel konnte eine Zustimmung des Parteikonvents zu CETA verkünden.

Die Weicheier der sogenannten SPD-internen Opposition in Person vor allem des Sprechers der Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Miersch haben sich heute bewusst dafür entschieden, öffentlich kontrollierte demokratische politische Entscheidungsfindungen zugunsten von privaten Renditeinteressen zu beschneiden. Sie sind der Politik der Selbstentmachtung und Unternehmensbegünstigung der neoliberalen SPD-Führung gefolgt. Sie haben ein paar läppische Zugeständnisse, die am CETA-Vertrag und seinen Folgen nichts ändern, zum Vorwand genommen, sich ihre Karrierechancen in dieser Partei unter dieser konzernhörigen Führung zu erhalten.

Sie haben mitgewirkt daran, dass das Recht des Unternehmens auf Profit über allen anderen Rechten, wie dem Recht auf Gesundheit, auf soziale Teilhabe, auf Bildung und auf eine demokratische Verfassung stehen soll.

In der Broschüre "Das Recht auf Profit" der Entwicklungshilfeorganisation Medico International wird am Beispiel der Globalen Gesundheitsvorsorge aufgezeigt, wie Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen die Armut, den Hunger und Krankheiten fördern.

Nach CETA wird es das Recht der Menschen sein, allein den Konzerninteressen zu dienen. Das einzige Recht der SPD ist es, sich zu schämen.

Für die Bewegung gegen TTIP, CETA und TISA bedeutet diese Schande, dass daran gearbeitet werden muss, den neoliberalen Zerstörern der Zivilisation an jeder Ecke entgegen zu treten: Keine Megaeinkommen mehr für Konzernchefs, für Vermögens-. und Erbschaftssteuer, keine Kürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich mehr, für öffentlichen Wohnungsbau, für die betriebliche Mitbestimmung, für die Kommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge, Verstaatlichung der Energieversorgung, für Renten mit denen man auskommen kann, gegen Privatisierungen, für Umwelt-, Verbraucher- und Gesundheitsschutz, für einen gerechten Welthandel.
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. 19.09.2016 Wer macht mit bei Frauenkarneval 2017?

Die KFD feiert 2017 den Frauenkarneval: Wer hat Lust mitzumachen? Tanzen, singen, Sketsche vortragen, organisieren.....und, und, und... Bitte meldet euch! Anmeldungen ab sofort bei T. Schmunkamp(1256) und M. Hermes (254).
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. 19.09.2016 KFD-Fahrt zum Natura Gart Park Ibbenbüren am 5. Oktober

Flyer der KFD Wippingen Am 5. Oktober möchte die KFD zum Natura Gart Park Ibbenbüren fahren: Eine naturnahe Urlaubslandschaft, die einen Botanischen Garten, eine Teichlandschaft, Wasserwildnis, eine Gärtnerei und eine Unterwasserstadt bietet.

Zu Beginn gibt es Kaffee und Kuchen, sowie eine Führung. Ein gemeinsames Abendessen werden wir in Estringen einnehmen. Unkosten pro Person 27 Euro. Abfahrt von der Kirche um 12.30 Uhr, Ankunft in Wippingen um ca. 21 Uhr.

Anmeldungen bei T. Schmunkamp (1256) und M. Hermes (254) bis zum 1.10.2016.
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. 18.09.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 19. September 2016: Papenburg
Dienstag, 20. September 2016: Ahmsen, Hüvede
Mittwoch, 21. September 2016: Freren, Neusustrum
Donnerstag, 22. September 2016: Salzbergen, Esterwegen
Freitag, 23. September 2016: Lingen, Sögel
Samstag, 24. September 2016: Elbergen
Sonntag, 25. September 2016: Herbrum
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 18.09.2016 320 000 demonstrierten gegen CETA, TTIP und TISA

TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 65.000 Menschen aus Norddeutschland demonstrierten in Hamburg gegen den Abschluss der Freihandelsverträge CETA und TTIP. Bundesweit demonstrierten 320.000 Menschen ( Berlin 70.000, Köln 55.000, Frankfurt am Main 50.000, Leipzig 15.000, Stuttgart 40.000, München 25.000).

Zwei Tage vor dem SPD-Konvent, wo die SPD-Delegierten über ihre Haltung zu CETA abstimmen, haben die Menschen noch einmal bekräftigt: Die Bundesregierung muss endlich die Notbremse ziehen und das "Nein" der Bürger*innen zu CETA und TTIP respektieren. Dieser Protest kann die SPD-Delegierten unterstützen, ihrem Chef Sigmar Gabriel eine Absage für seine CETA-freundliche Haltung zu erteilen.

Beide Abkommen schaffen eine konzernfreundliche Paralleljustiz, beide sind eine Gefahr für die Demokratie, für Sozial- und Umweltstandards und die öffentliche Daseinsvorsorge, beide müssen gestoppt werden. CETA bedeutet TTIP durch die Hintertür.

Um die Freihandelspolitik zu retten hatte Gabriel zuletzt TTIP für gescheitert erklärt, aber er wirbt für ein Ja zu CETA. Dieses Abkommen der EU ist das Gleiche wie TTIP - nur mit Kanada statt der USA. Die Erpressbarkeit der Staaten durch die Konzerne, auch der US-Konzerne, wäre beim CETA-Abkommen genauso gegeben.

Die EU hat beschlossen, dieses Abkommen, das unser Grundgesetz in Teilen außer Kraft setzt, gnädigerweise auch durch die nationalen Parlamente abstimmen zu lassen. Aber es soll schon vor den Abstimmungen in Kraft gesetzt und angewendet werden. Also soll unsere Verfassung ohne Zustimmung unseres Parlaments außer Kraft gesetzt werden. Diesen Weg möchten Merkel und die CDU sowieso, aber auch SPD-Chef Gabriel und sein Parteivorstand mitgehen. Wegen des Widerstandes innerhalb der SPD durch die Parteilinken, die Jusos, aber auch die SPD-Grundwertekommission, versucht Gabriel mit verbalen Krafthubereien gegen die TTIP-Verhandlungsführung der USA das CETA-Abkommen zu retten. Gestern sprang ihm Ex-Bundeskanzler Schröder, dem bekanntermaßen die Sozialpolitik und die Lage der arbeitenden Menschen als "Genosse der Bosse" egal war, mit gleicher Argumentation zur Seite.

Dass weite Teile der Bevölkerung die Gefahren der Freihandelsverträge sehen, zeigen nicht nur die Teilnahme so vieler Menschen an den Demonstrationen, sondern auch das Sprektrum der teilnehmenden Organisationen. Neben Parteien und Gewerkschaften haben kirchliche und Umweltorganisationen, sowie Bauernverbände zum Protest aufgerufen. Viele kommunalpolitische Fachverbände haben kritische Stellungnahmen abgegeben. Sozialverbände warnen vor der sozialen Eiszeit, die Folge der Abkommen sein wird.

Bei einem Infostand in Meppen, auf dem für die Demoteilnahme geworben wurde, meinte der angesprochene, am gegenüberliegenden CDU-Stand fleißig Wahlkampfmaterial verteilende CDU-Mann, er könne aus Termingründen nicht zur Demo gehen, aber gegen TTIP sei er schon: "Da kann ja nichts Gutes herauskommen, wenn man alles so geheim hält."
TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016 TTIP-demo Hamburg 17.09.2016
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. 16.09.2016 Ems-Zeitung berichtete über Wippinger Themen

Ems-Zeitung vom 14.09.2016 Ems-Zeitung vom 14.09.2016 Ems-Zeitung vom 15.09.2016
Die Ems-Zeitung berichtete am 14.09.2016 über eine Reise mit der Pferdekutsche von Hermann Haasken, sowie über eine Meldung der EZ über die Gründung des Heimatvereins Wippingen vor 25 Jahren. Am 15.09.2016 berichtete die EZ über die Jubiläumsfeier des Heimatvereins.
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. 14.09.2016 Am Samstag finden die Demonstrationen gegen Ceta stattt

Zu den Informationen über dioe Demos gegen Ceta Der große Demo-Tag kommt näher! An diesem Samstag organisiert ein großes Bündnis aus Gewerkschaften, Umweltgruppen und Sozialverbänden in Hamburg, Köln und fünf weiteren Städten gleichzeitig gegen CETA und TTIP Demonstrationen, zu denen hunderttausende Teilnehmer/innen erwartet werden. Alle Auftaktkundgebungen beginnen jeweils um 12 Uhr. Wenn Sie mit dem Zug um 8.42 Uhr von Leer losfahren, kommen Sie rechtzeitig an.

Sigmar Gabriels allerneueste Geschichte geht so: Das böse TTIP ist "de facto gescheitert", das gute CETA ist ein "Quantensprung". Ob er wirklich darauf hofft, dass wir ihm das glauben? Und er denkt, dass nun alle brav auf dem Sofa sitzen statt zu demonstrieren.

Tatsächlich ist TTIP mächtig angeschlagen. Der Bürger-Protest hat voll gewirkt, aber nach den US-Wahlen im November kann TTIP schnell wieder auf den Beinen sein â kerngesund und putzmunter. Gabriel scheint darauf zu hoffen; er deutete bereits einen baldigen Neustart an.

Was an CETA soll eigentlich dieser "Quantensprung" sein...? CETA ist und bleibt TTIP durch die Hintertür. Mehr als 40.000 US-Unternehmen (!) haben Töchter in Kanada. Sie alle erhalten durch CETA Sonderklagerechte, mit denen sie Verbraucherschutz aushebeln und Umwelt- und Sozialstandards verhindern können. Und zwar um ihren Profit zu schützen. Genau dieses CETA ist es, über das jetzt entschieden wird - kein anderes.

Nur wenige Stunden nach den Demos entscheidet die SPD auf einem Sonder-Treffen über CETA. Unter den Delegierten rumort es heftig: Viele Genoss/innen lehnen CETA ab. Doch der Druck der Parteiführung ist gewaltig: Die meisten trauen sich noch nicht, offen Nein zu sagen. Dieses Nein jedoch ist entscheidend: Wenn die SPD CETA ablehnt, muss sich Sigmar Gabriel bei der Abstimmung im EU-Ministerrat enthalten. Das wäre das Aus für das Abkommen.

Deshalb ist es so wichtig, dass richtig viele Menschen auf die Straße gehen.
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. 13.09.2016  Feier des Heimatvereins Wippingen zum 25. Jubiläum am 10./11.09.2016 auf Platt

Blick in den Saal Fiefundtwintig Joahr gifft denn Heimatverein Wüppüngen nu all, un dat müss fiert weern, mänden dei Lüe, dei sück üm dei Möehle un Pastors Goarden kümmern daut. Sei wüssen wall, dat bedüde masse Gedau un Gedöns. Man as dei lessten Lüchter in dei neie Halle utgüngen, dor wassen sück alle einig: Dat haeff sück ok lohnt.

Dei Idee, denn Kommersaobend radikal op Platt dortautreckken, haar Thekla Brinker van Kreisheimatvereinsvorstand. Und so güng dat dann los, ass Aobeln Klaos dei Lüe up Platt begrüßte. Dei Ährengäste un dei Afgesandten van de Vereine müssen sück dor nu ok an haolen. Dat was nu einfacher gesegg ist geprootet und mangers eine haar dor sine leiwe Not.

Kirchenchor Allens voran use gaude Börgermester. Hermann Gerdes wüss sück aber tau helpen: Dei ersten paor Begrüßungssaetze haeff hei unfallfrei up Platt hennkrägen- un denn schwenkte hei ümme in sine gewohnte Mauderspraak und dei is nu maol Dütsk. In düsse Spraok haeff heis sück denn an denn Begriff "Heimat" offarbeitet- und man mutt seggen: Daet heffe gaut hennkrägen.

Tüsskenin stödden dei Blaosers vanne Wüppünger Schützenkapelle in't Hörn, wie man se kennt: bannig lut un verdüvelt gaut. Kin Wunner, daet dei Lüe seggten: Dett kannste di gaut anlustern! Mehr im weiteren Bericht... .
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. 11.09.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 12. September: Dohren, Lingen
Dienstag, 13.September: Renkenberge, Bockhorst
Mittwoch, 14.September: Handrup, Westerloh
Donnerstag, 15. September: Schapen, Aschendorf
Freitag, 16. September: Haren, Vrees
Samstag, 17. September: Walchum
Sonntag, 18. September: Berge
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 11.09.2016 Ergebnis der Wippinger Gemeinderatswahl

Das Wahlergebnis für die Gemeinderatswahl steht fest. Bei einer Wahlbeteiligung von 75% wurden gewählt:
Über die CDU-Liste (Anzahl der Stimmen in Klammern):
Hermann Gerdes (371)
Markus Hackmann (95)
Johannes Hempen (161)
Martin Kaiser (138)
Barbara Klapprott (186)
Christian Koers (145)
Johannes Kuper (126)
Bernhard Timmer (74)

Über die SPD-Liste:
Hermann-Josef Pieper (175). Die Stimmen für die SPD-Liste betrugen 43.

Die CDU-Gesamtliste bekam 18 Stimmen. Nicht gewählt von den Kandidaten der CDU wurden demnach Christoph Bicker (64), Stephan Bicker (32), Daniela Schwering (13), Elisabeth Speller (69).
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. 08.09.2016 Die Ems-Zeitung berichtete heute über Heimatverein

Ems-Zeitung vom 08.09.2016 Die Ems-Zeitung berichtete heute über das bevorstehende Vereinsjubiläum des Heimatvereins Wippingen.
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. 07.09.2016 Jacke gefunden

Jacke Jacke Jacke An der Abzweigung der Neudörpener Straße Richtung Nordmann hat Anke Nordmann eine rote Jacke gefunden. Derjenige, der sie vermisst, möge sich bei Anke melden (Tel. 9698470).
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. 07.09.2016 Am Sonntag Kommunalwahl in Niedersachsen

Stimmzettel für Gemeinderatswahl Wippingen SPD-Wahlflyer Wippingen 2016 Am nächsten Sonntag, den 11. September finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Wer am Sonntag kein Wahllokal aufsuchen kann, hat jetzt noch die Chance, von der Samtgemeindeverwaltung die Briefwahlunterlagen abzuholen.

Wippinger können bei dieser Wahl die Mitglieder des Wippinger Gemeinderates, des Samtgemeinderates Dörpen und die Vertreter für den Kreistag wählen.

Jeder Wähler hat pro Stimmzettel 3 Stimmen, die er willkürlich verteilen kann. Man kann also drei Kreuze bei einem Kandidaten oder bei einer Liste machen, oder sie quer über Listen und Kandidaten einzeln verteilen.

Für den Wippinger Gemeinderat hat die CDU 12 KandidatInnen aufgestellt. Für die SPD tritt nur der Kandidat Hermann-Josef Pieper an. Das Wahlrecht wirkt sich für Pieper ungünstig aus. Er braucht tendenziell mehr Stimmen, als CDU-Kandidaten, um sicher in den Rat einzuziehen. Denn, da sich zwei Listen zur Wahl stellen, kommen die Stimmen der nichtgewählten CDU-Kandidaten den anderen Vertretern der Partei zu Gute. Pieper ist auf der SPD-Liste der einzige Kandidat und kann daher nicht mit einem solchen Bonus von anderen Kandidaten rechnen.

CDU-Wahlflyer Wippingen 2016 Wofür die Parteien bzw. Kandidaten bei dieser Wahl stehen, entnehmen Sie bitte deren Flyern.

Pieper kandidiert auch für den Samtgemeinderat Dörpen. Für die CDU treten aus Wippingen Hermann Gerdes und Martin Hempen an.
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. 06.09.2016 Am Wochenende Jubiläumsfeier des Heimatvereins

Einladung Am kommenden Wochenende feiert der Wippinger Heimatverein sein 25jähriges Bestehen. Der Erhalt der Wippinger Durchfahrtsmühle war der Impuls zur Gründung des Vereins.

Mittlerweile ist der Verein eine feste Größe im Wippinger Vereinsleben. Aber auch baulich hat der Heimatverein das Bild der Gemeinde geprägt. 1994 zum 450-Jahr-Feier der Gemeinde entstand in Gemeinschaftsarbeit aus allen Ortsteilen der Heimathof mit seinen Bauten, die heute rege für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt werden.

Programm Eine Gartengruppe und eine Männer-Allroundgruppe kümmern sich um den Pfarrgarten und viele einzelne Objekte im Dorf. Das Frühlingsfest und die Konzerte im Rahmen des Kultursommer, aber auch Ferienpassaktionen sind fester Bestandteil des Wippinger Veranstaltungskalenders, den es übrigens auch in Papierform herausgegeben vom Heimatverein gibt.
Der Heimatverein Wippingen lädt am Samstag, den 10.09.2016 um 19.30 Uhr zu einem Kommersabend in der Wippinger Mehrzweckhalle ein.

Am folgenden Sonntagmorgen findet um 10 Uhr im Pfarrgarten eine Plattdeutsche Messe statt. Die Kollekte kommt der aus Wippingen stammenden Schwester Juvenalis (Engeline Lammers) und ihrem Hospizdienst Tauwerk in Berlin zugute.

Der Heimatverein würde sich sehr freuen, wenn sich alle Wippinger und Butenwippinger sowie Freunde und Förderer von der Einladung angesprochen fühlten und zahlreich an beiden Veranstaltungen teilnehmen würden.
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. 06.09.2016 Die AfD ist Produkt und gleichzeitig der Minenhund der Politik der Großen Koalition

Die AfD hat in Mecklenburg-Vorpommern weniger als 500 Mitglieder. Trotzdem wurde sie mit 20,8% der Stimmen zweitstärkste Partei im Landtag. Die übergroße mediale Berichterstattung über diese Partei weckte den Eindruck, als ob es sich bei dieser Partei um eine Gruppierung handele, die sich gegen die etablierten Parteien wende.

Dabei vertritt die AfD nur eine radikale Politik gegen die Lohnabhängigen, Arbeitslosen und Armen. Dass den Wählern dieses nicht wirklich aufgefallen ist, lag an der Attitüde der verfolgten oppositionellen Unschuld und dem altbekannten Trick, die Unzufriedenheit der Arbeiter und Armen auf die Zuwanderer und Minderheiten zu lenken.

Für die Führungen der CDU und SPD hat dieses Wahlergebnis den Vorteil, dass sie ihre reaktionäre Politik jetzt mit dem Rückenwind der Wahlergebnisse für die AfD gegen die letzten Widerstände in den eigenen Reihen durchsetzen können. Der Polizeiminister De Mazière kündigte die Abschiebung von Flüchtlingen nach Griechenland an; die Asozialministerin Nahles will mit Sach- statt Geldleistungen den Asylbewerbern die Leistungen kürzen und Kriegsministerin van der Leyen wird wohl bald die Bundeswehr im Inneren einsetzen dürfen.

Die AfD ist - eigenartig unterstützt von der von ihr geschmähten Presse - für ihre gute Show und die hemmungslose Präsentation von wehrlosen Sündenböcken gewählt worden.

Dass der Abbau sozialer Leistungen, der Abbau der Arbeitslosenversicherung, die Rentenkürzungen, die Arbeitsverdichtung und der zunehmende Stress, der nicht ausreichende Schutz des Klimas, die ständig neu entfachten Kriege etwas mit dem Kapitalismus und der Durchdringung aller Lebensbereiche durch die neoliberale Ideologie zu tun haben, zeigen unsere Mainstreammedien nur in seltenen Sternstunden auf Arte oder nachts auf einem Dritten Programm. Die privaten Fernsehkanäle und die Zeitungen der großen Medienkonzerne berichten dagegen im Dienste ihrer Kapitalbesitzer.

Und so kann die Regierung der großen Koalition entspannt zusehen, wie die AfD von den Schandtaten der Regierung zusätzlich ablenkt, indem sie arme Menschen aus fremden Ländern als Ursache der Miseren vorführt.

Die Taten einzelner Amokläufer im Land werden von den Polizeiministern des Bundes und der Länder zu Riesenbedrohungen aufgebauscht. Ein Unsicherheitsgefühl für alle Menschen wird systematisch geschürt. Im Verbund von berufsmäßigen Verfechtern von immer mehr Staat und Polizei mit den Feministinnen á la Alice Schwarzer, die im Drecks- und Busenblatt Bildzeitung neuerdings für Frauenrechte kämpfen, wird eine Hysterie um angeblich steigende Vergewaltigungen entfacht und wiederum gegen die Flüchtlinge gewendet. Auch Grüne und Linksliberale lassen sich anstecken und glauben, auf der Seite der "Guten" zu kämpfen, statt die Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit zu benennen und somit die Ursachen für Ungerechtigkeit, Krieg, Flucht oder Altersarmut zu identifizieren.

Wenn es heute üblich ist, dass bei einem beliebigen Verbrechen beliebige Menschen ohne irgendeinen Anhaltspunkt dafür zu haben, sofort Flüchtlinge beschuldigen, dann ist das eine Folge der Politik von den de Mazières und Nahles. Aber letztlich auch von Bundeskanzlerin Merkel, die sicher keine Hetze gegen Flüchtlinge betreibt, aber eine lupenreine neoliberale Politik betreibt, die die Lebensverhältnisse der Masse der Bevölkerung bedroht und die die Reichen in Deutschland und der Welt immer reicher macht.

Die neoliberale Politik produziert hunderte scheinbare Konflikte und Lösungen, um von den realen Konflikten und der Erkenntnis abzulenken, dass Kapitalismus und eine gerechte Gesellschaft einen unlösbaren Widerspruch darstellen. Die AfD ist ein Produkt dieser Politik der Herrschenden und dient gleichzeitig dazu, diese Politik voranzutreiben.

Eine Politik gegen die Stärkung der AfD ist deshalb in erster Linie eine Politik gegen Sozialabbau und Kriegstreiberei. Die Linken haben versucht, diese Politik mit ihrer Kampagne "Das muss drin sein" zu betreiben. Aber um wirksam werden zu können, muss mehr kommen. Dazu gehört, dass sich in der SPD wenigstens einige auf ihre Herkunft besinnen. Dazu gehört, dass die Gewerkschaften sich auf die Interessenvertretung für ihre Mitglieder konzentrieren, statt sich der neoliberalen SPD-Führung zu unterwerfen. Und dazu gehört, dass die Grünen sich ihrer Herkunft aus der Friedensbewegung erinnern, statt jeden neuen Krieg im Namen der Menschenrechte zu befeuern. Auch bei der CDU gab es früher mal sozialpolitische Traditionen und bei der FDP gab es nicht nur Neoliberalismus, sondern auch das Bemühen um die Freiheitsrechte aller Bürger. Bei einer solchen Politik gäbe es keine AfD-Wahlsiege und lebenswertere Umstände im Lande.
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. 05.09.2016 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen:
Montag, 05. September: Emsbüren, Hüvede
Dienstag, 06.September: Papenburg, Neusustrum
Mittwoch, 07.September: Freren, Twist
Donnerstag, 08. September: Herbrum, Lathen
Freitag, 09. September: Meppen, Haselünne
Samstag, 10. September: Rhede
Sonntag, 11. September: Spelle
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 02.09.2016 Zum letzten Mal am Sonntag Kaffee und Kuchen im Heimathaus

Tee und Kuchen Erinnerung: Am Sonntag, den 4.09.2016 wird von 14 bis 17 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr Kaffee und Kuchen im Heimathaus und frisch gebackenes Brot vom Mühlenbäcker angeboten.
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