. 17.02.2008 Alternativer Nobelpreisträger und Energieexperte Hermann Scheer referiert in Leer

Hermann Scheer Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Clemens Bollen ist Hermann Scheer am Montag, den 18. Februar zu Gast in Leer. Auf einer Veranstaltung der Volkshochschule Leer stellt der Träger des Alternativen Nobelpreises, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien, Präsident von Eurosolar und SPD-Energieexperte, seine Konzepte für eine zukunftsfähige Energieversorgung vor.

Bei dieser öffentlichen Veranstaltung, die um 19.30 Uhr im Mehrzweckraum der Berufsbildenden Schulen (BBS I) beginnt, spricht Scheer zum Thema: „Klimawandel - was müssen wir ändern?“. Im Anschluss an seinen Vortrag ist eine Diskussion geplant.

„Hermann Scheer gilt als Vordenker alternativer Energien“, so Bollen. „Eine zukunftsfähige Energiepolitik ist der Schlüssel zum Schutz unseres Klimas. Die Abkehr von fossilen Energieträgern muss sofort beginnen. Gleichzeitig ist die weitere Nutzung der Atomenergie nur noch für eine Übergangszeit tolerierbar. Die Zwischenfälle des vergangenen Jahres haben die Risiken noch einmal deutlich vor Augen geführt.“

Die SPD-Bundestagsfraktion setze, so Clemens Bollen, auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und verstärkte Energieeinsparung. „Wir haben mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dem Programm zur energetischen Sanierung von Gebäuden, der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und dem Atomausstieg den Weg für die Energiewende vorgegeben.“ Das komme dem Wirtschaftsstandort Deutschland zugute, „denn bei Windkraft, Solarenergie und moderner Erdwärmenutzung haben wir technologische Spitzenstellungen errungen. Außerdem profitiert der deutsche Arbeitsmarkt von der Energiewende: Seit dem Jahr 2000 sind in diesem Sektor bereits über 230.000 neue Arbeitsplätze entstanden.“
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. 17.02.2008 Verkehrsüberwachung

An folgenden Stellen finden in der kommenden Woche Geschwindigkeitskontrollen statt:
Montag, 18. Februar 2008: Werlte, Altenberge
Dienstag, 19. Februar 2008: Neubörger, Aschendorf
Mittwoch, 20. Februar 2008: Lingen, Rhede
Donnerstag, 21. Februar 2008: Schwefingen, Esterwegen
Freitag, 22. Februar 2008: Sögel, Bawinkel
Samstag, 23. Februar 2008: Spelle
Sonntag, 24. Februar 2008: Neubörger
Darüber hinaus kann auch an weiteren Orten im Kreisgebiet „geblitzt“ werden.
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. 17.02.2008 Kreistag beschließt Haushalt 2008

Mehrheitlich hat der emsländische Kreistag in dieser Woche den Haushalt für das Jahr 2008 verabschiedet. Verwaltungs- und Vermögenshaushalt umfassen dabei zusammen 429,2 Millionen Euro. „Das Zahlenwerk ist ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Stärke des Emslandes“, lautete das Fazit von Landrat Hermann Bröring. So liege das Investitionsvolumen von rund 42 Millionen Euro um rund elf Millionen über dem von 2007. Die Finanzierung kommt dabei ohne Kredite aus, vielmehr sinkt der Schuldenstand des Landkreises Ende 2008 voraussichtlich auf rund 72 Millionen Euro. Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit liegen in diesem Jahr auf den Bereichen Schul- und Straßenbau. So sollen rund 12,5 Millionen Euro in die Grundsanierung von Schulgebäuden fließen, und für den Straßenbau sind etwa sechs Millionen Euro veranschlagt.
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. 17.02.2008 „Jugend forscht 2008“ mit 50 regionalen Projekten

Groß ist die Resonanz auf den diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht" 2008: Insgesamt 50 Projekte stellen Schülerinnen und Schüler der Landkreise Emsland, Osnabrück und Cloppenburg beim 34. Regionalwettbewerb in Lingen vor. „Jugendliche können auf diese Weise langfristig für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begeistert und in ihrer späteren beruflichen Orientierung unterstützt werden", erklärte der Patenbeauftragte des Wettbewerbs, Landrat Hermann Bröring. Die Preisträger werden am heutigen Freitag in einer Feierstunde ab 14 Uhr im Forum des Gymnasiums Johanneum in Lingen geehrt und dürfen sich dann am 3. und 5. März dem Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld stellen. In der Sparte „Schüler experimentieren" treten Jugendliche bis 14 Jahre beim Landeswettbewerb vom 27. bis 29. März in Oldenburg an.
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. 17.02.2008 Hirtenwort von Bischof Bode zum Katholikentag

In einem Hirtenwort zum Katholikentag in Osnabrück ruft Bischof Franz-Josef Bode die Katholiken seines Bistums zur Teilnahme an dem Großereignis vom 21. bis 25. Mai auf. Die Anwesenheit von vielen Menschen aus dem gastgebenden Bistum Osnabrück könne „das Gesicht dieses Treffens sehr positiv mitprägen“, heißt es in dem Schreiben Bodes, das an diesem Wochenende (16./17. Februar) in allen 240 Gemeinden verlesen und veröffentlicht wird.

Bode dankt darin allen Beteiligten für die bisherigen Vorbereitungen und weist unter anderem auch auf die Unterstützung durch die evangelische Kirche hin. Die zahlreichen Gottesdienste, Meditationen, Gespräche, Diskussionen und anderen Angebote beim Katholikentag bildeten ein „Netzwerk für das Teilen des Glaubens“. Viele kulturelle, künstlerische und musikalische Ereignisse verliehen dem Katholikentag geradezu den Charakter eines „Gesamtkunstwerks“. In einem theologischen Teil seines Hirtenwortes gibt Bode einen geistlichen Ausblick auf die Osterzeit und den anschließenden Katholikentag.
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. 17.02.2008 Sonderausstellung zum Thema „Feuer, Urnen, Gräber“

Vom kommenden Donnerstag, dem 21. Februar, an startet im Emslandmuseum Lingen eine neue Sonderausstellung: „Feuer, Urnen, Gräber“ - so lautet der Titel der Werkschau, in der aktuelle Ausgrabungsergebnisse von Brandbestattungen gezeigt werden, die durch Notgrabungen bei größeren Bauprojekten wie etwa dem Bau von Gasleitungen ans Tageslicht kamen.

Die von der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück konzipierte Ausstellung ist bis zum 13. April jeweils dienstags bis sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr zu sehen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.museum-lingen.de.
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. 15.02.2008 Neues aus der wunderbaren Welt der Statistik...

Wunderbare Welt der Statistik | Zum vergrößern bitte anklicken!
Zum Vergrößern bitte Grafik anklicken!
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. 14.02.2008 Grundschulen verschmelzen in Renkenberge und Wippingen

Einstimmig hat sich der Schulausschuss der Samtgemeinde (SG) Lathen für eine samtgemeindeübergreifende Zusammenlegung der Grundschulen Wippingen (SG Dörpen) und Renkenberge ausgesprochen. Wie der Lathener Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber zu dem entsprechenden Beschlussvorschlag ausführte, ist im Vorfeld zwischen allen Beteiligten eine uneingeschränkte Übereinstimmung darüber erzielt worden, die beiden Grundschulen wegen anhaltend sinkender Schülerzahlen zusammenzulegen.

Unter der Bezeichnung „Grundschule Renkenberge/Wippingen“ werde die Unterrichtsstätte ab dem 1. August dieses Jahres an beiden Standorten weitergeführt, wobei nach einer einjährigen „Angleitphase“ die Klassen eins und zwei in Wippingen und die beiden Klassen drei und vier in Renkenberge unterrichtet würden. Mehr im Artikel der Ems-Zeitung vom 14.02. 2008...
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. 13.02.2008 Gemeinde Dörpen speichert widerrechtlich Daten von Kraftwerksgegnern

In einer Einwendung an den Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen hat sich die Bürgerinitiative "Saubere Energie" gegen die dauerhafte Speicherung der Daten der Unterschriftensammlung gegen das Kohlekraftwerk durch die Gemeinde Dörpen gewandt und eine entsprechende Presseerklärung herausgegeben. Auch der Online-TV-Sender Emsland-Eins berichtete darüber.

Zur Begründung führte die Bürgerinitiative an, dass auf die Bürger in Dörpen und Umgebung im Vorfeld erheblicher politischer Druck ausgeübt wurde. Viele Gewerbetreibende sahen sich nicht in der Lage, trotz ihrer Gegnerschaft gegen das Kraftwerksprojekt zu unterschreiben, weil sie befürchteten, in Zukunft von kommunalen Aufträgen ausgeschlossen zu werden. Auch Mandatsträger befürchteten Nachteile für sich, für die von ihnen vertretenen Vereine oder Gemeinden.

Mit der dauerhaften Speicherung der Daten werde dieser Druck aufrechterhalten. Die Verarbeitung personenbezogener Daten sei nur zulässig, wenn die Betroffenen eingewilligt hätten. Eine Einwilligung zu einer dauerhaften Speicherung bestehe aber nicht. Es bestehe kein Grund für eine weitere Speicherung. Die BI fordert daher die Löschung der Daten. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen wurde aufgefordert, die Löschung der Daten anzumahnen und zu überwachen.

NDR1 berichtete in den Regionalnachrichten darüber. Tenor des Berichtes war, dass nach Auskunft des Landesbeauftragten für Datenschutz die Listen nach der Auswertung geschreddert werden müssen, weil sie lediglich zur Bekundung einer Meinung übergeben wurden und nur die anonymisierte Auswertung darf erhalten bleiben. Wacker hat aber erklärt, er wolle bei bestimmten Behauptungen der BI noch mal nachschauen und er warte auf die Aufforderung des Landesbeauftragten zur Vernichtung der Daten. Eine solche personenbezogene Schau der Unterschriftenlisten ist aber eindeutig verboten.
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. 10.02.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 11. Februar 2008: Vrees, Haren
Dienstag, 12. Februar 2008: Emsbüren, Spahnharrenstätte
Mittwoch, 13. Februar 2008: Apeldorn, Papenburg
Donnerstag, 14. Februar 2008: Rühle, Lehrte
Freitag, 15. Februar 2008: Geeste, Schapen
Samstag, 16. Februar 2008: Spelle
Sonntag, 17. Februar 2008: Herzlake
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 10.02.2008 Boßeln in Wippingen

Bosseltrupp Bosseltrupp Bosseltrupp Bosseltrupp Bosseltrupp
Bei strahlenden Sonnenschein waren in Wippingen dieses Wochenende 4 Boßeltrupps von Kegelclubs, Nachbarschaften und der Fussball-Betreuer unterwegs.
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. 10.02.2008 SV Renkenberge: Portrait im Team der Woche

Oldie Walter gels /l.) im gespräch mit Trainer Werner Krieger Große Pläne hat die mannschaft des SV Renkenberge.
Derzeit schon auf dem 4. Tabellenplatz liegend ist der SV Renkenberge noch nicht so ganz zufrieden mit dem Saisonverlauf - zumindest nicht Trainer Werner Krieger. „Wir wollen uns noch weiter nach oben verbessern," kündigt er für die Rückserie an. Mehr im Bericht der EL am Sonntag vom 10.02.2008...
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. 10.02.2008 Energiesparen mit dem „Leuchtturmprojekt Emslandhaus“

Dass Energiesparen nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel schonen kann, wollen der Landkreis Emsland und die RWE Westfalen-Weser-Ems mit dem so genannten „Leuchtturmprojekt Emslandhaus“ unter Beweis stellen. Dazu wurden im vergangenen Jahr insgesamt fünf Einfamilienhäuser in der Region ausgewählt. „Bei dem Gemeinschaftsprojekt soll nachgewiesen werden, dass sich Investitionen von Hauseigentümern zum Energiesparen in kürzester Zeit rechnen und gleichzeitig einen Zuwachs an Wohnkomfort bedeuten“, erläutert Christian Hormann von der RWE.

So wie bei der Familie Nieweler in Salzbergen: Am Anfang des bis 2010 angelegten Projektes steht eine einjährige Nullmessung, die den derzeitigen Energieverbrauch des Fünf-Personen-Haushaltes dokumentieren soll. Im Anschluss an die Aufzeichnungen wird dann gemeinsam mit den Niewelers nach weiteren Einsparmöglichkeiten gesucht. Außerdem wird der Familie anhand eines Thermografieberichtes aufgezeigt, an welchen Fenstern und Türen dem Gebäude warme Luft entzogen wird. Darüber hinaus findet demnächst ein so genannter „Blower-Door-Test“ statt, bei dem durch erzeugten Unter- und Überdruck Undichtigkeiten im Haus aufgespürt werden können.
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. 09.02.2008 Neulich beim Kohleklüngel

Kohleklüngel| Zum vergrößern bitte anklicken!
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. 09.02.2008 Tilapia-Fisch-Büfett

Tilapia-Fisch Wie schon in den vergangenen Jahren möchte der Förderkreis Tilapia Emsland auch jetzt zu Beginn des Jahres 2008 wieder zu einem Tilapia-Fisch-Büfett ins Restaurant Jägerhof einladen. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr die stv. Bürgermeisterin Frau Irmgard Welling übernommen.

Die Voraussetzungen für diesen gemeinsamen Abend haben sich nicht verändert: Gegen Hunger, Katastrophen und Ungerechtigkeiten müssen wir alle etwas tun, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten, und wenn sich die Gelegenheit bietet, auch in seinem besonderen Metier. Deswegen unterstützt das Ehepaar Lücken wieder die Projekte, indem es das Büfett zum Selbstkostenpreis gestaltet. Im vergangenen Jahr konnten der Förderkreis Tilapia Emsland über 850,00 € als Spende überweisen. In diesem Jahr möchte er die Einnahmen für die 6. Etappe der Familienteiche im Kongo nutzen. Genaueres wird Johannes Sprunck während des Abends erläutern. Das Tilapia-Fisch-Büfett findet statt am Mittwoch, den 12. März 2008 um 19.00 Uhr. Anmeldungen bitte bei Familie Hofwalter unter der Tel.-Nr. 05952/ 2533 oder direkt im Restaurant Jägerhof unter der Tel.-Nr. 05952/541. Mehr Informationen gibt es im Flyer des Vereins...
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. 09.02.2008 Wippingen Helau

Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Unter diesem Motto haben am Rosenmontag ca. 70 Kinder in der Mehrzweckhalle Karneval gefeiert. Kinder bis zum 4. Schuljahr wurden diesmal von der Kindersportgruppe eingeladen.

Bei Chips, Flips, Kuchen und Getränken wurde kräftig gefeiert und getanzt. Unter anderem wurden Spiele wie Negerkuss-Wettessen, Doesenwerfen, Jakkolo usw. angeboten. Außerdem wurde fleißig gebastelt. Hier einige Bilder vom Rosenmontag.
Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008 Kinderkarneval am 04.02.2008
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. 06.02.2008 Verkehrsüberwachung

In der dieser Woche wird an folgenden Stellen geblitzt:
Dienstag, 5. Februar 2008: Neubörger, Geeste
Mittwoch, 6. Februar 2008: Rühle, Lengerich
Donnerstag, 7. Februar 2008: Hemsen, Salzbergen
Freitag, 8. Februar 2008: Lindloh, Herbrum
Samstag, 9. Februar 2008: Schapen
Sonntag, 10. Februar 2008: Lorup
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 05.02.2008 Absurde Auswertung der Unterschriftenlisten durch Wacker und Bröring

Zahlenspieler Geradezu absurde Schlussfolgerungen zogen Dörpens Bürgermeister Wacker und Landrat Bröring gestern auf einer Pressekonferenz aus der Auswertung der Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative. Öffentlichkeitswirksam konnten ihre abstrusen Zahlenspiele nur durch die geradezu skandalös unkritische Berichterstattung der Ems-Zeitung werden. Wacker und Bröring setzten die Zahl der Unterschriften jeweils in ein Verhältnis zur gesamten Einwohnerschaft inklusive aller Kinder, und nicht, wie zu erwarten wäre, zur Zahl der Wahlberechtigten. Gleichzeitig kritisierten sie, dass einzelne nicht wahlberechtigte Jugendliche unterschrieben hätten.

Zahlenspiele der BI Die BI gab dazu heute eine Erklärung ab. Dass Zahlenspiele auch anders aussehen können, wenn man die Anzahl der Unterschriften in Beziehung zur Zahl der Wahlberechtigten oder gar der Zahl der tatsächlichen Wähler bei der letzten Landtagswahl setzt, zeigte die BI mit der eigenen Tabelle.

Sie können die statistische Auswertung von Wacker und Bröring hier downloaden: Gesamtauswertung (4 MB) oder gekürzte Fassung (SG Dörpen und Umkreis, 150 kb).
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. 05.02.2008 FLOH-Lesefitness-Training - Urkunde für "Fleißiges Lesen"

Schülerinnen und Schüler unserer 3. Klasse im Januar 2008 Pünktlich zu den Halbjahreszeugnissen erhielten die Schülerinnen und Schüler unserer 3. Klasse eine Urkunde für ihre Teilnahme am Lesefitness-Training. Im Zeitraum von drei Monaten ist es ihnen gelungen, 6080 Minuten zu Hause vorzulesen und sich stetig bei den monatlich durchgeführten Lese-Checks zu verbessern. Besonders motivierend war dabei auch, unsere Leseraupe in der Klasse wachsen zu sehen.
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. 05.02.2008 Der Schwindel vom CO2-freien Kohlekraftwerk

Zur Monitor-Sendung vom 31.01.2008 Die Stromkonzerne werben damit, dass sie CO2-freie Kohlekraftwerke bauen wollen - auch in Dörpen soll das KKW angeblich für die CO2-Abscheidung vorbereitet werden. Die WDR-Sendung "Monitor" vom 31.01.08 berichtete über diesen PR-Trick. Hier der Direktlink zum Beitrag Kohlekraftwerk der Monitorsendung.
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. 05.02.2008 Erstes Album von New Edition

Cover der CD "ONE" von New Edition Im Juni 2007 zogen sich die 6 Musiker der Wippinger Rock-Cover Band "new Edition" für ein Wochenende in das Noiseless-Studio von Jörg Seemann in Rhede (Ems) zurück, um ihr erstes Studioalbum aufzunehmen. Heute ist nun die Produktion des Albums "ONE" abgeschlossen.

Die Scheibe ist bei Bandmanager "Buff" (Hermann-Josef Pieper zu haben. Anfragen können auch per Mail gestartet werden.

Ebenso ist die Internetseite überarbeitet und mit einem Video upgedated worden. Das Video zeigt die Live-Aufnahme zum Titelsong des Albums. New Edition überzeugt mit sattem und kernigem Sound. Auf der CD sind 13 Tracks zu finden. Von Balladen bis hin zu fetzigen Rocksongs ist alles dabei.
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. 05.02.2008 Bosseln mit Rücksicht auf die Natur

Boßeln Boßelspaß ja – aber bitte mit Rücksicht auf Natur und Umwelt! Diesen Hinweis richtet die Stadt Lingen an alle, die in der aktuellen Boßelsaison zu dem geselligen Vergnügen durch die Landschaft ziehen. Ob Alt oder Jung, für alle sollte es selbstverständlich sein, auf den Strecken keinen Müll zu hinterlassen sowie Pflanzen und Tiere zu schonen.

Wenn Natur und Landschaft für alle zur ungetrübten Freizeitnutzung und Erholung dienen sollen, müssen Boßelgruppen wie andere Naturliebhaber auch einige Grundregeln beachten. Hierzu gehört vor allem, dass jeglicher Müll wie Verpackungsabfälle, Flaschen oder Papier nicht in den nächsten Straßengraben oder in den Wald geworfen, sondern in Abfallbehältern entsorgt werden.

Das Altglas gehört in den nächsten Sammelcontainer. Noch besser ist es allerdings, wenn insbesondere bei den Getränken das Motto „Mehrwegverpackungen statt Einwegverpackungen“ beachtet wird. Dem Schutz von Wildtieren und Pflanzen hilft es, wenn Boßelgruppen nur vorhandene Wege benutzten und einen Bogen um wenig oder nicht genutzte Landschaftsteile machen. In einigen Gebieten angebrachte Gebots- und Verbotsschilder sind ohnehin unbedingt zu befolgen.
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. 31.01.2008 Probleme mit unserem Gästebuch

Das Gästebuch von Hallo-Wippingen funktioniert wegen Umstellungen des Servers seit einiger Zeit nicht. Wir hoffen, Helmut Frericks bekommt dies bald in den Griff.
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. 31.01.2008 Presseerklärung der Bürgerinitiative Saubere Energie

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" veröffentlichte heute folgende Presseerklärung:

Anstatt den Protest gegen das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen, den die Wähler mit deutlichen Stimmenverlusten für Bernd Busemann vor allem mit den Erststimmen geäußert haben, ernst zu nehmen, verlegt sich die emsländische CDU-Kreistagsfraktion in einer Presseerklärung laut Ems-Zeitung vom 31.01.08 auf statistische Kaffesatzleserei. Sie geht nur auf die Ergebnisse im Gesamtwahlkreis und auf die Grünen-Stimmen ein.

Die Wahlergebnisse um Dörpen herum (Dörpen -23,6%, Neulehe -47,66%, Lehe -37,44%, Neubörger -31,44%, Wippingen -22,43%, Kluse -19,01%, Esterwegen - 20,92%, Surwold -32,45%, Börger -20%, Sögel -20,76%, Papenburg-17,49% usw. ) sprechen eine deutliche Sprache und das haben anscheinend auch einige CDU-Politiker begriffen, wie ihren Stellungnahmen nach der Wahl zu entnehmen war.

Der von Hövelmann angeführte geringere Rückgang der Zweitstimmen für die CDU zeigt, dass auch viele CDU-Wähler ihren Protest deutlich machen wollten. Dass nicht alle Proteststimmen bei Nikolaus Schütte zur Wick gelandet sind, ist nur folgerichtig, weil die Bürgerinitiative und der Widerstand gegen das Kraftwerk sich über das gesamte Parteienspektrum erstrecken.

Die vielen ehemaligen CDU-Wähler in der Samtgemeinde Dörpen müssen Hövelmanns Äußerungen als arrogante Verhöhnung ihrer Sorgen und Ängste, sowie ihres Engagements verstehen.

Die Tatsache, dass die verantwortlichen CDU-Politiker trotz besseren Wissens die Planung des Kohlekraftwerkes lange vor der Bevölkerung verschleiert haben, wird durch die Einlassungen der CDU-Kreistagsfraktion über die Vorgänge im Kreistag bei der Behandlung des Landesraumordnungsprogramms bestätigt.

Statt die Wähler zu verspotten, sollten Hövelmann und die CDU sich besser überlegen, wie sie mit Anstand ihre Verdunkelungsstrategie beenden können. Der Vorschlag der Bürgerinitiative "Saubere Energie" liegt dafür auf dem Tisch: Durchführung der Bürgerbefragung. Dann können die Wähler in der Frage des KKWs eindeutig unabhängig von ihren Parteipräferenzen entscheiden.
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. 31.01.2008 Kinderkarneval am Rosenmontag

Am Rosenmontag möchten wir vom Kindersport mit euch von 15.00 h - 17.00 h Karneval in der Mehrzweckhalle feiern. Alle Kinder bis einschließlich 4. Klasse sind herzlich eingeladen. Kleinkinder unter 4 Jahre nur in Begleitung eines Elternteils. Der Eintritt beträgt 2,50 € pro Kind. Bis dann Carina u. Christel
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. 31.01.2008 Weihnachtsmarkt erbrachte 522,10 Euro

Die Rentiere bedanken sich ganz herzlich bei allen, die den Weihnachtsmarkt mitgestalten bedanken. In diesem Jahr können wir, trotz des schlechten Wetters, den Betrag von 522,10 € an den Förderverein der Grundschule Wippingen weitergeben.
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. 31.01.2008 Fastenmarsch 2008

Fest im Blick haben Hobbyradler und -läufer bereits den 24. Februar. An diesem Sonntag findet von 7 bis 18 Uhr im Dekanat Emsland-Nord der 26. Fastenmarsch statt. Wie schon im vergangenen Jahr, kommt der Erlös dem Projekt "Leben im Steinbruch" zugute. Dieses Projekt setzt sich für Sozial- und Bildungsarbeit mit indischen Steinbrucharbeitern ein. Auf den sieben Routen des Fastenmarsches wird es in diesem Jahr 32 Stationen geben. Die Anlaufstellen erstrecken sich dabei von Nieder-Oberlangen über Heede bis ins ostfriesische Diele. Allein im letzten Jahr nahmen laut Christian Griep-Raming 1586 registrierte Radler und Läufer teil. Bei einem Treffen der Stationshelfer berichtete Dekanatsjugendreferent Griep-Raming über die Zustände in Indien. "In Metropolen wie Bangalore und Jodphur müssen schon kleine Kinder schwerste Arbeit in Steinbrüchen erledigen." Sie arbeiteten dort zu Hungerlöhnen und ohne Schutzmaßnahmen. "Viele Kinder würden gerne zur Schule gehen, haben aufgrund ihrer Arbeit aber nicht die Möglichkeit", so Griep-Raming. In Form von Grabsteinen sei das Resultat der Kinderarbeit auch bei uns erkennbar.

Folglich wolle man den Erlös des Fastenmarsches dem katholischen Hilfswerk Misereor zukommen lassen, das mit seiner Projektpartnerschaft zwei Nicht-Regierungsorganisationen in Indien unterstützt. Diese Projektpartner wollen den Familien, die in Steinbrüchen als Schuldknechte schwere Arbeit leisten, dabei helfen, Genossenschaften zu gründen, um so von den Steinbruchbesitzern unabhängig zu werden. "Weil die Projektpartner in Indien sehr gute Arbeit leisten und es noch viele Steinbrüche gibt, die befreit werden müssen, haben wir uns entschlossen, diese Arbeit erneut zu unterstützen", erklärte Christian Griep-Raming.

Der Dekanatsjugendreferent lobte die Stationshelfer für ihren Einsatz. "Wir als katholische Kirche sind an diesem Tag ein Aushängeschild: Bei uns ist jeder Teilnehmer herzlich willkommen, auch wenn er keinen direkten Bezug zur Kirche hat. Dies wird er an den Stationen erleben können." Die Fastenmarschhefte sind ab sofort in allen Pfarrgemeinden des Dekanates Emsland-Nord, Region Aschendorf, und im Dekanatsjugendbüro zu einem Preis von 50 Cent erhältlich.
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. 28.01.2008 Erklärung der Bürgerinitiative Saubere Energie zu den Landtagswahlen

Die Bürgerinitiative gab folgende Erklärung zur Landtagswahl ab:

Die Bürger in Dörpen und im Emsland wollen kein Kohlekraftwerk in Dörpen. Das ist ein deutliches Ergebnis der Landtagswahlen.

Bernhard Busemann hat prozentual im gesamten Wahlkreis ca. ein Fünftel der abgegebenen Erststimmen verloren, in der Samtgemeinde Dörpen und der Samtgemeinde Nordhümmling gar ein Viertel aller Erststimmen. In Dörpen ein Verlust von 23,6 %, in Lehe 37,4 4%, in Neulehe gar 47,66%. In Surwold verlor Busemann 32,45 % der Wählerstimmen. In Dörpen hat Busemann von den 3435 Wahlberechtigten 1141 Stimmen bekommen. Auch wenn er sich wieder als überragender Wahlsieger präsentieren wird: Real haben ihn nur ein Drittel der Dörpener gewählt.

Und das bei einer Landtagswahl, bei der viele Themen für das Wählerverhalten bestimmend sind und sich viele Menschen schwer tun, ihrer politischen Heimat wegen einer speziellen Problematik den Rücken zu kehren. Die CDU hat weit über dem Landesdurchschnitt Stimmen verloren; aber mehr noch hat Busemann persönlich verloren.

Die Landtagskandidaten, die sich gegen das Kohlekraftwerk ausgesprochen haben, haben deutlich Stimmen gewonnen - allen voran das BI-Mitglied Nikolaus Schütte zur Wick. Und das, obwohl sich die Erststimmen wegen ihrer Funktion traditionell eher auf die beiden großen Parteien verteilen. Die Bürgerinitiative bedankt sich bei diesen vier Kandidaten der Grünen, der SPD, der Freien Wähler und der Linken für die Unterstützung ihrer Forderungen.

Es handelte sich bei der Wahl um einen sehr bewussten Protest gegen die Arroganz und Ignoranz, mit der Busemann und die CDU-Fraktion in Dörpen das Projekt des Kohlekraftwerkes gegen die Bevölkerung durchsetzen wollen. Busemann und sein örtlicher Statthalter Bürgermeister Wacker haben im Vorfeld der Wahl mit unglaublicher Überheblichkeit darauf gepocht, dass sie als einmal gewählte Vertreter machen könnten, was sie wollen, ohne die Interessen der Bürger beachten zu müssen.

Die Schlussfolgerung aus dieser Wahl kann nur lauten: Die Menschen müssen die Möglichkeit haben, selbst durch einen Bürgerbefragung darüber zu entscheiden, ob sie wollen, dass ihr Lebensbereich durch diesen Klimakiller bestimmend geprägt wird oder nicht. Wir brauchen eine Bürgerbefragung zur Ansiedlung des Kohlekraftwerkes.
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. 28.01.2008 Landtagswahlergebnis

Gewinn- und Verlustrechnung Landtagswahl in Wippingen Fast ein Viertel aller Wähler hat Bernhard Busemann bei den Landtagswahlen in Wippingen verloren. Zu den Einzelergebnissen...
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. 27.01.2008 Landtagswahlen

Landtagswahlergebnisse Heute finden die Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen statt. Die Ergebnisse der Wahlen in den einzelnen Wahllokalen in unserem Wahlkreis können Sie aktuell auf der Wahlseite der Firma Itebo erfahren. Mehr...
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. 27.01.2008 Emsland eins - das Regional TV

Emsland eins - das Regional TVFür das Emsland gibt es seit kurzem Internet-Fernsehen. Emsland-eins - das Regional TV bringt täglich von montags bis freitags eine Nachrichtensendung mit aktuellen Berichten aus dem Emsland. Zurzeit sind neben der aktuellen Sendung jeweils die Nachrichten der zwei Vortage abrufbar.
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. 27.01.2008 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 28. Januar 2008: Esterwegen, Teglingen
Dienstag, 29. Januar 2008: Neubörger, Twist
Mittwoch, 30. Januar 2008: Lathen, Sögel
Donnerstag, 31. Januar 2008: Klein Hesepe, Dohren
Freitag, 1. Februar 2008: Lingen, Haren
Samstag, 2. Februar 2008: Spelle
Sonntag, 3. Februar 2008: Lingen
Darüber hinaus sind weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet möglich.
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. 27.01.2008 Tarifrunde: "Beim Angebot" von Bund und Kommunen würden die Beschäftigten sogar noch draufzahlen

Streik TVIn der zweiten Verhandlungsrunde am 24. Januar in Potsdam legten die Arbeitgeber von Bund und Kommunen am späten Abend ein "Angebot" vor, bei dem sie einen "Ackergaul als Rennpferd" verkaufen wollen. "Auf Pferdemärkten hat man das noch Rosstäuscherei genannt", bewertete der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske diese Provokation. Die Arbeitgeber beziffern ihren Vorschlag auf "fünf Prozent". Doch tatsächlich ist es viel weniger. Am Ende würden die Beschäftigten dabei sogar noch draufzahlen, da die Arbeitgeber die Arbeitszeit auf 40 Stunden verlängern wollen. Die neueste Sendung von Streik-TV erläutert dieses "Angebot", wirft einen Blick auf die besondere Lage der Krankenhäuser und zeigt, wer in Nürnberg den Strom ins Haus bringt.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert um acht Prozent höhere Entgelte, mindestens aber 200 Euro mehr für die rund 1,3 Millionen dort Beschäftigten. Die Auszubildenden sollen 120 Euro mehr erhalten, ihre Übernahme soll gesichert werden. Zudem ist das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

Hier sind alle Informationen zur Tarifrunde 2008 bei Bund und Kommunen zu finden:
Mehr Informationen zur zweiten Verhandlungsrunde
Zu den fünf Tarifinfos vom 25. Januar (allgemein, Kinder- und Jugendhilfe, Krankenhäuser und Pflege, Nahverkehr, kommunale Versorgung)
Mehr zur Tarifrunde 2008 bei Bund und Kommunen
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. 27.01.2008 Spende für Kindergarten

Regina Kossen, Heinz Meyer "Für Kinder unter drei Jahren benötigen wir noch viele Fördermaterialien", sagte die Leiterin des Katholischen Kindergartens St. Bartholomäus in Wippingen, Regina Kossen. Um so größer war die Freude über den Gewinn in Höhe von 1.000 Euro, den ihr Heinz Meyer, geschäftsführer des real-Marktes in Papenburg, überreichte. Das geld stammt aus der Aktion "familiymanager". Kossen hatte sich mitt dem Kindergarten bei der bundesweiten Spendenaktion beworben. Ihre Bewerbung kam in eine große Lostrommel, aus der täglich der gewinner eines 1.000 Euro-Schecks gezogen wird. Diese Aktion läuft vorerst noch bis Ende März. "Wir freuen uns, Gutes tun zu können", sagte Meyer.
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. 27.01.2008 Helping Hands sammelte 45.000 Euro

"Ihr seid der Hammer." Mit diesen Worten hat der Vorsitzende der Dörpener Hilfsorganisation "helping hands", Hansi Brake, seine Mitstreiter für die Rumänienhilfe des Vereins gelobt. Die Truppe warb im vergangenen Jahr Spendengelder in Höhe von 45000 Euro ein. Mehr...
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. 23.01.2008 Schuhmode für den Regen

Regenschuhe Dem derzeitigen Wetter entsprechend bringt die Schuhindustrie für jede Frau einen eleganten Snapper auf den Markt. Farbe und Größe kann individuell ausgewählt werden und ist somit jeder Situation gewachsen, ob auf befestigten oder auch unbefestigten Wegen. Erhältlich in den Fachgeschäften der Samtgemeinde!
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. 22.01.2008 Unterschriftenübergabe der BI an Landrat Bröring und Bürgermeister Wacker am 16. Januar 2008 in Dörpen

Unterschriftenübergabe Über 500 Bürger nahmen am vergangenen Mittwoch an der Unterschriftenübergabe der BI an Landrat Bröring und Bürgermeister Wacker am 16. Januar 2008 in Dörpen teil. 11 050 Menschen hatten nach letzter Zählung mit ihren Unterschriften bekundet, dass sie gegen den Bau eines Kohlekraftwerkes in Dörpen sind. Aus Wippingen haben ca. 230 Personen diese Forderung unterstützt.

Die Redner der Bürgerinitiative forderten in ihren Beiträgen, dass die Bevölkerung in Form einer Bürgerbefragung über das Projekt abstimmen soll. Inge Stemmer in ihrer Rede: "11.050 Bürger machen auf diese Weise deutlich: Wir sind mit den augenblicklichen Entscheidungen der Verantwortlichen nicht einverstanden! Ich hoffe, diejenigen, die zu entscheiden haben, nehmen den Willen der Bürger zur Kenntnis und handeln danach."

Landrat Bröring und Bürgermeister Wacker verwiesen in ihren Beiträgen auf den allgemeinen Energiebedarf. Auf die Klimaschädlichkeit des Kraftwerkes gingen sie nicht ein. Bezüglich der Emissionen bekundeten sie ihr Vertrauen auf die "Experten". Zur Forderung nach einer Bürgerbefragung verwiesen sie darauf, dass wir in einer repräsentativen Demokratie lebten, in der allein die gewählten Vertreter zu entscheiden hätten. Dabei ignorierten sie standhaft, dass die Niedersächsische Gemeindeordnung das Instrument der Bürgerbefragung sehr wohl kennt. Bezeichnend war ein Versprecher von Landrat Bröring, als er von einer "repräsentativen Bürokratie" sprach.

Unterschriftenübergabe Über die Kundgebung wurde in der Ems-Zeitung vom 17.01.08 und vom 18.01.08 berichtet. Der Wecker, der NDR und die Ems-Vechte-Welle berichteten ebenfalls. Hier sind einige Fotos von der Kundgebung...

Die Bürgerinitiative bereitet jetzt Einwohneranträge vor, um ihrer Forderung nach Beteiligung der Bürger an der Entscheidung Nachdruck zu verleihen. Dabei wird sie von immer mehr Menschen und Organisationen unterstützt.

Die Landtagskandidaten der Freien Wähler Niedersachsen (FWN), Hermann Bookjans (Lorup) und Gerhard Henkel (Herzlake), haben sich gegen den geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerks in Dörpen ausgesprochen. In einer Pressemitteilung der FWN wird darauf hingewiesen, dass in 10 bis 15 Jahren Verfahren zu erwarten seien, die „eine nahezu schadstofffreie Energieerzeugung“ ermöglichten. Deshalb sei der Bau des Kraftwerks mit einer veralteten Technik nicht zu verantworten.

Die SPD in Aschendorf hat sich für die Durchführung einer Bürgerbefragung ausgesprochen.

Auch die BI selbst hat ihre Aktivitäten ausgeweitet: „Surwold wehrt sich, kein Kohlekraftwerk in Dörpen“ – unter diesem Motto hatten mehrere Initiatoren unter der Leitung von Günter Korten und Hans Schute zu einem Informations- und Aktionsabend eingeladen. Mehr als 50 Interessierte folgten der Einladung und berieten über Aktionen vor Ort.
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. 22.01.2008 Anmeldung Kindergarten in Wippingen

Zum August können noch Kinder in den Kindergarten Wippingen aufgenommen werden.

Zum Anmeldetermin am 28. und 29. Januar sollten die Kinder mitgebracht werden. Um Wartezeiten sollte vorher ein Termin mit der kindergartenleiterin Regina Kossen (04966-313) vereinbart werden. Mehr Informationen zum Angebot des Kindergartens im Flyer...
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. 16.01.2008 BI: Über 8400 Unterschriften gegen das Kohlekraftwerk

Über 8400 Bürger haben sich gegen den Bau eines Steinkohlekraftwerks am Küstenkanal im Dörpener Industriegebiet ausgesprochen. Das teilte die Bürgerinitiative (BI) "Saubere Energie" mit. Die Unterschriftenlisten sollen heute abend um 20 Uhr im Rahmen einer Kundgebung beim Dörpener Rathaus an Landrat Hermann Bröring und den Dörpener Bürgermeister Hermann Wacker übergeben werden.

Aus Neulehe werden die Bürger mit einem Treckerkorso zur Kundgebung erwartet. Im Endspurt wurden noch viele weitere Unterschriften gesammelt. Die endgültige Zahl wird auf der Kundgebung bekannt gegeben. Sicher ist schon jetzt, dass diese Unterschriften eine deutliche Sprache sprechen und die Forderung nach einer Bürgerbefragung ohne politischen Schaden für Wacker und Hansen nicht mehr ignoriert werden kann. Mehr...
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. 15.01.2008 Neuntklässler trinken wöchentlich Alkohol

Drei von vier Neuntklässlern des Gymnasiums Werlte trinken wöchentlich Alkohol. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Mädchen und Jungen der Klasse 8GF im Rahmen des Klasse!-Projektes der Ems-Zeitung auf Eigeninitiative in den Jahrgangsstufen acht und neun an ihrer Schule durchgeführt haben. Danach greift sogar bereits jeder Vierte der rund 40 Achtklässler einmal pro Woche zur Flasche. Mehr...
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. 14.01.2008 Bürgerversammlung

Einladung Nachdem auf der Versammlung am 09.07.2007 ausgiebig die Möglichkeiten der Fortentwicklung der Grundschule Wippingen diskutiert wurden, möchte die Gemeinde Wippingen über die erzielten Arbeitsergebnisse bzw. über den aktuellen Sachstand informieren. Die Vertreter des Schulträgers (Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen, Erster SG-Rat Andreas Hövelmann), das Kollegium der Grundschule Wippingen sowie der Rat der Gemeinde Wippingen werden auf einer Bürgerversammlung am Mittwoch, 16. Januar 2008, 20.00 Uhr in der Mehrweckhalle Rede und Antwort stehen.
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. 12.01.2008 Vereinsinternes Hallenturnier

Vorstand und Betreuer SV Wippingen Beim vereinsinternen Hallenturnier zeigten sich die Vorstände und die Betreuer der beiden Sportvereine in Wippingen und Renkenberge als die besseren Fußballspieler. Sie belegten die ersten beiden Plätze und verwiesen die von ihnen betreuten Mannschaften auf die hinteren Plätze.

Hier die Tabelle:
1. Vorstand/Betreuer SV Wipp, 19: 5 Tore, 15 Punkte
2. Vorstand/Betreuer SV Renk, 12: 9 Tore, 10 Punkte
3. A-Jugend, 10:14 Tore, 6 Punkte
4. I. Herren, 3: 5 Tore, 5 Punkte
5. Alte Herren, 9:14 Tore, 4 Punkte
6. II. Herren, 3: 9 Tore, 3 Punkte

Hier die Einzelergebnisse...

Vorstand und Betreuer SV Renkenberge A-Jugend 1. Herren SV Wippingen Alte Herren 2. Herren SV Wippingen
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. 12.01.2008 MVZ in ehemaliger Praxis Rehbock in Sögel

Das Papenburger Marienkrankenhaus dehnt sein Netzwerk mit Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) weiter aus. Nach Papenburg, Dörpen und Weener hat die Klinik jetzt ein MVZ in Sögel eingerichtet. Mehr...
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. 12.01.2008 Tunschere für Georg Kuper vom Heimatverein

v. l.: Georg Kuper, Klaus Abeln, Klärchen Kuper Heinz Holtermann Den Dreikönigssonntag als letztmöglichen Termin für die Überbringung einer Tunschere nutzte der Vorstand des Heimatvereins Wippingen. Dem ehemaligen Bürgermeister Georg Kuper -hier mit seiner Frau Klärchen-, in dessen Amtszeit das Jubiläum von Gemeinde und Kirchengemeinde 1994 fiel, wurde eine Tunschere in traditioneller Machart überreicht. Der Heimatverein möchte damit die seinerzeit vorzügliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wippingen und auch Georg Kupers persönlichen Einsatz in einer Phase würdigen, als der heutige Mühlenhof mit dem Heimathaus entstand. Es war auch eine Zeit, in der der junge Heimatverein wohlwollende Unterstützung besonders gut gebrauchen konnte.

Wer macht eigentlich diese kunstvollen Tunscheren? Heinz Holtermann aus Wippingen, der vor einigen Jahren beim Tunscherenmacher Heinz Thien aus Lathen "in die Lehre" ging, ist einer der wenigen, die noch die alte Technik des Krüllens beherrschen. Bei dieser arbeitsaufwendigen Methode kommt es auch entscheidend darauf an, welche Hölzer man verwendet.
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. 12.01.2008 Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative gegen das Kohlekraftwerk

Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Dass das geplante Kohlekraftwerk den Bürgern weiter unter den Nägeln brennt, bewies der vollbesetzte Saal Westhus, wo Versammlungsleiter Bernd Albers am Donnerstag, den 10.01.08, über 200 Personen zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative begrüßen konnte.

Albers machte deutlich, dass man sich vorbereitet, den Kampf gegen den Klimakiller mit langem Atem durchzuhalten. Um die Arbeit auf viele Schultern zu verteilen und um sich intensiver mit den Einzelaspekten des Widerstandes beschäftigen zu können, wurden Arbeitsgruppen gebildet. Eine AG Kommunalrecht und eine AG Verwaltungsrecht wollen jeweils jeden Planungsschritt der Betreiber und der Gemeinde unter die Lupe nehmen. Mit Hilfe von in ähnlichen großen Ansiedlungsprojekten versierten Rechtsbeiständen soll die Einhaltung aller gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren überwacht werden.

Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Eine Arbeitsgruppe Kraftwerkstechnik und Umweltschutz wird sich mit den Emissionen des Kraftwerks beschäftigen, um die Bevölkerung besser aufklären zu können und um Vorarbeiten zu leisten für die zu erwartenden juristischen Auseinandersetzungen.

Eine Arbeitsgruppe Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit hat sich zum Ziel genommen, durch Verstärkung der Aufklärung alle Menschen in der Region zu erreichen. Dem dient auch der beschlossene Aufbau von Ortsgruppen, die jeweils in der eigenen Gemeinde aktiv werden wollen.

Einstimmig verabschiedete die Versammlung den Vorschlag mit Hilfe eines Einwohnerantrages den Gemeinderat Dörpens von der Durchführung einer Bürgerbefragung zu überzeugen. Flankierend sollen durch Einwohneranträge in den umliegenden Gemeinden deren Räte aufgefordert werden, die ablehnende Einstellung ihrer Bürger zum Kraftwerk in eigenen Stellungnahmen deutlich zu machen.

Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Am Mittwoch, den 16.01.08, sollen die bisher gesammelten Unterschriften an Landrat Bröring und Bürgermeister Wacker im Rahmen einer Kundgebung am Rathaus Dörpen übergeben werden. Der Landrat hat mitgeteilt, dass er auch zu den Kundgebungsteilnehmern sprechen möchte. Die Bürgerinitiative ruft alle Bürger der Region auf, an der Kundgebung teilzunehmen und so das Ausmaß der Ablehnung auch persönlich kund zu tun.
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. 09.01.2008 Preisdoppelkopf-Turnier

Am Freitag, 11. Januar 2008 findet das Preisdoppelkopf-Turnier des Schießvereins statt. Beginn ist um 20.00 Uhr im Schießstand. Hierzu laden wir herzlich ein. Der Schießverein.
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. 09.01.2008 Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative gegen das Kohlekraftwerk in Dörpen

Flyer der Bürgerinitiative Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" lädt ein zur Öffentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 10. Januar 2008 um 20 Uhr im Gasthaus Westhus, Heeder Str. 66, Dörpen. Thema sind die nächsten Schritte zur Verstärkung des Widerstands gegen das Kohlekraftwerk.

Am 16. Januar 2008 um 20 Uhr soll die öffentliche Übergabe der Unterschriftensammlung gegen das Kohlekraftwerk im Rahmen einer Kundgebung am Dörpener Rathaus stattfinden. Zum Flyer Seite1 und Seite2.
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. 06.01.2008 Sternsinger II

Christoph Sabelhaus, Florian Klaas, Nico Nehe Heinz-Jürgen Berling, Christian Düthmann, Bernd Rosen und Eike Schwering Dies sind zwei der Sternsingergruppen, die heute unterwegs waren. Christoph Sabelhaus, Florian Klaas und Nico Nehe sammelten auf dem Strootburg, Heinz-Jürgen Berling, Christian Düthmann, Bernd Rosen und Eike Schwering waren auf dem Turm aktiv.

Für ihren Einsatz wird jede Gruppe zum deftigen Essen von einer Familie auf dem jeweilig besuchten Ortsteil eingeladen. Nicht nur Geld sammelten die Sänger, auch Süßigkeiten werden gern angenommen und am Ende für den Fleiß untereinander aufgeteilt.
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. 06.01.2008 Sternsinger

Sternsinger bei Bischof Bode Am Sternsingertreffen des Bistums Osnabrück am 03.01.08 in Ankum nahm auch eine Abordnung der Sternsinger aus Wippingen teil. Heute sind die Sternsinger in unserer Gemeinde unterwegs, um Spenden für Kinder in den Entwicklungsländern zu sammeln.
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. 04.01.2008 Plakettenschießen beginnt Sonntag

Flyer Der Schützenverein beginnt am Sonntag, dem 06.01.08 von 10 bis 12 Uhr mit dem diesjährigen Plakettenschießen. Folgende Termine werden angeboten:
Sonntag, 06.01.2008: 10 bis 12 Uhr
Dienstag, 08.01.2008: 19.30 Uhr
Sonntag, 13.01.2008: 10 bis 12 Uhr
Dienstag, 15.01.2008: 19.30 Uhr
Sonntag, 20.01.2008: 10 bis 12 Uhr
Dienstag, 22.01.2008: 19.30 Uhr
Zum Flyer...
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. 04.01.2008 Klima-Schutz jetzt - Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands tritt Allianz bei

Der im Frühjahr 2007 gegründeten Klima-Allianz aus Vertretern der katholischen und evangelischen Kirchen, aus Umweltverbänden und Entwicklungsorganisationen ist nun auch der kfd-Bundesvorstand beigetreten. Die Klima-Allianz, der inzwischen rund 80 Institutionen angehören, soll Anstöße zu einer gesellschaftlichen Bewegung für mehr Klimaschutz geben. Sie fordert die Bundesregierung dazu auf, ein neues Klimaschutzprogramm vorzulegen, damit bis 2020 die klimaschädlichen Emissionen um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 verringert werden.

Grundlage dafür sei der entschlossene Ausbau erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung, anstatt neue Kohlekraftwerke zu bauen. Im Verkehrsbereich müssten strenge Verbrauchslimits für Autos und ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen gelten. Die Trägerorganisationen der Klima-Allianz forderten die Abschaltung der Atomkraftwerke und ein Fördergesetz für erneuerbare Energien im Bereich der Gebäudeheizung. Zu den Gründungsorganisationen gehören Misereor, die Katholische Landjugendbewegung, Greenpeace, der Bund für Umwelt und Naturschutz, Brot für die Welt und Caritas international. Weitere Informationen sind erhältlich via Internet: www.die-klima-allianz.de
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. 03.01.2008 Vereinsinternes Fußballturnier und Sportlerball

Flyer des SV Wippingen Am nächsten Samstag veranstaltet der SV Wippingen mal wieder den Sportlerball. Nachmittags findet wie immer das vereinsinterne Turnier in der Sporthalle in Dörpen statt. Sie finden hier die Einladung mit dem Spielplan, sowie den Hallenregeln für das Turnier.
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. 31.12.2007 Volksbank Emstal spendet 6730 Euro

EZ-Foto: Birgit Waterloh Die Reinerträge aus dem Gewinnsparen der Volksbank Emstal beliefen sich im vergangenen Jahr auf mehr als 38 000 Euro. Über eine Spende in Höhe von insgesamt 6730 Euro durften sich jetzt die Kindergärten und Grundschulen im Einzugsbereich des Beratungszentrums Lathen freuen. Bedacht wurden außerdem die Musikkapelle Wippingen sowie die Kolpingkapelle Lathen. Prokuristin Beate Nüsse-Fischer (vorne rechts) übergab den symbolischen Scheck zusammen mit Marketingleiter Jörg Büter (links). Der Tennisverein Lathen war bereits im Vorfeld bei seinen Umbaumaßnahmen unterstützt worden.
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. 29.12.2007 Dörpener Kohletropfen

Dörpener Kohletropfen Wer noch nicht so recht weiß, was man sich und seinen Gästen zu Silvester kredenzen möchte, hier wäre noch ein Vorschlag: (bisschen Werbung muss ja auch mal sein).

Im Rathaus geht's gar lustig zu,
hier feiert man den jüngsten Coup.
Entscheidet schnell mal über Nacht:
die Kohlegegner ausgelacht
und ausgetrickst haha hohe.
Trinkt! Auf die nächste Schnapsidee.
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. 29.12.2007 BKW will auch in Nordenham Kohlekraftwerk bauen

Die schweizerische BKW FMB Energie AG will auch in Nordenham ein Kohlekraftwerk bauen. Auch hier formiert sich der Widerstand. Wie in Dörpen versucht die Stadtverwaltung vollendete Tatsachen zu schaffen ohne die Bürger zu informieren.

Wie der Nordenhamer Verwaltungschef Manfred Brunßen erläuterte, habe ein Beauftragter des Investors Anfang des Jahres Kontakt mit der Stadt aufgenommen. Zunächst habe es so ausgesehen, ob der Investor sich entweder für Dörpen oder für Nordenham entscheiden wolle. In der zweiten Jahreshälfte sei dann deutlich geworden, dass zwei Kohlekraftwerke gebaut werden sollen. Der Investor habe das Gelände der Gutehoffnungshütte bei Blexen als geeignet bewertet. Die Fläche ist rund 16 Hektar groß. Bis in die 90er Jahre hinein wurden dort Docks gebaut.

Das Kraftwerk soll eine Leistung von 800 Megawatt haben. Das Kraftwerksgebäude wird knapp 100 Meter hoch. Der Schornstein wird 160 Meter hoch und würde damit der höchste Schornstein in Nordenham sein. Kühltürme sind nicht geplant. Das Kühlwasser soll aus der Weser entnommen werden. Pro Tag sollen rund 6000 Tonnen Kohle eingesetzt werden. Um den Hochwasserschutz zu gewährleisten, müsste das GHH-Gelände auf Deichniveau gebracht werden. Laut Stadtverwaltung ist keine Kohlehalde auf dem GHH-Gelände geplant. Die Kohle soll direkt von der Midgard angeliefert werden. Es werde auch keine Abraumhalden geben, erläuterte Peter Kania, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Hochbau.

Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Blexer am Dienstagabend gegen ein Kraftwerk im Stadtnorden. Zu der Versammlung hatte die Bürgerinitiative gegen Kohlekraft in Blexen eingeladen. Deren Vorsitzender Dragan Stankovic zeigte sich von der Resonanz überwältigt. Rund 200 Besucher hatten sich im Saal der Gaststätte Zur alten Eiche eingefunden. Die Stühle wurden knapp.

"Wenn die Menschen hier das Kohlekraftwerk nicht wollen, dann müssen wir das doch gar nicht weiter verfolgen", argumentierte Dorfsprecher Uwe Böger. Erstmals äußerten sich Vertreter der Stadt Nordenham offiziell zum Thema Kohlekraftwerk. Viel Zustimmung erhielt das Projekt nicht.

Geärgert haben sich die Blexer darüber, dass die Stadt den Ankauf des GHH-Geländes einfädeln wollte, ohne dass die Bevölkerung vorab informiert wurde. Diesen Punkt sprach der frühere Bürgermeister Günter Ede an. Dass die Stadtverwaltung das Thema ein Jahr unter der Decke gehalten habe, sei nicht akzeptabel, kritisierte Günter Ede. Bekannt wurde das Kraftwerksprojekt erst durch Presseveröffentlichungen.

Die Bürger stellten die Frage in den Raum, warum die Stadt das Grundstück habe kaufen wollen, wenn noch so viele Fragen ungeklärt sind. Es wurde deutlich gemacht, dass sich die Stadt durch den Kauf des Grundstücks stark festgelegt hätte. Der sollte eigentlich während einer Ratsitzung im nichtöffentlichen Teil über die Bühne gehen. Der Tagesordnungspunkt ist allerdings abgesetzt worden. Offensichtlich hat die Stadt damit auch auf den starken öffentlichen Druck reagiert.
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. 29.12.2007 Tunscheren und Neujahrskuchen

Neujahrskuchen Der Schlussspurt zum Jahresende hat eingesetzt. Als Wippinger werden Sie sicher Tunscheren ausbringen und Ihre Gäste mit Neujahrskuchen versorgen wollen. Wie? Sie wissen nicht mehr, wie diese Dinge herzustellen sind?

Dann lesen Sie hier das Rezept für den Neujahrskuchen nach. Und die Anleitung für die Tunschere finden Sie auf der Seite "Brauchtum im Emsland". Also dann mal los!
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. 24.12.2007 Geflügelschießen

Am gestrigen Sonntag, den 23.12.2007 fand im Schießstand das traditionelle Stechen des Geflügelschießens statt. Den Tagespreis konnte Hermann Jansen sich nach hartem Stechen mit den Jungschützen sichern. Auch im Stechen beim Gesamtpreis setze Hermann Jansen sich gegenüber der Konkurrenz durch und belegte somit den ersten Platz. Den zweiten Platz sicherte sich ebenfalls im Stechen Wilfried Düttmann vor Johannes Grote, der den dritten Platz belegte. Alex Ganseforth bedankte sich für die rege Teilnahme am Geflügelschießen. Der Schießverein wünscht allen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage.
Geflügelschießen Geflügelschießen Geflügelschießen Geflügelschießen Geflügelschießen Geflügelschießen Geflügelschießen
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. 23.12.2007 Frohe Weihnachten

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. 23.12.2007 Weit über 200 Bürger bei Kundgebung der BI

Kundgebung in Dörpen am 20.12.07 Weit über 200 Bürger nahmen am Donnerstag den 20.12.07 an der Kundgebung gegen das Kohlekraftwerk teil. Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz. Die BI hatte kurzfristig zu der Protestveranstaltung aufgerufen, weil sich herausstellt, dass der Dörpener Bürgermeister Wacker und der Samtgemeindebürgermeister Hansen das Projekt offensichtlich im Eiltempo am Willen der Bürger vorbei durchpeitschen wollen.

Der Verkauf des Grundstückes an den Betreiber war wohl als Willkommensgruß an die BKW gedacht, deren Dörpener Ableger jetzt ein Büro in Dörpen, Auf dem Sand 15, eröffnet hat.

Im Mittelpunkt der Kundgebung stand ein symbolisches Maklerbüro. Es sollte symbolisieren, dass die Betreiber ihre Profite auf Kosten der Bevölkerung machen. Strom aus Kohlekraftwerken sei nur deshalb billig, weil die Folgekosten z. B. den umliegenden Bewohnern in Form von Wertverlusten ihrer Häuser und in Form von Gesundheitsfolgekosten aufgebürdet würden. Die Kosten für die Infrastruktur und die negativen Folgen auf den Arbeitsmarkt hätten ebenfalls die Bürger zu tragen. Für das Profitstreben der Konzerne müssten auch weltweit die Menschen die Kosten tragen. Der Klimawandel, der durch dieses Kraftwerk weiter beschleunigt werden wird, macht weltweit Menschen wohnungslos, heimatlos und arm. Die Kosten für den Klimawandel, z. B. in Form höherer Deiche, werden in Deutschland auf die Steuerzahler abgewälzt.

Aber das alles interessiere Hansen und Wacker nicht, die sich nicht den Bürgern, sondern einem Konzern verpflichtet sähen. Die Bürgerinitiative kündigte an, durch viele weitere Veranstaltungen und die Mobilisierung der Bevölkerung den Druck zu erhöhen und damit die Durchführung einer Bürgerbefragung erreichen zu wollen.

Die Hauptrede hielt Inge Stemmer aus Neulehe, die ihre Rede zu folgenden Forderungen zuspitzte: "Stoppt die Planung!
Lasst die Menschen selbst über ihre Zukunft entscheiden und führt eine Bürgerbefragung durch!
Wir fordern bundesweit sämtliche Planungen für neue Kohlekraftwerke auf Eis zu legen.
Mehr Einsatz für Forschung in energiefreundliche Energieformen, Ausbau von erneuerbaren Energien!
Lasst nicht allein die Energiekonzerne über unsere Zukunft entscheiden!
Liebe Politiker zeigt endlich Rückgrat und werft die Lobbyisten raus!
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. 23.12.2007 Weihnachtsfeier der Grundschule

Zahlreiche Eltern und Angehörige haben sich eingefunden zu den Weihnachtsfeiern der Grundschule am Donnerstagabend und Freitagmorgen. Hier einige Bilder vom Donnerstag:
Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen Weihnachtsfeier 2007 Grundschule Wippingen
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. 23.12.2007 Buch über Hellerbernd zeigt auch Werke in Wippingen

Ein Buch über den Lathener Künstler Bernhard Heller, der in Borsum geboren wurde, hat eine Arbeitsgruppe Hellerbernd, die sich aus verschiedenen Heimatvereinen aus dem Altkreis Aschendorf Hümmling gebildet hat, herausgebracht. Neun Jahre hatten Hermann Eiken, Gerd Harpel, Albert Vinke, Heinz Pinkernell und Engelbert Freericks Material gesammelt, Werke fotografiert und Informationen zusammengetragen . Dieses Material findet sich nun auf 345 Seiten in Farbe in dem neuen Buch, das mit 1000 Exemplaren bei Goldschmidt Druck in Werlte aufgelegt worden ist. Zum Preis von 20 Euro ist das Werk, das mehr als 400 Abbildungen beinhaltet, beim Landwirtschaftsmuseum, bei der Rheder Sparkasse sowie in allen Buchhandlungen erhältlich.

In dem Buch sind auf den Seiten 218 und 219 auch drei in Wippingen vorhandene Werke aufgeführt. Über das von Hellerbernd gestaltete Friedhofeingangstor berichtete Hallo-Wippingen im Dezember 2001.
Seite 218 des Buches über Bernd Heller Seite 219 des Buches über Bernd Heller
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. 23.12.2007 Meppen on Ice

Während der Adventszeit war auf dem Meppener Marktplatz wieder eine Eislaufbahn aufgebaut. Auch in Lingen gab es die Möglichkeit, eiszulaufen.
Meppen on Ice Meppen on Ice
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. 19.12.2007 Kaufvertrag zeigt: Gemeinde wurde über den Tisch gezogen!

Die veröffentlichten Inhalte des Verkaufsvertrages über das Gelände für das Kohlekraftwerk in Dörpen zeigen die Lächerlichkeit der bisherigen Versprechungen von Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen und Bürgermeister Hermann Wacker. Hansen hat bisher gebetsmühlenartig erklärt, dass das Kraftwerk nicht gebaut werde, sollte es Erkenntnisse über negative Auswirkungen für die Bürger geben. In diesem Kaufvertrag sollen jetzt angeblich alle erforderlichen Bedingungen mit dem Betreiber fest vereinbart sein.

Es handelt sich nur um ein Sammelsurium von Absichtserklärungen, die die STKW Dörpen GmbH & Co. KG an nichts bindet. Die Nutzung der Abwärme und Vorgaben für die Auftragsvergabe werden nur unverbindlich angestrebt, bei der Steinkohleanlieferung gibt es keine Präferenz für den Wasserweg. Zu den Emissionswerten gibt es gar keine Aussagen. Das ist bei einem Projekt, für das bislang weder Pläne noch irgendwelche Gutachten vorliegen auch folgerichtig, aber es widerspricht vollkommen den Versprechungen von Hansen und Wacker.

Hansen und Wacker sind den Investoren hörig und haben sich mit diesem Wisch gehörig über den Tisch ziehen lassen. Weder der Klimaschutz, der verlangt, dass fossile Brennstoffe in der Erde zu verbleiben haben, noch der Verlust von Arbeitsplätzen im Tourismus und durch die Behinderung der Entwicklung Erneuerbarer Energien, noch die Befürchtungen der Bevölkerung hinsichtlich der Emissionen können Wacker und Hansen von ihrer Kungelei mit den milliardenschweren Investoren abbringen.

Eitle Herren! Alle Informationen wurden bisher möglichst lange verheimlicht; sogar der Erörterungstermin am 5.12.07 wurde nur mit dem vorgeschrieben kleinen Aushang im Bekanntmachungskasten veröffentlicht. Wenn ein Foto mit den Investoren gemacht werden kann, sind diese eitlen Herren sogar zum öffentlichen Auftritt in der Lage.

Um den Druck auf den Dörpener Rat für die Einleitung einer Bürgerbefragung zu erhöhen, ruft die Bürgerinitiative "Saubere Energie" alle Bürger auf, am Donnerstag, den 20.12.07 um 19 Uhr an einer Kundgebung vor dem Rathaus in Dörpen teilzunehmen. Zum Bericht der Ems-Zeitung vom 18.12.07...
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. 19.12.2007 Geflügelschießen vom Schießverein

Am Sonntag, den 23.12.07 findet das Stechen des Geflügelschießens statt. Geschossen werden kann noch am Freitag ab 19.00 Uhr , am Samstag ab 19.30 Uhr und am Sonntag ab 18.30 Urh. Das Stechen beginnt um 20.00 Uhr.
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. 19.12.2007 Weihnachtsball in Wachtum

Es ist wieder soweit!! Die Landjugend fährt zum Weihnachtsball in Wachtum. Am 1. Weihnachtstag fährt um 21.00 Uhr ein Bus ab Halle in Richtung Wachtum. Abfahrt von Wachtum ist dann um 3.00 Uhr. Wir laden alle ab 16 Jahren ein zum Weihnachtsball nach Wachtum zu fahren. Der Unkostenbeitrag für den Bus beträgt 5 €. Für Minderjährige wird auf dieser Fahrt keine Verantwortung übernommen.
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. 11.12.2007 Druck machen für eine Bürgerbefragung

Die Bürgerinitiative "Saubere Energie" bereitet zurzeit alles vor, um nach dem Vorbild der Saarländischen Gemeinde Ensdorf auch in Dörpen einen Bürgerentscheid in Sachen Kohlekraftwerk herbeizuführen. "Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass sich die Dörpener Gemeindespitze derart vehement gegen eine solche Entscheidung durch die Bürger zur Wehr setzt und im Gegenteil alles dafür tut, um möglichst schnell unwiederrufbare Fakten zu schaffen. Die momentane Entwicklung hat mit Demokratie wenig zu tun", so die Bürgerinitiative.

Am Mittwoch den 12.12.07 werden Vertreter der BI in der öffentlichen Ratssitzung im Dörpener Rathaus ab 20 Uhr ihre Forderung deutlich machen und im Namen der Bürger eine Erklärung verlesen.

Um den Druck auf die Entscheidungsträger zu erhöhen, ruft die BI alle auf, zum Rathaus zu kommen und damit die Forderungen zu unterstützen.
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. 10.12.2007 Sponsorienung Trainingsanzüge für 2. Herrenmannschaft

Die Fußballer in Ihren Trainingsanzügen vor der Bandenwerbung Speller Die Fußballer in Ihren Trainingsanzügen vor der Bandenwerbung Speller Die Fußballer in Ihren Trainingsanzügen vor der Bandenwerbung Speller
Das Lohnunternehmen Speller, Inhaber Michael Klapprott, hat für die 2. Herrenmannschaft neue Trainingsanzüge gesponsort. Diese wurden am Samstag, den 01.12.2007 übergeben.

Als Dank wurde Michael Klapprott ein Präsentkorb überreicht! Die Fußballer stellten sich der Fotografin in Ihren Trainingsanzügen vor der Bandenwerbung Speller mit dem Sportvereins-Vorsitzenden Martin Hempen und Geschäftsinhaber Michael Klapprott.
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. 09.12.2007 Weihnachtsfeier der Schützenkapelle

Weihnachtsfeier Schützenkapelle Weihnachtsfeier Schützenkapelle Weihnachtsfeier Schützenkapelle Weihnachtsfeier Schützenkapelle Weihnachtsfeier Schützenkapelle
Auf der Weihnachtsfeier der Schützenkapelle Wippingen ließ sich auch der Nikolaus sehen. Zuerst geruhte der Nikolaus die wichtigsten Personen im Saal zu begrüßen: die Schankkellner. Aber dann wandte er sich der übrigen versammelten Mannschaft zu. Zunächst wurde ihm von den jüngsten Nachwuchsspielern unter Leitung des Musiklehrers Andreas Albers vorgeführt, was sie schon gelent haben.

Weil der Nikolaus sich als "guten Mann" präsentieren wollte, holte er besonders fleißige Spieler und nach vorn und belohnte sie mit einem Griff in den großen Sack. Einige Spieler, die er gerne wegen häufigen Fehlens oder Zuspätkommens beim Übungsabend tadeln wollte waren auch jetzt abwesend und -Oh Wunder! - kamen erst etwas später, als der Nikolaus schon wieder weg war.
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. 09.12.2007 Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten

Podiumsdiskussion der BI am 07.12.2007
Am Freitag, dem 08.12.07 fand eine Podiumsdiskussion mit den hiesigen sechs Landtagskandidaten im Gasthaus Westhus in Dörpen statt. Circa 200 Bürger hatten sich eingefunden. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative "Saubere Energie".

Podiumsdiskussion der BI am 07.12.2007 Hermann Bookjans (Freie Wähler), Nikolaus Schütte zur Wick (Grüne), Klaus Fleer (SPD) und Wolfgang Huwig (Linke) bezogen eindeutig Stellung gegen den Bau des Kraftwerks. Bookjans beantwortete die Frage, ob er als Unternehmer glaube, es handele sich um eine sinnvolle Investition, so: "Als Unternehmer fragt man sich zuerst: Hat die Technik, in die ich investiere Zukunft? Und bei dem Kohlekraftwerk handelt es sich um veraltete Technik, die man heute nicht bauen kann."Dass Arbeitsplätze im Tourismus im Emsland, der nach Angaben der Emsland Tourismus GmbH 2600 Arbeitsplätze im Landkreis sichert, gefährdet würden, befanden alle. Nur Bernhard Busemann (CDU) und Heinrich Ganseforth (FDP) konnten eine solche Gefährdung nicht erkennen.

Beim Fragekomplex Gesundheitsgefährdung versuchte Ganseforth neuere Erkenntnisse, dass übertriebene Hygiene bei Kindern allergiefördernd sein können, in die Aussage umzumünzen, dass die Stäube und Emissionen aus dem Kraftwerk ebenfalls eher gesundheitsfördernd sind und löste damit einiges Kopfschütteln aus.

Podiumsdiskussion der BI am 07.12.2007In der Landesraumordnung ist Dörpen als Standort für ein Großkraftwerk vorgesehen. Der Kreistag hat den entsprechenden Änderungen im Paket mit anderen Vorhaben einstimmig zugestimmt. Busemann leitete daraus eine Doppelzüngigkeit bei den anderen Kandidaten, die teilweise im Kreistag sitzen, her. Hier erntete er von Bookjans, Schütte zur Wick und Fleer erheblichen Widerspruch. Sie berichteten, dass im Kreistag von Landrat Bröring zum Dörpener Standort erklärt worden sei, es gebe keine konkreten Planungen in Dörpen. Somit hätten alle anderen zugestimmt, um Nordland z. B. bei einer Errichtung eines eigenen Gaskraftwerkes nicht im Wege zu stehen. Dann sei aber eine Woche nach der Abstimmung im Kreistag von Bröring und den Dörpener Gemeindevertretern die Bauabsicht von BKW bekannt gegeben worden. Es habe sich somit vom Landrat und seinen Getreuen um eine bewusste Täuschung der Kreistagsabgeordneten gehandelt. Bookjans: "Wir von der UWG machen uns große Vorwürfe, dass wir Brörings Aussagen geglaubt haben, statt auf weiterer Auskunft bestanden zu haben."

Podiumsdiskussion der BI am 07.12.2007Huwig, Bookjans, Schütte zur Wick und Fleer sprachen sich für eine Abstimmung unter den Bürgern ab. Es gebe zwar keinen rechtlich durchsetzbaren Anspruch in Form eines Volksentscheides, aber die Niedersächsische Gemeindeordnung erlaube es dem Gemeinderat Bürgerabstimmungen in wichtigen Fragen durchzuführen. In Ensdorf im Saarland ist genau dieses geschehen und der dortige Gemeinderat hat sich dem Votum der Bürger freiwillig gebeugt.

Berichte zu dieser Veranstaltung sind heute auch erschienen im Sonntagsreport, im Wecker und in EL am Sonntag.
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. 09.12.2007 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 10. Dezember 2007: Spahnharrenstätte, Meppen
Dienstag, 11. Dezember 2007: Elbergen, Aschendorf
Mittwoch, 12. Dezember 2007: Klosterholte, Neubörger
Donnerstag, 13. Dezember 2007: Lathen, Apeldorn
Freitag, 14. Dezember 2007: Lingen, Emsbüren
Samstag, 15. Dezember 2007: Spelle
Sonntag, 16. Dezember 2007: Beesten
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 09.12.2007 Blaue Tonne kommt

Blaue Tonne für Altpapier Die blaue Tonne kommt – und zwar kostenlos und im gesamten Kreisgebiet. Der Abfallbehälter zur Sammlung von Papier, Pappe und Kartonagen soll Ende des nächsten Jahres eingeführt werden. „Damit geht der Landkreis neue Wege bei der Altpapiersammlung. Den einzelnen Haushalten entstehen durch die Einführung der blauen Tonne keine Kosten“, betont Landrat Hermann Bröring.

Auch die emsländischen Vereine, die bisher Altpapier gesammelt haben, sollen in das vom Landkreis entwickelte Konzept eingebunden werden. Mehr...
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. 07.12.2007 Podiumsdiskussion der BI

Heute abend findet im Gasthaus Westhus in Dörpen um 19 Uhr die Podiumsdiskussion der Bürgerinitiative "Saubere Energie" zum Thema Kohlekraftwerk mit den sechs Landtagskandidaten statt.
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. 06.12.2007 Kinder der Malschule spendeten Geld für Akrobatikgruppe

v.l. Hellena Mäuser, Christa Verworner, Chiara Wanot und Katharina Kuper Die Kinder der Malschule von Annette Wester-Mäuser haben im November kräftig kreativ gearbeitet. Auf dem Weihnachtsmarkt in Wippingen verkauften sie dann ihre Ergebnisse: Bilder, Skulpturen und Figuren, sowie schön gestaltete Kerzen. Das Ergebnis ihrer Handelstätigkeit im Kunsthandwerk übergaben ihre Vertreterinnen Hellena Mäuser, Chiara Wanot und Katharina Kuper heute der Übungsleiterin der Akrobatikgruppe Christa Verworner in Form eines Schecks über 130 Euro in Anwesenheit anderer Malschülerinnen und der Akrobatikgruppe.

Die Gruppe wird das Geld verwenden für Übungsmaterialien. Groß ist auch der Wunsch der Gruppe, einheitliche T-Shirts für Auftritte zu erwerben. Über die genaue Verwendung werden die Kinder der Akrobatikgruppe, die sich herzlich bedankten, noch beraten müssen.
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. 06.12.2007 Erörterungstermin für Kraftwerksplanung

Gestern, am 5.12.07, fand der zweite rechtlich relevante Termin auf dem Weg zum Klimakiller in Dörpen statt. Der Gemeinderat Dörpen hatte im Sommer den Beschluss zur Einleitung der Bauleitplanung gefasst. Der gestrige Erörterungstermin ist in dem Verfahren vorgeschrieben und wurde, wie Hansen in seinen Begrüßungsworten sagte, deshalb durchgeführt, weil die öffentliche Veranstaltung am 26.06.2007 nicht vorschriftsmäßig als Erörterungstermin deklariert wurde, wobei sein Bedauern mit Händen zu greifen war.

Lars Lemke vom Planungsbüro Baumgart und Partner stellte den Bebauungsplan vor. Dabei wurden nur die bekannten Daten über die Fläche vorgestellt. Es sollte der Eindruck erweckt werden, als gehe es um einen ganz normalen Bebauungsplan für irgendein beliebiges Industriegebiet. Umweltschutz sollte auf die Ebene "wir pflanzen anderswo Bäume auf eine Ausgleichsfläche" reduziert werden. Hansen versuchte die Diskussion über den Bebauungsplan von dem tatsächlichen Mammutprojekt zu entkoppeln und wies mit langatmigem Bürokratentext auf die Einspruchsmöglichkeiten und Auslegungsfristen hin.

Den ca. 70 Zuhörern, vor allem aus Dörpen, war aber klar, dass hier das Projekt im Eiltempo durchgepeitscht werden soll. In ihren Wortmeldungen wandten sie sich nicht gegen nebensächliche Einzelheiten, sondern argumentierten politisch mit dem Schaden für das Klima, für die Gesundheit der Bevölkerung und den negativen wirtschaftlichen Folgen für die Region und ihre Bürger.

Immer wieder wurde gefordert, dass die Bürger in einer Abstimmung entscheiden sollten, wie das in Ensdorf im Saarland jetzt geschehen ist.

Klar wurde auch, dass es keinerlei Garantien für die in Aussicht gestellten besonderen Bedingungen beim Kraftwerksbau geben wird. Wenn der Bebauungsplan erst verabschiedet ist, dann können die Betreiber machen, was sie wollen im Rahmen der vorhandenen Gesetze. Es gibt dann keine Garantie für eine Nutzung der Abwärme. Samtgemeindebürgermeister Hansen hat öffentlich mehrfach betont, die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte müssten deutlich unterschritten werden: Auch dafür gibt es dann keinerlei rechtliche Handhabe. Die Verabschiedung des Bebauungsplanes bedeutet die Aufforderung an die Betreiber: Baut doch, was ihr wollt! Und die Gemeinde und ihre Bürger haben dann nichts mehr dagegen in der Hand.

Jedem Gemeinderatsmitglied muss dieses klar sein. Niemand wird sich mit irgendwelchen undurchschaubaren Verwaltungsregeln entschuldigen können. Den Zuhörern war klar: Der Gemeinderat hat die Entscheidung in der Hand, ob das nördliche Emsland sich einem milliardenschweren Konzern für einen Bettelpfennig ausliefert.

Wem diese Entscheidung zu schwer fällt, der sollte sich dem Bürger anvertrauen, auf ihn hören und ihm die Entscheidung über unsere Zukunft anvertrauen.
Die Ems-Zeitung berichtete heute auch über die Veranstaltung.
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. 06.12.2007 Beeindruckende Brieftaubenausstellung in Herzlake

Die Vereine Luftbote Herzlake und Hasetäuber Haselünne veranstalten eine große Brieftaubenausstellung am 08. und 09. Dezember 2007 in der Gaststätte Moormann in Herzlake. Mehr...
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. 06.12.2007 Steuertipps zum Jahreswechsel

Zahlreiche steuerliche Änderungen sind zum Jahreswechsel 2008 zu beachten. Zum Jahresende gilt es für Unternehmen wieder, Weichen zu stellen und strategische Entscheidungen zu treffen, die geeignet sind, die Steuerbelastung des Unternehmens zu verringern. Die IHK Osnabrück-Emsland hat einzelne Änderungen jetzt in einem Merkblatt veröffentlicht. Zu den Themen Abschreibungen, Umsatzgrenze bei der Pflicht zur kaufmännischen Buchführung, Sachbezugswerten und Fristen erhalten Unternehmen wertvolle Tipps. Das Merkblatt ist bei www.osnabrueck.ihk24.de unter mit der Dok.-Nr. 21418 veröffentlicht.
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. 02.12.2007 Bilder vom Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Viele schöne Angebote gab es auf dem Weihnachtsmarkt und viele Besucher haben auch den Weg dorthin gefunden. Aber der Dauerregen hat doch arg gestört. So wollte der Nikolaus die Kinder nicht lange im Regen stehen lassen und ließ sich schnell dazu erweichen, seine Geschenke verteilen zu lassen. Hier die Bilder vom Markt...
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. 02.12.2007 Nikolaus schon um 16 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt

Der Nikolaus kommt heute auf dem Weihnachtsmarkt früher als erwartet. Statt 17 Uhr wird der heilige Mann wahrscheinlich schon um 16 Uhr in Wippingen sein. Also, Kinder, sagt euren Eltern Bescheid!
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. 30.11.2007 Dörpener Gemeindespitze handelt verantwortungslos und undemokratisch!

Die Gemeinde Dörpen setzt nach Auffassung der Bürgerinitiative "Saubere Energie" alles daran, das Großprojekt des Klimakillers so schnell wie möglich ohne Bürgerbeteiligung durchzuziehen, um jeden Widerstand gegen das Kohlekraftwerk zu erschweren.

Die Gemeinde hat nämlich jetzt schon den ersten Schritt gemacht, um die Kraftwerksplanung festzuklopfen. Sie legte einen Erörterungstermins fest am 5.12.07 um 14:30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Samtgemeinde, die sogenannte 'frühzeitige Bürgerbeteiligung'. Damit setzt sie das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Kraftwerksgelände im Eiltempo in Gang.

Das klare Nein der Bürger in der Gemeinde Ensdorf im Saarland zu dem dort von der RWE geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerkes hat inzwischen auch viele Dörpener Bürger dazu bewogen, von den Gemeindevertretern einen Bürgerentscheid zu dem in Dörpen geplanten Großprojekt einzufordern. Doch die Gemeinde denkt darüber wohl anders, denn sie will die Planungen schnellstmöglich ohne die Bürgermeinung ernsthaft zu berücksichtigen, durchziehen. Dieser Meinung ist zumindest die BI und erhebt in einer Protestnote schwere Vorwürfe gegen die Gemeinde.

Hansen und Wacker haben immer von einem offenen Prozess gesprochen. Bei dem Treffen der BI mit dem Dörpener Gemeinderat am 7.11.07 hat Bürgermeister Wacker noch mit ehrlichster Miene erklärt, dass man im Gespräch bleiben wolle und sich gegenseitig informieren wolle. Von dem jetzigen Vorpreschen der Gemeinde fühlen sich die Mitglieder der BI "Saubere Energie" maßlos getäuscht und enttäuscht. Die Fakten sind:

- Die Gemeinde hat das Gelände bereits mit dem Kaufoptionsvertrag ohne Widerrufsmöglichkeit an die Betreiber aus der Hand gegeben - ohne die Bürger zu befragen!
- Die Gemeinde macht beim Bebauungsplan zeitlichen Druck - ohne die Diskussion in der Bevölkerung abzuwarten!
- Der Termin am 5.12.07 ist nur im Bekanntmachungskasten bekannt gegeben worden. Statt die Öffentlichkeit offensiv zu informieren, wurde nur das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß erfüllt.
- Anfangs ist ständig der Vorteil für Nordland in den Vordergrund gestellt worden. Weil sich dies als eine Luftblase herausstellte, hat Samtgemeindebürgermeister Hansen bei dem Treffen mit der BI erklärt, die Zusammenarbeit mit Nordland sei keine zwingende Voraussetzung für die Zustimmung zum Bau.
- Eine wichtige Komponente der Bürgerbeteiligung, die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes entfällt in diesem Fall ohnehin, weil sie bei Kraftwerksplanungen durch die Landesraumordnungsplanung ersetzt wird und an den betroffenen Bürgern vorbei in den Gremien beschlossen wurde.

Hansen, Wacker und Co. wollen nach Auffassung der BI die Bürger austricksen. Ohne Not würden alle Planungen seitens der Gemeinde im Eiltempo vorangetrieben.

Dabei ist Ensdorf im Saarland ein Vorbild, dass es auch anders geht: Dort stellte sich der pro-Kraftwerk-gesinnte Gemeinderat einer Volksbefragung und der Rat und der Bürgermeister haben versprochen, sich dem Mehrheitsvotum zu beugen.

Die Bürgerinitiative fordert deshalb erstens die sofortige Aussetzung aller Verwaltungsmaßnahmen, die jetzt schon Fakten schaffen.
Die Gemeindevertreter sollen sich zweitens einer demokratischen Auseinandersetzung mit den Bürgern durch eine Abstimmung unter den Bürgern der Samtgemeinde stellen.
Alle Bürger sind aufgerufen, am 5.12.07 um 14:30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Samtgemeinde den Verantwortlichen für diese Heimlichtuerei ihre Meinung zu sagen. Zur vollständigen Erklärung der BI...
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. 29.11.2007 Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten

Flyer zur Podiumsdiskussion Am 27.01.2008 finden Landtagswahlen statt. Bisher ist davon noch wenig zu merken. Die Bürgerinitiative gegen das Kohlekraftwerk in Dörpen möchte aber schon wissen, wie sich die Landtagskandidaten zu dem klimapolitischen Unsinn in Dörpen stellen.

Die Landespolitik stellt über die Raumordnungskompetenz wesentliche Weichen für die Energiepolitik in Niedersachsen. Damit verbunden ist auch die landespolitische Verantwortung zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung und der EU. Aber auch andere Fragen der Entwicklung, wie z. B. die Industrieentwicklung im Emsland oder die Entwicklung des Tourismus sind hier zu beachten. Demokratieentwicklung und Bürgerbeteiligung sind in diesem Zusammenhang ebenso von Interesse.

Die BI "Saubere Energie" hat deshalb alle sechs Landtagskandidaten unseres Wahlkreises 82 zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Unter dem Motto "Schwarzgoldgräberstimmung in Dörpen - Braucht das Emsland ein Kohlekraftwerk?" lädt die Initiative alle interessierten Bürger am kommenden Freitag, 7. Dezember, um 19.00 Uhr in die Gaststätte Westhus in Dörpen ein. Unter der Leitung von Initiativensprecher Jan Deters-Meissner diskutieren die Landtagskandidaten Bernd Busemann (CDU), Klaus Fleer (SPD), Nikolaus Schütte zur Wick (Bündnis 90/Die Grünen), Heinrich Ganseforth (FDP), Hermann Bookjans (UWG) und Wolfgang Huwig (Die Linke) über das geplante Kohlekraftwerk der Bernischen Kraftwerke AG (BKW). Zum Flyer...
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. 29.11.2007 Wippingener Heimatkalender vorgestellt

von links: Deters, Gerdes, Kimmann Den Heimatkalender 2008 für Wippingen haben die Autoren Alfons Deters (links) und Josef Kimmann (rechts) jetzt präsentiert. Bereits seit vielen Jahren gibt der örtliche Heimatverein zu Beginn der Adventszeit einen Kalender mit Veranstaltungsterminen und Rückblicken auf die wichtige Ereignisse heraus. Das erste Exemplar überreichten Deters und Kimmann an Bürgermeister Hermann Gerdes (Mitte). Erhältlich ist der Heimatkalender auf dem Wippinger Weihnachtsmarkt am 1. Advent, in den Geschäften Speller und Benten, bei der Volksbank Emstal sowie der Raiffeisen-Warengenossenschaft.
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. 29.11.2007 Kraftwerkspläne auch in Nordenham

Nach Informationen des Landtagskandidaten Nikolaus Schütte zur Wick will die Bernische Kraftwerke AG (BKW) nicht nur in Dörpen ein Steinkohlekraftwerk errichten. "Das Unternehmen plant auch ein Kraftwerk in Nordenham", sagte der Vorsitzende des Grünen-Kreisverbandes Emsland-Nord am Donnerstag in Papenburg. Offenbar hätten die Schweizer den Standort ins Auge gefasst, weil im dortigen Hafen bereits ein Umschlagplatz für Kohle vorhanden sei. Schütte zur Wick: "Die Schweizer agieren zweigleisig. Für mich stellt sich die Frage, ob das Unternehmen angesichts des fortdauernden Protests im Emsland kalte Füße bekommt und in die Wesermarsch ausweicht." Der Landtagskandidat forderte die Bevölkerung auf, den Widerstand gegen das in Dörpen geplante Projekt unvermindert fortzusetzen.

Wie Schütte zur Wick ausführte, sollen die Nordenhamer Stadtratsmitglieder am 20. Dezember über den Verkauf von Flächen für das Kraftwerksprojekt abstimmen. Bei einem entsprechenden Beschluss solle eine Landesgesellschaft, die als Zwischenhändler auftrete, das Gelände für zwei Millionen Euro erwerben können. Allerdings verpflichte sich die Stadt Nordenham zur Rückerstattung des Betrags, wenn die Flächen nicht bis zum Jahr 2011 an gewerbliche Investoren veräußert worden seien.

In diesem Zusammenhang forderte Schütte zur Wick die Samtgemeinde Dörpen auf, die Inhalte eines mit der Bernischen Kraftwerke AG geschlossenen Kaufoptionsvertrags offen zu legen. Der Landtagskandidat will wissen, ob die Investoren bei einem möglichen Scheitern des Kraftwerksprojekts finanzielle Forderungen an die Kommune stellen können. "Die Bevölkerung im Emsland hat ein Recht darauf, das zu erfahren", betonte Schütte zur Wick. "Die Geheimhaltungspolitik der Samtgemeinde muss aufhören. Von Bürgerbeteiligung und einem demokratischen Verfahren kann man bislang nicht sprechen."
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. 28.11.2007 Buchausstellung der Bücherei auf dem Weihnachtsmarkt

Die Buchausstellung der Wippinger Bücherei findet am Sonntag nach dem Hochamt bis 11 Uhr und während des Weihnachtsmarktes von 14 bis 17 Uhr statt. Somit können kälteempfindliche Menschen sich auf dem Weihnachtsmarkt bei Kaffee und Kuchen im beheizten Zelt aufwärmen, anschließend einige Einkäufe an den Ständen erledigen und sich gleich wieder in die beheizten Räume des Pfarrer-Schniers-Hauses begeben, um dort in Ruhe aus dem reichhaltigen Bücherangebot auszuwählen. Die Bücher können bestellt werden und werden rechtzeitig vor Weihnachten ausgeliefert.

Die Bücherei erwirbt einen Großteil ihres Medienbestandes aus dem Erlös der jährlichen Buchausstellungen. Besucher können somit wieder einmal das Nützliche mit dem guten Zweck verbinden.
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. 28.11.2007 Cornelia Kuper neue Rektorin der Grundschule Dersum

Neue Schulleitung: Erster SG-Rat Andreas Hövelmann (von links), Bürgermeister Hermann Schwarte, SG-Bürgermeister Hans Hansen, Regierungsschuldirektor Heinrich Gerdes sowie die Kinder der dritten Klasse gratulierten der neuen Rektorin Cornelia Kuper. Foto: Schweers Mit einem Festakt ist die neue Rektorin der Grundschule Dersum, Cornelia Kuper, im Beisein zahlreicher Ehrengäste in ihr Amt eingeführt worden. „Das ist das Beste, was der Dersumer Schule passieren konnte“, freute sich der ehemalige Rektor und heutige Pensionär, Wolfgang Weber, über seine Amtsnachfolgerin. Mehr...
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. 28.11.2007 Heimatverein strebt Sanierung der Durchfahrtsmühle an

Ehrungen beim Heimatverein Aschendorf-Hümmling: Unser Bild zeigt im Kreis der Sögeler Trecksackspäler (von links) Thekla Brinker, Bernhard Abeln, Bernd Riedemann, Rita Jansen, Gerd Raming-Freesen, Karl-Heinz Weber, Hubert Hahnenkamp und Hans Albers. Foto: Klaus Dieckmann Es zeichnet sich ab, dass in nächster Zeit dringend notwendige Sanierungsarbeiten durchgeführt werden müssen.“ Hans Albers, Geschäftsführer des Heimatvereins Aschendorf-Hümmling, lenkte nach dem Abschluss der Sanierung der Hüvener Wind- und Wassermühle den Blick der Heimatfreunde auf die Durchfahrtsmühle in Wippingen. Aus einer Reihe von Vorgesprächen schöpfte Albers die Hoffnung, dass im kommenden Jahr mögliche Fördertöpfe erschlossen werden könnten. Gelinge dies, könnte in Abstimmung mit den Beteiligten vor Ort, die rund 120 000 Euro teure Sanierung der um das Jahr 1860 erbauten Mühle voraussichtlich 2008 anlaufen, kündigte Albers auf der Mitgliederversammlung des Heimatvereins in Sögel an. Mehr...
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. 26.11.2007 Schild als Protest gegen das Kohlekraftwerk

Der Wagen wird zum Standplatz gezogen Jan Deters-Meissner, Theo Kossen, Hermann-Josef Pieper
Der Protest gegen den beabsichtigten Bau des Klimakillers in Dörpen ist ab jetzt auch in Wippingen deutlich sichtbar. Alfons Deters, Hermann-Josef Pieper, Theo Kossen und Jan Deters-Meissner erstellten ein Doppelschild, dass sie auf einen von Theo Kossen zur Verfügung gestellten alten Ladewagen montierten und an der Kluser Straße abstellten. "Kein Kohlekraftwerk in Dörpen! Für Klimaschutz" lautet die Inschrift.

Wer die typographischen Fehler bemerkt, hat den ersten Preis gewonnen und darf anderen von dem Anliegen der Bürgerinitiative Saubere Energie erzählen.
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. 25.11.2007 Ensdorf im Saarland: 70 Prozent stimmen gegen das Kraftwerk

Die Ensdorfer im Saarland haben bei der Befragung zum umstrittenen Kraftwerk gegen das Großprojekt der RWE gestimmt. Die Gemeinde teilte mit, rund 70 Prozent hätten mit "Nein" gestimmt. Insgesamt hätten mehr als 70 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben. Der Gemeinderat hatte angekündigt, sich bei einer Beteiligung von 66 Prozent an das Votum der Bürger zu halten.

Damit wird der Flächennutzungsplan nicht zu Gunsten des Neubaus geändert und das Kraftwerk steht vorerst vor dem Aus. Die RWE hatte angekündigt, nicht gegen den Willen der Bürger zu bauen.

Der Ensdorfer Bürgermeister Hartz hat sich überzeugt gezeigt, dass der Gemeinderat am 12.Dezember in seiner öffentlichen Sitzung gegen die Änderung des Flächennutzungsplans stimmen wird. Hartz sagte SR3, er sei von der Eindeutigkeit des Votums überrascht. Ein Projekt in dieser Größenordnung hätte eine hohe Akzeptanz gebraucht. Diese sei offenbar nicht vorhanden.

Der für das in Ensdorf geplante Kraftwerk zuständige RWE-Projektleiter Nowack hat nach dem deutlichen Votum gegen das Großprojekt jeglichen Kraftwerksneubau in Ensdorf ausgeschlossen. Die RWE verstehe das Votum der Bürger als ein "Nein" zu einem neuen Kraftwerk. Das sei unabhängig von der Größe der Anlage zu verstehen. Nun wolle RWE das Ergebnis analysieren.

Die Bürgerinitiative gegen den RWE-Kraftwerksneubau in Ensdorf hat die deutliche Ablehnung des Baus durch die Bürger positiv bewertet. Die Abstimmung sei ein "Lehrstück für die Demokratie". Die Ensdorfer hätten sich nicht "blenden lassen" und hätten stattdessen "vernünftig" entschieden. Vertreter der Initiative sagten SR3, man könne sich ein anderes Kraftwerk vorstellen. Ein solches Kraftwerk müsse über eine "Kraft-Wärme-Kopplung" verfügen.
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. 25.11.2007 Greenpeace demonstrierte gestern gegen den geplanten Bau von Kohlekraftwerken

Greenpeace-Stand in Dörpen am 24.11.07 In 31 Städten demonstrierten Greenpeace-Gruppen am Samstag gegen den geplanten Bau von 25 Kohlekraftwerken in Deutschland. Unter dem Motto "Keine neuen Kohlekraftwerke - Klimaschutz geht anders" informierten die Umweltschützer über die negativen Folgen der Ausbaupläne für das Klima. Dutzende, zu einem Haufen aufgetürmte schwarze Müllsäcke mit der Aufschrift "CO2" symbolisierten den Kohlendioxid-Ausstoß der geplanten Anlagen. In Dörpen war Greenpeace mit einem Infostand vor dem Rathaus präsent.

"Der aktuelle Bericht des Weltklimarates zeigt es ganz deutlich - der Klimawandel ist eine unausweichliche Tatsache, der wir uns stellen müssen", sagt Jörg Feddern, Klima-Experte von Greenpeace. "Nur, wenn wir den Ausstoß von CO2 jetzt massiv senken, kann das Schlimmste verhindert werden. Wer heute weiter auf Kohle setzt, zementiert über Jahrzehnte eine klimaschädliche und nicht zukunftsfähige Energieversorgung. Weitere Kohlekraftwerke zu bauen ist das falsche Signal für den Klimaschutz."

In Deutschland sollen 25 neue Kohlekraftwerke gebaut werden, die nach Fertigstellung das Klima mit zusätzlichen 140 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr belasten werden. Deutschland ist damit in Europa führend beim Bau klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Viele dieser Anlagen sind überdimensioniert und haben einen schlechten Wirkungsgrad.

"Wir brauchen jetzt vor allem einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien", fordert Feddern. Ergänzt werden muss diese Maßnahme durch eine Verbesserung der Effizienz bei der Stromerzeugung und Einsparungen beim Stromverbrauch. Dazu kommt der weitere Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei dieser hoch effizienten Technik wird nicht nur der erzeugte Strom genutzt, sondern auch die dabei produzierte Wärme.

Wissenschaftliche Erkenntnisse des UN-Weltklimarates IPCC zeigen, dass die Industriestaaten den Treibhausgasausstoß weitaus schneller und in höherem Maße verringern müssen, als bisher geplant. Nur dann kann eine Klimaerwärmung mit katastrophalen Folgen verhindert und die Temperaturerhöhung auf einem Niveau deutlich unter 2 Grad Celsius stabilisiert werden.
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. 25.11.2007 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 26. November 2007: Surwold, Werlte
Dienstag, 27. November 2007: Emsbüren, Klosterholte
Mittwoch, 28. November 2007: Apeldorn, Beesten
Donnerstag, 29. November 2007: Lathen, Lähden
Freitag, 30. November 2007: Aschendorf
Samstag, 1. Dezember 2007: Spelle
Sonntag, 2. Dezember 2007: Lingen
Darüber hinaus kann es zu weiteren Kontrollen im gesamten Kreisgebiet kommen.
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. 25.11.2007 Weihnachtskrippen zu Gast in Haselünne

Eine in dieser Zusammenstellung einzigartige und faszinierende Krippenausstellung wird vom 25.11. bis zum 16.12.2007 in der Alten Klosterkirche Haselünne zu sehen sein. „Alle Krippen stehen in einer besonderen Beziehung zu Haselünne“, weist Prof. Dr. Gerhard Lohmeier, Vorsitzender des Vereins der Krippenfreunde Osnabrücker Land-Emsland e.V., auf das Besondere dieser Ausstellung hin.

Zum Weihnachtsfest des Jahres 1947 wurde in der St. Vinzentius-Kirche Haselünne zum ersten Male die Weihnachtskrippe von Ludwig Nolde aufgestellt, in der sich übrigens einige Haselünner Familien wiederfinden. Das wohl bedeutendste Werk von Nolde, die Rundkrippe für den ehemaligen Erzbischof Dr. Wilhelm Berning, ist auch in der Haselünner Ausstellung zu sehen. „Es ist das erste Mal, dass der Bischof diese Krippe für eine Ausstellung zur Verfügung stellt, aber als er hörte, dass die Ausstellung in Haselünne ist, war er sofort dazu bereit“, freut sich Prof. Lohmeier.

Zum 60-jährigen Jubiläum der Weihnachtskrippe St. Vinzentius hatte Küster Thomas Linger die Idee, in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Verein der Krippenfreunde Osnabrück-Emsland e.V. in der Alten Klosterkirche eine Jubiläumsausstellung zu machen, in der neben der Nolde-Krippe weitere 50 Krippen gezeigt werden.

Die Ausstellung ist täglich, außer montags, von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Anmeldung in der Kath. Kirchengemeine St. Vinzentius (Tel. 05961/91960) oder bei der Stadt Haselünne (05961/5090) auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten möglich.
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. 25.11.2007 Verbraucherzentrale informiert über Ratgeber Arbeitszeugnis

Wer ein Unternehmen verlässt, hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Doch die Sprache in Arbeitszeugnissen ist oft blumig und doppelbödig.

Viele Jobwechsler wissen nicht, dass nur ein „stets“ auf eine sehr gute Leistung hinweist. Oder dass das Anführen von Nebensächlichkeiten wie Pünktlichkeit eher darauf hindeutet, dass die übrigen Leistungen schlecht waren. Gerade in Zeiten schwieriger Arbeitsmarktverhältnisse ist es wichtig, ein gutes Arbeitszeugnis zu erhalten – und dafür kann man einiges tun. Der Ratgeber „Arbeitszeugnis“ der Verbraucherzentrale aus der Reihe „ARD-Ratgeber Recht“ hilft, Zeugnisse einer genauen Prüfung zu unterziehen und Fristen bei Reklamationen einzuhalten. Er liefert Urteile, Zeugnismuster und viele nützliche Internetadressen für Zeugnisberatungen, Arbeitsrecht, Jobbörsen und Bewerbungen. Damit kann jeder seine Ansprüche als Zeugnisempfänger voll ausschöpfen.

Den Ratgeber „Arbeitszeugnis – treffsicher formulieren und interpretieren“ gibt es in der Verbraucherzentrale Meppen, Kirchstr. 29, donnerstags 10.00 -13.00 und 13.30-17.00 Uhr.
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. 23.11.2007 Bahnübergang Dörpen gesperrt

In der Zeit vom 24.11.07 um 8 Uhr bis 27.11.07, 5 Uhr, sowie am 1.12.07 von 8 Uhr bis 4.12.07 um 5 Uhr ist der Bahnübergang im Bahnhof Dörpen wegen Erneuerungsarbeiten gesperrt.
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. 22.11.2007 Angaben zum Sportverein auf neuestem Stand

Die Angaben auf der Sportvereinsseite zu den Ansprechpartnern und Betreuern wurden aktualisiert.
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. 22.11.2007 Schützenverein: Kaiserschießen und Schützenball

Der neue Kaiser Josef Speller Am Samstagabend, dem 17.11.07, hatten wir wieder unser Kaiserschießen. Ich denke es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Den Kaisertitel konnte sich Josef Speller erringen.

Das Preisschießen der Männer hat Gerd Meyer auf den ersten Platz gebracht. Beim Preisschießen der Frauen ging Magda Nehe als Siegerin hervor.


Magda Nehe, Oberst Alex Ganseforth Alex Ganseforth, Gerd Meyer Elke Westhoff, Alex Ganseforth
Am kommenden Samstag, dem 24.11.07 findet der traditionelle Schützenball statt. Wir beginnen mit einer gemeinsamen Vorabendmesse um 19.30 h in der Kirche. Die ganze Gemeinde ist herzlich eingeladen.
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. 22.11.2007 Internationaler Tag "Nein zu Gewalt an Frauen"

Am kommenden Sonntag, 25. November 2007, dem Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen" startet die TERRE DES FEMMES – Kampagne „Gewalt gegen Frauen ist Alltag“. Bundesweit soll ein Zeichen gesetzt werden und die Bevölkerung auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. Eine große Fahne wird aufgrund der Initiative des Lingener Frauenbüros am Freitag, 23. November um 10.00 Uhr vor dem Lingener Rathaus aufgehängt um plakativ auf den von TERRE DES FEMMES gegen die Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung von Frauen initiierten Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ aufmerksam zu machen. Im Anschluss findet ein Frauenfrühstück mit Filmvorführung zum Thema „häusliche Gewalt“ statt. Mehr...
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. 21.11.2007 Dekanatstreffen in Wippingen

Auf dem Weg zum Katholikentag: Ein Zeichen des Verbundenheit setzten die Ehrenamtlichen kirchlicher Gemeindegruppen des neuen Dekanats Emsland-Nord mit ihren Pilgerstäben. Foto: Melanie Lahrmann Zu einem ersten gemeinsamen Treffen seit Gründung des Neudekanats Emsland-Nord kamen am Montagabend die Vorsitzenden von kirchlichen Gemeindegruppen, Caritasverbänden sowie die Diakone der nunmehr 47 Pfarreien zusammen. Anlässlich des 800. Geburtstages der heiligen Elisabeth von Thüringen wurde zunächst eine Heilige Messe in der St.-Bartholomäus-Kirche Wippingen gefeiert, die Dechant Alfons Thörner und Hans Bruns von der St. Sixtus Gemeinde zelebrierten. Mehr...
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. 20.11.2007 Weihnachtsmarkt am 2.12.07

Flyer zum Weihnachtsmarkt in Wippingen Mit einem Flyer werben die "Rentiere" ab sofort für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Wippingen. Er findet am 1. Advent ab 14 Uhr auf dem Heimathof statt.

Die vielen Stände mit selbstgebastelten und -genähten Weihnachtsartikeln werden dem Markt wieder seine eigene Note geben. Die Leckereien, wie die frischen Waffeln, der Honig aus eigener Herstellung, der heiße Met, der frischgeräucherte Fisch, Glühwein und Grog und die Angebote von Hermanns Imbissquelle werden diesmal ergänzt durch das Angebot von Kaffee und Kuchen im beheizten Zelt, wo man sich aufwärmen und ausruhen kann, um das zuvor Gesichtete dann auch zu kaufen.

Die Malschule bietet eine Kreativ-Werkstatt; die Märchenstunde in der Püngeler Hütte und der Nikolaus, der um 17 Uhr erwartet wird, bieten ein reichliches Angebot für die Kinder.

Auch die musikalische Begleitung durch die Schützenkapelle und die Kinderschola locken hoffentlich viele Besucher: denn der Reinerlös der Veranstaltung wird gespendet für den Förderverein der Grundschule Wippingen, der damit wiederum unsere Schule im Ort unterstützen kann.
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. 20.11.2007 Nichtraucherschutz

Das Nichtraucherschutzgesetz soll dem Vernehmen nach auch in Wippingen gelten. Darauf weist Bürgermeister Gerdes in einem Brief an die Vereine der Gemeinde hin. Mit dem Gesetz sei u.a. geregelt, dass das Rauchen in Gebäuden, die im Eigentum der Kommunen stehen (z. B. Vereinsheime, Heimathäuser, Mehrzweckhallen) verboten ist. Zum Brief an die Vereine...
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. 19.11.2007 Jagdgenossenschaft

In der Rubrik "Vereine/Jagdgenossenschaft" wurde die Seite aktualisiert. Sie enthält jetzt die Angaben über die ab dieser Saison geltenden Jagdreviere in Wippingen.
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. 17.11.2007 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 19. November 2007: Emsbüren, Dörgen
Dienstag, 20. November 2007: Schapen, Breddenberg
Mittwoch, 21. November 2007: Bawinkel, Schwefingen
Donnerstag, 22. November 2007: Rühle, Lingen
Freitag, 23. November 2007: Wesuwe, Werlte
Samstag, 24. November 2007: Aschendorf
Sonntag, 25. November 2007: Meppen
Autofahrer sollten sich auf weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet einstellen.
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. 17.11.2007 Es tut sich was in Wippingen

Wippinger Grundschule Es tut sich was in Wippingen: Bei der Grundschule Wippingen steht der Kran bereit. Jetzt wird die Dachsanierung der Grundschule in Angriff genommen. Kostenträger der Maßnahme, die wegen Feuchtigkeitsschäden dringend erforderlich ist, ist die Samtgemeinde.

Damit noch mehr passiert, haben Bürgermeister Hermann Gerdes und die Gemeinderatsmitglieder Heinz-Hermann Düthmann, Otto Gerdes und Johannes Kuper heute vormittag Werbetafeln im neuen Gewerbegebiet an der Neudörpener Straße aufgestellt. Hoffen wir, dass diese bei dem einen oder anderen Gewerbetreibenden Interesse für eine Ansiedlung in Wippingen wecken.
Werbetafel im Gewerbegebiet Werbetafel im Gewerbegebiet Werbetafel im Gewerbegebiet
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. 17.11.2007 Photovoltaikanlage von Hermann Grote

Grotes Solardach Hermann Grote aus Wippingen hat auf dem Dach seines Schuppens eine Photovoltaikanlage installiert. Damit möchte er einen Beitrag zur Verhinderung der Klimakatastrophe leisten. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie.

40 Module mit einer Modulfläche von jeweils 1,05 m² hat Grote auf dem Dach installiert. Für die Effizienz der Anlage ist die direkte Sonneneinstrahlung wichtig. Da ist es günstig, dass die Dachneigung fast dem Ideal von 30 ° entspricht. Auch die Ausrichtung nach Süden ist mit einer geringen Abweichung gegeben.

Hermann Grotes Anlage hat eine Leistung von 3,6 kWp. kWp (gesprochen: (Kilo)watt piek) ist die Maßeinheit für die "Spitzenleistung" gebildet aus Kilo, Watt und dem englischen Wort peak für Spitze. Diese Maßeinheit zur Kennzeichnung der genormten elektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle ist nicht die maximale Leistung der Zelle oder des Moduls bei stärkster Sonneneinstrahlung, sondern die abgegebene elektrische Leistung bei standardisierten Testbedingungen, die im Alltagsbetrieb meistens nicht erreicht werden. Die Dünnschicht-Photovoltaikmodule der Firma Sharp absorbieren nicht nur die sichtbaren, sondern auch die nicht sichtbaren Anteile des Sonnenspektrums. Die Anlage produziert schon Strom, sobald Licht einfällt und führt zu einer besonders effektiven Nutzung der Sonnenenergie. Der Energieaufwand zur Herstellung dieser Module mit polykristalliner Dünnschichttechnologie mit geringerem Wirkungsgrad ist geringer als bei hochwertigen monokristallinen Systemen.

Die "Haupternte" wird trotz aller technischen Raffinesse im Sommer in den Monaten April bis August eingefahren. Um einen Vergleich mit den Prognosen durchführen zu können, führt Grote ein Ertragserfassungsblatt. Im Oktober hatte er seit der Installation am 9.10.07 einen Ertrag von 121 kWh, was leicht unter der Prognose für den Oktober lag. Aber dieser Oktober 07 war auch wahrlich kein goldener Oktober. Der erzeugte Strom wird in das Netz der EWE eingespeist und Grote erhält dafür eine Vergütung, die über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) mit jährlich abnehmenden Beträgen subventioniert wird. Grote rechnet mit einer Einspeisung von 3094 kWh pro Jahr. Das wird ihm in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich Erträge von 29819 € bringen. Die Anlage hat ihn rund 18000 € gekostet. Und weil das Ganze kreditfinanziert ist, rechnet Grote damit, dass sich Einnahmen und Ausgaben ausgleichen. Ab dem 21. Jahr bezieht er seinen Strom kostenlos. Vorher hat er die Gewissheit, mehr als er verbraucht CO2-frei erzeugt zu haben. Die Anlage vermindert den CO2-Ausstoß zur Stromerzeugung um 2,298 t pro Jahr.

Von Kritikern der Solarstromtechnologie wird der im Vergleich mit einer konventionellen Umwandlung fossiler Energieträger vergleichsweise geringe Wirkungsgrad als Argument gegen die generelle Tauglichkeit der Photovoltaik angeführt. Anders als bei klassischer Energieerzeugung steht hier die Sonneneinstrahlung als Primärenergieträger kostenlos zur Verfügung und ein geringer Wirkungsgrad hat außer im Flächenverbrauch keine Auswirkung auf die Umweltbelastung.

Hier der Blick auf weitere Details:
Standort, Ertragserfassung, Gesamtvergütung 20 Jahre, Diagramm Dachausrichtung, Prognose für die Stromernte pro Jahr, Angebot Seite 2, Angebot Seite 3
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. 16.11.2007 Akademieabend der HÖB zum Thema "Energiepolitik der Zukunft" am 15.11.2007

Unter dem Titel "Energiepolitik der Zukunft" lud die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Papenburg zu einem Akademieabend mit Volkswirtschaftler Prof. Dr. Böhringer (Uni Oldenburg) und Mathematiker, Volkswirtschaftler und Philosoph Dr. Luhmann vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie ein.

Dass Betriebs- und Volkswirtschaftler nicht wirklich Wissenschaftler, sondern Lobbyisten auf hohem Niveau sind, zeigte sich - ähnlich wie auf der JU-Veranstaltung in Dörpen am 19.10.2007- auch auf dieser Veranstaltung.

Prof. Böhringer stieg in sein Referat mit einer richtigen Erkenntnis ein: "Wir haben kein Energieressourcenproblem, sondern ein Umweltressourcenproblem". In seinen folgenden Ausführungen brachte er das Kunststück fertig, zu berichten, dass der Emissionsrechtehandel nicht richtig funktioniere, weil die Emissionsrechte von der Bundesregierung quasi verschenkt wurden und trotzdem zum Schluss zu kommen, dass eben dieser Handel für eine Obergrenze bei der CO2-Erzeugung durch fossile Kraftwerke sorgen werde. Wenn das Kraftwerk in Dörpen gebaut werde, werde anderswo in der EU ein anderes nicht gebaut und umgekehrt. Dabei hatte er vorher anhand anschaulicher Diagramme noch bewiesen, dass der Emissionsrechtehandel in seiner jetzigen Form auf den Klimaschutz ungefähr die gleiche Auswirkung hat wie der Handel mit Sammelbildchen.

Dies gelang ihm, weil er konsequent jeden Blick auf die Klimagefährdung ausblendete und nur die betriebswirtschaftliche Situation der Konzerne im Blick hatte. Mehr...
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. 16.11.2007 Firmprojekt 2007

Zur Firmung 2007 hat die Pfarrgemeinde Lathen, mit der Wippingen in Zukunft einen Pfarrverbund bilden wird, auf ihrer Homepage eine Linksammlung zum Thema geschaltet.
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. 16.11.2007 Kanalausbau im Emsland beginnt 2008

Weil sich Emsländer, Westfalen und Ostfriesen einig sind, kann der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals zwischen dem Mittellandkanal und Lingen vorzeitig in Angriff genommen werden.

Gestern unterzeichneten der Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West, Michael Wempe (Münster), und Vertreter von Gebietskörperschaften entlang der "Ems-Achse" in Lingen einen Kooperationsvertrag. Er sieht vor, dass sich die Region mit vier Millionen Euro an den Gesamtkosten von 160 Millionen Euro beteiligt, indem die Personalkosten für die Bereitstellung von sechs Fachkräften übernommen werden. Dadurch ist es möglich, dass die Maßnahme bereits Anfang 2008 beginnt und damit um sieben Jahre vorgezogen wird. Zwischen Lingen und dem Mittellandkanal werden die 90 Jahre alten Schleusen in Bevergern, Venhaus und Gleesen modernisiert. Die Schleusen Rodde und Hesselte entfallen. Ab 2017 sollen Großmotorgüterschiffe den Kanal auf der gesamten Strecke befahren können. Derzeit ist dies aus Richtung Norden nur bis zur Erdölraffinerie in Lingen möglich.
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. 16.11.2007 Wer will was speichern und warum?

Ab 2008 sollen Telefon-, SMS- und Internet-Verbindungsdaten sechs Monate lang gespeichert werden. Polizei und Geheimdiensten soll so die Jagd auf Kriminelle und Terroristen erleichtert werden. Datenschützer sehen dagegen alle Bürger unter Generalverdacht gestellt. Die meisten "User" wissen noch gar nicht, was auf uns allen zukommt.

Hier drei interessante Links zum Thema:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/?title=Online-Demo
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/158/1/lang,de/
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/77/85/lang,de/
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. 16.11.2007 BI-Vertreter nahm teil an bundesweiter energiepolitischer Konferenz der LINKEN

Unter dem Motto "klima & energie – macht – arbeit" haben vom 2. bis 4. November 2007 insgesamt mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der bundesweiten energiepolitischen Konferenz der Partei und Bundestagsfraktion DIE LINKE in Hamburg aktuelle Fragen und Probleme der Klima- und Energiepolitik diskutiert.

An der Tagung nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Wissenschaft sowie Natur- und Umweltschutzverbänden teil, darunter auch Vertreter von Bürgerinitiativen gegen Kohlekraftwerkneubauten. Von der deutsch-niederländischen BI "Saubere Energie" Dörpen nahm Jan Deters-Meissner teil. Ziel der Konferenz war, deutlich zu machen, dass Klimaschutz und Energiepolitik untrennbar verbunden sind mit Fragen der sozialen, kulturellen, und ökologischen Entwicklung. Mehr...
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. 12.11.2007 Politischer Frühschoppen der CDU Wippingen am 11.11.07 mit Bernhard Busemann

Am Sonntagvormittag weilte Kultusminister Bernhard Busemann zum politischen Frühschoppen in der Gaststätte "Zum Herzog" in Wippingen. Thema seines Vortags war eine Bestandsaufnahme der Leistungen der Landesregierung, der er bescheinigte, alle Vorhaben erledigt zu haben. Beim Thema Kohlekraftwerke hatte er zwar eine Meinung, fühlte sich aber nicht wirklich zuständig. Mehr...
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. 11.11.2007 Baubeginn des neuen Sporthauses voraussichtlich ab März 08

Martin Hempen bedankt sich bei scheidender Kassenwartin Anita Gerdes Auf der Generalversammlung des SV Wipppingen am gestrigen Abend konnten Vorsitzender Martin Hempen, die Spieler und die Betreuer der Mannschaften und Abteilungen auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Hempen: "Und wir haben auch in diesem Jahr Großes in Aussicht". Gemeint war damit der Neubau des Sporthauses, der im nächsten Jahr erfolgen soll.

Hervorragend war im vergangenen Jahr natürlich das Vereinsjubiläum. Bürgermeister Gerdes bezeichnet die Feier in seiner Grußrede als eine Punktlandung und als wunderbares Fest für die ganze Gemeinde. Zum Sporthaus konnte er den neuesten Sachstand berichten. Für den Bau stehe ein 3000 m² großes Gelände hinter der jetzigen Tribüne des neuen Platzes zur Verfügung. Die Genehmigung könne leider nicht im Schnellverfahren erfolgen, sondern es sei eine Veränderung des Bebauungsplanes erforderlich mit allen üblichen Erfordernissen. Es seien Gutachten und Pläne, u.a. ein Lärmgutachten erstellt worden, die jetzt den Trägern öffentlicher Belange zugestellt würden. Nach Einhaltung aller Fristen der Beteiligungsverfahren könne der Bebauungsplan voraussichtlich im März 2008 rechtskräftig beschlossen werden. Die Finanzierung des ca. 250 000 € teuren Baues sei noch nicht endgültig geklärt. Geplant bzw. genehmigt seien eine Kostenbeteiligung der Gemeinde über 40%, sowie jeweils eine 20prozentige Beteiligung des SV Wippingen, sowie des Landkreises. Lediglich die Mittelzusage des Kreissportbundes über weitere 20% steht noch aus. Der Sportverein kann seine Eigenbeteiligung in Form von Arbeitseinsätzen erbringen.

Martin Hempen bezifferte die Eigenleistung auf einen Umfang von 2500 Arbeitsstunden. Er rief alle Mitglieder auf, sich tatkräftig zu beteiligen. der Vorstand werde für eine sachgerechte Einsatzplanung sorgen. Mehr...
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. 11.11.2007 Gestern Firmung von 36 Jugendlichen in Wippingen

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Gestern fand die feierliche Firmung von 36 Jugendlichen durch Bischof Franz-Josef Bode in der Wippinger Pfarrkirche statt. Die Firmlinge hatten sich in drei Gruppen unter Anleitung von Johannes Tangen, Sabine Hempen-Peters, Anna Schwering, Kordula Bicker, Dorothe Grote, Hermann-Josef Pieper, Bernd Sabelhaus, Wilfried Schmunkamp, Margot Meyer und Anja Düttmann auf die Firmung vorbereitet.
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. 07.11.2007 Am Samstag ist Generalversammlung des SV Wippingen

Die diesjährige Generalversammlung des SV Wippingen findet am Samstag, 10. November 2007, um 20.00 Uhr in der Gastwirtschaft „Zum Herzog“ statt. In Vorbereitung der Versammlung können Sie hier die aktuellen Spielpläne aller Mannschaften mit den bisherigen Ergebnissen einsehen.

Auch die Informationen zur Hallenvorrunde der Jugendmannschaften finden Sie hier.

Der Vorstand bitte alle Mitglieder der Einladung zur Generalversammlung nachzukommen. Dies gilt natürlich besonders für die Trainer, die hier ihre Mannschaften und ihre Arbeit mit ihnen vorstellen können.
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. 07.11.2007 Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württembergs fordert Verbot von Kohlekraftwerk-Neubauten

Auch wenn er an seiner Einschätzung der Atomenergie noch etwas arbeiten sollte, hat der CDU-Fraktionsvorsitze im baden-württembergischen Landtag doch einige Einsichten gewonnnen, die sich die hiesigen CDU-Politker noch erarbeiten müssen. Auf der Homepage der Fraktion fanden wir folgende Mitteilung:

"Ein Verbot der Errichtung neuer Kohlekraftwerke fordert der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Stefan Mappus. Sollte aufgrund der, aus energiepolitischer Sicht falschen, Abschaltung von Kernkraftwerken der Bau neuer Kraftwerke erforderlich sein, empfiehlt sich nach Einschätzung des CDU-Fraktionschefs die Errichtung von Gaskraftwerken. Eine bessere Lösung sei jedoch die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke, die nachweislich die sichersten in ganz Europa seien. Ziel baden-württembergischer Energiepolitik sei der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien in einem sinnvollen Energiemix, den das Land schon jetzt erfolgreich vorantreibe. „Kohlekraft für Kernkraft wäre energiepolitisch und umweltpolitisch widersinnig“, so Mappus.

„Angesichts unserer Verpflichtung, die drohende Klimakatastrophe zu verhindern, wäre jeder zusätzliche Klimakiller Kohlekraftwerk glatter Irrsinn“, verdeutlichte Mappus in einer Pressemittelung. Kohlekraftwerke seien im Land zu fast 28 Prozent an der Kohlendioxidbelastung beteiligt, wie die neuesten Zahlen des Landesumweltministeriums belegten. Die umweltschädigendste Form der Stromerzeugung sei mit Sicherheit die falsche Antwort auf die Klimadiskussion, so Mappus." Mehr...
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. 05.11.2007 Projektwoche der Grundschule Wippingen

Mit großer Begeisterung absolvierten die Kinder der Grundschule Wippingen während der Projektwoche die acht Angebote vom Thema Milch bis hin zur Zahn- und Körperpflege.|EZ-Foto vom 03.11.07 mit Eine Projektwoche zum Thema Gesundheit hat die Grundschule Wippingen in der letzten Woche vor den Herbstferien veranstaltet. Die 59 Kinder absolvierten dabei insgesamt acht Einheiten.

Dazu gehörten Projekte wie Milch, Tanzen, Erstellung einer Bewegungslandschaft, Zahn und Körperpflege sowie Neinsagen in Form eines Stationslaufes. Beim Projekt "Milch" packten auch die Landfrauen mit an. Täglich nahmen die Schüler an einem von ihnen selbst mit Unterstützung der Lehrer zubereiteten Frühstück und Mittagessen in der Schule teil.

Die Projektideen orientierten sich am Gesundheitskonzept der Schule. Ziel sind gesunde, starke und selbstbewusste Kinder, die ihren Körper kennen, um ihn auch in späteren Lebensphasen schützen zu können. Daher sieht das Konzept vor, dass die Kinder frühzeitig erfahren, wie viel Spaß es macht, gesund zu sein, und was sie selbst dafür tun können. Daneben sollen auch das Selbstwertgefühl und die soziale Kompetenz gestärkt werden.
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. 02.11.2007 GVZ dehnt sich weiter aus

Die Binnenkonjunktur brummt, und das schlägt sich auch in wachsenden Umschlagzahlen im Güterverkehrszentrum (GVZ) Emsland in Dörpen nieder. "Die Nachfrage ist so groß, dass bereits jetzt 45000 Quadratmeter gedeckte Lagerfläche auf lange Sicht ausgebucht sind", sagt Peter Fischer, Geschäftsführer der GVZ-Emsland. Die Geschäftszahlen belegen die gute Entwicklung: Um 13 Prozent konnte das Umschlagniveau gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Anfang Oktober ist zudem eine weitere Transportlinie ins spanische Madrid eingerichtet worden. Damit die große Nachfrage nach kombiniertem Güterverkehr auch in Zukunft befriedigt werden kann, wurden nun die Planungen für eine Erweiterung um 12000 Quadratmeter Lagerfläche angestoßen. Bereits Mitte Dezember sollen die Baumaßnahmen für eine neue Halle beginnen, damit ab Mai nächsten Jahres zusätzlicher Lagerraum in Dörpen bereitsteht. Mittel- und langfristig ist zudem eine grundsätzliche Erweiterung des GVZAreals in östlicher Richtung um 150 Hektar vorgesehen.

Das Güterverkehrszentrum Emsland kann inzwischen auf eine über zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seitdem haben sich mehr als 20 logistikaffine Unternehmen sowie Unternehmen aus der Verkehrswirtschaft für das GVZ als Standort entschieden. Auf insgesamt vier Linien werden von Dörpen aus Waren ins europäische Ausland sowie nach Übersee transportiert. Wichtiges "Faustpfand" sei neben der Verbindung Straße und Schiene auch der Zugang zum Wasserstraßennetz, über das nur wenige der deutschlandweit insgesamt 30 GVZ-Standorte verfügten, betonte Landrat Hermann Bröring anlässlich der Gesellschafterversammlung der GVZ.

Als weiteren Schlüssel für den raschen Ausbau des GVZ sieht die Versammlung die Entwicklung einer Verkehrsstrategie, die auf einem emsländischen Hafennetzwerk beruhen soll. Angedacht ist hier die Errichtung einer Binnenschiffsflotte, die per regelmäßiger Shuttle-Verbindung die Häfen Spelle, Lingen, den Eurohafen Emsland, den C-Port am Küstenkanal sowie die Häfen Papenburg und Leer miteinander verknüpft und damit weitere Anbindungen an deutsche (Emden, Bremen) und niederländische (Rotterdam) Seehäfen schafft. Um die Rolle des GVZ Emsland als wichtigen logistischen Knotenpunkt im europäischen Verkehrs- und Logistikmarkt weiter auszubauen, ist außerdem vorgesehen, das Terminal der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr (DUK) in südliche Richtung auf die Länge eines gesamten Zuges auszubauen sowie die Gleisanlagen entsprechend zu erweitern. Auch für eine Realisierung des GVZ-Standorts in Lingen mit der Erdölraffinerie als möglichem sogenannten Ankernutzer gebe es Handlungsbedarf, erläuterte GVZ-Geschäftsführer Fischer. Auf zukünftige Entwicklungen wie den bevorstehenden Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals für Großmotorschiffe wies Landrat Bröring hin: "Von diesem Lückenschluss werden wir als Region enorm profitieren", betonte er.
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. 02.11.2007 Meyer Werft: Die Viertelmillion ist voll

Natascha Buttler aus Hannover ist die 250000. Besucherin der Papenburger Meyer Werft in diesem Jahr. Sie hatten schon immer den Wunsch, die Werft in Papenburg zu sehen. Die Familie und die weiteren Gäste zeigten sich bei der öffentlichen Führung begeistert von dem erweiterten Besucherzentrum, das bereits beim Betreten des Empfangsbereiches eine Atmosphäre wie auf einem Kreuzfahrtschiff aufkommen lässt. Der gläserne Turm, das neue Wahrzeichen des Besucherzentrums, fungiert als Ein- und Ausgang und bietet mit seinen gläsernen Skywalks eine gute Sicht auf das Werftgelände. Rund zwei Stunden dauern die Werftführungen, die umfassende Informationen über den Bau der Schiffe und deren Überführung über die Ems bieten. Die Meyer Werft kann das ganze Jahr über von Gruppen und Einzelreisenden besichtigt werden. Auch 2007 finden zwischen Weihnachten und Neujahr für die Bürger aus Papenburg und Umgebung sowie für "Heimaturlauber" wieder die "Tage der Region" auf der Meyer Werft statt. Vom 27. bis 29. Dezember können sie das neue Besucherzentrum und den Papenburger Zeitspeicher zum vergünstigten Eintrittspreis besuchen. Anmeldungen nimmt die Papenburg Tourismus GmbH ab sofort unter der Telefonnummer 04961/8396-0 entgegen.
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. 01.11.2007 NDR1-Sendung als Podcast hören

Die NDR 1-Sendung "Jetzt reicht's" kann als Podcast im Internet nachgehört werden.
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. 01.11.2007 Kooperationsvereinbarung? Eher eine Terminvereinbarung mit Nordland

Dr. Hans-Martin Huber-Ditzel hat zu unserem Bericht über die NDR1-Sendung "Jetzt reicht's" folgende Richtigstellung an die Bürgerinitiative geschickt:

"Meine Aussage bezüglich des Abtransportes des Stroms mittels der 380 kV-Leitung bei Vorrang für Windkraft war, dass es bis zum bereits geplanten Ausbau der Netze ein vorübergehendes Engpassmanagement (durch die Bundesnetzagentur) geben werde. Dabei wäre das neue Kraftwerk aufgrund seinen Wärmeauskopplung und seines hohen Wirkungsgrades deutlich im Vorteil gegenüber alten konventionellen Kraftwerken. Meine Aussage bezüglich der Wärmeauskopplung an Nordland war, dass BKW und UPM (Nordland Papier) kurz vor Unterzeichnung einer Vereinbarung stehen, welche eine mögliche Zusammenarbeit/Kooperation zur Strom- und Wärmeversorgung der UPM untersuchen soll. BKW Energie GmbH, BKW Deutschland GmbH, Dr. Hans-Martin Huber-Ditzel"

Dr. Huber-Ditzel hat in der Tat nicht von einem "Energiekonzept" gesprochen, sondern von dem Engpassmanagement. An unserer inhaltlichen Einschätzung ändert das nicht.

Wir sind Dr. Huber-Ditzel dankbar, endlich einmal klar gestellt zu haben, um welche Art von Vereinbarung mit Nordland es sich handelt. In der Veranstaltung und auch im Bericht der heutigen Ems-Zeitung war schon der Eindruck erweckt worden, man stehe kurz vor der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Nordland Papier GmbH. Dem ist aber offensichtlich nicht so, sondern es handelt sich darum, dass man gewissermaßen einen Termin vereinbart hat, um über alles zu reden.

Bürgermeister Wacker und Samtgemeindebürgermeister Hansen, aber auch der FDP-Landtagskandidat Ganseforth haben in der Vergangenheit den Eindruck erweckt, als ob das Kohlekraftwerk für das Überleben von Nordland wichtig sei und die Ablehnung des Projektes für Nordland schädlich sei. Sie haben sich zu Verteidigern von Nordland stilisiert und damit die Kohlekraftgegner implizit zu Gegnern von Nordland machen wollen.

Jeder im nördlichen Emsland weiß um die überragende Bedeutung der Papierfabrik für die Wirtschaft der Samtgemeinde und des nördlichen Emslandes. Jeder hier ist direkt oder indirekt betroffen von dem Geschick dieses Werkes und ist entsprechend interessiert an der wirtschaftlichen Entwicklung von Nordland. Dazu gehören auch die tausende Bürger der Samtgemeinde, die das Anliegen der Bürgerinitiative per Unterschrift unterstützen. Viele Mitarbeiter von Nordland wollen mit ihrem Einsatz gegen das Kohlekraftwerk ihren Arbeitgeber unterstützen.

Dass Nordland sich mit BKW unterhält, um festzustellen, was dies für Nordland bedeutet, halten wir für selbstverständlich.

Wir sind aber der Überzeugung, dass dieses Kohlekraftwerk für Nordland nichts Gutes bedeutet. Und wir hoffen, dass Nordland sich gemäß seiner eigenen bisherigen Energiekonzeption, die vor allem auf erneuerbare Energien setzt, für eine CO2-arme Energieerzeugung einsetzt. Ein Gas-Kraftwerk in passender Dimension mit Kraft-Wärme-Kopplung erscheint uns folgerichtig. Wenn Nordland das Kraftwerk nicht selbst bauen will oder kann, wäre es doch wunderbar, wenn sich die Verwaltung der Samtgemeinde dafür stark machen würde, Investoren für diese lohnende Aufgabe zu finden.
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. 01.11.2007 Jetzt reicht's - NDR1-Sendung diskutierte die Dörpener Kraftwerksplanung

Während der Aufzeichnung der NDR1-Sendung 55 Minuten hatte das sachkundige Team des NDR1 Niedersachsen um Moderator Carsten Thiele und Redakteur Hans-Jürgen Otte Zeit, um in der am Mittwoch den 31.10.07 aufgezeichneten Sendung "Jetzt reicht's" die gegensätzlichen Standpunkte zum Kraftwerksbau in Dörpen herauszuarbeiten. Im nicht ganz vollen Saal Westhus machte sich nicht nur der Vertreter des Betreibers BKW, Dr. Hans-Martin Huber-Ditzel, für das Projekt stark. Auch Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen und Dr. Christian Eberl vom niedersächsischen Umweltministerium ließen keine Kritik gelten. Ihre Argumente: der steigende Strombedarf kann nur mit Kohle gedeckt werden, die Behörden haben die Sicherheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit einer solchen Anlage schon im Griff und das Klimaproblem kann man von Dörpen aus nicht lösen. Auch die Wärmeauskopplung an Nordland musste wieder herhalten. Damit lasse sich eine Gesamteffizienz von über 50% erreichen. Bei der ersten Info-Veranstaltung in Dörpen sprach der BKW-Vertreter noch von unglaubhaften 60%. Huber-Ditzel behauptete sogar, kurz vor einer Vereinbarung mit Nordland zu stehen. Auf der Intranetseite von Nordland stand aber heute noch etwas ganz anderes.

Während der Aufzeichnung der NDR1-Sendung Nikolaus Schütte zur Wick als Vertreter der Bürgerinitiative und Thorben Becker vom BUND wiesen auf die Gesundheitsgefährdung der Emissionen hin. Vor allem aber seien mit dem Neubau von Kohlekraftwerken die Klimaschutzziele der Bundesregierung nicht zu erreichen. Angesichts der Gefahren der Klimaveränderung sei nicht die Frage, wie erzeugen wir Strom, sondern wie reduzieren wir das klimaschädliche CO2. Von moderner Technologie könne bei einem Kohlekraftwerk keine Rede sein; ebenso wenig von einer Übergangstechnologie. Die im Vergleich zu alten Kraftwerken günstigeren Werte würden nur Sinn machen, meinte Becker, wenn alte Kraftwerke stillgelegt würden. Das sei aber nirgendwo der Fall. Die Bundesregierung strebe eine Verminderung des Stromverbrauchs um 11% bis 2020 an, während der BKW-Vertreter unverdrossen von erhöhtem Stromverbrauch ausgehe. Becker zu Nordland: "Die Auskopplung von Wärme für Nordland hat nichts mit dem zu tun, was man unter Kraft-Wärme-Kopplung versteht. Etwas Wärme von Kraftwerken zu nutzen, ist eine alte Technik, die auch bei den Braunkohlekraftwerken in der DDR schon praktiziert wurde. Bei echter Kraft-Wärme-Kopplung erreicht man eine Effizienz von 75% und mehr."

Die Versammlung horchte auf, als ein Interview von Hans-Jürgen Otte mit dem Mitglied des UN Weltklimarates IPCC Prof. Dr. Olav Homeyer eingespielt wurde. Der Weltklimarat wurde in diesem Jahr gemeinsam mit Al Gore mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Während der Aufzeichnung der NDR1-Sendung Homeyer lehnte kategorisch den Bau von Kohlekraftwerken generell ab und bezeichnete Gaskraftwerke als einzig sinnvolle Übergangstechnologie, weil sie flexibel mit den unterschiedliche Strommengen liefernden Windkraftwerken abgestimmt werden könnten. Für Dörpen speziell zweifelte er auch an, dass das KKW sich betriebswirtschaftlich rechne. Die jetzige 380 KV-Leitung könne den Strom angesichts der Strommengen aus den Offshore-Windanlagen gar nicht von Dörpen wegtransportieren. Das musste BKW-Vertreter Huber-Ditzel auch bestätigen, verwies aber auf Ausbaupläne der Netzbetreiber und behauptete, man werde in einer Übergangsphase ein "flexibles Energiekonzept" fahren und das Kraftwerk gegebenenfalls entsprechend des Strombedarfs herunterregeln. Kohlekraftwerke gelten aber als Grundlastkraftwerke, die durchlaufen müssen. Dieses "Konzept" schien von Huber-Ditzel mehr ad hoc erfunden worden zu sein.

Wer die Sendung, bei der neben den oben Genannten auch einige Personen aus dem Publikum zu Wort kamen, hören möchte, hat am Donnerstag, den 1.11.07 im NDR1-Programm ab 20.05 Uhr Gelegenheit.

Zu dem obigen Artikel hat Dr. Hans-Martin Huber-Ditzel um folgende Richtigstellung gebeten: Sehr geehrte Herren, ... Zu Ihrer inhaltlichen Darstellung möchte ich folgendes richtigstellen: Meine Aussage bezüglich des Abtransportes des Stroms mittels der 380 kV-Leitung bei Vorrang für Windkraft war, dass es bis zum bereits geplanten Ausbau der Netze ein vorübergehendes Engpassmanagement (durch die Bundesnetzagentur) geben werde. Dabei wäre das neue Kraftwerk aufgrund seinen Wärmeauskopplung und seines hohen Wirkungsgrades deutlich im Vorteil gegenüber alten konventionellen Kraftwerken. Meine Aussage bezüglich der Wärmeauskopplung an Nordland war, dass BKW und UPM (Nordland Papier) kurz vor Unterzeichnung einer Vereinbarung stehen, welche eine mögliche Zusammenarbeit/Kooperation zur Strom- und Wärmeversorgung der UPM untersuchen soll. Ich bitte Sie die Aussagen umgehend richtig zu stellen. Mit freundlichen Grüssen BKW Energie GmbH BKW Deutschland GmbH Dr. Hans-Martin Huber-Ditzel Geschäftsführer Pestalozzistr. 1 65779 Kelkheim Ts.
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. 01.11.2007 Jetzt 750 Euro mehr für Solarheizungen

Gute Nachrichten für Eigenheimbesitzer: Beim Austausch ineffizienter Öl- oder Gasheizungen durch solar unterstützte Brennwertgeräte gibt es jetzt mehr Fördergeld vom Staat. Der neue Investitionskostenzuschuss beträgt 750 Euro. Darauf weist die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland hin.

Der Zuschuss kann zusätzlich zur bisherigen Solarförderung unbürokratisch über das Bundesamt für Wirtschaft abgerufen werden. Über vier Millionen Heizkessel in Deutschland sind älter als 20 Jahre und belasten ihre Eigentümer durch explodierende Öl- und Gaspreise. Der neue Sanierungszuschuss soll hier Abhilfe schaffen und ist aufgrund der erwarteten großen Nachfrage bis zum 30. Juni 2008 befristet. Bereits über eine Million deutsche Haushalte betreiben heute Solaranlagen, um ihre Heizkosten zu senken.

Mit Hilfe eines solar unterstützten Brennwertgerätes können nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) Öl- und Gasverbrauch und damit die Heizkosten bei einer Heizungssanierung häufig halbiert werden. Der neue Investitionskostenzuschuss wird vom Bundesamt für Wirtschaft als Ergänzung zur bestehenden Förderung von Solarkollektoren gewährt. Bei der Installation einer typischen Solaranlage auf einem Einfamilienhaus mit zehn Quadratmeter Kollektorfläche unterstützt der Staat die Heizungsmodernisierung nun mit 1.800 Euro. Zuvor betrug der Zuschuss für eine Solaranlage dieser Größe 1.050 Euro. Über die neue Förderung und die solare Sanierung informiert die Internetseite www.solarwaerme-jetzt.de. Auskünfte geben auch die Innungsfachbetriebe des SHK-Handwerks.
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. 29.10.2007 Öffentliche NDR Podiumsdiskussion am Mittwoch, 18 Uhr

Der Streit um das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen ist Thema der nächsten Ausgabe der NDR 1-Sendung "Jetzt reicht's!" am 1. November, 20.05 bis 21.00 Uhr. Gesendet wird der Mitschnitt einer öffentlichen Diskussion vom Mittwoch, dem 31. Oktober, ab 18.00 Uhr in der Dörpener Gaststätte Westhus, Heeder Str. 66; der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Mit der Sendereihe "Jetzt reicht's!" schafft NDR 1 Niedersachsen ein Forum für Protest und Streit. Eine Stunde lang sagen Bürger ihre Meinung - adressiert an Behörden, Institutionen oder Unternehmen und stets ungefiltert, direkt am Ort des Geschehens. Selbstverständlich geht es fair zu: Beide Seiten kommen zu Wort. Argumente sind angesagt, aber auch Emotionen sind erlaubt. Die neue Reihe wird zunächst etwa alle drei Wochen, immer donnerstags um 20.05 Uhr, gesendet.Die Moderation macht Carsten Thiele.

NDR 1 Niedersachsen greift das Streitthema auf. Staatssekretär Dr. Christian Eberl vom Niedersächsischen Umweltministerium, Samtgemeindebürgermeister Hans Hansen und Marc Grünewald als Vertreter der Betreiberfirma diskutieren mit Nikolaus Schütte zur Wick von der Bürgerinitiative und Thorben Becker vom BUND. Auch die Zuhörer können sich an der Diskussion beteiligen.
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. 29.10.2007 Bahnprivatisierung - Öffentliches Eigentum soll verschenkt werden

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in Ihrem älteren gepflegten Haus, das ca. 100 000 € wert ist. Wenn Sie ein gleich großes neues Haus bauen müssten, müssten Sie 220 000 € ausgeben. Jetzt schlägt Ihnen Herr Schlingel vor, ihm dass Haus für 15 000 € zu verkaufen, sie müssten aber 9000 € von seinen Schulden übernehmen und Sie könnten für eine jährliche Miete von 9000 € weiter in dem Haus wohnen, müssten aber seine Hausordnung akzeptieren.

Sie würden Herrn Schlingel zum Teufel jagen. Aber so einen absurden Vorschlag machen die Befürworter der Privatisierung der Bahn. Nur die Einzelsummen müssen Sie mit dem Faktor 1000 000 malnehmen.

Der Wert der Bahn wird inklusive 34.000 km Schienen, 5.500 Bahnhöfen und weiterem Eigentum auf über 100 Milliarden Euro geschätzt. Würde man das deutsche Schienennetz, so wie es heute ist, neu bauen müssen, dann müsste man dafür 220 Milliarden Euro investieren. Für maximal 15 Milliarden Euro soll all dies an Großinvestoren verscherbelt werden. Es gibt eine langjährige „Leistungs- und Finanzierungs-Vereinbarung – LuFV“, nach der jährlich „bis zu 2,5 Milliarden Euro“ Bundesmittel für das Netz fließen. Da auch die Nahverkehrsgelder feststehen (pro Jahr knapp 7 Milliarden Euro) werden dann jährlich gut neun Milliarden Euro staatliche Gelder an ein Verkehrssystem gehen, das zunehmend unter der Kontrolle privater „Investoren“ steht. Mehr...
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